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Lastwechselreaktionen Kardanantrieb

Erstellt von Andy555, 02.01.2010, 14:08 Uhr · 39 Antworten · 7.317 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Eine BMW die nicht klappert

    #11
    oder hakt beim schalten oder Lastwechselreaktionen zeigt beim abrupten Gaswechsel ist definitiv kaputt, da sie wahrscheinlich einen Motor oder Getriebeschaden hat und deswegen stille steht..

    Hatte auch vor der ersten BMW von 1982-1992 mehrere verschiedene japanische Kisten und da ging das Schalten auch eindeutig leiser und die Lastwechselreaktionen waren selbst bei der CX 500 zahmer und nicht so brachial. Aber dafür hatten die Dinger (z.B. ne TDM) auch kein Drehmoment von unten und haben auch nicht soviel Spass gemacht beim Fahren.

    Nur sollte man es nicht übertreiben. Ich spreche da aus Erfahrung, bei meiner alten Q bin ich am Anfang genauso gefahren wie mit ner Z650B, d.h. superschnelles Schalten, Motor über längere Zeit Vollgas (z.B. München-Bochum), 50 m Wheelies etc etc....
    Folgende Defekte: Hinterradverzahnung, Endantrieb, Kardan, Getriebe (Ruckdämpfer, Lagerung, mehrere Zahnräder etc) und letztendlich der Motor bei ca 130Tsd Pleulager auf der Welle geplatzt bei 170 Kmh.

    Irgendwann habe ich dann mal begriffen, das man das bei nem Boxer eigentlich nicht braucht, ich schalte heute nen Tick langsamer aber mit mehr Gefühl, ziehe zwar die Gänge immer noch bis oben hin oder darüber aber nur kurz und vermeide längere Vollgasfahrten oder Wheelies. Und gebe auch Gas mit mehr Gefühl, ohne wirklich langsamer unterwegs zu sein.

    Doch: klappern tun die beiden Kisten immer noch. Mit der Zeit hört man jedoch, wann ein Ventil hängt oder der Kipphebel zu viel Axial-Spiel hat und eingestellt werden will, oder bei welcher Drehzahl man am besten schaltet oder besser den Gang drinne lässt.
    Die 80 G/S (kam nach der charakterlosen TDM, damalige Fahrmaschine, als die 75/7 demontiert in der Garage lag,mittlerweile verkauft) habe ich so jahrelang problemlos gefahren.

    Ergo: Ich lass die Kisten klappern und höre mit einem Ohr mittlerweile unterbewußt immer hin. Und lass es Klappern. Und red mir vor allen Dingen nix mehr ein. Wer sich über irgendwelche Hinterradspiele bei eingelegtem Gang unsicher ist, kann diese ja bei fast jedem Mopedtreffen bei einer gleichwertigen Maschine vergleichen, ich bin mir sicher, das andere BMW Besitzer bei freundlicher Nachfrage dieses "erfühlen" lassen werden.
    Laßt euch also nicht nervös machen, fahrt die Kisten mit etwas Gefühl und einem gewissen "Swing" und Ihr werdet sehr viel Freude und auch Km damit abreissen können. Auf die BMW trifft das Wort Fahrerfahrung wirklich zu, sie wird grösser und das Vertrauen zu dem Traktormotorrad steigt mit jedem km......

    Zumindestens war das bei mir so.

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    Standard

    #12
    Die Lastwechsel der GS nerven mich auch und nach fast vier Jahren habe ich mich immer noch nicht dran gewöhnt. Zum einen das Spiel im Antriebsstrang als auch das hohe Bremsmoment des Boxers (auch durch die magere Abstimmung) machen die GS recht ruppig bei Lastwechsel. Auch meine neue 09er ist trotz geändertem HAG und anderer Motorabstimmung nicht wirklich besser. Das es auch bei BMW's Kardan besser geht zeigen die neueren K Modelle. Als ich letzt ne K1300R zur Probe hatte war das ne richtige Wohltat, so dass ich ernshaft überlege meine GS gegen die KR zu tauschen (eigentlich habe ich mich schon zu 99% entschieden). Der Boxer hat sicher etwas liebenswertes aber mitllerweile nervt er mich auch oft...

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    Standard Dann setz dich doch mal....

    #13
    Zitat Zitat von Fischkopf Beitrag anzeigen
    Die Lastwechsel der GS nerven mich auch und nach fast vier Jahren habe ich mich immer noch nicht dran gewöhnt. Zum einen das Spiel im Antriebsstrang als auch das hohe Bremsmoment des Boxers (auch durch die magere Abstimmung) machen die GS recht ruppig bei Lastwechsel. Auch meine neue 09er ist trotz geändertem HAG und anderer Motorabstimmung nicht wirklich besser. Das es auch bei BMW's Kardan besser geht zeigen die neueren K Modelle. Als ich letzt ne K1300R zur Probe hatte war das ne richtige Wohltat, so dass ich ernshaft überlege meine GS gegen die KR zu tauschen (eigentlich habe ich mich schon zu 99% entschieden). Der Boxer hat sicher etwas liebenswertes aber mitllerweile nervt er mich auch oft...
    ....probeweise auf ne uralte 2V oder meinentwegen auf ne alte 11er 4V GS drauf und fahr ne Runde damit, einfach nur der Motorcharakteristik wegen. Wenn ich das Geld gehabt hätte, hätte ich auch aus der 86er G/S ne HPN gebaut und das alte Schätzken nicht verkauft. Aber ich brauchte ja ne gute Fahrmaschine und das is nu die alte 11er geworden und mehr liess sich nicht realisieren für die 400 € draufzahlen.....

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    #14
    Zitat Zitat von Andy555 Beitrag anzeigen
    Hallo
    na es sind doch einige Zentimerter Spiel
    es ist mir auch klar das ein wenig Spiel vorhanden sein muß
    aber bei konstanter Geschwindigkeit von ca. 50 km/h nervt es doch
    Das kann kaum der Antriebsstrang bzw. dessen Spiel sein.

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    #15
    Hi
    Wenn der "Erstfrager" tatsächlich Probleme bei "konstant 50", kann das aber kein Lastwechsel sein. Das klingt nach KFR das es bei der 1200 nicht mehr geben soll (es darf aber gelacht werden ).
    Lass' den Synchronlauf prüfen oder mach es mit einer Schlauchwaage selber.
    Wie man es selber einstellen könnte habe ich nach wie vor nicht raus weil sich noch niemand getraut hat mir (s)eine 1200 für 2 Stunden zu leihen. Vielleicht sollte ich mal probefahren
    gerd

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    #16
    Wie gerd sagt, Synchronisation. Oder Ventile. Wieviele Klicks hat die denn runter?

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    #17
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    ....wie man es selber einstellen könnte habe ich nach wie vor nicht raus weil sich noch niemand getraut hat mir (s)eine 1200 für 2 Stunden zu leihen. Vielleicht sollte ich mal probefahren
    gerd
    .

    hätt ich auch gerne gewusst - mechanischer Gleichlauf ist wie gehabt Voraussetzung und wär kein Hexenwerk, dafür werden allerdings per Software erstmal die Leerlaufstepper in eine Grundposition gefahren, damit die nicht jegliche Änderung an der Seilzugeinstellung unmittelbar kompensieren.

    Bin nicht sicher ob dies in Verbindung mit den am Markt verfügbaren Diagnosetools (z.B. GS-911) gemacht werden kann ?

    Gruss aus Köln




    .

  8. Registriert seit
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    Standard Synchronisation

    #18
    zum erreichen einer ausreichend guten Synchronisation ist es nicht notwendig die Drehzahlsteller in eine besondere Pos. zu fahren.
    Die Drehzahlsteller werden für beide Zylinder zusammen gesteuert ( nicht für jeden separat ).
    Nach einer sorgfältigen Justage (bei der man den blauen Siegellack an den Drosselklappenanschlagschrauben ignorieren kann) und dem Anfetten vom Gemisch ist das Ruckeln weg. Die Fahrbarkeit im niedrigen Drehzahlbereich und vor allem das Anfahrverhalten werden je nach Ausgangszustand deutlich verbessert!

    Gruß

    Andy

  9. Registriert seit
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    Standard

    #19
    Hi
    Wenn die Stepmotoren gleichzeitig gesteuert würden könnte man sie auch gleich weglassen. Dann wäre es eine Leerlaufanhebung, könnte aber keine mangelnden Synchronlauf ausgleichen.
    Wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht von vorn herein wirklich den gleichen Durchlass freigeben muss man auch diese Dinger erst mal synchronisieren. Wenn zudem die Bypassbohrungen derart gross sind wie bei den 11x0 wird das noch schlimmer. Das ist ja der Grund weshalb die Regelung bereits bei einer 1/10 Umdrehung an einer Bypasschraube der 11x0 vollkommen "überdreht" reagiert.
    Sprich: Es müsste sein wie bei der Einstellung der 11x0. Erst mal vollkommen zu. "Zu" ist "zu". Dann an den Anschlägen synchron einstellen und zum Schluss die Motore wieder freigeben. Fazit: Das gleiche wäre dann auch mit einer Schraube erreichbar
    Übrigens: Dass der Kram mit der gesamten Mimik NICHT synchron läuft lässt sich leicht und nicht nur vereinzelt nachweisen
    gerd

  10. Registriert seit
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    Standard

    #20
    Hallo,
     
     
    der Sinn, die Leerlaufsteuerung über die Stepper zu steuern ist ja nicht die Synchronisation des Systems, sondern ganz einfach die Steuerung der Leerlaufdrehzahl ( incl. Leerlaufdrehzahlanhebung in der Warmlaufphase ). Um die Synchronisation mit den Steppern zu steuern müsste ja auch noch zusätzliche Sensorik verbaut sein ( Unterdruck oder Massenstrom ).
    Die exakte Synchronisation im Leerlauf ist in der Tat eine feinfühlige Justage an den Drosselklappenanschlagschrauben und den jeweiligen Kontermuttern ( Vielleicht auch ein Grund für den Werkseitigen blauen Siegellack an den Schrauben...).
    Dass die Stepper die Bypassbohrungen nicht exakt gleich öffnen ist ja klar, und eher ein Grund dafür die Synchronisation im normalen, betriebswarmen Zustand vorzunehmen, ohne die Stepper mittels Diagnose/Service-Tool in einer definierten Lage festzustellen.

    Gruß

    Andy


 
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