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Mögliche Schräglage

Erstellt von pk3375, 31.05.2010, 20:04 Uhr · 133 Antworten · 24.708 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Hallo,
    Ich bin nicht der Urheber des Textes.
    Ich habe mir das mal aus mehreren Quellen abgeschrieben.
    Auf Wunsch von Kollege Rex hier noch ein klein wenig mehr:

    Der Dämpfer bietet - je nach Modell - Einstellmöglichkeiten für die Zug- und Druckstufe. High-end-Dämpfer unterscheiden hier sogar noch low- und high-speed Dämpfung....

    Bei unserer Muh kann man allerdings vorne gar nix an der Dämpfung einstellen! Hinten ist über die kleine Schraube eine Verstellung der Zugstufe machbar.

    Die Zugstufe bestimmt die "Ausfedergeschwindigkeit" des Federbeins. Soll heißen mit wie viel Energie das Federbein wieder ausfedern kann. Wenn man die Zugstufe komplett
    schließen könnte, dann würde das Federbein nach einer Bodenwelle o.ä. "eingefedert" bleiben. Bei komplett offener Zugstufe (sprich: ohne Zugstufendämpfung) würde einen die Ausfederenergie der eigentlichen Stahlfeder aus dem Sattel werfen, da die Feder ja die gleiche Energie wieder abgibt, mit der sie "gestaucht" wurde. Und diese "Energie" ist abhängig von der Federhärte bzw. -rate.

    Die Druckstufe ist für die Dämpfung bzw. Verlangsamung der Einfedergeschwindigkeit zuständig (unterstützt also die Feder!). Wenn man die Druckstufe komplett schließen könnte, dann würde das Federbein gar nicht mehr federn (wird bei MTB-Dämpfern genutzt, um auf Asphaltstrecken die Federung komplett zu blockieren!). Wenn aber die Federkennlinie der Stahlfeder stimmt und man den "vollen" Federkomfort nutzen will, dann läßt man die Druckstufe komplett geöffnet. Daher ist eine Einstellmöglichkeit in diesem Bereich bei Motorrädern auch meistens unnötig (ausser halt im Rennbetrieb, um das Motorrad möglichst ideal an die jeweiligen Straßen- oder Geländebedingungen anzupassen). Unser Muh hat hinten eine progressive Druckstufendämpfung, d.h. am Anfang hat man wenig Dämpfung und die Feder erledigt "feinfühlig" die ganze Federarbeit. Mit steigendem Federweg kommt dann die Druckstufendämpfung immer stärker hinzu und soll so das Durchschlagen des Federbeins (auch bzw. insbesondere im Geländeeinsatz) verhindern.


    Bis denne Stanley




  2. Rex
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    schick erklärt ein großes Lob

  3. Registriert seit
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    Eine Ergänzug zu Stanley.

    Einfach gut zuhören: http://www.gaskrank.tv/tv/motorrad-s...-fahrw-983.htm

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von bastl-wastl Beitrag anzeigen
    Schon was davon gehört daß man die Pads dreht wenn sie an einer Stelle durchgeschliffen sind.

    Ich glaub eher ihr seid die Ahnungslosen.




    Genau so ist es.

    EINE FEDER WIRD NICHT HÄRTER IN DEM MAN SIE VORSPANNT!!!!
    Eh bwoh....jetzt bin ich echt froh, dass ich es erklärt bekommen habe! Mir schwillt auch nicht der Kamm denn wenn man 2 Augen im Kopf hatte und sich den Typ angeschaut hat und die Pads....hat man erkannt was hier Sache war.

    Gedreht waren die nicht denn der Klettstreifen war innen und auch sonst sah man dass es nicht gedreht war. Aber what ever....vielleicht waren sie doch gedreht und der Gummi wurde von ihm aufvulkanisiert.


 
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