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Li-Ionen Starterbatterie fuer GSA

Erstellt von Andreas-SIN, 07.09.2011, 06:12 Uhr · 211 Antworten · 44.875 Aufrufe

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    #71
    Wie siehtst du denn die JMT i.Vgl. zur Shorai ? Die "Leistungsdaten" erscheinen für den Laien ja sehr identisch. Preislich wäre die "Dänemark-Variante" marginal günstiger. Was mich evtl. zur JMT treibt, wäre halt, das es ein Händler in Deutschland ist.......falls dann doch mal was sein sollte.

    Ich glaub du hast geschrieben, dass die Shorai wohl vom "Aufbau" etwas kälteresistenter wäre. Hmmm, hab sie zwar das ganze Jahr angemeldet, aber da müssen schon mal 7 bis 8 Grad aufwärts auf der Uhr stehen + Blauer Himmel, damit mich die Lust im Winter packt......von daher......

    Noch mal zur Pflege.....:

    Muss, sollte man die Lith.Bat. ausbauen im Winter bzw. nicht in der kalten Garage belassen. Was hat es noch mal mit "diesem Balancer" auf sich. Was muss ich hier bei der Pflege/Wartung/Aufladen beachten ?

    Danke im Voraus

    Gruß

    Andreas


    Editchen: Ok, lesen kann doch helfen. Dieser ominöse Balancer sorgt, im Falle der JMT, für eine ausgewogenen Ladung/Entladung. Den hat die Shorai also nicht mit an Board ?

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    Beitrag

    #72
    Hi,

    Balancen bedeutet einfach, dass der Akku bis zur Ladeschlussspannung komplett geladen wird, und anschließend wird dann nochmal die Spannung zwischen den einzelnen Zellen abgeglichen, damit alle auf dem gleichen Level sind. Beispiel: du hast 4s LiFePo's, also 3,3V*4 = 13.2V Nennspannung (= Ruhespannung) und 14.4V Ladeschlussspannung. Wenn du nun einen Lader anschließt und diesem mitteilst, dass es eine 4s LiFePo ist, wird dieser so lange Laden, bis er zwischen den Polen 14.4V misst, dann ist der Ladevorgang beendet. Durch Toleranzen in der Fertigung kann es aber passieren, dass du geringe Unterschiede in der Kapazität bzw. dem Innenwiderstand hast. Dies führt dazu, dass jetzt z.B die erste Zelle 3.7V hat und eine andere dafür 3.5V (wir nehmen an, die beiden übrigen haben 3.6V). Dann hast du zwar die gleiche Summenspannung an den Polen, aber eine Zelle wäre "überladen", die andere könnte dafür noch etwas mehr Ladung vertragen. Wenn du nun in den Balancing-Modus des Laders wechselst wird der Lader diesen Spannungsunterschied ausgleichen und du hast wieder auf allen Zellen 3.6V, bis zum nächsten Entlade-Ladezyklus, dann wird dies höchstwahrscheinlich wieder passieren. Dies ist aber so lange kein Problem, wie du keine Zelle zu stark überlädst bzw. Entlädst. Das bedeutet für die Praxis, dass du wahrscheinlich alle paar Wochen mal Balancen solltest, damit wieder alle Zellen auf gleichem Niveau sind. Da du die Batterie ja wahrscheinlich eh nie komplett entlädst, und die LiFePo mittlerweile eine ganz gute Qualität haben, dürfte das also kein Problem darstellen. Was eher ein Problem ist, sind die erwähnten hohen Spannungen, welche manche Blei-Lader verursachen, denn zu hohe Überspannung zerstört die Zellen. Manche Blei-Lader erhöhen die Ladeschlussspannung auf über 15V (auch im Nicht-Entsulfatisierungsmodus), was die Zellen nicht wirklich mögen. Da es aber schon für ca. 70-90€ Lader für LiPo, LiFePo, Pb, NiCd usw. mit Balanceranschluss gibt ist das eigentlich kein Problem mehr...übrigens: man vergisst gerne, dass ein Pb-Akku auch aus mehreren "Einzelzellen" besteht, nur passiert hier eigentlich nicht viel, außer dass mal die Säure etwas abnehmen kann. Bei LiFePo ist es da etwas komplizierte, das Elektrolyt wieder "aufzufüllen" Dass jemand einen Pb-Akku Balanced hab ich auch noch nie gehört, dafür kenn ich mich damit aber zu wenig aus..

    Hab mir jetzt auch mal ein paar Zellen zum Testen bestellt, bin mal gespannt, was so geht. Hab im Moped bisher noch keine im Einsatz, aber interessieren tut's mich schon so im Alltagsbetrieb

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    #73
    @tork
    und wie weiss ein Ladegerät bzw. eine Lichtmaschine, welche von den 4 Zellen eine Unter-/ oder Überspannung hat?
    Braucht das Ladegerät nicht für jede einzelne Zelle einen "Abgriff" um die Zellenspannung zu messen?

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    #74
    @lr130lipi

    genau, daher gibt es den Balanceranschluss, welche jeden Zellenpol nochmal extra nach außen auf einen Stecker führt und dadurch die Möglichkeit gibt, einen Lader mit Balancing-Option einzusetzen. Die Lichtmaschine kann kein Balancing durchführen, daher sollte man dies alle paar Wochen mal mit einem entsprechenden Lader "extern" durchführen.

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    #75
    Zitat Zitat von tork Beitrag anzeigen
    Hi,

    Balancen bedeutet einfach, dass der Akku bis zur Ladeschlussspannung komplett geladen wird, und anschließend wird dann nochmal die Spannung zwischen den einzelnen Zellen abgeglichen, damit alle auf dem gleichen Level sind. Beispiel: du hast 4s LiFePo's, also 3,3V*4 = 13.2V Nennspannung (= Ruhespannung) und 14.4V
    Sorry, das ist nicht ganz richtig. Der Balancer gleicht keine Zellen untereinander ab, er verhindert lediglich die Überladung einzelner Zellen indem er die Ladung einfach in Wärme umsetzt.
    Ohne Balancer hat man eine Chance sich ne kleine Bombe unter den Allerwertesten zu schrauben...Überladung solcher Zellen hat schon zu Explosionen geführt....man denke an die Akkus für Telefone vor einiger Zeit...

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    #76
    Zitat Zitat von Dobs Beitrag anzeigen
    Sorry, das ist nicht ganz richtig. Der Balancer gleicht keine Zellen untereinander ab, er verhindert lediglich die Überladung einzelner Zellen indem er die Ladung einfach in Wärme umsetzt.
    Ohne Balancer hat man eine Chance sich ne kleine Bombe unter den Allerwertesten zu schrauben...Überladung solcher Zellen hat schon zu Explosionen geführt....man denke an die Akkus für Telefone vor einiger Zeit...
    Wie der der Balancer das anstellt spielt ja eigentlich keine Rolle, aber du hast recht, die meisten machen das indem sie die Energie über Widerstände verheizen bzw. einzelne Zellen nachladen. Das Thema mit den "Bomben" bezieht sich eigentlich auf LiPo's, nicht auf die als eigensicher geltenden LiFePo-Zellen. Daher kann man eine LiFePo auch" problemlos" Tiefentladen, was bei einer LiPo nicht so toll ist. Probleme entstehen allerdings wenn man den LiFePo nach dem Tiefentladen wieder laden will, denn oft vergleichen die intelligenten Lader für LiFePo die eingestellte Zellenzahl und die anliegende Spannung, was zu einer Fehlermeldung führt, wenn die Klemmspannung unter der Entladeschlusspannung liegt. Dann hilft aber ein einfaches DC-Netzteil um den Akku "Wiederzubeleben" bis er wieder im "Nennbereich" ist Habe bisher zumindest noch keinen kaputt bekommen

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    #77
    Also meine externen Balancer (Graupner/Flightpower) gleichen sehrwohl alle Zellen über das gesamte Spannungsfeld an.Zusätzlich können sie noch bei drohender Überladung einer Zelle (wenn es der Balancer nicht mehr schafft die Energie zu verbraten) den Ladevorgang durch einen Cut Off beenden.
    Wie auf meinen Bildern zu sehen ist,habe ich Anschlüsse (parallel zu den Balanceranschlüssen) mit einem grünen MPX Stecker versehen,welche ein Lastmodul aufnehmen.Dieses Lastmodul verhindert im Rahmen seiner Möglichkeiten(bis 1,5A pro Zelle) ein Überladen der einzelnen Zellen,indem ab einem bestimmten Spannungsbereich (3,53-3,54V) überschüssige Energie verbraten wird.
    So kann ich sicherstellen,das ich über den Balanceranschluss extern nachladen kann und mit den Lastmodulen mir die Lima die Zellen nicht überläd.Die Spannung der Lastmodule kann man übrigens auf seine Ladespannung der Lima (bei mir 14,1V) einstellen/bestellen lassen.

    Harald

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    #78
    Shorai hat mir so ziemlich auf der selben Linie geantwortet wie der Tork es im Beitrag Nr. 72 aufgeschrieben hat.

    Ausserdem so sagte man mir suche Shorai die einzelnen Zellen für ein Batteriepaket gematscht aus.

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    #79
    Zitat Zitat von RaZZe Beitrag anzeigen
    Noch mal zur Pflege.....:

    Muss, sollte man die Lith.Bat. ausbauen im Winter bzw. nicht in der kalten Garage belassen. Was hat es noch mal mit "diesem Balancer" auf sich. Was muss ich hier bei der Pflege/Wartung/Aufladen beachten ?
    Die Kälte schadet der Lifepo Batterie ganz und gar nicht, nur wird sie im kaltem Zustand extrem faul. Aufwärmen kann man die einfach, indem man den Starter in Folge 3 - 4 mal für etwa 2 s drückt, oder das Licht 1/2 Minute einschaltet.

    Sollte die Lifepo wider erwarten doch mal leer werden, dann reicht als Backup oder für gelegentliches laden sowas aus: clicky . Nur dauerhaft dranlassen darf man den Lader entgegen der Herstellerangabe an einer Lifepo auf gar keinen Fall. Am besten nach erreichen von 50 % Ladung abklemmen und das Moped fahren. 0,3 A laden eine 6 Ah über Nacht zu ca. 50 % auf. Die Abschlussspannung von 13,8 V des H-Tronic ist zwar etwas niedrig, aber es reicht um das Ding wieder zu beleben.

    Shorai sagt man kann mit praktisch jedem Netzteil laden, dass nicht mehr als 14,4 V abgibt. Die gleiche Info habe ich auch bei anderen Herstellern gefunden. Das ist auch kein Wunder, denn die maximal erlaubte Zellspannung bei diesem Batterietyp ist 3,65 V x 4 Zellen = 14,6 V. Darüber wird sie innerhalb kürzester Zeit beschädigt. Unter Verwendung von einfachen Netzteilen oder Ladern wie oben erwähnt muss man halt den Ladevorgang strikt selber manuell kontrollieren.

    Editchen: Ok, lesen kann doch helfen. Dieser ominöse Balancer sorgt, im Falle der JMT, für eine ausgewogenen Ladung/Entladung. Den hat die Shorai also nicht mit an Board ?
    Nein. Ich mache mir da keinen großen Kopf drum.

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    #80
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    : clicky

    Nein. Ich mache mir da keinen großen Kopf drum.
    .... das war genau der "Leserwunsch". Danke dir.

    Sooo, dann mal an alle schönes Fest und hoffentlich ein paar ruhige Tage.....nach dem ganzen Familienstress , lasst´s euch gut gehen.

    @Peter.....könnt mir auch gefallen, vor allem bei den angenehmen Temps.
    http://acrossborders.over-blog.de/ar...-42125326.html


 
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