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Kupplung fertig nach 27.500 km

Erstellt von Sharpshooter, 16.02.2013, 17:35 Uhr · 17 Antworten · 3.846 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Kupplung fertig nach 27.500 km

    #1
    Es begann letzten Sommer und wurde zum Herbst dann immer schlimmer.
    Bei normaler Fahrt fing die Kupplung an zu riechen. Auf der Autobahn dann ab und zu leichtes Rutschen wenn ich mal stärker beschleunigt habe.

    Heute hatte ich dann alle Teile in der Hand und bin immer noch etwas verwundert. Alles absolut trocken, also kein Öl vom Getriebe oder vom Kupplungsnehmerzylinder. Auch der Rost auf den Kupplungsbauteilen hält sich in Grenzen.

    Überraschung beim Lösen der Schrauben. Keine Arretiervorrichtung nötig. Alle Schrauben konnte ich mit einer Hand und Knarre lösen.
    Den Zustand der Bauteile habe ich mal als Bilder beigefügt. Insbesondere bei der Kupplungsscheibe bin ich mir nicht im Klaren, ob die so aussehen darf. Die Reibflächen von Gehäusedeckel und Druckplatte zeigen Anlaufspuren aber keine tiefen Riefen. Irgendwie scheint das nicht zusammen zu passen. Die Dicke der Kupplungsscheibe geträgt noch im Mittel 5,5 mm.

    Mich interessiert jetzt insbesondere, was die Ursache dafür ist oder sein könnte.

    Vielleicht noch ein - möglicherweise interessantes - Detail: Die Kupplungsscheibe hat auf der Getriebewelle deutlich spürbares Spiel.

    Ich freue mich auf konstruktive Beiträge.

    Jörg

    img_0184.jpgimg_0187.jpgimg_0189.jpg

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Gude,

    ist die Kupplungsscheibe noch im Sollmaß(hab das Verschleißmaß nicht richtig im Kopf, glaube 4,7mm)???
    Wenn ja, schonmal nach dem Handprotekton geschaut?
    Wenn der an dem Kupplungshebel an dem Protektor anliegt, kommt es zum Kupplungsrutschen.
    Du wärst nicht der Erste, der deshalb eine Kupplung tauscht.
    Die meisten merken es erst, wenn der Nehmerzylinder wieder eingebaut werden soll, doch unter Druck steht und nicht rein will.
    Ansonsten fällt mir nichts mehr ein.
    Außer, dass Gehäusedeckel und Druckplatte immer so aussehen.
    Wenn Du die nicht erneuerst, kann es zu einem Ruckeln beim kuppeln kommen. Muß aber nicht passieren.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Die Protektoren hatte ich auch als erstes in Verdacht. Waren es aber nicht - leider. Hätte mir Einiges erspart.

    Jörg

  4. Registriert seit
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    #4
    Kann denn einer das Verschleißmaß sagen.
    Ich komme erst am Dienstag wieder an Unterlagen.

  5. Registriert seit
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    #5
    Ich kann meine morgen mal messen , habe meine Kupplung weil das Heck weg war gleich mal gewechselt. Km 38000

  6. Registriert seit
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    #6
    Verschleißmaß ist 4,4 - 4,6 mm.
    Quelle: BMW RepRom.

  7. Registriert seit
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    #7
    Dicke der Kupplungsscheibe geträgt noch im Mittel 5,5 mm.
    Dann kann das ja nicht das Problem sein.

  8. Registriert seit
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    #8
    Hi

    Ausgleichsbehälter zu voll ??

  9. Registriert seit
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    12.700

    Standard

    #9
    Hi
    Linke Hand zu lahm?
    Geschwindigkeit mit Kupplung anstatt mit Gas reguliert?
    "Boh Ey,-dem-hab'-ich's-gezeigt-Alarmstarts"?

    Bei Bedarf "schaffe" ich eine neue Kupplung an einem Nachmittag
    gerd

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von Sharpshooter Beitrag anzeigen
    Bei normaler Fahrt fing die Kupplung an zu riechen. Auf der Autobahn dann ab und zu leichtes Rutschen wenn ich mal stärker beschleunigt habe.
    Überraschung beim Lösen der Schrauben. Keine Arretiervorrichtung nötig. Alle Schrauben konnte ich mit einer Hand und Knarre lösen.
    Mich interessiert jetzt insbesondere, was die Ursache dafür ist oder sein könnte.

    Vielleicht noch ein - möglicherweise interessantes - Detail: Die Kupplungsscheibe hat auf der Getriebewelle deutlich spürbares Spiel.

    Ich freue mich auf konstruktive Beiträge.

    Jörg
    Hallo Jörg
    Die Kupplung ist eindeutig verbrannt. Hier sollte die Kupplungbetätigung / Hydraulik genauestens überprüft werden.
    Geschrieben wurde schon über die Freigängigkeit des Hebels zum Protektor, genauso muß das Öffnen der Ausgleichsbohrung im Geberzylinder sichergestellt sein. Ebenso die Füllhöhe des Vorratsbehälters.
    Das alles könnte verhindern daß die Kupplung vollständig einrückt, also dauerhaft gedrückt bleibt.
    Dann kann die Membranfeder die Scheibe nicht mit der vorgesehenen Kraft andrücken, was ein Rutschen der Kupplung zur Folge hat und den frühzeitigen Verschleiß, die Fleckenbildung auf der Druckplatte und dem Schwungrad
    erklärt.
    Die Befestigungsschrauben der Kupplung können eigentlich sehr leicht zu lösen sein, da sie nur mit 12 nM angezogen werden.
    Das Spiel der Scheibe auf der Getriebeeingangswelle erklärt sich nur durch Schmierungsmangel, kann als Folge durch die Überhitzung der Scheibe passiert sein.
    Dann einmal einen neuen Kupplungssatz montieren und wie Gerd schon bemerkte, wenn die Technik stimmt, den Fahrstil mal hinterfragen.


 
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