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Meine Erfahrung mit dem Service von BMW

Erstellt von winnie59, 19.10.2009, 21:39 Uhr · 81 Antworten · 8.202 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Meine Erfahrung mit dem Service von BMW

    #1
    Wie ich schon an anderer Stelle im Forum erwähnt habe, ist mir im September auf Korsika die Q stehen geblieben. Bei meiner Q handelt es sich um ein BMW Dienstmotorrad Bj. 2008, welche ich im April mit ca. 3000 KM vom gekauft habe.

    hier mein Schreiben an BMW mit der Bitte um Kostenbeteiligung:
    Hier noch mal kurz die Sachlage. Am Samstag den 5.9. ging mir mehrfach beim fahren der Motor aus. Nach einer kurzen Pause lies er sich aber wieder starten und ich konnte die Fahrt fortsetzen. Am Sonntag um die Mittagszeit war ein starten nicht mehr möglich. An einer Tankstelle versuche man mir zu helfen. Leider stellte sich ziemlich schnell heraus, das ohne Diagnosegerät es schwierig werden würde den Fehler zu finden. Der Tankwart empfahl mir das Motorrad nach Nizza zu bringen und dort BMW zu kontaktieren.


    Man bot mir an des Motorrad abzuschleppen und am nächsten Tag an die Fähre nach Bastia zu bringen. Mich wollte man in mein Hotel nach Corte und dann am nächsten Tag auch an die Fähre fahren. Das Angebot machte man mir schriftlich auf der Rückseite meiner Landkarte. Liegt in Kopie bei. Da ich mich in einer Notlage befand, blieb mir nichts anderes übrig als das Angebot zu akzeptieren. Am Montag um 14:00 Uhr kam ich dann auch mit Motorrad in Nizza an. Der bestellte Abschleppdienst teilte mir dann mit, dass am Montag die Motorradwerkstatt geschlossen sei. Man könne sich erst Dienstag oder Mittwoch um mich kümmern. Eine Reparatur diese Woche würde schwierig werden.


    Da ich aber so lange nicht warten konnte, habe ich mich dafür entschieden die Maschine selbst zurück nach Deutschland zu bringen. Mein Auto mit Motorradanhänger stand zu diesem Zeitpunkt bei einem Freund, mit dem ich auch unterwegs war, in der Schweiz (Bern). Also bin ich von Nizza nach Zürich geflogen und mit dem Zug nach Bern gefahren. Dort habe ich meinen Wagen abgeholt und bin in der Nacht wieder zurück nach Nizza gefahren. Dort Motorrad verladen und zurück nach Hause gefahren.


    Eigentlich wollte ich bis Freitag in Südfrankreich Urlaub machen und am 13.9. wieder zuhause sein. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, war die Ursache für den Defekt eine Kleinigkeit. Bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse sollte so etwas nicht vorkommen. Durch den sinnlosen und übertrieben Einsatz von Elektronik wird es immer schwerer Defekte ohne Diagnosegerät zu finden und mit einfachen Mitteln zu beheben.



    in den Anhängen die Antwort von BMW


    Aus dieser Anwort ziehe ich folgenden Schluß:

    1. Lieber Kunde, liefere deine Kohle bei BMW ab und belästige uns bitte nicht mehr. Du hast eine BMW gekauft, es hätte dir klar sein müssen, dass du für das viele Geld nur wenig Leistung und Kulanz erwarten kannst. Hier im Forum kannst du das ja überall nachlesen, also beschwer dich nicht.

    2. Wie kannst du eigentlich mit einer BMW weiter als 50 KM im Umkreis deines Händlers ohne Schutzbrief unterwegs sein. Hat dir dein Händler nicht erklärt, das es unbedingt notwendig ist einen Schutzbrief abzuschließen, mit eine BMW ohne Schutzbrief zu bewegen ist grob fahrlässig und wird mit erheblichen Folgekosten (bei mir ca. 1500 €) bestraft.

    Was ich noch gelernt habe ist, das ich mir in Zukunft genau überlege ob ich noch mal Geld in die Fa. BMW-Motorrad investiere. Im automobilen Bereich bin ich schon seit 20 Jahren zufriedener Kunde. Auch dort gab es das eine oder andere Problem. Diese wurden aber wesentlich kulanter geregelt.

  2. Baumbart Gast

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    #2
    Ross und Reiter nennen ist nicht unkritisch, aber sicher hast Du die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

  3. Registriert seit
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    #3
    Ich teile deine Feststellung, dass ohne den Einsatz eines Diagnosegeräts ein Fehler immer schwerer zu finden ist. Der Einsatz von Elektronik zum Betrieb eines Kraftfahrzeugs ist nach meiner Einschätzung aber weder übertrieben noch sinnlos.
    Wo ist hier das Verschulden von BMW, abgesehen vom Defekt am Motorrad, der sich vorhersehbar auf die Schnelle nicht beheben ließ?
    Wäre dir das mit einem Auto passiert und man hätte den Wagen nicht vor Ort reparieren können, hättest du ohne Schutzbrief auch selbst für die Rückführung sorgen müssen.
    So sehr ich deinen Ärger verstehen kann, aber nicht immer sind die anderen Schuld.

    Grüße
    Steffen

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Ross und Reiter nennen ist nicht unkritisch, aber sicher hast Du die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

    habe ich nicht, ich freue mich schon auf die Unterlassungsklage, kommt dann in die Bildzeitung, ob BMW so viel Werbung haben will

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von winnie59 Beitrag anzeigen
    habe ich nicht, ich freue mich schon auf die Unterlassungsklage, kommt dann in die Bildzeitung, ob BMW so viel Werbung haben will
    Da zittern die bei BMW bestimmt wie Espenlaub...

    Grüße
    Steffen

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von winnie59 Beitrag anzeigen
    ..., ich freue mich schon auf die Unterlassungsklage, kommt dann in die Bildzeitung, ob BMW so viel Werbung haben will
    bis hierhin war es interessant. Jetzt wird es peinlich. Schade, denn dein "Ärger" ist mehr als verständlich. Vielleicht wären hier einige gute Tipps gekommen.

  7. Registriert seit
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    #7
    @ Zörni,

    für den Defekt (Benzinpumpenelektronik) gibt es inzwischen einen Rückruf. Bisher konnte mir auch noch niemand erklären warum eine Benzinpumpe ein Steuergerät braucht. Ich gebe dir recht, Elektronik sinnvoll eingesetzt, optimiert einiges am Fahrzeug, allerdings nicht um jeden Preis.

    Hinzu kommt, wenn ich als mich Premiumhersteller plaziere muss ich mich auch an den hohen Erwartungen hervorrufe messen lassen und nicht nur bei den Preisen premium sein. Etwas mehr Kulanz hätte ich schon erwartet.

  8. Registriert seit
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    Unglücklich Etwas verwirrt

    #8
    So ganz verstehe ich das nicht:

    Du hast also eine gebrauchte BMW gekauft und mit der bist Du auf Korsika liegengeblieben.

    Das ist ärgerlich, kann aber vorkommen.

    Einen Schutzbrief hast Du nicht, weder von BMW noch vom ADAC oder sonst einer Schutzbrief Versicherung, ist das richtig?

    Das ist dann doppelt ärgerlich und sollte eigentlich nicht vorkommen. Nie ohne Schutzbrief ins Ausland!

    Und jetzt soll BMW die Kosten übernehmen die Dir entstanden sind, weil Du nicht warten wolltest bis die BMW Werkstatt in Nizza am Dienstag geöffnet hatte...

    Warum sollten die denn das tun?

    Hättest Du einen Schutzbrief (ich bevorzuge den ADAC Schutzbrief, den ich im Ausland schon mehrfach, allerdings immer nur für meine Autos, in Anspruch genommen habe) gehabt, wären Dir keine Kosten entstanden. Dein Motorrad wäre nach Hause gebracht worden und Du hättest entweder mit dem Zug oder mit einem Leihwagen nach Hause fahren können. Oder hättest Anspruch auf Unterbringung in einem Hotelzimmer gehabt.

    Also, wie bereits gesagt, so ganz versteh ich das nicht. Wurde die "Kleinigkeit" auf Gewährleistung repariert?

    Gruß
    Peter

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hallo Peter,

    ja die Kleinigkeit wurde auf Garantie repariert. Allerdings habe ich auch noch mal in der Bedienungsanleitung meines Mopeds nachgesehen. Da steht nix das man unbedingt einen Schutzbrief benötigt um ins Ausland zu fahren. Also hat BMW fahrlässig die Informationspflicht verletzt (Sarkasmusmodus wieder aus). Mich ärgert am meisten die aus meiner Sicht ziemlich arogante Art wie BMW mit Kunden umgeht.

    Ich fahre seit 35 Jahren Motorrad. Habe etliche Tausend KM hinter mir. Bisher bin ich immer auf eigener Achse nach Hause gekommen. Die Mopeds waren alle wesentlich billiger als meine Q. Mit der bleibe ich liegen und erhalte keine Unterstützung vom Hersteller. Auch ist man nicht in der Lage eine Kleinigkeit vor Ort zu reparieren. Super wo für habe ich soviel Kohle auf den Tisch gelegt?

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Moin, BMW hat wie alle Hersteller entsprechend der AGB gehandelt. Das Kleingedruckte muß man vorher lesen.

    Und für Kolatteralschäden kommt kein Hersteller der Welt auf, da kann man nur auf Kulanz hoffen oder halt die entsprechenden Schutzbriefe haben. Ist leider so.


    Von Honda, Kawa, Suzi, Guzzi, Duce, Ural, MZ, KTM, Beta, Benelli, Moto Morini, MV, Buel, Harley oder watt weiß ich noch für Hersteller, hättest Du ganz ähnliche Post bekommen.

    Und drohen mit der Bild Zeitung hilft nur in den Soaps von RTL etc.


 
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