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Ladegerät und ZFE Firmware

Erstellt von Eifeltourer, 06.05.2012, 20:51 Uhr · 18 Antworten · 2.611 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Ladegerät und ZFE Firmware

    #1
    Hallo GS-ler

    Bin neu hier ( siehe Vorstellung ) und gleich etwas verunsichert.

    Fahre bisher eine R1100RS mit Gel-Batterie, die ich immer per Optimus III über die Bordsteckdose geladen habe. Funzt prima.

    Nächsten Freitag bekomme ich jetzt meine Neue, R1200GS von 05.2007

    Nach einigem Stöbern im Forum jetzt die Unsicherheit, ob das mit dem Optimus III an des Bordsteckdose auch an der GS funzt von wegen FZE und so.

    Gibt es Erfahrung mit diesem Ladegerät ?

    Gruß Gerd

    P.S. ja, ich weiß, das Thema ist schon recht abgekaut, habe aber keine Info bez. dieses Ladegerätes gefunden

  2. Registriert seit
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    Lächeln

    #2
    Hallo Gerd

    Habe eine GS 2004 und mein Vorbesitzer hat auch immer über die Bordsteckdose geladen. ABER: Er hat die Bordsteckdose offenbar selbst neu und zwar direkt an die Batterie gehängt. Dann hast Du keine Probleme, egal mit welchem Gerät.

    Riskieren würde ich es mit dem Optimate III nicht. Wenn die ZFE hinüber ist, wird es sau teuer oder sau kompliziert für eine Elektronikreparatur.

    Die Bordsteckdose neu zu verkabeln und sie direkt und nur noch an die Batterie zu hängen, dürfte hingegen ein Kinderspiel sein. Kannst auch einen versteckten Schalter einbauen, damit sie nicht missbraucht werden kann.

    Gruss alex37

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hi
    Die ZFE wirst Du mit kaum einem Ladegerät beschädigen das jünger als 15 Jahre ist. Nur laden lassen wird sie nicht. Mangels Sicherung wird die Steckdose bei der 1200 über die ZFE geführt und kapiert einfach nicht wann Strom reinfliesst und wann abgezapft wird und braucht deshalb einen seltsamen "Weckmodus".
    Also einfach das "alte" Ladegerät direkt an die Batterie anschliessen.
    Ob man überhaupt am Fahrzeug laden "muss", sich ein spezielles Ladekabel mit "Spezialstecker" direkt an die Batterie baut, oder die Steckdose "umklemmt" (und mit Sicherung versieht), sei dahingestellt.

    Zumindest sind an meiner 1150GSA (so wie an jeder Anderen auch) zwei Steckdosen die direkt an der Batterie hängen und noch nie missbraucht wurden.
    Allerdings wohne ich weder im Pott noch in Berlin
    gerd

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Die ZFE wirst Du mit kaum einem Ladegerät beschädigen das jünger als 15 Jahre ist. Nur laden lassen wird sie nicht. Mangels Sicherung wird die Steckdose bei der 1200 über die ZFE geführt und kapiert einfach nicht wann Strom reinfliesst und wann abgezapft wird und braucht deshalb einen seltsamen "Weckmodus".
    Also einfach das "alte" Ladegerät direkt an die Batterie anschliessen.
    Ob man überhaupt am Fahrzeug laden "muss", sich ein spezielles Ladekabel mit "Spezialstecker" direkt an die Batterie baut, oder die Steckdose "umklemmt" (und mit Sicherung versieht), sei dahingestellt.

    Zumindest sind an meiner 1150GSA (so wie an jeder Anderen auch) zwei Steckdosen die direkt an der Batterie hängen und noch nie missbraucht wurden.
    Allerdings wohne ich weder im Pott noch in Berlin
    gerd

    Hallo Gerd

    Wohl dem, der eine GSA hat
    Ich werde wohl die Bordsteckdose über Sicherung direkt an die Batterie hängen, war bei meiner RS auch so und ist nie mißbraucht worden.

    Gruß Gerd

  5. Registriert seit
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    #5
    Ich habe meine Bordsteckdose direkt vorne an die Stelle im Seitenpanel verbaut, wie von BMW vorgesehen. Abgesichert aber ohne weitere Schalter oder sonstwas, liegt also dauerhaft unter Strom. Seit 2007 kein Problem.

    Vor meiner Lithium habe ich über diese Stecker geladen, oder z.B. meine kleinen Onboard Ventilator betrieben



    Ich habe mich für die ziemlich teure aber gute BMW Dose entschieden, wie links unten im Bild.

    Mit dem "kein Ladegerät jünger als 15 Jahre wird die ZFE beschädigen" wäre ich persönlich vorsichtiger. Es hat Beschädigungen gegeben + gibt es gelegentlich noch. Darum wird BMW bei diesem Punkt sofort extrem empfindlich.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hi
    Welchen Schaden soll es denn geben?
    Wenn ich mit einem spannungsgeregelten (vielleicht gibt es Exoten aber das ist Standard seit 15 Jahren) Ladegerät an die Seriensteckdose gehe macht dieses nichts Anderes als ein superspezialcanbusfähiges Gerät. Ausser dass es nicht alle ?Minuten einen "Aufweckspike" für die ZFE abgibt.
    gerd

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Theorie und Praxis. Das Problem ist wohl, dass sich nicht alle Hersteller immer an die Spezifikationen halten. In einem Ladegerätetest von MOTORRAD gab es 3 Geräte, die zu hohe Spannung lieferten. Müsste so ca. 2 Jahre her sein.

    Ausserdem haben viele Geräte heute einen Entsulfatierunsfunktion, die oh Schreck automatisch abläuft, wenn der eingebaute Logik das denkt die Bakterie brauche es. Da gibt es Spannungen bis zu 15,7 V.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Im Grunde geb ich Gerd da recht, aber keine Ausnahme von der Regel. Es sind noch neue Geräte am Markt die über 20 V pulsen.

    Man kann nicht oft genug schreiben, laden über die Pole der Batterie.
    Ob so oder mit einer daran angeschlossenen Steckdose.


    Thema ZFE und laden über die Steckdose

    Funktion des ladens über die Seriensteckdose

    1. Damit die ZFE durch geeignete oder auch weniger geeignete Ladegeräte nicht zerstört wird:

    Die ZFE schaltet nach kurzer Zeit, wenn der Schlüssel in Stellung 2 steht, die serienmäßige Steckdose ( den Port) ab. Die BMW Ladegeräte (wie auch baugleiche Geräte ohne BMW Label) senden angeschlossen einen vorgegebenen Stromimpuls an die ZFE, das System erkennt nun dass ein Ladegerät angeschlossen ist (nur über Steckdose) und öffnet den Port zur Batterie zum Laden wieder.
    Dieses wird dann im Wechselspiel wiederholt.

    Mit einem nicht geeigneten Ladergerät wird das über den Port (Steckdose) der ZFE nicht, ebenso der wirkliche Ladezustand der Batterie, erkannt. Dadurch steigt am Ladegerät, wenn fälschlicherweise eine leere (der Ladestrom wird ja vollautomatisch mit diesen Erhaltungsladegeräten an den Ladezustand der Batterie angepasst und geregelt) Batterie vermutet wird, stetig der Impuls, bis die ZFE defekt ist.




    2. Der Impuls des (CAN BUS fähigen) Ladegerätes beträt 16 V -18 V, um den Port zu öffnen.

    Wenn nun ein nicht CAN Bus fähiges Ladegerät aufgrund des fehlenden Signales und des sich nicht öffnenden Ports glaubt, eine tiefentladene Batterie laden (Entsulfatieren) zu müssen, pulst es mit bis zu (je nach Hersteller) 30V über die Steckdose an die ZFE.
    Das zertört dann die ZFE.

    Und richtige Handhabung beim Steckerladen mit CAN Bus bedeutet:
    1. Ladegerät an die Bordsteckdose anschließen.
    2. Netzstecker in die Steckdose stecken (230V)
    3. Zündung am Motorrad einschalten
    4. Nach Initialisierung des CAN Bus System, Zündung wieder ausschalten und in Pos.2 lassen

    Batterie wird erst dann geladen.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hallo Zusammen,

    was mich mal interessieren würde ist ob bei Anschaltung eines CANBUS fähigen Ladegerätes (Optimate 4) der CAN-BUS die Steuerung so gestalten
    kann, dass sich die Batterie nach einem Ladevorgang innerhalb 2 Tagen
    komplett entladen kann.
    Das Thema hatte ich nämlich letzte Woche....
    Donnerstag Batterie geladen, Samstag morgen dann tote Hose.
    Optimate 4 hat aber sogar noch am Donnerstag abend angezeigt das die
    Batterie nun voll geladen und OK ist.
    Am Samstag hat dann nicht mal mehr das Display funktioniert.
    Also schnell neue Batterie gekauft und dann ab nach Südtirol.

    Meine Vermutung war jetzt erst mal eine defekte Batterie.

    Gruß Armin

  10. Registriert seit
    17.04.2004
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    Standard

    #10
    Hi
    Wenn man eine Batterie durch permanentes Überladen dazu bringt dauernd zu gasen (oder dies zu wollen und es nur durch Gel oder AGM verhindert wird), dann sinkt auf Dauer ihre Kapazität. Aus 13 Ah werden dann (extrem) 0Ah. Die sind dann "voll" und das Ladegerät zeigt korrekt, wenngleich sinnlos an.
    Das schafft man umso schneller je perfekter man eine (möglichst kleine) Batterie ständig auf maximalem Ladezustand halten will.
    Der Winter ist dafür prädestiniert. Viele Ladegeräte halten 13,7 V bei einer 12V Batterie für das Zeichen dass sie "voll" ist und laden, sobald diese Spannung sinkt mit 14,4V. Die Spannungsdifferenz von 1,6 V ist zwar physikalisch notwendig, doch der Bezug ist falsch.
    Eine 12 V Batterie ist bei 12...12,2 V "voll".
    Mit 14,4 V arbeiten die LiMas um verbrauchte Energie möglichst schnell zu ersetzen. Wer will kann ja mal messen: Nach einer längeren Fahrt abstellen und dann die Bordspannung messen. Es wird irgendetwas "um die" 13,7 V angezeigt. Dann, nach einem ausführlichen Biergartenbesuch, vielleicht 2 Stunden später, noch mal messen. Oh Wunder, es sind nur noch 12,x V!
    Es ist der gleiche Effekt wie bei einer Badewanne. Lässt man sie mit kräfigem Strahl vollaufen, dann kann man sie über den Überlauf hinaus befüllen. Dreht man zu, dann dauert es einen Augenblich und der Pegel sinkt bis zum Überlauf ab. Nur ist es der Badewanne egal, der Batterie jedoch nicht!
    Ob man eine Batterie einmal mit 1....2 A lädt, oder mit 6A ist ihr auch egal. Die LiMa lädt mit bis zu 40 A! Permanent bis "zur Halskrause" zu laden ist eben a) sinnlos und b) schädlich für die Haltbarkeit
    Legt man zur Ladungserhaltung (im Winter) 13,6 . . . 13,7 V an und überlässt das nicht irgendwelchen Schnickschnackgeräten, dann fliesst nach kurzer Zeit überhaupt kein Strom mehr und die Batterie kann "ewig" dranhängen.
    Von intelligenten Ladegeräten halte ich gar nix, wesentlich besser sind intelligente Benutzer
    gerd


 
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