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Lastwechselreaktionen Kardanantrieb

Erstellt von Andy555, 02.01.2010, 14:08 Uhr · 39 Antworten · 7.316 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Andy555 Beitrag anzeigen
    Hallo
    na es sind doch einige Zentimerter Spiel
    es ist mir auch klar das ein wenig Spiel vorhanden sein muß
    aber bei konstanter Geschwindigkeit von ca. 50 km/h nervt es doch
    Das kann kaum der Antriebsstrang bzw. dessen Spiel sein.

    moin,

    ich hab grad mal nachgemessen ...
    mein mopped ist meiner meinung nach unauffällig bezüglich spiel im antrieb (ich fahre ohne lambda-regelung)
    R1200S, 36.000km, erster gang eingelegt

    ich messe seitlich an der reifenflanke ein spiel von gut 5,5cm

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    #32
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    .

    Ja das ist schön - welches Unterdruckmessgerät verwendest Du ?

    .

    Habe mir zu Weihnachten erst den Twinmax gekauft aber noch nicht benutzt. Mir scheint das Prinzip, dass die Druckdifferenz nur mit einer Unterdruckdose gemessen wird, sinnvoll. Im Internet bzw. der einschlägigen Presse gibt es sowohl gute als auch schlechte Berichte, die guten scheinen zu überwiegen.

    Mein praktischen Erfahrungen bisher beziehen sich nur auf die billigen Uhren von Louis und die Africa Twin. Und die Erfahrungen mit den Uhren waren nicht so dolle ...

    Gruß Bert

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    #33
    Zitat Zitat von Berte Beitrag anzeigen
    Habe mir zu Weihnachten erst den Twinmax gekauft aber noch nicht benutzt. Mir scheint das Prinzip, dass die Druckdifferenz nur mit einer Unterdruckdose gemessen wird, sinnvoll. Im Internet bzw. der einschlägigen Presse gibt es sowohl gute als auch schlechte Berichte, die guten scheinen zu überwiegen.

    Mein praktischen Erfahrungen bisher beziehen sich nur auf die billigen Uhren von Louis und die Africa Twin. Und die Erfahrungen mit den Uhren waren nicht so dolle ...

    Gruß Bert
    .

    Ja so ist das wohl die preiswerten Uhren zeigen schon mal grössere Differenzen und haben systembedingt wegen der notwendigen Dämpfung eine gewisse Trägheit und ihre Schwierigkeiten mit der Interpretation der Anzeige.

    Wenn nur mit einer Druckaufnahme gemessen wird, gibt´s zwangsläufig wegen der Differenzdruckerfassung eine gegenseitige Beeinflussung, die unter Umständen die Genauigkeit der Einstellung schwierig oder zum Geduldspiel macht.

    Besser aber sicherlich teurer sind die elektronischen auf Halbleitersensoren basierenden Geräte mit separaten Messkanälen.

    Die Ergebnisse damit aus der Werkstatt des waren jedenfalls immer gut.

    Entsprechend fix zu handhabende Werkzeuge haben sicher ihren Preis.

    Gruss aus Köln



    .

  4. Registriert seit
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    #34
    Hi
    >>>>
    Wenn nur mit einer Druckaufnahme gemessen wird, gibt´s zwangsläufig wegen der Differenzdruckerfassung eine gegenseitige Beeinflussung
    >>>>
    Genau das ist die Absicht! Es gibt eine einzige Grösse und das ist die Differenz!

    >>>>>
    Besser aber sicherlich teurer sind die elektronischen auf Halbleitersensoren basierenden Geräte mit separaten Messkanälen.
    >>>>>
    Das wünschen sich alle. Pro Kanal gibt es erst mal einen physikalischen Fehler. Irgendwie müssen die Drücke mit einem Geber erfasst werden. Dieser geber hat einen Fehler.
    Dann gibt es die Verarbeitung. Da kommen weitere Fehler dazu. Das Minimum ist +/- 1 Digit

    Vollkommen fehlerfrei arbeitet das anarchische System der Schlauchwaage (kommunizierende Röhren) als Differenzenanzeige.
    Es ist zumindest so genau, dass damit auch Hubschrauberturbinen synchronisiert werden und man andere Instrumente danach kalibrieren kann.

    Leider ist es etwas sperrig, doch will ich dieses Gerät nicht ständig herumschleppen.
    Der Twinmax arbeitet zumindest ähnlich
    gerd

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    #35
    @Gerd: Von welchem Druck geht man eigentlich aus? Wenn ich z.B. eine Schlauchwaage nehme und sehe links ist mehr Druck als rechts sollte man links verringern oder rechts erhöhen oder beides?
    Es gibt ja sicher einen Referenzdruck also XYmbar, um den dann mit einer Toleranz von +-Zmbar ausgeglichen werden sollte, mit der Schlauchware oder mit anderen Diffrenzmehthoden ohne Absolut-Anzeige nicht möglich oder?

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    #36
    Hi
    Wie hoch der Druck ist ist vollkommen uninteressant. Wichtig ist, dass er gleich ist. Wir stellen ja keinen Druck ein, sondern wir synchronisieren.
    Der Druck variiert ohnehin je nach DK-Stellung (sonst gäbe es gar keine Unterschiede).
    Um es mal wieder zu sagen: Es werden Unterdrücke verglichen. An der Seite der Schlauchwaage die den höheren Pegel aufweist ist der Druck geringer, sprich: Der Motor schlürft dort durch eine engere Öffnung. Folglich muss man die Öffnung auf dieser Seite vergrössern um den Druck anzugleichen.
    Wer es nicht glaubt probiert es einfach aus.
    Die zahlenmässige Grösse der Differenz lässt sich errechnen. Interessant ist, dass der Durchmesser des Schlauches dabei keine Rolle spielt! Der beinflusst nur die Trägheit. Interessant ist das Medium (die Flüssigkeit)
    http://www.powerboxer.de/Differenzdr...r-Motoren.html
    Auch die absolute Grösse könnte man feststellen. Dazu müsste man nur die Schlauchwaage "etwas" grösser machen.
    Gehe ich mal davon aus, dass 1 mbar etwa 1 cm Differenz entspricht
    (zu shen bei http://www.powerboxer.de/4V-Synchron...-Vorgehen.html) und man gegen die Atmosphäre misst, dann braucht man eine Messsäulenhöhe von 10 Metern (bei gleicher Anzeigegenauigkeit).
    Allerdings ist der aktuelle Aussendruck zu berücksichtigen (gutes Barometer!).
    Das kann man sich bei der Differenzenmessung zumindest dann sparen wenn beide Zylinder im gleichen Wettergebiet ansaugen , also wenigstens beide z.B. in Hamburg. So weit ist das i.d.R. gegeben
    Es zeigt auch anschaulich die Probleme bei mehr als einem Druckaufnehmer.
    Alle Druckaufnehmer müssen zumindest gleich falsch gehen . Weichen 2 Druckaufnehmer bei 10m "Messwert" um 1 cm ab, ist das bereits mehr als der Sollwert!
    gerd

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    Standard Gerd, ich schreibe manchmal auch

    #37
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Das kann man sich bei der Differenzenmessung zumindest dann sparen wenn beide Zylinder im gleichen Wettergebiet ansaugen , also wenigstens beide z.B. in Hamburg. So weit ist das i.d.R. gegeben
    etwas überschwenglich, vor allem wenn jemand tatsächlich Angst vor mechanischen Fehlern bei ner schlecht eingestellten Q hat, aber das mit den beiden Zylindern im gleichen Wettergebiet war wieder mal die Krönung, habe mich soeben vom mehrminütigen Lachflash erholt, fand ich megawitzig......

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    #38
    Das ist ja ...
    Ich dachte, als ich das erste mal `ne 12GS für, die Fuhre sei tot !

    Weil ... meine alte 11GS "lebt" noch richtig.

    Aber man gewöhnt sich auch an die 12GS.

    Andere haben sich sogar schon an 6 Zyl-Boxer gewöhnt ...

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    #39
    Ich habe bei meiner 1150 gs, bei eingelegtem 1. gang, ein Spiel von etwa 6-7 cm an der Reifenflanke. Und ich spüre auch deutliche Lastwechsel. Mein hobel hat jetzt um die 40000 km drauf. Bei der K75 von meinem Vater die ungefähr 130000 km auf der Uhr hat sind es etwa 5 cm. Da spürt man auch nichts was natürlich auch am motor liegen kann. Wie viel Spiel habt ihr an eurer GS?

    Habe mir schon überlegt ob es helfen würde die Kardangelenke zu tauschen, die wurden glaube ich bei der k75 auch vor 70tkm mal ausgewechselt

  10. Registriert seit
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    #40
    Das tauschen der Kardangelenke wird nicht so viel bringen (das sind Nadellager - die besitzen zwar auch "Lagerluft" - aber das ist nicht so viel - nur wenn sie "total hin sind") .

    Das meiste Spiel wird aus der Summe des Zahnflankenspiels (die Summe machts ...) erzeugt.

    Zu diesem Spiel gesellt sich dann natürlich die Lagerluft der Gelenke ...


 
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