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Li-Ionen Starterbatterie fuer GSA

Erstellt von Andreas-SIN, 07.09.2011, 06:12 Uhr · 211 Antworten · 44.914 Aufrufe

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    Zitat Zitat von RaZZe Beitrag anzeigen
    snip ...
    @Peter
    Du hast geschrieben Peter, das man Lader mit "Entsulfanierungs-fkt." (zb. meinen Procharger von Luise) meiden sollte, da diese, während die Batterie mit dieser Funktion vom Lader beehrt wird mit deutlich über 14,4V in die Batterie schiesst!? Gibts den keinen "karo-einfach" lader der die dinger zuverlässig (zb.nach dem Winter) und vor allem sicher in 3 bis x stunden wieder ausreichend Lebensgeist einhaucht??
    Hallo Andeas, Shorai empfiehlt ausdrücklich diese Batterien nicht zu laden, wenn es nicht wirklich nötig ist (ich habe lediglich aus Neugier verstoßen).

    Entsulfatierungsfunktionen lassen die Spannung zeitweise deutlich über 15 V ansteigen, Lifepo kriegen ab 14,9 V den Kiss of Death. Die maximale Ladespannung für Lifepo Zellen beträgt pro Zelle 3,65 V, d.h 14,6 V für die Moppedbatterie.

    Karo-einfach Lader im Markt:
    - Saito Procharger S, Euro 20
    - H-Tronic A 300, Euro 13
    - H Technik A 600, Euro 20
    alle 3 mit Ladespannungsbegrenzung bei 13,8 V. Das ist nicht ideal für Lifepo, aber ausreichend für den von Dir angedeuteten Zweck.

    Besser ist der Battery Tender Euro 400, Euro 35. Der kappt bei 14,5 V, ist Kuzschluss-, Verpolungs- und Funkenschlagsicher, aber sonst ohne jedes Gimmick.

    Alle diese Lader sollte man nicht dauerhaft an der Lithium belassen.

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    Ich habe auch bestellt...

    LiNANO 8 Ah 3,2V 20C Headway 38120SP
    Kunststoffhalter: Halter 2-fach
    Zellenverbinder: Verbinder 2-Loch

    Balancer 1,5A für 1 Zelle LiFePo4 LiNANO Lastmodul mit LED
    Selektion: Schaltschwelle + - 0,01V
    gewünschter Schaltschwellenbereich: 3,6V
    Silikonverguss: mit Silikon transparent

    Ein Ladegerät wird für die Akkus definitiv nicht benötigt, die Batteirie im Winter einfach abklemmen und gut ist. Die Selbstentladung ist so gering das ich kein Ladegerät mehr dran hängen muss....

    Sollte ich aber doch mal Nachladen müssen, z.B. weil das Mopped während der Regenzeit im Sommer (gibts ja inzwischen auch bei uns) nicht bewegt wird, kann ich es mit einem ganz normalen KFZ-Ladegerät. Es ist dabei Wurtscht ob es die Entsulfatierungsfunktionenhat oder nicht, die Lastmodule fangen das ab. Es muss nur mehr als 12,8V liefern.

    Ich hoffe das ich die Akkus bis morgen bekomme, dann kann ich am Wochenende das Gehäuse bauen....

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    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Hallo Andeas, Shorai empfiehlt ausdrücklich diese Batterien nicht zu laden, wenn es nicht wirklich nötig ist (ich habe lediglich aus Neugier verstoßen).

    Entsulfatierungsfunktionen lassen die Spannung zeitweise deutlich über 15 V ansteigen, Lifepo kriegen ab 14,9 V den Kiss of Death. Die maximale Ladespannung für Lifepo Zellen beträgt pro Zelle 3,65 V, d.h 14,6 V für die Moppedbatterie.

    Karo-einfach Lader im Markt:
    - Saito Procharger S, Euro 20
    - H-Tronic A 300, Euro 13
    - H Technik A 600, Euro 20
    alle 3 mit Ladespannungsbegrenzung bei 13,8 V. Das ist nicht ideal für Lifepo, aber ausreichend für den von Dir angedeuteten Zweck.

    Besser ist der Battery Tender Euro 400, Euro 35. Der kappt bei 14,5 V, ist Kuzschluss-, Verpolungs- und Funkenschlagsicher, aber sonst ohne jedes Gimmick.

    Alle diese Lader sollte man nicht dauerhaft an der Lithium belassen.

    Besten Dank Peter
    Den Battery Tender Euro 400 schau ich mir dann mal näher an.

    Gruß
    Andreas

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    in der neuen "MotorradABENTEUER" ist ein Vergleich der Batterietypen.

    Zitate zum Lion-Type:
    ..somal das Lion-Modell bei Kälte nicht ganz so fit ist..beim DIN-Test kapitulierte. ... nach zwei Wochen bei Temperaturen um dem Gefrierpunkt..der Druck auf den E-Starter ernüchternd war..gerade mal 8 Umdrehungen..dann war Ende. ... auch bei der Dauerbelastung..machte die Lion-Akku schon nach 35min schlapp.
    ...aber da macht der Hersteller..auch keinen Hehl draus.."..Kapazität bei Dauerbelastung..etwa ein Drittel einer vergleichbaren Bleibatterie.."

    Eine Testtabelle zeigt "unschöne" Werte für das 320€ teuere Lion-Modell von TECNO ION.
    ( bsp. für obige 35Minuten (19Ah Lion) schaffte eine Exide(19Ah) 2:17h und eine PC680(16Ah) 2:12h )

    Gruß
    Micha

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    Zweifellos sehen die derzeitigen Lithiums im Vergleich zu Pb bei Dauerstromentnahme schlechter aus, noch. Trotzdem, die Motorrad Pb sind den Anforderungen der heutigen Elektronik auch nicht mehr ideal gewachsen, wie wir z.B. hier beinahe jeden Tag unschwer sehen. Oder die große Startleistungen die heute aufgebracht werden müssen. Bei frischeren Temperaturen kommen im Fall R1200 Gs locker über 100 A zusammen, und das mögen die Pb mittelfristig gar nicht gerne. Auch wenn sie neu in einem Testbett erheblich mehr Startvorgänge schaffen. Bei Entnahme von hohen Spitzenströmen verhalten sich die Lithiums eindeutig besser. Deren Nachteile werden sich sicher noch ändern, wie Preise auch.

    320 Tacken sind natürlich eine ganze Menge für eine Lithium Batterie mit einer schwachen Performance.

    Für die 320 Tacken der Tecno Ion (mir unbekannt, Link?) bekommt man locker 8 der Headway Zellen, selektiert, inkl. der entsprechen Pflege- und Schutzelektronik, und 'nen Lader. Damit hat man dann eine Lifepo4 Batterie mit echten 16 Amps.

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    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    ..bei Entnahme von hohen Spitzenströmen verhalten sich die Lithiums eindeutig besser..
    sehe ich auch so

    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    ..Tecno Ion (mir unbekannt, Link?)..
    hab die Zeitung gerade nicht zur Hand für die genaue Batteriebezeichnung. Es müsste sich um diesen Hersteller handeln.

    Ein großen Vorteil der Lion's sehe ich aktuell im Gewicht - die Lion wog nur 1,7kg !.. da könnten manche "Carbon-Freaks" um einiges preiswerter 'Gewicht sparen' ..und im hohen Startstrom wenn man die aktuellen Schwächen beachtet.

    Aktuell sind die Lion's für mich aber noch nicht im "Jedermanns" Bereich angekommen, haben aber gutes Potential.

    Gruß
    Micha

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    Ok, die. Teuer. Für den Preis gibt es zwei Shorai LFX18, mit je echten 6 Ah. Damit läge man nur knapp unterhalb der Originalen, und hatte sogar immer eine Batterie in Redundanz.

    Oder 4 x Yuasa YTX14-BS inkl. Ctek XS 5.0 oder Optimate 4 Dual .

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    Zitat Zitat von micha Beitrag anzeigen
    in der neuen "MotorradABENTEUER" ist ein Vergleich der Batterietypen.
    Mich würde der test mal interessieren, hab im Netz aber nix gefunden....

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    So, hallo, nochmal kurz ne Info von meiner Seite:
    habe die Mu heute aus der Garage geschoben, Batterie war jetzt ca. 3 Wochen ohne externe Ladung angeschlossen und die Mu wurde zum ersten Mal seit Wochen gestartet. Beim ersten Startversuch hat der Anlasser kurz gedreht, aber die Gute wollte wohl noch nicht. Beim zweiten Versuch mit 6-7 Rödeln und zusätzlich etwas Gas ging sie dann direkt an. Und jetzt die wichtige Info: gemessener Peakstrom: 183A

    Der Ladestrom im Stand war ca. 3-4A, beim Einschalten der Heizgriffe ging dieser auf ca. 2,5A zurück.

    Hab dann nach ca. 5 Minuten den Motor ausgemacht und die Mu nochmal gestartet. Sie sprang direkt wie gewohnt an, Peakstrom war dann auch nur noch ca. 150A. Werde jetzt morgen nochmal messen, denke aber dass bei normalem Startvorgang nicht mehr als 150A Peak benötigt werden.

    Gruß
    Thomas

    P.S.: Bevor ichs vergesse: nach 1h Fahrt waren alle Zellen bei 3,55-3,56V, Nachladen hat ergeben, dass noch 7mAh rein passten, also die Batterie quasi voll war

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    Welche Temperaturen herrschte denn bei Deinem Startversuch?

    Shorai sagt die Lithiums sollten durch 2 h fahren im Monat immer voll sein. Die bevorzugen dies gegenüber Ladern.


    ===========================================

    Nebenbei: Im Winter mit dem dickerem Oel kann die 12-er GS Batterie mit CCA 200 durch den Startvorgang durchaus 100 % ausgenutzt werden. Darum ist nicht so sehr die Gesamtkapazität sondern mehr die Startleistung relevant. Spätestens im dritten Jahr hat die Pb der GS sowieso keine vollen CCA 200 mehr. Man sieht, warum BMW den Gebrauch von Ladegeräten nahelegt.

    Ergo: Für die R 12 GS immer mindestens 200 A Spitzenleistung kaufen.


 
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