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Neulich beim Dampfstrahler

Erstellt von eolith, 29.07.2007, 15:17 Uhr · 54 Antworten · 6.021 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #31
    Zitat Zitat von nypdcollector
    Dann kann es ein kleines bißchen länger dauern, bis sich die Versicherung an den Schock gewöhnt hat. Trotzdem wird in aller Regel der neutrale Gutachter akzeptiert.
    Der Geschädigte hat freie Gutachterwahl. Zu mir wollte Versicherung auch gleich ihren Gutachter schicken. Das habe ich dankend abgelehnt und dann war das Thema vom Tisch. Wichtig ist, dass der Gutachter Erfahrung mit Motorrädern hat.

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    Standard

    #32
    Zitat Zitat von eolith
    So nun ist das Gutachten da, besteht aus 9 Seiten lange Rede kurzer Sinn die Kosten belaufen sich auf 2.500 € inkl. Märkelsteuer.
    Tut vielleicht gerade nix zur Sache... aber mir fiel auf, dass das früher mal 5.000 Mark Schaden (wow, ganz schön was kaputt) waren... heute muss man ja bei einer umfangreichen Inspektion und einem Satz Reifen schon fürchten, diese Summe zu erreichen.

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    Standard Nutzungsausfall

    #33
    Zitat Zitat von nypdcollector
    Der Anspruch kommt allerdings nur dann zum Tragen, wenn das Motorrad als einziges Transportmittel zur verfügung steht. Wenn noch ein PKW vorhanden ist, der verwendet werden kann, wird die Versicherung weder Ersatzmaschine (da PKW als Transportmittel vorhanden) noch Nutzungsausfall (anderes Transportmittel vorhanden bei gleichzeitigem Zwang des Geschädigten zur Schadensbegrenzung) zahlen.
    Entschädigung für entgangene Freude beim Motorradfahren gibt es leider nicht.
    Hallo!

    Bei meinem Unfall kam die Frage eines Zweitfahrzeuges gar nicht auf. Der Nutzungsausfall wurde gezahlt, obwohl ich noch zwei PKW in der Garage stehen hatte.

    Gruß
    Gator

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    #34
    Dann hast du Glück gehabt.
    Eine effektive Rechtsgrundlage für die Zahlung war nicht vorhanden.

  5. Registriert seit
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    Standard Erst ein Termin beim Verkehrsgericht

    #35
    hatte die gegnerische Versicherung (H..K) zur Zahlung veranlasst.

    Aus diesem Grunde nur noch mit Anwalt und fertig (ADVOCard ist Anwalts Liebling)

    Folgendes war uns oder besser meiner Frau passiert:
    Beim Einkaufen fuhr meine Frau vorwärts aus einer Parklücke raus und hielt kurz darauf am rechten Rand der Parkplatzausfahrt an.
    In diesem Augenblick fuhr ein bis unters Dach beladener PKW rückwärts aus seiner Parklücke und fuhr in unser Fahrzeug. (Der hielt erst an als meine Frau mit der flachen Hand aufs Dach schlug)

    Beide Parteien waren sich einig betreffend der Schuldfrage und Polizei wurde aufgrund des sichtbaren geringen Schadens nicht eingeschaltet.
    Also ab in die Werkstatt und Schaden schätzen lassen = 2000 Euronen!
    Der gegnerischen Versicherung den Vorfall gemeldet (der Unfallgegner hatte sich nach zwei Tagen immer noch nicht gemeldet).

    Die Versicherung schrieb zurück und lehnte die Forderung ab, weil sich die Fahrzeuge angeblich nicht berührt hätten (Auskunft Fahrer)
    Also ab zur Polizei und Anzeige. Die meinten jedoch keine Chance.

    Versicherung immer noch stur.

    Letztlich einen Anwalt eingeschaltet und Versicherung immer noch stur: zahlen nicht.

    Zu guter Letzt wurde ein Prozeßtermin einberaunt und ein Tag vor Prozeßtermin gab die Versicherung klein bei.

    Moral von der Geschichte und O-Ton Anwalt: Eine gängige Praxis dieser Versicherung, deswegen sind die auch so billig, daher nie ohne Anwalt.

    Ich regele alles nur mittels Anwalt, auf diesen Stress habe ich keine Lust.

    Salute
    Stefan

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    #36
    Zitat Zitat von sknauffs
    Moral von der Geschichte und O-Ton Anwalt: Eine gängige Praxis dieser Versicherung, deswegen sind die auch so billig, daher nie ohne Anwalt.
    Halte ich aus eigener Erfahrung für Unsinn, sorry. Sobald Dein Versicherungsnehmer eine Lügengeschichte auftischt, muss die Versicherung den Fall klären. Ich würde da nicht zu viel hinein interpretieren.

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    Standard

    #37
    Zitat Zitat von AMGaida
    Halte ich aus eigener Erfahrung für Unsinn, sorry. Sobald Dein Versicherungsnehmer eine Lügengeschichte auftischt, muss die Versicherung den Fall klären. Ich würde da nicht zu viel hinein interpretieren.
    Na dann kann ich dir nur wünschen, dass du niemals an einer Kaltverformung an einem meiner Mopeds oder Autos beteiligt bist....... denn ich hole gleich die dicke Keule raus und ruf uf'n Kopp

    Ähh, wieso überhaupt mein Versicherungsnehmer???? Der Schädiger hat seiner Versicherung (HUK) eine Lügengeschichte aufgetischt. nicht mir und auch nicht meiner Versicherung. Die HUK lehnt sich bei sowas dann gerne sehr weiiiiiiit zurück....

  8. Registriert seit
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    #38
    Äh... es hätte "Dein Unfallgegner" heißen sollen, sorry, hab mich verschrieben.

    Wie gesagt... nach meiner Erfahrung wird da zuviel "goodwill" oder "Boshaftigkeit" in Versicherungsunternehmen hinein interpretiert. Die machen alle nur ihren Job und wenn der Vertragspartner Lügengeschichten erzählt, wird es nicht leichter zu beurteilen.

  9. Registriert seit
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    #39
    Moin,
    Zitat Zitat von AMGaida
    Wie gesagt... nach meiner Erfahrung wird da zuviel "goodwill" oder "Boshaftigkeit" in Versicherungsunternehmen hinein interpretiert. Die machen alle nur ihren Job und wenn der Vertragspartner Lügengeschichten erzählt, wird es nicht leichter zu beurteilen.
    ...juckte mir schon häufiger in den Fingern...

    _offTopic_:
    Immer wieder ist in Beiträgen und Schilderungen zu lesen, wie "böse" die Versicherungsunternehmen sind, nicht zahlen und alle versuchen den Versicherten oder Geschädigten nur "über den Tisch" zu ziehen.

    Meistens ist es umgekehrt.

    Der Versicherungsnehmer macht _bewußt oder unbewußt(?)- falsche Angaben. Das geht bei der Antragsaufnahme los. Dies und Beratungsfehler sind zukünftig besser nachzuweisen, da ab sofort über jedes Beratungsgespräch gemäß der jetzt neu gültigen EU-Vermittlerrichtlinie, eine Dokumentation mit dem Kunden über den Inhalt des Gesprächs erstellt werden muß. Der Versicherungsvermittler muß gewisse Voraussetzungen erfüllen, eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung haben und bei der IHK gemeldet sein. Online-Versicherer sind zur Zeit von dieser Regelung noch ausgenommen. Diese, zusammen mit dem Kunden, erstellte Dokumentation wird bei "Streitigkeiten" aus der BlackBox wieder hochgeholt.

    In Schadensmeldungen werden nicht nur gerne blühende Märchen erzählt, sondern es fehlen häufig unbedingt notwendige Details und Nachweise/Belege.

    Über Fahrraddiebstähle, die Inanspruchnahme der Haftpflichtversicherung eines "Freundes" für die im Suff zerbrochene Brille, Kratzer, die mit der Gartenschubkarre in das Auto des Nachbarn geschliffen wurden, die 1000-Jahre alte chinesische Blumenvase, die vom Tisch gestoßen wurde, ... usw... wollen wir lieber nicht reden. DAS wäre - wenn es nicht stimmt - Versicherungsbetrug, den letztendlich alle Versicherten, also wir, zahlen. Ohne Beträge zu kennen, könnten sich dafür die Nadelstreifenträger bei den Versicherungen noch höhere Tandiemen genehmigen.

    Wie von Andreas geschrieben, sitzten in den Schadensabteilungen der Versicherungen Menschen wie Du und ich, die sich nur an die Bedingungen und Arbeitshinweise halten. Fast alle haben ihren Job von der Pike auf gelernt, mit Abschluß, ggf. Studium, ... mit allem drum und dran. Dort sind keine Hotlinemitarbeiter (auch davon gibt es genügend erstklassige!), am Telefon, die in Ungarn aus dem Fenster schauen und gleichzeitig eine Kinderjacke häkeln. Bei Gesprächen oder Kontakten mit Schadenssachbearbeitern denkt einmal daran: "Wie man in den Wald hinein ruft, ..." oder ... "einen schlechten Tag kann jeder mal haben".

    Mit die wichtigste Unterlage ist die Schadensmeldung, ist diese "fehlerhaft", kann der Sachbearbeiter nichts/wenig dafür. Zugegeben ist das Ausfüllen einer Schadensmeldung nicht immer ganz einfach. Das auf einigen Schadensmeldungen weder die Versicherungsnummer noch die Adresse des Versicherten (außer Name) steht, sei nur am Rande erwähnt. Wahrscheinlich schimpfen gerade diese, daß sie wochenlang von ihre Sch...versicherung nichts hören. Es gibt keine Prämie, wenn Schäden "erfolgreich" abgewendet werden und der Sachbearbeiter muß den Schaden auch nicht aus eigener Tasche zahlen. Klar ist die Schadensquote für die Versicherung an sich ein wichtiger Posten, betrifft den Sachbearbeiter selbst aber nicht.

    Im Schadensfall würde ich vor der schriftlichen Meldung immer meinen Versicherungsvertreter mit ins Boot holen. Falls dieser, warum auch immer, nicht mehr greifbar ist, kann ich mich vorab trotzdem erkundigen. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Ist ein Anwalt beteiligt, erübrigt sich dieses; Schaden kann es trotzdem nicht. Der Versicherungsvertreter-/Mitarbeiter kennt die internen Wege und Möglichkeiten und kann teilweise die Abwicklung positiv beeinflussen. Ohne "falsche" Angaben und Tricks.

    Über das Thema der "Versicherungsvertreter", auch hin und wieder "Provisionsjäger" genannt, will ich mich hier nicht weiter auslassen. Auch da ist der Ruf weitaus schlechter als _hinterher_ behauptet wird. Schwarze Schafe gibt es immer wieder, in jeder Branche.

    Nein, ich arbeite bei keinem Versicherungsunternehmen, verkaufe keine Versicherungen ... und bin auch sonst ein ehrlicher Kerl.

    ENDE _offTopic_


    Gruß

  10. Registriert seit
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    Standard

    #40
    Sach ich doch.


 
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