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mit einer neuen GS in die Wüste ??

Erstellt von Nortorr, 19.12.2010, 17:21 Uhr · 36 Antworten · 6.295 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von gsvetan Beitrag anzeigen
    ....schau dir "Long Way Down" an dann weist du bescheid,

    das sind fast aktuelle Modelle!
    Ok, den Film habe ich nicht gesehen, aber das Buch gelesen. Darin gab es reichlich Ärger mit Federbeinen und einem Steuergerät (?). Und dank des Begleitfahrzeugs waren solche Liegenbleiber auch garnicht so schlimm für die beiden...
    Immerhin haben die ADVs die ständigen Stürze gut ausgehalten.

    Mit bedenklichen Grüßen

    antbel

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    #22
    Ich denke auch, dass die GS solch eine Reise problemlos überstehen würde.

    Auch in Afrika soll es ja richtige Straßen geben...

    Wenn es richtig in die Wüste geht, wird wohl eher der Fahrer das Problem sein.
    Erst recht, wenn er bei 40° C zum 10. mal die 350kg GS ausbuddeln darf.

    Da stellt sich eher die grundsätzlich Frage ob die GS das richtige Gerät dafür ist.
    Aber jeder wie er will.

    Es soll ja Leute hier im Forum geben, die schon ab und an in Afrika unterwegs waren und einige Erfahrung diesbezüglich haben.


    Gruß

    David

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    #23
    Da ist einer nach Südafrika und zurück, mit allem was dazugehört:

    http://afrique-zwansischsehn.blogspot.com/

  4. Registriert seit
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    #24
    Die Frage lautet: Mit einer neuen GS in die Wüste?

    Vor 12 Monaten bin ich durch die Namib Wüste in den Norden bis vor Angola gefahren. Allerdings mit einer Yamaha XT 660 Ténéré.
    Es gab Momente, da wünschte ich mir eine GS unterm Hintern zu haben. Aber über die gesamte Tour gesehen, das waren ca. 3.500 km -davon 3.300 km nur Schotter, Geröll und unwegsames Gelände aber auch autobahnbreite Gravel-Roads, wäre ich mit der GS überfordert gewesen.

    Von der Technik und Haltbarkeit sehe ich für die GS kein Problem eine Afrika Tour, auch durch die Wüste, zu machen.
    Nur von der Handlichkeit wegen des Gewichtes bei stärkerer Neeigung, hätte ich in unwegsamen, steilen Gelände richtig Probleme gehabt. Das kann man aber nur beurteilen, wenn man selber mal Geröllböschungen und glitschige Flußbette gefahren ist. Davon gibt es in Afrika außerhalb der Highways genug. Alles andere ist Biertischgeqatsche. Und nicht jeder, der durch Afrika fährt ist gleich Paris-Dakar gestählt.
    Oftals gibt es Landstriche, da sind 200 km drumherum nichts als Bäume, Sträucher und Sand. Das muss man erstmal erlebt haben.

    Also - Technik dürfte halten, Reparaturen wie Reifenschäden sollte man vor Ort beheben können aber bei richtigem Gelände ist die GS leider für die meisten von uns, auch für mich, fehl am Platz.

    ...und ohne wirkliche Schrauberkenntnisse würde ich so eine Tour mit keinem Moped der Welt machen.

    Gruß
    Hogi

  5. Registriert seit
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    #25
    Zitat Zitat von Bluebeduin Beitrag anzeigen
    Wer solche Reisen mit bereits vollen Hosen antritt, sollte doch einfach besser das rundumsorlglos Packet einer geführten Tour buchen.

    Die Bilder sind rund 700km weg vom nächsten Diagnose Gerät entstanden.
    Fällt mir jetzt erst ein.
    Wegen der grandiosen Landschaften, aber auch wegen wilden bissigen Hunden und den Steine werfenden Kinderscharen, hatten wir vergessen darüber nachzudenken.
    auf dem weg richtung
    wadi bani awf?

    gruss
    wolfram

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von Bluebeduin Beitrag anzeigen
    Wer solche Reisen mit bereits vollen Hosen antritt, sollte doch einfach besser das rundumsorlglos Packet einer geführten Tour buchen.

    Die Bilder sind rund 700km weg vom nächsten Diagnose Gerät entstanden.
    Fällt mir jetzt erst ein.
    Wegen der grandiosen Landschaften, aber auch wegen wilden bissigen Hunden und den Steine werfenden Kinderscharen, hatten wir vergessen darüber nachzudenken.
    hey reinhard,

    schoene ecke, gell?!
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken oman-2002.jpg  

  7. Registriert seit
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    #27
    Ich war 2007 im Oktober/November mit der fetten Silberaddi bis nach Dakar gekommen. Ursprüngliches Ziel war Timbuktu.
    In Mauretanien hat schon der Simmering Öl auslaufen lassen, auf dem Rückweg ist der Kupplungszylinder unten am Getriebe ausgestiegen, die blaue Brühe war weg und ich hab ne Menge verbleiten Sprit durchlaufen lassen.

    Ich konnte aber immer fahren und wieder zuhause hat BMW alles repariert.

    Bis nach Dakar kannste wennste willst, mit ner R1 fahren, bis auf das Niemandsland zwischen West-Sahara (Marokko) und Mauretanien, wo es ca. 4 km losen Sand auf festen Felsen hat (da musste meine auch mal in die Knie gehen) gibt es fahrbare Wege. Teils geteert, teils festgefahren. Bis Dakar hat man eigentlich auch immer Handy-Netz, wobei ich ein Sat-Telefon mithatte, ist manchmal günstiger als normales Handy im Roaming-betrieb.

    Wenn Du wie schon angeregt, nur durch Marokko fahren willst (meiner Meinung nach europäischer als so manche Gegend in der EU), brauchst Du noch nicht mal einen Stollenreifen, für die wenigen Pisten geht jeder Reifen. Wenn Du Dich am Erg Chebbi austoben willst, na ja, da gibt es wirklich leichtere Moppeds für, die sich im Falle eines Falles auch einfacher wieder ausgraben lassen.

    Wenn Du Dich wirklich für Afrika interessierst es gibt auch dafür Foren, ich habe mich hier informiert und auch die Seiten unseres Auswärtigen Amtes sind nicht schlecht, wobei die sehr vorsichtig formulieren und eher zu mehr Sicherheit neigen, als es tatsächlich geboten ist. Was aber Notwendige oder erforderliche Impfungen angeht, gibts da schon Hinweise und viel Hintergrund zu Land und Leuten, politische Situation, Geschichte usw.

    Ob Dein Motorrad neu ist oder nicht, die 12er GS kann das schon. Was den Kardan angeht, wenn er sifft, dann sifft er, kaputt (brechen) gehen tut er nicht. Je neuer, teurer, hochwertiger Deine Ausrüstung wirkt, umso mehr wird man Dich bedrängen um Dir was zu verkaufen oder zu schnorren. Zigaretten wollen die aber nicht, nur Bares ist Wahres! Wobei in den südlichen Bereichen von Marokko die Berber und Tuareg die dort in kleinen Siedlungen teilweise wohnen, über Textilien wie T-Shirts recht happy sind.

    In Marokko und südlich musst Du mit vielen Kontrollen rechnen, Douane, Gendarmerie und Police machen nämlich keine gemeinsamen Kontrollstellen sondern alle ihre eigenen. Da macht ein vorgedrucktes "Carnet" schon Sinn, das lieste aber am besten im Wüstenschiff nach, da sind die ganzen Afrikaverrückten unterwegs und es gibt tragfähige und aktuelle Informationen.

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von gshogi Beitrag anzeigen
    Die Frage lautet: Mit einer neuen GS in die Wüste?

    Vor 12 Monaten bin ich durch die Namib Wüste in den Norden bis vor Angola gefahren. Allerdings mit einer Yamaha XT 660 Ténéré.
    Es gab Momente, da wünschte ich mir eine GS unterm Hintern zu haben. Aber über die gesamte Tour gesehen, das waren ca. 3.500 km -davon 3.300 km nur Schotter, Geröll und unwegsames Gelände aber auch autobahnbreite Gravel-Roads, wäre ich mit der GS überfordert gewesen.

    Von der Technik und Haltbarkeit sehe ich für die GS kein Problem eine Afrika Tour, auch durch die Wüste, zu machen.
    Nur von der Handlichkeit wegen des Gewichtes bei stärkerer Neeigung, hätte ich in unwegsamen, steilen Gelände richtig Probleme gehabt. Das kann man aber nur beurteilen, wenn man selber mal Geröllböschungen und glitschige Flußbette gefahren ist. Davon gibt es in Afrika außerhalb der Highways genug. Alles andere ist Biertischgeqatsche. Und nicht jeder, der durch Afrika fährt ist gleich Paris-Dakar gestählt.
    Oftals gibt es Landstriche, da sind 200 km drumherum nichts als Bäume, Sträucher und Sand. Das muss man erstmal erlebt haben.

    Also - Technik dürfte halten, Reparaturen wie Reifenschäden sollte man vor Ort beheben können aber bei richtigem Gelände ist die GS leider für die meisten von uns, auch für mich, fehl am Platz.

    ...und ohne wirkliche Schrauberkenntnisse würde ich so eine Tour mit keinem Moped der Welt machen.

    Gruß
    Hogi

    hi hogi,

    kann mich deinen erfahrungen nur anschliessen.
    ich sehe das problem beim reisen auch eher in den selbstgemachten huerden, die man - waere man vernuenftig genug - von vorne herein ausschliessen koennte:

    -falsche mopedwahl
    -schlechte fahrpraxis und dadurch erhoehte verletzungsgefahr.
    (und dadurch zb verbrannte kupplung beim sandfahren...)
    -kein raparatur-bzw improvisationsvermoegen
    -falsche jahreszeit ( hitze, regen -> pistenverhaeltnisse kacke)
    -koerperlich unfit
    -seelische altlasten

    ich spreche aus eigener erfahrung...

    wenn ich (nur) eine 12-er gs haette und damit in die sogenannte wueste
    wollte - was der einzelne auch immer damit meint - dann wuerde ich auch mit so einem modernen geraet losfahren.
    aber: je komplexer die technik, desto laenger der aufenthalt im schadensfall.

    wer jemals ausserhalb von adac und nasenringtourismus eine panne hatte, wird festgestellt haben, dass es im nachhinein eine besondere erfahrung war, die zu dem intensiven reiseerlebnis beigetragen hat.

    wer mit der praemisse losfaehrt, er habe ja da ein moped unterm hintern, auf dem "adventure" steht und an dasselbe er ein paar touratech-bonbons geschraubt hat, und alleine daher sei die reise schon von erfolg gekroent, wird sicher die ein oder andere ueberraschung erleben.
    aber auch davon kann man hinterher trefflich am stammtisch erzaehlen.

    daher meine meinung:
    am abend vorher einen joint rauchen, und dann einfach (mit dem besten freund) losfahren und eine geile zeit haben.
    wer nicht so locker ist, nasenring-touri-gruppenreise buchen und alle versicherungen abschliessen, damit ja nichts schief gehen kann.
    und wenn doch was schief geht: joint rauchen...
    (spaessle gemacht)
    meine 2 cent billige meinung.

    kennste die ecke, hogi?!

    gruss

    wolf
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  9. Registriert seit
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    #29
    Hallo, generell habe ich den Eindruck(ist nicht an Jemand speziell gerichtet), dass immer weniger Motorradfahrer tatsächlich verstehen womit sie fahren. Ich finde das auch völlig in Ordnung, wenn man nur Spaß am Fahren aber nicht am schrauben hat, dafür gibt es ja den ADAC, Händler usw.
    Aber: Ich denke auch, dass Afrika eines der letzten ECHTEN Abenteuer auf diesem Planeten ist, wo man je nach Strecke auf der man unterwegs ist bei einer Panne in sehr ernsthafte Probleme geraten kann. Damit ist nicht gemeint dass man evtl. mal einen halben Urlaubstag auf den Abschlepper warten muss,sondern richtige Probleme. Daher verbietet es sich schon von selbst ohne Sachkenntnis dorthin zu fahren! Aber auch das ist ja kein Problem: Wer dort hin will kann sich ja in die Materie einarbeiten.
    Damit meine ich ehr die einfachen als die komplizierten Dinge, zum Beispiel: Wenn man sich mit der GS im Gelände nur den Seitenständerschalter abreißt geht sofort nichts mehr weil das Steuergerät keinen Strom mehr bekommt. Wenn man dann einfach die abgerissenen Kabelenden zusammenknotet kanns weitergehen(R1150 und R1100).

    Wenn die Voraussetzung schonmal erfüllt ist, hätte ich absolut keine Bedenken mit einer Neuen GS an jeden beliebigen Ort zu fahren. Auch das neue Modell wird genau so Grundsolide sein wie die vorherigen. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leute die Umfangreiche Technik als befremdlich empfinden,mit Lambdasonde,Temperaturfühler für Öl und Luft, ABS, ASR...aber seien wir mal ehrlich: Das alles ist ÜBER! Um zu laufen, und nur das Zählt ja letztendlich braucht es nur: Kurbelwellensensor, Drosselklappensensor(1150), Steuergerät, Zündspule und Einspritzdüsen. Mechanische Defekte wird es gar keine geben.Das ist doch überschaubar.
    Einen Kurbelwellensensor kann man notfalls mitnehmen, ein Steuergerät geht normalerweise erst nach 20 Jahren kaputt wenn die Kondensatoren austrocknen(das gleiche Problem hat jede 30 oder 40 jahre alte Kontaktzündung), Zündspule und Düsen werden ebenso nicht kaputt gehen, und wenn dann nicht gleich beide, so dass man immer noch einen Zylinder zum fahren hat. Das geht, braucht nur ein höheres Drehzahlniveau. Also: Kurbelwellensensor mitnehmen, Benzin nicht vergessen und dann los!

    Gruß Kevin

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von tonyubsdell Beitrag anzeigen
    auf dem weg richtung
    wadi bani awf?

    gruss
    wolfram

    Hi Wolfram

    Volltreffer. Das eine Bild stammt vom Snake Canyon, kurz vor dem Aufstieg nach Haat. Dort mussten wir nach Wasser schnorren -unterschätze nie ein Wadi.


 
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