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Meine Batterie ist breit....

Erstellt von C.H.M., 11.12.2006, 12:46 Uhr · 27 Antworten · 3.339 Aufrufe

  1. wop
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    #11
    Ich habe ja erst vor ein paar Monaten meine erste BMW gekauft, vorher habe ich aber jahrelang die BMW's in Test und bei Bekannten beobachtet. Das Resultat ist, dass ich nie eine BMW außerhalb der Garantie/Garantieverlängerung fahren würde, weil es schon immer an fast allen Baugruppen Qualitätsprobleme gab und mir das Kostenrisiko zu groß wäre.
    Dazu fällt mit z. B. bei der 1100 GS ein:

    - Motor qualmt besorgniserregend nach dem Kaltstart, egal ob das Krad neu oder gut eingefahren war.
    - im Luftfiltergehäuse sammelt sich viel Motoröl und muß regelmäßig abgelassen werden weil sich sonst der LuFi zusetzt.
    - die Felgen gammeln nach wenigen Monaten, auch bei guter Pflege.
    - gute Getriebe und Kupplung gabs noch nie von BMW
    Das sind die Sachen die mir bei der 1100GS spontan einfallen, es gab sich noch jede Menge andere häufige Defekte.
    Egal ob Boxer oder Vierzylinder, bei jeder Baureihe muß/mußte man als Fahrer immer mit häufigen unfreiwilligen Kontakten zur Werkstatt rechnen.

    Wer sich also jetzt so artikuliert als wenn BMW einzig und alleine plötzlich und unerwartet ein kleines Batteriequalitätsproblem hat der kann die letzten Jahre nur in einer abgeschlossenen Höhle gelebt haben.

    Bei den aktuellen K 1200 R und S bahnt sich ein neues Desaster an:
    Die Wasserpumpe ist so gut in den Motor integriert, dass wenn der Simmering der Wasserpumpe mal undicht wird, und das ist im "Motorrad"-Test schon nach wenigen tausend KM passiert, und wird bei Laufleistungen jenseits der 60.000 km häufiger passieren, Kühlwasser direkt ins Motoröl läuft. Als technisch nicht besonders informierter Fahrer wird man das wohl erst merken wenn der Motor kollabiert - denn ansonsten gibt es keine warnenden Vorzeichen.
    BMW hat es IMO nur dem sehr aufmerksamen "Motorrad"testfahrer zu verdanken dass kein weiterer peinlicher Dauertestbericht entstand, denn nur er hat den kaum merklichen Kühlmittelverlust bemerkt und die Werkstatt auf Ursachenforschung gedrängt.

  2. Registriert seit
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    #12
    Zitat Zitat von wop
    Wer sich also jetzt so artikuliert als wenn BMW einzig und alleine plötzlich und unerwartet ein kleines Batteriequalitätsproblem hat der kann die letzten Jahre nur in einer abgeschlossenen Höhle gelebt haben.
    Ich verstehe schon was Du sagen willst, aber ich fahre nun mal eine nicht ganz billige BMW, das Problem ist nicht neu und wie es bei anderen Marken aussieht interessiert mich überhaupt nicht.

    Nebenbei und wie schon mal erwähnt: in meiner XJ900 hat die Batterie ohne Pflege und ohne jemals an ein Ladegerät gesehen zu haben 8 Jahre gehalten. Nach 2 Monaten Winterpause auf der Straße (nicht in der molligen Garage) ist sie ohne Probleme nach 1-2 Sekunden angesprungen. Ähnlich war es bei dem Vorgängermodell XJ650.

    Wenn BMW Probleme mit den Zulieferern hat und das bzgl. Batterien schon längere Zeit dann macht BMW wohl was falsch.

    Gruß C.H.M.

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    #13
    Zitat Zitat von C.H.M.

    Nebenbei und wie schon mal erwähnt: in meiner XJ900 hat die Batterie ohne Pflege und ohne jemals an ein Ladegerät gesehen zu haben 8 Jahre gehalten. Nach 2 Monaten Winterpause auf der Straße (nicht in der molligen Garage) ist sie ohne Probleme nach 1-2 Sekunden angesprungen. Ähnlich war es bei dem Vorgängermodell XJ650.

    Gruß C.H.M.
    Acht Jahre? Das habe ich noch bei keiner Batterie erlebt. Nach meinen Erfahrungen ist ziemlich pünktlich nach vier Jahren Ende, egal ob teuer oder billig. Da wollen wir jetzt natürlich wissen, was für ein Mega-Fabrikat das gewesen ist.

  4. wop
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    #14
    Meine Erfahrung mit der Lebensdauer von Batterien ist bei PKW und Krad, sechs Jahre halten die fast immer. Bei einer sechs Jahre alten merkt man dann aber schon am Kaltstartverhalten bei Minusgraden, dass sie schwächelt.

    Die Erfahrung von C.H.M. kann ich bestätigen, die Kräder die nicht mit Elektronik vollgestopft sind starten nach dem Überwintern problemlos, ohne dass die Batterie irgendwann mal aufgeladen oder ausgebaut wurde.

    Das Problem dass eine nicht bewegte BMW nach 4 bis 6 Wochen die Batterie leersaugt ließe sich sicher beseitigen - wenn BMW wollte, schließlich gibt es dieses Leersaugen bei PKW's nicht oder zumindest nicht in so rel. kurzer Zeit.

  5. Registriert seit
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    #15
    Habt Ihr schon mal das original Säurepaket einer auf Garantie getauschten Batterie gesehen? Falls in denen ab Werk eingebauten Batterien nicht mehr Elektrolyt als in den Paketen vorhanden ist, kann auch keine Leistung rauskommen. Die Plattenoberkanten sind nach Einfüllen des Pakets noch schön trocken (beobachtet bei 2 Kollegen deren Batterie ich selbst gewechselt habe) .
    Dazu kommen dann noch relativ geringe km-Leistungen und Kurzstrecke.

    Fahre übrigens immer noch mit der ersten Batterie.

    Bj.04.2004 ca.51000km

    Gruß @ all

    Jürgen

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    #16
    Zitat Zitat von Aurangzeb
    Da wollen wir jetzt natürlich wissen, was für ein Mega-Fabrikat das gewesen ist.
    Ich glaube schon das 8 Jahre ein Hightlight sind und amn diese nicht einfach so auf alle Motorräder übertragen sollte. 5 Jahre wären auch ok.

    Das Fabrikat weiß ich leider nicht mehr, es war die Originalbatterie die bei Auslieferung eingebaut war

    @Koala: wenn neue Batterien nicht richtig voll mit Gel, Säure oder was auch immer sind wäre das natürlich der Oberhammer.
    Ich bin immer der Meinung nur wo nicht gearbeitet wird passieren keine Fehler und das mal ne Batterie ne Macke hat ok. Aber nicht gefüllt, das wäre die allerdollst Ober........rei, durch nichts zu entschuldigen!!

    Gruß C.H.M.

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    #17
    Zitat Zitat von koala
    Habt Ihr schon mal das original Säurepaket einer auf Garantie getauschten Batterie gesehen? Falls in denen ab Werk eingebauten Batterien nicht mehr Elektrolyt als in den Paketen vorhanden ist, kann auch keine Leistung rauskommen. Die Plattenoberkanten sind nach Einfüllen des Pakets noch schön trocken (beobachtet bei 2 Kollegen deren Batterie ich selbst gewechselt habe)....
    Ähm... wenn da was fehlt, dann füllt man den Rest mit dest. Wasser auf. Ganz einfach! ... und wenn man keine Ahnung hat, sollte man Batterien auch lieber beim Fachmann befüllen lassen.
    Mann füllt bei Akkus grundsätzlich keine Säure nach, sondern immer d.est. Wasser. Denn der Säuregehalt ist genau auf den Akku abgestimmt. Verdunsten tut aber nur das Wasser daraus.
    Die Säurepakete werden also die Säure in so konzentrierter Form enthalten, dass sie 110%ig in die Kammern reinpassen. Ggf. werden mit dem gleichen Paket auch mehrere Akkus unterschiedlicher Bauform befüllt.

    Schlimm wär es, wenn die Werkstatt den Akku befüllt und dann den Rest nicht ausgleicht. Aber auch dafür kann nur die Werkstatt selber etwas... nicht der Batteriehersteller.


    Sry... aber was ihr manchmal so niederschreibt hier ist echt bedenklich. Ich frag mich manchmal, an was manche Hobbyschraube noch zu selber rumgemacht haben, die dann beim Defekt anfangen zu schimpfen wie ein Rohrspatz.

    Aber ich kann immer wieder nur jedem raten, wenn er soooo unzufrieden ist, bitte die Marke wechseln.

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    #18
    Hallo Björn,

    ...wenn man keine Ahnung hat.

    Ich weiss nicht wie gut Deine Kenntnisse von Batterien sind. Die Batterien die ich ausgetauscht habe waren trocken. Die dazugehörigen Säurepakete sind seperat zu der Batterie mitgegeben worden.

    Wie soll man damit mehrere Batterien damit füllen, wenn nicht mal Eine komplett damit befeuchtet wird?

    Die Säuredichte der verdünnten Schwefelsäure beträgt 1,28 kg/l.

    Selbstverständlich wurde der Flüssigkeitsstand von mir richtiggestellt.
    Ob das jeder macht sei mal dahingestellt.

    Übrigens habe ich niemals einen Batteriehersteller etwas unterstellt o.ä..
    Es wurde lediglich festgestellt, daß das von mir eingefüllte Säurepaket nicht ausreichte die Plattenoberkante zu benetzen.

    Desweiteren schimfe ich nicht und will auch die Marke nicht wechseln.

    Es gibt auch wichtigere Dinge als eine defekte Batterie, wie z.B. Bluetooth, Geschäftsberichte oder RDC.

    Wer übrigens als Hobbyschrauber kein Reifendruck mehr kontrollieren kann, darf sich gern bei mir melden.



    Jürgen

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    #19
    Zitat Zitat von vision1001
    und wenn man keine Ahnung hat, sollte man Batterien auch lieber beim Fachmann befüllen lassen.
    Mann füllt bei Akkus grundsätzlich keine Säure nach, sondern immer d.est. Wasser. Denn der Säuregehalt ist genau auf den Akku abgestimmt. Verdunsten tut aber nur das Wasser daraus.

    Sry... aber was ihr manchmal so niederschreibt hier ist echt bedenklich. Ich frag mich manchmal, an was manche Hobbyschraube noch zu selber rumgemacht haben, die dann beim Defekt anfangen zu schimpfen wie ein Rohrspatz.

    Aber ich kann immer wieder nur jedem raten, wenn er soooo unzufrieden ist, bitte die Marke wechseln.
    Wer hat was von Säure auffüllen geschrieben?? Wenn ich eine Ersatzbatterie bekomme und die ist nicht voll ist wohl nicht das Wasser verdampft sondern es wurde verschlampt, von wem auch immer ist wohl egal.
    Und welcher Hobbyschrauber hat hier wo rumgemacht?

    Sorry, aber wenn manche Leute durch ihre Blau-Weiße Brille nicht lesen können finde ich das echt bedenklich. Vor allem wenn diese Zeitgenossen dann auch empfehlen die Marke zu wechseln.

    Spart euch solche Sprüche einfach.

    C.H.M.

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    #20
    Zitat Zitat von C.H.M.
    Blau-Weiße Brille C.H.M.
    ...sobald jemand - zu Recht oder zu Unrecht - nicht in den "Jammergesang" einstimmt, folgt sehr schnell die "Blau-Weiße Brille".

    Spart euch solche Sprüche einfach.



    Wie schon auf der ersten Seite geschrieben, versehe ich nicht ganz, weshalb einige (BMW-)Batterien sehr (zu) schnell platt sind und andere Jahre überleben. Bei gleicher Pflege und Nutzung.

    Gruß


 
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