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Nach Unfall....

Erstellt von Alpinus, 30.03.2013, 23:48 Uhr · 47 Antworten · 5.479 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    DAS unterschreibe ich gerne: nie Alkohol auf einer schnellen Maschine, man braucht alle seine klaren Sinne, dann kann nichts schiefgehen!

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    #22
    dein neues Avatar gefällt mir viel besser, sieht nicht mehr so nach Pfarrer aus Prince

    nach einem richtigen Unfall sollte man sich wirklich genau überlegen, ob man weiterfährt. Ich habe mich nach meinem Unfall 2009 und anschließender mehrmonatiger Reha (doppelte Wirbelsäulenfraktur u.a.) dazu entschlossen weiterzufahren.
    Allerdings mußte ich feststellen, dass sich trotz aller körperlichen Heilung auch psychische "Schäden" eingestellt hatten. In best. Situationen, die meiner Unfallsituation (wegen feinem Sand in der Kurve über beide Räder in den Acker gerutscht) ähneln, kneife ich den Arsch zusammen. Ich ahnte garnicht, dass ich das im Kopf hatte. Es wird seltener, kommt aber heute noch vor.

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    #23
    Danke sehr! Mir auch, aber man hat ja so viele Facetten!

    Mir geht es so seit meinem letzten Flugzeugabsturz 1997! Ich brauchte zwei Jahre, um wieder selbst ruhig fliegen zu können. In Verkehrsflugzeugen habe ich keine Probleme, aber mit einer kleinen Cessna, so kurz vor dem Schloss Neuschwanstein, bekomme ich grausame Angst vor den Bergwänden. Nasse Hände und dicke Tropfen auf der Stirne sind die Folge. Damals, vor 15 Jahren, rammten wir einen Vulkan auf 2300 Meter Höhe - ich war nur Copilot, aber es reichte für ein Trauma.

    Deshalb fahre ich lieber Motorrad. Das macht den Kopf frei, alles geschieht intuitiv und ohne lange an Höhenmesser und Sprechfunk denken zu müssen.

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    #24
    Verkaufe die Gurke und hole Dir eine Andere! Wenn Du dir nicht sicher bist, ob Du überhaupt wieder Motorrad fahren willst, fahre ein paar neue Modelle Probe.

    Gruß,
    maxquer

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    #25
    Hallo Alpinus,

    nur zu gut verstehe ich Deine Sorgen. Ich fahre schon 30 J und habe schon einige Fahrten in der horizontallage enden lassen.
    Die letzte Unfallmaschiene, die mir beide Hände brach, habe ich noch heute, repariert und den Tüv erneuere ich immer noch. Und ich weiß, das ich sie wegen 15jährigen Reifen geschrottet habe, aber Vertrauen habe ich in diese Mühle nicht mehr.
    Ich habe keine Angst zu fahren, die 12er kratzt in den Kurven immer am Boden, aber mit der Unfallkarre werde ich zum Blümchenpflücker.
    Mein Tip: Verkauf sie, das Gefühl bleibt. Jedenfalls bei mir.

    @ petit, ne gute Metamorphose hingelegt

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    #26
    Ja, prima!

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    #27
    Zitat Zitat von Alpinus Beitrag anzeigen
    Hallo Leute!

    Bei uns in Österreich liegt noch Schnee. Dennoch ist die Motorrad-Saison zum Glück nicht mehr weit. Nun hatte ich im Vorjahr mit meiner geliebten GS einen Ausrutscher, der mich sechs Monate Hinken kostete und ein bisschen Geld. Ich weiß bis heute nicht, was schuld war. Würdet Ihr Eurer alten GS wieder vertrauen? Hatte einen Bremsdefekt mit kaputtem Sensor... Aber das allein kann nicht schuld gewesen sein... Eine Neue würde ich wieder genauso haben wollen wie meine... Also was tun? Kriegt man wieder das "blinde Vertrauen"? Bin für jeden Tipp dankbar

    Also wie jetzt? Ein Ausrutscher? Oder ein Bremsdefekt? Weil: An einem Ausrutscher ist man (fast) immer selbst schuld - und man kann mit einer den Strassenverhältnissen angepassten Fahrweise etwas dagegen tun. Wenn die Bremse schuld war, dann würde ich mir ein anderes Motorrad zulegen. Ansonsten ist meine Erfahrung, dass man etwas braucht, bis man wieder zu einer flüssigen Fahrweise findet.

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    #28
    ... einfach fahren und wieder Vertrauen gewinnen lieber Alpinus! Langsam angehen lassen und steigern. Den Unfall hattest Du nicht wegen eines Sensors gehabt, sondern weil Du nicht 100%ig mit der Maschine verwachsen warst. Dann hätte Dir nämlich der Sensor auch nichts ausgemacht. Ich fahre auch nur mit einer einzigen Bremse sicher, wenn ich es vorher weiß und einschätzen kann. Dann eben nicht mehr so schnell und nicht zu dicht an Widrigkeiten dran.

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    #29
    Zitat Zitat von Alpinus Beitrag anzeigen
    Hallo Leute!

    Bei uns in Österreich liegt noch Schnee. Dennoch ist die Motorrad-Saison zum Glück nicht mehr weit. Nun hatte ich im Vorjahr mit meiner geliebten GS einen Ausrutscher, der mich sechs Monate Hinken kostete und ein bisschen Geld. Ich weiß bis heute nicht, was schuld war. Würdet Ihr Eurer alten GS wieder vertrauen? Hatte einen Bremsdefekt mit kaputtem Sensor... Aber das allein kann nicht schuld gewesen sein... Eine Neue würde ich wieder genauso haben wollen wie meine... Also was tun? Kriegt man wieder das "blinde Vertrauen"? Bin für jeden Tipp dankbar
    grias di !

    das dauert ein bisserl. wenn z.b. die bremse ausgefallen ist und du das bewusst mitbekommen hast, dann hilft es, wenn du ein paar bewusste vollbremsungen (auf freier strecke ohne gegenverkehr...) machst, damit du merkst, dass die kiste bremst, wenn du den hebel ziehst. nach und nach bekommst du das vertrauen zurück. die hardcore variante: die fährst die stelle des sturzes ein paar mal ab und bremst. auf alle fälle kann dir ein kurs beim ÖAMTC auch viel selbstvertrauen geben !

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    #30
    Hi Alpinus,

    Im August 2008 bin ich mit meiner Tiger mit ca. 40 KM/h gestürzt. Innerhalb einer Ortschaft ohne erkennbaren Grund. Das Motorrad wurde technisch von Fachleuten überprüft. Nix gefunden. Mir hat der Sturz 5 Monate auf dem Sofa eingebracht. Unterschenkeltrümmerfraktur mit 7 Bruchstücken. Mir ging es wie dir. Ich stellte mir die Frage ob ich überhaupt noch mal Motorrad fahren will und ob ich der Tiger noch trauen kann.

    Ergebnis, Tiger verkauft, GS angeschafft und inzwischen rund 50 000 km auf der GS gefahren. Der Unfall ist Vergangenheit und belastet mich nicht mehr. Für mich war es so eine gute Entscheidung.

    Viele Grüße Winfried


 
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