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Öhlins oder ESA bei ner 08er

Erstellt von Qstall, 20.05.2008, 22:18 Uhr · 20 Antworten · 4.583 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Öhlins oder ESA bei ner 08er

    #1
    Hallo

    heute war es nochmal Thema:
    Wir haben versucht die Vorteile von ESA im direkten Vergleich zu Öhlins und Original 2007 zu setzen.
    Interessant, das viele davon berichten, dass die 08er mit ESA spürbar alle Fahrbahnveränderungen abbildet.
    Ich will mal sagen, Flickstellen und Unebenheiten spürt man direkt am Lenker
    Interessant, daß das bei der 07er nach meiner Einschätzung weniger auffallend war.
    Das liegt wohl am ESA und seiner Grundabstimmmung. Wir haben bereits darüber diskutiert welche Auswirkungen vielleicht der leichte Enduromodus erzeugt, was aber nicht zu dem Fahrverhalten führen wird, welches der GS 07er Fahrer kennt und zu schätzen weiß.

    Die Feinfühligkeit der der Öhlinsfahrwerkskomponenten soll hier Abhilfe schaffen, so der freundliche.
    Man erkauft sich dies aber mit dem Nachteil der unpraktikablen Schnellverstellung da ja nur hinten hydraulisch möglich, vorn aber mit Hakenschlüssel.
    Jetzt sagte jemand, die Verstellung vorn ist nicht unbedingt ausschlaggebend, denn hier würde eine merkliche Veränderung nur eintreten bei solo gegen Vollbeladen.

    Nun ja ESA bekommen wir nicht umsonst, die Schnellverstellung ist ein Argument, aber stimmt es denn wirklich, dass das Fahrverhalten mit Öhlins wirklich so viel besser ist und ist die Verstellung vorn wirklich nicht unbedingt nötig.

    Wie muß ich mir Öhlins vorstellen, ich konnte leider immer nur hören, hart und unkomfortabel usw. wie sind da Eure Erfahrungen?

    Ich denke man verstellt nicht ständig, die Veränderungen über die Stellung Sport Normal und Komfort habe ich jetzt nicht wirklich bemerkt, vielleicht besser Öhlins.

    Ich würde mich über eine nachvollziehbare Beschreibung der Veränderung und uber Tipps freuen.

    Bis später

    und tschüß

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    Standard

    #2
    Den Unterschied merkt man schon (oder ich bilde ihn mir ein) .

    Den größten Vorteil sehe ich jedoch in der komfortablen Verstellung der Federbasis, wenn man mit wechselnden Beladungen fährt .

    Und für mich (179cm) ist es schon von Vorteil, das ich im Fahrbetrieb das Fahrwerk hochpumpen kann ... und ggf. für "Bodenhandling" das ganze wieder absenke (fast wie`n Citroen ) !

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von Qstall Beitrag anzeigen
    Interessant, das viele davon berichten, dass die 08er mit ESA spürbar alle Fahrbahnveränderungen abbildet.
    Ich will mal sagen, Flickstellen und Unebenheiten spürt man direkt am Lenker
    Interessant, daß das bei der 07er nach meiner Einschätzung weniger auffallend war.
    Das liegt wohl am ESA und seiner Grundabstimmmung. Wir haben bereits darüber diskutiert welche Auswirkungen vielleicht der leichte Enduromodus erzeugt, was aber nicht zu dem Fahrverhalten führen wird, welches der GS 07er Fahrer kennt und zu schätzen weiß.
    Genauer gesagt liegt das nicht am ESA, sondern daran, dass ab '08 die Federelemente haerter abgestimmt wurden - nach unserem! jahrelangen Klagen ueber das schaukelnde 'Wuestenschiff'.

    Nun ist das Schaukeln weg ... und natuerlich auch wieder nicht gut. Also, vieles ist da wohl Geschmackssache. Das ein Serienfederbein nun mal nicht so sensibel anspricht wie wie ein luxerioeses Oehlins, Wilbers oder WP ist eigentlich auch nix neues.

    Wer eher dazu tendiert es kaum zu verstellen, der braucht auch kein ESA. Ich selber habe Wilbers hinten / WP vorne. Wenn ich meine Federbeine angemessen verkaufen koennte, dann wuerde ich das WP ESA nehmen. Ich fahre 60 % mit Sozia.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Zitat Zitat von Qstall Beitrag anzeigen
    ....

    Ich würde mich über eine nachvollziehbare Beschreibung der Veränderung und uber Tipps freuen.

    Bis später

    und tschüß
    Nachvollziehbar wird schwierig, ist wie bei Refen, dei eine hat andere Vorlieben als der andere...
    Am WE hatte ich ne 08er GS mit ESA, meine 06er ist mit Wilbers ausgerüstet. Zwar kein Öhlins aber auch nicht mehr Serie.
    Das die 08er mit ESA nun jede Unebenheit der Straße an den Lenker weiter gibt kann ich nicht bestätigen, nur wenn man den "Sport" Modus einstellt, dann wirds rauher. Da dabei die Dämpfung der Zugstufe nach meinem Empfinden schon ziemlich zugedreht ist, eignet sich Sport eher für ebene Strecken. Fürs grobe ist dann der Comfort Modus besser. Auf Normal habe ich kaum getestet.
    Ich habe etwas Probleme nun einen Vergleich zwischen meiner und der ESA Q anzustellen, weil meine Reifen schon recht eckig gefahren sind aber für meinen Geschmack ist das ESA für den Durchschnittsfaher (so wie mich) eine prima Sache. Während der Fahrt kann man die Dämpfung verstellen, finde ich sehr praktisch und das einfache verändern der Federvorspannung per Knopfdruck ist auch nicht schlecht. Allerdings ist beim ESA Fahrwerk die Feder für "Jedermann(frau)" konzipiert, bei einem Wilbers oder Öhlins für DICH!!! Das bessere Ansprechen von Öhlins und Wilbers wurde ja schon erwähnt, die ist u.a. deutlich spürbar, wenn man auf unebener Straße scharf bremst. Bei mir macht die Bremse nun nicht mehr unverhofft auf!

    Wenn ich mir den 08er kaufen würde dann wohl mit ESA, es bietet die wohl variabelste Kompromisslösung. Aber wahrscheinlich würde ich in den ersten Wochen damit herumspielen und irgendwann die Einstellung auf Comfort stellen und gut ist...

  5. bja
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    Standard

    #5
    Hello

    Ich hatte auch das Dilemma, nach kurze Überlegung habe ich mich gegen das ESA von BMW entschiedet. Warum ?

    Das Öl die sich im federbein findet wird mit die Km immer mehr flüssiger (sie Schneidet sich) nach 20-30 T-Km oder +/- je nach fahrstyle ist das Öl etwas flüssiger geworden. Mit einem Schraubenzieher kann man Manuel die Zugstufe oder Dämpfung wieder zu-drehen. Um noch ein paar T-km zu fahren können.


    Mit das ESA ist alles vom Werk eingestellt und die Zugstufe Einstellung kann man nicht Manuel oder elektronisch verstellen. D.h auch wenn das Öl flüssiger geworden ist kann man das ganze Federbein austauchen lassen (von eine BMW Werkstatt selbstvert.) was auch heist früher als ein Standard Federbein. Dazu ist es ein zusätzliche Störung / Pannen Faktor. Wir sind auch gezwungen die Werk Einstellungen zu annehmen man kann nicht selbst die wunscheinstellung stimmen..


    Ich habe mehrere BMW Werkstatt gefragt und einen EMAIL an BMW gesendet, alle haben mein aussage bestätigt. Dazu ESA auf ein Enduro… aber aber.. ja ich habe ABS..


    Mein Fazit lieber normale Federbeinen, und später auf éhlins, Wilbers oder WP ESA umstellen können. Als das ESA ab Werk, ich bin mit ESA schon gefahren..

    Bis bald

    Benoit

  6. Registriert seit
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    Standard Öhlins oder ESA bei ner 08er

    #6
    also, gestern hatte ich ein Gespräch mit jemandem der sich offensichtlich schon länger mit dem Thema beschäftigt.
    Nach seiner Ansicht liegt das hohe Preisniveau der Öhlins unbedingt an der hohen Präzision der verbauten Einzelteile.
    Ein ESA Fahrwerk kann immer nur in gewissen Rastern (vorprogrammiert) arbeiten.
    D.h. nach seiner Aussage ist ein Öhlinsfederbein auf norm 85kg Fahrergewicht ausgerichtet. Dann kann man durch klicks jeweils 5kg Schritte einstellen.
    Somit ist eine genaue Einstellung auf den jeweiligen Anwender möglich.
    Die Verstellung des forderen Federbeins seie nur dann notwendig, wenn man mit zwei Personen a 100kg + Gepäck + Zusatztanks z.B. Touratech an den Start geht, somit kann er sich nicht erklären, dass man bei ESA vorn und hinten eine Verstellung vornehmen kann.
    Nach seiner Aussage ist das Öhnlinsfederbein durch die Verwendung von einer stärkeren Feder in der Lage das Rad jederzeit sicher gegen den Asphalt zu drücken, das bedeutet beim starken Einbremsen und unterschiedlichem Bodenbelag soll es zum stabileren KOntakt, zur Straße kommen, dies geht einher mit einer höheren Verzögerung, da das ABS weniger Fehlinformationen durch unterschiedliche Raddrehzahlen erhält.
    Dazu kommt, dass der Durchhang des Moppeds ca. 2cm geringer ist als beim Serienpendant.
    Es soll aber unter den Öhnlinsvertriebspartnern offensichtlich welche geben, die Öhlins zum testen in gs sen verbaut haben.
    Kenn Ihr jemanden, bei dem man ein solches Fahrzeug testen kann?

    Also ich glaube, wenn das alles so stimmt, kann man den Aufpreis zum ESA mit gutem Gewissen aufbringen, denn wer kauft schon ein Mopped um es dann nach kurzer Zeit wieder zu verticken.

    JA das sind meine Gedanken zum Thema, ich denke man kann nur eine richtige Entscheidung treffen, wenn der Poppometer eine möglichkeit zum erleben bekommt.

    Bis dann gruß

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Sehr gute Information!
    Ich habe mir eine `08 mit ESA geholt und bin voll und ganz zufrieden! Mich hat aber in den Vorgesprächen mit den Verkäufern nie jemand richtig aufklären können! Fand ich ein wenig schade! Habe mich dann "selber" aufgeklärt bzw. mit meinem Handbuch und davor mit einer Motorradzeitschrift! Mein Meister, hat mir auch schon von seinen Erfahrungen mit dem (kurz was anderes, aber es führt drauf zurück)ABS erzählt (er fährt eine 1100GS), daß in Bergabpassagen auf einmal das ABS einsetzt, glaube das sind die sogenannten Fehlinfos vom ABS, und man große Augen bekommt wenn man auf die Kurve zusteuert! Davor hatte ich am Anfang ein wenig schiss! Aber, man fährt bergauf wie bergab als wäre man an eine Schnur gespannt und wird durch die Kurve gezogen! So präzisse, daß man ein dickes Grinsen im Helm hat! Natürlich denkt man auch an den Wiederverkauf, weil die nachfolgenden Käufer kein Motorrad von BMW kaufen ohne "Safetypaket"! Nicht das ich sie wieder hergeben will, aber man weiß ja nie was passiert! Ist wie früher, Auto ohne Klima, gleich 1000€ Euro weniger!So kommts mir vor!
    Also würd ich mich wieder entscheiden müssen, dann für das ESA!!!

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Qstall Beitrag anzeigen
    Nach seiner Aussage ist das Öhnlinsfederbein durch die Verwendung von einer stärkeren Feder in der Lage das Rad jederzeit sicher gegen den Asphalt zu drücken, das bedeutet beim starken Einbremsen und unterschiedlichem Bodenbelag soll es zum stabileren KOntakt, zur Straße kommen, dies geht einher mit einer höheren Verzögerung, da das ABS weniger Fehlinformationen durch unterschiedliche Raddrehzahlen erhält.
    Dazu kommt, dass der Durchhang des Moppeds ca. 2cm geringer ist als beim Serienpendant.
    Das stimmt ... aber eigentlich auch wieder nicht. Denn Tatsache ist, alle bekannten Federbeinhersteller bauen haertere Federn ein. Und nicht nur das, sondern auch andere Federhaerten falls erforderlich/gewuenscht. Und nicht vergessen, die '08 hat vom Werk her sowieso eine festere Grundabstimmung im Vergleich zu den mehr auf Komfort ausgelegten vorherigen Modellen.

    Die anderen Punkte sind eigentlich aehnlich, nicht richtig unwahr, aaaaber ...

    Alle Nachruestdaempferhersteller verwenden bessere Materialien und engere Toleranzen, denn nur so kann z.B. ein sensibleres Ansprechverhalten im Vergleich zu den Serienteilen erzielt werden.

    Die Fragestellung ist so nicht ganz richtig, ob das ESA besser ist oder ein Oehlins. Mit dem ESA bekommt man das selbe Fahrwerk wie das Serienfahrwerk, nur das man es leicht und damit eher auf die Fahrsituation/Beduerfnisse passend einstellt. Nur ein einigermassen passend eingestelltes Fahrwerk ist ein wirklich gutes Fahrwerk, oder anders gesagt ein 'normales' aber richtig eingstelltes Fahrwerk ist am Ende immer besser als ein uneingestelltes Spitzenfahrwerk. Mit den Oehlins/Wilbers/WP must Du das jedes mal selber machen, je nach Typ mindestens 2 bis zu 4 Einsteller pro Federbein (nicht vergessen: ESA = Knoepcken am Lenker druecken). Nur dann nutzt Du meiner Ansicht nach die eventuellen Vorteile voll aus.

    Man sollte sich fragen:
    - Wie faehrt man? Z.B. alleine, mit Sozius, Gepaeck, haeufig wechselnde Streckenarten?
    - Preis? Welchen Aufpreis bezahlst Du fuer das ESA, und was drueckt man fuer eine Satz Oehlins / WP / Wilbers ab?
    - Brauche ich ueberhaupt ein anderes Fahwerk?

  9. Registriert seit
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    #9
    ja genau, ich bin absolut bei Dir, jedoch stelle ich mir die Frage, wenn das Federbein nicht sensibel anspricht und aus Flickstellen zittern ins Fahrwerk überträgt, klar,man braucht sich bei der Kuh keine Sorgen machen, aber ich stell mir halt die Frage wie reagiert Öhlins in solchen Situationen. Ich bin mit der GS08 180km Probe gefahren, am Anfang hab ich oft verstellt, später fuhr ich nur noch in Komforteinstellung weils einfach nicht feinfühliger ging, deshalb ja auch die Idee mit der Einstellung leichstes Gelände...
    Hat denn einer von Euch die 08er schon mit Öhlins gefahren??

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Das erscheint mir ein bischen frueh fuer eine Antwort.

    Allgemein sind Ohlins eher auf der sportlichen Seite. Kannst ja mal hier lesen: http://gsri.info/forum/index.php?pag...ad&threadID=27 . Die absolute Bewertung darf man vielleicht nicht sooo ernst nehmen, es handelt sich ja nicht um eine '08. Aber der Text hilft schon in wenig die unterschiedlichen Philosophien der Hersteller zu deuten.


 
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