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Ladegerät direkt an die Batterie anschließen?

Erstellt von Sealiner, 30.09.2011, 09:06 Uhr · 42 Antworten · 9.947 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Die modernen elektronischen Lader dauerladen ja gar nicht. Nur wenn die Klemmspannung unter einen bestimmten Wert abfällt erfolgt eine Pulseladung.

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    #12
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Die modernen elektronischen Lader dauerladen ja gar nicht. Nur wenn die Klemmspannung unter einen bestimmten Wert abfällt erfolgt eine Pulseladung.
    alles richtig, aber die Berichte, nicht nur in diesem Forum, über ausgefallene Batterien kennst du ja auch. Vielfach sind dies Berichte von Wenigfahrern oder/und 'Dauerladern'.



    Da es aufgrund der räumlichen Gegebenheiten für mich überhaupt kein Problem ist, bleibe ich bei der bewährten Methode das Ladegerät nur zeitweise direkt an die in der 12er gut und schnell erreichbare Batterie anzuklemmen.

    Das auch die dauerhafte 'Erhaltungsladung' klappt, glaube ich gerne. Vor allem wer nur ein 'altes Ladegerät' besitzt, kann die andere Methode mit sehr guten Erfahrungswerten nutzen.

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    #13
    Alles einverstanden, ist auf jeden Fall richtig es von Zeit zu Zeit anzuklemmen und damit kann man 100 % nichts verkehrt machen. Es muss nicht dranbleiben, alle paar Wochen wie Du's machst schont auch Resourcen.

    Die kaputtmachenden Dauerlader sind meiner Meinung nach eher die älteren Geräte. Ohne das ich jetzt einen Beweis antreten kann. Also: das ist eine Meinung. Denn Pulsladung ist an sich gut für eine AGM, so wie wie Beine ausstrecken von Zeit zu Zeit.

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    #14
    Zitat Zitat von Sealiner Beitrag anzeigen
    Ich weiß. Es gibt schon 1 Millonen Batterietrööts...

    Eine Frage habe ich noch. Wenn ich eine 12 V Dose direkt an die Batterie anschließe und das Ladegerät daran anschließe, umgehe ich doch damit diesen CAN-BUS Mist und kann ganz normal meine Batterie laden.

    Kann irgendwas kaputt gehen? Macht man das so, oder spricht was dagegen?
    Morgen Sealiner
    Würde nur nicht eine Dose mit Schelle an den Lenker fummeln, sieht Scheixxe aus. Meine Lösung ist von TT 044-0563 mit einer oder 2 Dosen direkt an der Batterie zum Laden, für Handy, Navi usw.

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    #15
    Update:

    Seit gestern lädt mein u-dingens-kennung-high-tech-spezial-lader meine Batterie.

    Leider komme ich nicht über 75%. Batterie defekt? Bin letzt mit dem Ding schon mal liegen geblieben. Händler behauptet, Batterie wäre ok.

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    #16
    Ich klemme die Batterie im November ab und im März wieder an. Bis heute ist die Q jedes mal problemlos angesprungen. Ladegerät habe ich nur für den Notfall. Mopped steht in einer trockenen, ungeheizten Garage.
    Was für ein Stress hier .

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    #17
    Zitat Zitat von Sealiner Beitrag anzeigen
    Update:

    Seit gestern lädt mein u-dingens-kennung-high-tech-spezial-lader meine Batterie.

    Leider komme ich nicht über 75%. Batterie defekt? Bin letzt mit dem Ding schon mal liegen geblieben. Händler behauptet, Batterie wäre ok.
    Laden, abklemmen und nach einer Std. den Leerstrom messen, dann noch mal 24 Std. später.

    Welches Ladegerät?

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    #18
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Laden, abklemmen und nach einer Std. den Leerstrom messen, dann noch mal 24 Std. später.

    Welches Ladegerät?
    Leerlaufspannung, nicht "-strom".
    Wobei diese, bei einem Akku mit stark verringerter Kapazität, der keinen Anlasser mehr durchzuziehen vermag, auch nicht allzuviel aussagt. Dazu müsste man ein paar Shunts verwenden u. Ströme u. Spannungen unter realer Last messen, dann lässt sich eine Aussage über den Zustand des Akkus treffen (Innenwiderstand wahrsch. jenseits von gut u. böse). Sinkt die Spannung ohne externe Last nach kurzer Zeit unter die Leerlaufspannung, kann man von Plattenschluss ausgehen (egal ob "weich" o. "hart", durch Bleikristalle gebildet, die durch bei vorheriger Tiefentladung des Akkus in der Säure gelöstes Blei entstehen, o. "hart", durch Bleischlamm). AGMs haben gemeinhin eine Ladeschlusspannung von 14.6-14.7V und sollten mit Ladegeräten mit IUoU-Kennlinie geladen werden (I=Strom konstant, bis zum Erreichen der Ladeschlusspannung, U=Spannung konstant für eine bestimmte Zeit, dann Absenken der Spannung auf den zum Erhalt von 100% Ladung erforderlichen Wert -normal ca. 13.8V)."Gepulst" wird da gar nichts (außer beim "Entsulfatieren", bei dem kurzzeitig Spannungspulse -zum. um die 20V- angelegt werden). Erhaltungsladegeräte, die zus. zum Laden noch einen Batterietest durchführen ("Abklemmen", warten, Leerlaufspannung messen, ggfs. weiterladen), könnte man als "gepulst ladend" ansehen, aber in Wirklichkeit ist es einfach nur eine immer wiederkehrende Abfolge des gleichen Vorganges: Iconst bis Ladeschlusspannung -bei, an die Akkukapazität angepasstem Ladestrom werden ca. 80% der Ladung reingepumt, Uconst für feste Zeit -die letzten 20% werden langsam zugeführt-, UErhalt (für eine feste Zeit o. ggfs. eine detektierte Änderung der Spannung), Ladespannung wegschalten u. Monitoring der Leerlaufspannung einschalten, Warten, bis Leerlaufspannung einen vorgegebenen Wert unterschreitet, Vorgang von vorn beginnend wiederholen, .... (gähn ... deswg. Automaten).
    Wie bereits erwähnt: Daß ein Akku die Ladeschlusspannung erreicht, sagt nichts über seine Kapazität aus (sein Vermögen eine bestimmte Menge STROM zu liefern, ohne das die Spannung zusammen bricht und unter 10.5V fällt = Kapazität "0"/Tiefstentladung), deswg. traue ich auch den ganzen, mickrigen Akkutestern nicht über den Weg, die wahrsch. nur ein paar Min. nach der Leerlaufspannung gucken, zufrieden sind, wenn die innerhalb gewisser Grenzen konstant bleibt und dann behaupten, daß der Akku o.k. sei. Harley verfährt da genauso, bloß daß die Akkus nicht von Exide kommen - East Penn ist m.W. derLieferant - und gemeinhin eine sehr hohe Lebensdauer aufweisen. Auf deren Seite (u. vielen anderen, besonders empfehlenswert die der Hersteller!!! von Akkus) gibt's auch Lesenswertes zu Säure, Gel u. AGM-Akkus, allerdings auf "Neuhochdeutsch".

    Grüße
    Uli

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    #19
    Das Technische Manual ist gut und bietet viel Info und mehr zu Gel und AGM. Deren Batterie hatte im letzten MOTORRAD Test sehr gut abgeschnitten, Messdaten über den Herstellerangaben.

    Danke auch für die kleine Korrektur

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ich klemme die Batterie im November ab und im März wieder an. Bis heute ist die Q jedes mal problemlos angesprungen. Ladegerät habe ich nur für den Notfall. Mopped steht in einer trockenen, ungeheizten Garage.
    Was für ein Stress hier .
    So ist es richtig. Gel oder AGMs bloß nicht voll geladen wegstellen, der sehr hohe Innengasdruck in diesem Zustand schädigt den Akku doch erheblich.

    Am besten mit einem intelligenten Ladegerät einmal aufladen, dann auf 80% entladen und wegstellen.

    Wegstellen dann bitte KÜHL und TROCKEN. Akkus hassen Wärme und mögen gerne einen kühlen, frostfreien Ort (das dabei die Kapazität sinkt ist klar, aber wir wollen bei optimaler Lebensdauer lagern). Das kann also auch eine unbeheizte Garage sein.

    Ladestand gelegentlich mal überprüfen........


 
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