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Neues Federbein - und jetzt?

Erstellt von Bambus, 14.09.2010, 22:22 Uhr · 19 Antworten · 3.621 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Neues Federbein - und jetzt?

    #1
    Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, jedenfalls hab' ich ein Problem mit dem Fahrwerk meiner 1200er GS.
    Nachdem das Original-Federbein seinen Dienst quittiert hat, hat mir mein Händler ein Wilbersbein (Standardausführung ohne hydaulische Federvorspannung) besorgt. Die Wilbersmenschen haben es nach meinen Angaben (68kg, meist ohne Gepäck und sportlich unterwegs) voreingestellt.
    Ich also das Ding eingebaut und gut gelaunt losgefahren...
    Dumm nur, dass die vielleicht eine andere Vorstellung von Federungs- und Dämpfungskomfort haben als ich - entweder bin ich zu leicht, oder das Federbein ist zu hart eingestellt. Alle Versuche, durch Änderung an der Vorspannung oder der Zugstufe haben noch nicht so viel gebracht

    Gibt's da noch einen Trick? Liegt's vielleicht an der Höhe (hab' das Gefühl, ich sitze jetzt höher, als vorher) und damit an einer anderen Gewichtsverteilung vorne-hinten?

    Die beiliegende Anleitung ist wie alle Anleitungen - ein bedrucktes Papier ohne Nährwert

    Ich könnte ja auch meinen Händler fragen, aber der ist gerade so überlaufen, dass ich gesagt hab', das krieg ich hin, ich kann nicht warten...

    LG, Bambus

  2. Registriert seit
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    #2
    Hast nur hinten getauscht, gell?

    Wie Du festgestellt hast, macht das wenig Sinn, vorne der große Kompromiss und hinten die angepasste Sonderanfertigung.

    Zum anderen ist das Neue noch nicht so ausgelutscht wie das Alte war, muss also straffer sein.

  3. Registriert seit
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    #3
    Zitat Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
    Die Wilbersmenschen haben es nach meinen Angaben (68kg, meist ohne Gepäck und sportlich unterwegs) voreingestellt
    In diesen Angaben steckt die Ursache des Problems.

    Zitat Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
    Dumm nur, dass die vielleicht eine andere Vorstellung von Federungs- und Dämpfungskomfort haben als ich - entweder bin ich zu leicht, oder das Federbein ist zu hart eingestellt.
    Da sagst Du es.


    "und sportlich unterwegs" ... prinzipiell, Du redest hier mit Leuten die Fahrwerke für Rennen bauen. Deren Vorstellung von "sportlich" ist doch etwas anderes als die Deine. Nebenbei: Die meisten überschätzen ihre sportlichen Fähigkeiten eh völlig. Also Du brauchst ein komfortableres Setup. Wahrscheinlich ist nun sogar die verwendete Feder zu hart. Kannst Du mal auf der Feder nachgucken?

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von Bambus Beitrag anzeigen
    Die Wilbersmenschen haben es nach meinen Angaben (68kg, meist ohne Gepäck und sportlich unterwegs) voreingestellt.

    ...Alle Versuche, durch Änderung an der Vorspannung oder der Zugstufe haben noch nicht so viel gebracht
    Guten Morgen,

    Wie schon mein Vorschreiber erwähnt, hättest du vermutlich auf die Angabe "sportlich" verzichten sollen.
    Ist das selbe wie bei Fahrwerken fürs Auto... Ein echtes Sportfahrwerk ist mir persönlich viel zu hart und ich bin auch sicher kein "Schleicher" im Auto und bezeichne meinen Fahrstil eher als sportlich, aber mit Sport hat das deshalb noch lange nix zu tun.

    An der Härte des Fahrwerks änderst du durch einstellen der Vorspannung übrigens Null... Allein das zeigt ja schon, dass du vielleicht meinst sportlich unterwegs zu sein, aber von echtem sportlichem Fahren allenfalls mal gehört hast...
    Bitte nicht falsch verstehen! Ich will dir nur verdeutlichen, wo das Problem wirklich liegt... Nämlich nicht an der Einstellung des Wilbers sondern an deiner eigenen

    Grüße,

    Markus

  5. Registriert seit
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    #5
    Schick das Ding zu Wilbers und lass dir eine weichere Feder einbauen.

  6. Registriert seit
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    #6
    Hmm, das mit dem sportlichen Fahren scheint ja sehr subjektiv zu sein.
    Ich hab' das ja nicht einfach so angegeben, es ist schon so, dass die, mit denen ich ab und an unterwegs bin, meine Fahrweise auf den Straßen des Voralpenlandes schon als recht sportlich ansehen (es sei denn, hier wird man erst ab 180km/h aufwärts als sportlicher Fahrer bezeichnet ) und ich wollte definitiv keine Schiffschaukel haben...

    Die Fuhre lässt sich sehr präzise lenken (fast wie auf Schienen), kein schwimmen oder zappeln in schnellen Kurvenwechseln, nur rappelt sie mir zu sehr über die geflickten Stellen oder tiefergelegte Kanaldeckel

    Das Argument mit vorne alt und hinten neu kann ich nachvollziehen - leider hat's für beides gleichzeitig nicht gereicht.

    Die Feder hat die Bezeichnung 59/59 150-210.

    Vielleicht such' ich aber auch nach einem hubgeschraubten Amphibien-Rolls-Royce und vielleicht ist eine "sportliche" Feder nur für intakte, ebene Straßenbeläge gedacht

  7. Registriert seit
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    #7
    Die Feder hinten an meiner '07-er war eine 130-er, die mir schon weichlich vorkam (80 kg), das hatte aber auch mit matschigen Daempfung der damaligen Showas zu tun.

    Die 150 ist wohl ein klein wenig zu hart für Dich. Du bekommst eine erheblich bessere Tragfähigkeit, die Du aber anscheinend nicht brauchst. Ich denke fast die 130-er wäre für Dich besser gewesen, zumal Du auch nicht viel mit Gebäck fährst.

    1. Frage: Hast Du eignentlich mal die Zugstufendaempfung verstellt? Das ist der rote Ring am Fuss.

    2. Frage: Las Dich nicht bzgl. der Vorspannung vollabern. Eine veränderte Einstellung macht sich sehr wohl bemerkbar. Kommst Du an die Zackenmutter zur Vorspannung ran ohne das Teil auszubauen? Alles an Vorspannung rausdrehen.

    Bitte weiter propperes Feed-back, Bambus, nur so kann man ordentliche Lösungen anbieten.

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Die Feder hinten an meiner '07-er war eine 130-er, die mir schon weichlich vorkam (80 kg), das hatte aber auch mit matschigen Daempfung der damaligen Showas zu tun.

    Die 150 ist wohl ein klein wenig zu hart für Dich. Du bekommst eine erheblich bessere Tragfähigkeit, die Du aber anscheinend nicht brauchst. Ich denke fast die 130-er wäre für Dich besser gewesen, zumal Du auch nicht viel mit Gebäck fährst.

    1. Frage: Hast Du eignentlich mal die Zugstufendaempfung verstellt? Das ist der rote Ring am Fuss.

    2. Frage: Las Dich nicht bzgl. der Vorspannung vollabern. Eine veränderte Einstellung macht sich sehr wohl bemerkbar. Kommst Du an die Zackenmutter zur Vorspannung ran ohne das Teil auszubauen? Alles an Vorspannung rausdrehen.

    Bitte weiter propperes Feed-back, Bambus, nur so kann man ordentliche Lösungen anbieten.
    Hi Peter,
    bin noch am experimentieren mit Zugstufe und Vorspannung, aber ich denke, ich komme einem guten Kompromiss nahe - ich möchte auch nicht zu Gunsten des Komforts das im Vergleich zu vorher sagenhafte (bilde ich mir jedenfalls ein) Kurvenverhalten und das dadurch vermittelte "Schienengefühl" verlieren.

    Wenn ich (nicht oft) die Werkzeugkiste hinten drauf habe (ca. 20kg), ist das Ergebnis momentan am besten - vielleicht sollte ich die fest montieren...

    Nachdem ich aber das mit der "alten Feder am Vorderrad" (immerhin tut sie seit 120.000km ihren Dienst) gelesen habe, bilde ich mir tatsächlich ein, dass das Gerüttel hauptsächlich vom Vorderrad kommt


    Und - klar lass ich mich nicht "belabern", ich kann lesen und habe die Power-Boxer Seite über die Funktionen eines Federbeins gefunden...

    Danke noch mal für Deine Rückmeldung,

    lg, petra

  9. simon-markus Gast

    Standard

    #9
    150er erscheint mir ebenfalls zu hart. Meinereiner hat ne 170er im Wilbers (vor allem wegen viel zu zweit und mit Gepäck), aber die ist mir solo (hüstel...110 kg...hüstel) schon fast zu hart.
    Insofern denke ich, dass bei einem Bruder Leichtfuss mit 68 kg eine 130er locker reichen sollte.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Vielleicht schaust Du mal für vorne in den Schnäppchenmarkt von Wilbers, da hab ich mein Komplettfahrwerk auch her mit ca. 500 Talern Preisvorteil...

    Da Du ja jetzt "Zeit" hast, kannst Du auf ein entsprechendes Angebot warten.


 
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