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Neukauf oder nicht? Eure Meinung oder Rat ist gefragt

Erstellt von Kuhtreiber1988, 03.02.2015, 13:02 Uhr · 45 Antworten · 5.149 Aufrufe

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    #11
    @fmantek Eigentlich ist der Grund für eine neue der, dass ich keine Lust mehr zum schrauben habe. Ich wollte also eigentlich nur fahren. Sonst könnte ich bei der Alten bleiben und warten bis was kaputt geht. Wenn ich in die Mongolei wollte, würde ich klar bei der alten bleiben. Das währe dann keine Frage mehr.

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    #12
    Zitat Zitat von Kuhtreiber1988 Beitrag anzeigen
    @fmantek Eigentlich ist der Grund für eine neue der, dass ich keine Lust mehr zum schrauben habe. Ich wollte also eigentlich nur fahren. Sonst könnte ich bei der Alten bleiben und warten bis was kaputt geht. Wenn ich in die Mongolei wollte, würde ich klar bei der alten bleiben. Das währe dann keine Frage mehr.
    Klar. Aber wenn Du was gebrauchtest kaufst, mit einer Fahrleistung wie von Dir angegeben, kaufst Du halt nix neues. Es sei denn Du kaufst eine Maschine deren Fahrer/Haltung Du gut kennst, wirst Du ein gewisses Risiko eingehen (selbst dann hast Du keine Garantie). Und das willst Du denke ich schon austesten bevor Du auf Tour gehst.

    Frank

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    #13
    Mein Bruder hat auf seiner GSA 120.000 auf dem Tacho, ich mit der XTZ 90.000 km und bis jetzt keine Probleme.

    Aber wann irgend ein Lager sich meldet, Undichtigkeiten an der Gabel oder Federbein auftreten, ggf. elektrische Probleme durch Scheuerstellen verursacht werden - dieses Risiko steigt mit jedem km! Bei meiner Maschine war jetzt der Bremslichtschalter defekt (habe ihn geöffnet - eindeutig Verschleiß der Kontaktstellen), ..... was kommt wohl als nächstes?

    Also mit 90.000 km würde ich als Tourenfahrer keine gebrauchte Maschine kaufen und dann kurz darauf auf Tour gehen. Wenn ich ehrlich bin, dann sollte ich eigentlich sicherheitshalber auch nur noch in die Dolomiten fahren - da, wo der ADAC mich noch auf einfache Weise holt .

    ........ am Schlimmsten finde ich die Unsicherheit beim Kauf einer "älteren" Maschine, dass meistens der Besitzer eine sich abzeichnende teuere Reparatur als Grund nimmt, sie zu verkaufen. Diese Erfahrung gilt nicht immer, aber doch sehr oft!

    Und wenn Du wieder 500.000 km fahren willst, dann rechnet sich jeder 1.000-er für eine jüngere Maschine - meine Meinung.

    Z. B. hat mein Nachbar schon signalisiert, er würde meine gerne kaufen, oder die von meinem Bruder ...., weiß er doch, wie sie gepflegt, gefahren werden, und er selber im Jahr nur 1.500 - max. 3.000 km zurücklegt. Wenn Du ähnliche Beziehungen hast, dann ist es ein Versuch wert, wenn Preis/Leistung stimmen.

    Gruß Kardanfan

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    #14
    Ja, ihr habt beide recht. Also, wenn ich alle Post mal zusammen fasse, scheint der Rat zu sein mit der Alten zu fahren. Das sieht auch der überwiegende Teil meiner Kumpels so. Nur darf ich die manchmal wirklich nicht fragen. Alles was mehr als 6 Ventile hat ist nichts.

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    #15
    Ich kann das gut verstehen, hab ja ne 155 000 km alte Tuningkuh, die mich sehr gut und genau so schnell wie mit einer 12 er über die letzten 2800 km Alpen gebracht hat. Aber was war ne Woche nach der Tour zuhause? Nach dem Waschen nicht mehr angesprungen! Hallgeber kaputt, zum Glück zuhause.. Also wieder geschraubt.. Da wünscht man sich was Neues, das einfach fährt, aber das gibt es so mit 80 000 km vermutlich auch nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort eine Zündkerzenspule im Urlaub kaputtgeht ist genausohoch wie bei meinem Hallgeber. Und mein HAG ist gerade neu also wäre das einer 12 eher schlechter. Kupplung ist auch gut..

    kauf dir in Ruhe deine Neue 12 er und fahr noch mal mit der Alten, schau alles vorher wie immer genau durch wie die bekannten Elektrischen vergammelten Sachen, Radlager, HAG / Kardanundichtigkeiten..Es ist nichts so beruhigend, wie wenn man alle Schwachstellen der Alten kennt und die richtigen Kniffe Teile und Reparaturmöglichkeiten zum Weiterkommen kennt und hat. So hast du 2 mal Spass (Vorfreude inbegriffen) und kannst die Neue in Ruhe kennenlernen, optimieren: auf deine Anforderungen ändern und ggf Sachen, die versteckt als kommende (HAG?) Probleme l a g e r n, in Ruhe ausmerzen. .
    Sitz Lenker Federbeine Gepäcklösung usw. ist immer ein Thema, wenn man was Neues kauft.
    Grad was Neues kaufen und gleich damit wegfahren, würde ich eher nicht als Optimal betrachten.
    Das Bessere ist des Guten Feind, nur was ist das Zuverlässigere , Bessere?
    Man kann schlecht raten, hör auf deinen Verstand und deine Frau..

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    #16
    Nach 26 Jahren würd' ich umsatteln. Vielleicht hat ja BMW Interesse an dem Gerät oder einigen Teilen, wenn die 540.000 km auf dem Buckel haben. Für's Museum ist ein individueller Umbau wahrscheinlich nicht von Interesse. Und wenn Du zauderst und denkst, daß das Leben ewig währt und früher sowieso alles besser war, nimmst Du eine der letzten TÜ ab 2010. Das Ende der Evolution der luft-/ölgekühlten. Ansonsten(und wenn Du die Kohle auftreiben kannst) wird Dir die LC richtig Freude bereiten. Das wäre da etwa so, wie nach einem Koma in einem anderen Jahrhundert wieder aufzuwachen...

    freshman

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    #17
    Zitat Zitat von freshman Beitrag anzeigen
    Das wäre da etwa so, wie nach einem Koma in einem anderen Jahrhundert wieder aufzuwachen...
    Jup und dort wirst du den ADAC wieder neu zu schätzen lernen und jedes Jahr pünktlich zur Inspektion fahren. Dann ists mit den guten, alten Zeiten vorbei:

    Zitat Zitat von Kuhtreiber1988 Beitrag anzeigen
    Auch das Thema Wartung. Meine Alte hat seit über 20 Jahren keine Inspektion mehr gesehen. Alle 2-3 Jahre ein Ölwechsel und gut isses.

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    #18
    Hallo!

    Ich bin den gleichen Weg vor ca. einem Jahr gegangen.

    Ich hatte meine 100GS mit ~250tkm verkauft.

    Warum?
    Weill ich fahren will und nicht schrauben! Die Kilometer gehen halt nicht spurlos an einem Mopped vorbei und auf fast jeder Tour war irgendwas. Mal Vergaser übergelaufen, mal nicht angesprungen, mal undicht ect.ect

    Als sie dann auf dem Weg in eine Werkstatt stehen gebliben ist hatte ich die Schnauze voll.

    Kurz vorher musste ich die Adventure meines Bruders für eine Tour nach Rumänien nehmen.

    Und es ist doch ein Unterschied beim fahren ;-)

    Ich habe mich für eine luftgekühlte des eltzten Baujahres mit wenig Kilometern entscheiden und hoffe auf viele Problemlose Kilomter :-)

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    #19
    Hi,

    mein Kumpel hat genauso an seiner R100GS gehangen - die hatte erst knapp 80.000km drauf. Er hat sie auch behalten.
    Gekauft hat er sich dann vor zwei Jahren eine neue R 1200GS ADV (2012).

    Ergebnis: Mit der alten keinen Meter mehr gefahren seit dem

    Und auch Du schreibst, dass dir das Fahren mit der 12er viel mehr Spaß gemacht hat.
    Schieb die Sentimentalität zur Seite und ob die Wahrscheinlichkeit einer Panne mit der deutlich Neueren höher ist...naja

    Gruß

    Jörg

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    #20
    Also wenn Du wirklich fahren willst, kaufe Dir eine 1200´er ab Baujahr 2010. Ich selbst fahre eine aus Bj. 2011 mit jetzt 54000km absolut ohne Probleme, im Gegenteil, ich bin sogar der Meinung das Ding geht jetzt besser als zu Anfang. Weniger Öl als zu Anfang braucht sie auf jeden Fall. Ich habe auch noch eine Moto Guzzi V7 speciale von 1972. Steht seit dem ich die GS habe. Ist halt alter Schrott, sieht aber gut aus. Werde ich auch nicht verkaufen, hängen irgendwie Emotionen dran. Für mich wäre es überhaupt keine Frage, mit was ich morgen z. B. in die Mongolei fahren würde, jedenfalls nicht mit der Italienerin. Ich möchte ja auch irgendwann ankommen. Ich sehe die 2 Ventiler-Boxer übrigens in der gleichen Klasse. Natürlich kommt man auch mit sowas irgendwann an, aber nicht so entspannt und ohne Probleme, wie mit den neuen Mopeds. Ist einfach so! Du kannst natürlich alles selbst reparieren an diesen alten Möppis, aber dafür haben sie doch auch ständig irgendeinen K.ack. Zum Posen auf einer Oldtimerrundfahrt, ok, aber nicht für den Alltag und größere Touren, no way! Aber wer gern ständig bastelt, für den ist sowas auch eine Art Lebenserfüllung.

    Gruß,
    maxquer


 
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