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Motorschaden R 1200 GS

Erstellt von I-Q-Driver, 10.04.2010, 20:25 Uhr · 8 Antworten · 5.654 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Motorschaden R 1200 GS

    #1
    Hallo,

    ich hätte da mal ein Problem: R 1200 GS, Ez 10/2006, 11. 2008 mit 9100 km gebraucht gekauft. Sckeckheft (leider) nicht vollständig, Vorbesitzer hat lediglich 1000km Inspektion bei 1600km machen lassen. Seit 2009 von mir in Niederlassung gewartet bei 13000km und 22000km. Dienstag bei 27575km Motorschaden. Bei km/h 140 Geräusch wie Fehlzündung, sofort Leistungsverlust; sprang nicht mehr an. Mit ADAC zur Niederlassung. Sprang dort an, lief aber fürchterlich; rechte Seite wie der sprichwörtliche Sack Nüsse. Diagnose nach Untersuchung per Endoskop durch das Zündkerzengewinde: Teil des Kolbens hatte sich gelöst.
    Meine Frage: ist das normal bzw. ist Euch so etwas bekannt? Begründet wurde dieses mit evtl. schlechter Synchronisation und damit zu magerem Lauf, der zu Überhitzung führt und den Kolben so beanspruchen kann, dass er zerbröselt. Ich hatte mich im Dez. 2009 schon bei km 25650 über unrunden Motorlauf und Leistungsverlust beklagt. Kein Befund im Speicher. Kulanz mehr als fraglich (Scheckheft!). Kosten ca. 3100€. Was sollte ich tun?
    Gruß
    Claus

  2. Registriert seit
    26.09.2006
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    4.859

    Standard

    #2
    Lies doch mal hier, vielleicht hilft dir dies:
    Bei 200 km/h auf der Autobahn

    Auf jeden Fall mein Beileid.

    Gruß,
    Martin

  3. Registriert seit
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    1.397

    Standard

    #3
    Zitat Zitat von I-Q-Driver Beitrag anzeigen
    Kulanz mehr als fraglich (Scheckheft!). Kosten ca. 3100€. Was sollte ich tun?
    den anwalt deines geringsten misstrauens mit der durchsetzung deiner
    forderung beauftragen sofern er dir hoffungen macht, sofern deine erste
    reklamation auf einen drohenden schaden haette hindeuten muessen
    und bmw die sache durch unterlassen verschlimmbessert hat. da du aber
    im dez. 2009 schon aus der 1-jaehrigen gewahrleistung von bmw raus warst
    ist es natuerlich eher schwierig da noch gross was zu reissen.

    ein weg waere noch, ueber ein gutachten herauszufinden ob der kolben
    oder teile davon (abstreifringe) einen materialfehler hatten.

    alternativ in den sauren apfel beissen und hoffen bei einer anderen werkstatt
    weniger geld in die reparatur investieren zu muessen.

  4. Registriert seit
    10.02.2008
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    166

    Standard

    #4
    Ich stimme dem Philofax voll zu....bei der Höhe des Schadens würde ich auch einen Anwalt hinzuziehen.

    Mein Beileid hast du jedenfalls

  5. Registriert seit
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    1.127

    Standard

    #5
    Hallo Claus,

    Rechtsweg ist schwierig, wie willst Du da was beweisen, ich würd da keine Zeit verschwenden

    Ich würden den Motor ausbauen und einer Motoreninstandsetzerei auf den Tisch legen. Die arbeiten meistens deutlich besser und billiger als der .

    Alternativ: Was kosten denn komplette Gebrauchtagregate bei Teilehändlern im Netz oder in der Bucht?

    Es gibt in der Bucht immer wieder mal Händler, die versteigern nagelneue Qe in Einzelteilen.

    Viel Glück,
    Grafenwalder

  6. 1200erter-GSler Gast

    Standard

    #6
    Hallo,

    nur so als Einwurf:

    Ich trau mich wetten, das der den Motor zum Überholen auch zum Motorinstandsetzer bringt ...

    Macht der Stern so...

    Gruß

    Roland

  7. Registriert seit
    16.05.2009
    Beiträge
    1.127

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von 1200erter-GSler Beitrag anzeigen
    Hallo,

    nur so als Einwurf:

    Ich trau mich wetten, das der den Motor zum Überholen auch zum Motorinstandsetzer bringt ...

    Macht der Stern so...

    Gruß

    Roland
    Wenn ich so drüber nachdenke, machen das wahrscheinlich alle so. Ich kenne keine Motorradwerkstatt, die so eine Übung durchziehen könnte.

    Also dann lieber direkt dahin, dann spart man sich den Händlerfaktor und sonstige Phantasieaufschläge

    Viele Grüße,
    Grafenwalder

  8. Registriert seit
    17.04.2004
    Beiträge
    12.719

    Standard

    #8
    Hi
    Da kenne ich etliche BMW Werkstätten die das machen. Ist ja normal kein Hexenwerk: Zylinder ab > wegwerfen > neu, Kolben und vielleicht Pleuel > raus > neu.
    Der Instandsetzer kann das was er gut kann, nämlich Blöcke bearbeiten, nicht tun weil das bei Leichtmetallzylindern nicht funktioniert. Wenn eine BMW Werkstatt zum Kolbentausch (mit Nebenarbeiten) einen Instandsetzer braucht müssten sie auch Öle an der Tanke wechseln lassen.
    Zumal der Instandsetzer die Teile dann bei BMW holt
    gerd

  9. Registriert seit
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    6.894

    Standard

    #9
    Moin,

    muss dem _gerd beipflichten. Alle die ich kenne, machen so etwas selbst in der eigenen Werkstatt. Wäre auch aberwitzig.


 

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