Hi
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Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
Die Aktionäre erwarten aber nicht weniger Probleme sondern höhere Gewinne
Stimmt :-)
Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
Eine Garantie ist eine Versicherung und das Interesse einer Versicherung ist natürlich, möglichst viele Gründe zu haben, um sich vor einer eventuellen Zahlung drücken zu können. Bei BMW bekommt also nur Garantie, wer ein ganz bestimmtes Öl verwendet.
Bei BMW bekommt niemand Garantie sonderm alle bekommen Gewährleistung mit 2-jährigem Verzicht auf die Umkehrung der Beweislast. Ein bestimmtes Öl vorzuschreiben widerspräche der gängigen Rechtsprechung. Zulässig ist nur die Angabe einer speziellen Spezifikation & Qualifikation. Es gibt es ja auch das Theater mit den LC. Die funktionieren offenbar nur mit genau einem Öl (halbwegs) so, wie sich das die Konstrukteure dachten.
Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
Dass simple Ottomotoren mit geringer Verdichtung etc nicht auch mit günstigeren Schmierstoffen funktionieren, ist damit nicht gesagt und durch teure Schmierstoffe (mit in der Regel gleichem Inhalt: Öl) werden Motorschäden auch nicht ausgeschlossen siehe Zeitschriftentests.
Da sollte man "günstig" und "teuer" definieren.
Wenn ich einem beliebigen Öl einen tollen Fantasienamen verpasse, den Preis "ganz oben" ansiedle, es jedoch korrekt mit seiner SAE-Klasse und Spezifikation (ACEA..;VW....;API...;etc.) kennzeichne wird das Zeug dadurch nicht besser als seine Spezifikation.
Ebenso wird ein günstiges Öl nicht schlechter. Ein billiges Öl kann schlecht sein, muss aber nicht. Auch dann nicht wenn ein Test, natürlich vollkommen unabhängig von der Anzeigenkundschaft, etwas tendenziös sein könnte.
Verkauft irgendein Ölhersteller eines seiner Produkte z.B. unter einem Zweitnamen (also z.B. sein "Hyper-Super-Tupper-Racing-Teuer"-Öl auch als "Langstrecken-Hochleistungs"-Öl) und verlangt dafür deutlich weniger weil er nicht genügend Kundschaft hat die auf den tollen Namen "abfährt", dann ist dieses Öl günstig. Setzt er seinem "Hyper..." noch irgendein unnützes aber billiges Additiv zu, dann kann er den Unterschied sogar begründen.

Bei Ölen gibt es eine "nicht geringe", sagen wir "Vertriebsspanne" :-).
Damit meine ich nicht den Unterschied zwischen einem Internetpreis und dem was die BMW-Werkstatt verrechnet, sondern der Differenz zwischen Herstellpreis und EK des Internethändlers (wobei eine VK-Spanne bestehen MUSS)!
Randnotiz:
Seitdem ich meinem Spezl mit seinem M4 klargemacht haben was sein, bei BMW teuer eingefülltes Öl gegenüber dem Kauf beim örtlichen Tandler kostet, hat er seiner NL "eine Frage" gestellt. Seither zahlt er zwar noch den gleichen affigen Preis, bekommt aber gleichzeitig eine Gutschrift (für irgendwas Obskures). Das Öl ist damit letztlich zwar noch immer teuerer als beim Tandler aber "man" reagiert. Fairer Weise muss ich sagen, dass er seit 40 Jahren bei diesem Betrieb kauft.
gerd