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Was kommt zuerst, Aufsitzen oder Haftungsverlust der Reifen?

Erstellt von copperhead3, 28.04.2013, 13:17 Uhr · 80 Antworten · 10.702 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Ser's,

    also um die FRage zu beantworten kann man eine kleinen Test machen:
    Mit einer zweiten(oder dritten) Person das Mopped im Stillstand soweit neigen, bis ein Bauteil aufsetzt.
    Ein Blick auf die Reifen zeigt, ob diese noch auf der Lauffläche oder schon darüber hinaus aufliegen.

    Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass durch
    - Fahrergewicht,
    - dynamische Radlastverteilung
    - Fliehkraft
    - ...
    das Fahrzeug
    - in der Federung sitzt
    - die Reifen einen größeren Latsch aufweisen
    - ...
    kann man eventuell herausfinden, ob die Maschine vorher aufsitzt oder die Reifen schon über ihre Lauffläche drüber sind.

    ...
    sorry, aber den test kannste gepflegt knicken.
    wie willst du simulieren, dass die komplette gefederte masse inkl fahrer bei 45° schräglage (und da landen wir etwa) die federung mit dem 1,4fachen der statischen masse belastet?
    im stand federt ein schräggelegtes mopped aus, in der kurve federt es ein.

    boxer-bmws setzen im stand alle zuerst mit dem zylinder auf, beim fahren dagegen mit anderen teilen.

    zudem ist die verformung des reifens in schräglage recht stark, so dass sich der latsch länger auf der staße hält, als man es im stand zeigen kann.

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    #32
    Ich war am Freitag auch beim Training, beidseitig bis zum kratzen geschaft, beim Taining ist das OK. Im Strassenverkehr würde ich mir das nicht zutrauen da man zuviele unbekannt hat "Strassenbelag usw." Bei mir ist der CTA montiert. Der Trainer hat nur bei der Nachbesprechung unter vorgehaltener Hand gesagt "ein bischen mehr, geht da noch".

    Die Strasse spricht eine andere Sprache.

    Bis dann
    Markus

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    #33
    Zitat Zitat von bahnweg Beitrag anzeigen

    Der Trainer hat nur bei der Nachbesprechung unter vorgehaltener Hand gesagt "ein bischen mehr, geht da noch".

    Bis dann
    Markus
    Und genau so soll es sein: eine gewisse Schräglagenreserve braucht man, vor allem bei unübersichtlichen Ecken und/oder auf Strecken die man nicht kennt.

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    #34
    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    sorry, aber den test kannste gepflegt knicken.
    wie willst du simulieren, dass die komplette gefederte masse inkl fahrer bei 45° schräglage (und da landen wir etwa) die federung mit dem 1,4fachen der statischen masse belastet?
    im stand federt ein schräggelegtes mopped aus, in der kurve federt es ein.

    boxer-bmws setzen im stand alle zuerst mit dem zylinder auf, beim fahren dagegen mit anderen teilen.

    zudem ist die verformung des reifens in schräglage recht stark, so dass sich der latsch länger auf der staße hält, als man es im stand zeigen kann.
    Ser's,

    genau das schrub ich!!!
    Eventuell, schrub ich, und sich schrub auch:
    ... kann man eventuell herausfinden, ob die Maschine vorher aufsitzt oder die Reifen schon über ihre Lauffläche drüber sind.

    Aber: Auf Grund der Faktoren heisst es nicht, dass es nicht doch passiert. Aber wenn es im Stillstand schon aufsetzt, bevor die Reifen ganz ausgefahren sind, dann wird es im Fahren sogar sicher so sein.

    Also bitte ...

    liebe Grüße

    Wolfgang

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    #35
    Zitat Zitat von QuickMick Beitrag anzeigen
    Und genau so soll es sein: eine gewisse Schräglagenreserve braucht man, vor allem bei unübersichtlichen Ecken und/oder auf Strecken die man nicht kennt.
    Aus diesem Aspekt ist eigentlich meine Frage entstanden. Als ich das Buch die oberere Hälfte des Motorrades gelesen hatte, ist mir insbesondere die Schräglagenangst im Kopf geblieben, die nach dem Autor des Buches auch altgediente Tourenfahrer haben und somit wichtige Reserven verschenken.
    Da ich ja wie gesagt Anfänger bin, sage ich bei fast jeder Kurve innerlich zu mir "legen, legen, legen um ein Gefühl für die Schräglage zu bekommen und natürlich zu lernen eine Schräglagenreserve aufzubauen.

    Wie meint Ihr das die meisten GS zu weich gefedert sind. Ich persönlich fahre mit der ESA-Einstellung "Solo mit Gepäck" und im Normalmodus.
    Was kann man da mit dem ESA-Fahrwerk noch sinnvoll einstellen?


    Grüße Olli

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    #36
    schrub? was ist das?

    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    ... Aber wenn es im Stillstand schon aufsetzt, bevor die Reifen ganz ausgefahren sind, dann wird es im Fahren sogar sicher so sein.
    ...
    ja sorry,

    hatte deinen text falsch verstanden.
    den "test" hatte ich bisher oft bezüglich der schräglagenfreiheit gelesen, und dabei ist er untauglich.
    hier hingegen stimme ich dir zu.

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    #37
    schreiben schrub geschrieben (freie Schreibweise )

    BTT

    Wenn man mit dem Fuß in Schräglage "tastet" dann wird man feststellen, dass der tastende Fuß zuerst schrappt, dann die Rasten.
    Daten : Fahrergewicht 83 KG (ok , der blöde Winter..) Länge des Fahrers 183 cm. Beinlänge etwa Konfektionsgröße 98. Schuhgröße 43. ESA auf 1 Fahrer mit Gepäck

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    #38
    Ser's,

    @Larsi: Passt schon, hab' wohl vergessen den "Ironiemodus" deutlich genug ein- und auch wieder auszuschalten.
    Mir ist schon klar, dass dieser "Test" ein (schlechterer) Scherz ist.

    @Di@k:
    schreiben, schrub, geschreibtet (noch freiere Schreibweise - hat ausserdem mein Enkel so gesagt mit ca 3 Jahren)

    liebe Grüße

    Wolfgang

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    #39
    Zitat Zitat von copperhead3 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    .....

    Nach dem Kreidetest im Kreisel war ich total erschrocken dass hinten nichts mehr da war und vorne knapp 1 cm. Natürlich spielt die Witterung und der Reibwert des Fahrbahnbelages dabei eine große Rolle, aber wie sieht es bei trockener Witterung und normalem Fahrbahnbelag aus, bin ich an der Grenze angelangt?
    Mir ist schon ein paarmal, vor allem bei engen Kreisverkehren oder Kurven aufgefallen, dass der Hinterreifen spürbar, ich würde es als eine Art "umklappen" bezeichnen an den Tag. Ist das evtl. ein Zeichen des Reifens bis hierher und nicht weiter, oder ist das ein normales Verhalten des Anakee II?


    Grüße Olli
    Ich kann Dir aus meinen wiederholt gemachten Erfahrungen sagen, daß der Anakee II einfach schlagartig wegrutscht, wenn Du Ihn am Grenzbereich über die Kante flachlegst. Die BMW kommt rechts mit dem Bremshebel und der Raste auf und auf der linken Seite ist es der Seitenständer und die Raste. Ich mußte beides schon nacharbeiten, wobei dann, Dank dem Wegrutschen des Reifens, mein Seitenständer schon ganz schön angenagt wurde. Am Besten Anakee II Reifen nicht so wild fahren und im Anschluß gegen etwas Sportlicheres ersetzen. Ich habe mir den Dunlop Roadsmart (II?) gegönnt und bin sehr zufrieden, das Profil geht auf jeder Seite ca 8 mm weiter rumm und der Reifen hat eine rundere Kontur. Außerdem fahre ich, wenn ich es brennen lasse nur noch in ESA Sporteinstellung mit Gepäck, dann federt Sie nicht so durch und ich habe etwas mehr Schräglagenfreiheit.

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    #40
    Ob du Angst vor Schräglage hast oder nicht wünsche ich Dir auf jedenfall nicht auszutesten. Ich kann da nur aus meinen Erfahrungen sprechen ( denke ich habe so einige 100TSD Kilometer in meinem Leben abgespult), wenn eine Kurve anders verläuft als sie am Anfang ausschaut und man schon im Flugmodus unterwegs ist, dann gibt es meistens nur eine Rettung und die heisst mehr Schräglage. Um diese Geschichte anständig zu bewerkstelligen sollte man immer eine kleine Reserve haben.
    Der Clou an der Sache ist, diese Reserve sollte vorher bekannt sein und sie muss jederzeit Abrufbar sein, auch in einer Stresssituation ...... Und das kann man üben (sollte man auch).

    Je flotter man Unterwegs ist, umso besser und genauer muss man sich Konzentrieren, für Kurvenfahrten gibt es eine kleine Faustregel (solange wie möglich aussen bleiben), daß erhöht den Risikofreien Raum für mehr Schräglage ....


    .... aber was quatsche ich da, daß wisst Ihr selber am besten!

    ~mike


 
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