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Öhlins- oder Wilbers-Fahrwerk?

Erstellt von Chris13, 14.12.2007, 19:25 Uhr · 33 Antworten · 16.056 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    538

    Frage Öhlins- oder Wilbers-Fahrwerk?

    #1
    Winterzeit ist Bastelzeit!

    Wer von euch hat Erfahrungen mit einem Ohlins- oder Wilberfahrwerk in seiner 12er und kann mir etwas zum Verleich mit dem Orginalfahrwerk sagen?
    Das Durchschlagproblem beim hinteren orginalen Federbein bei großer Zuladung ist für mich eigentlich nicht so wichtig. (80Kg Fahrergewicht ohne Sozia und Gepäck)
    Mir geht es eigentlich mehr um das Fahrverhalten auf der kurvigen Land- und Paßstraße.
    Ist bei den diesen Zubehöhrfahrwerken eigentlich ein Unterschied zum Orginal zu merken oder eher nur Einbildung?
    Den PS-Fahrwerkstest für die 12er Q hab ich natürlich gelesen aber mich würden natürlich euere Erfahrungen interessieren.

    Wibers 630/640(642): Testsieger, ABE, ...
    Öhlins: eldel, teuer,..
    WP Suspension 4041 SPIN: Testsieger, ABE, teuer....

    ESA kommt nicht in Frage da 07 Modell und die Nachrüstung kostet bestimmt mehr als alle Zubehöhrfahrwerke! Außerdem - wenn dann schon Richtig.

    Chris13

  2. Registriert seit
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    #2
    Hallo Chris!
    In meiner Kuh ist ein Öhlins verbaut und ich muss sagen äh schreiben, dass ich das Gefühlhabe die Kuh liegt härter und stabiler auf der straße gerade wenn es um schnelle wechsel bei kurven geht. Das Fahrwerk reagiert sauber , schnell und erwartungsgemäß.
    Ich würde immer wieder Öhlins verbauen.
    Was ESA betrifft so scheíden sich die Geister aber im Tourenfahrer (Ausg. Jan. 2008) wird ein vergleich zwischen ALter und NEUER R1200GS gezogen.
    Dirk

  3. Registriert seit
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    #3
    also ich hab zwar eine 1150er GSA aber wollt trotzdem sagen, dass ich ebenfalls ein Öhlins verbaut habe und sehr zufrieden damit bin. Bessere Straßen und vor allem Bessere Kurvenlage.

    Läßt sich sauberer und präziser einstellen als das Original. Nach etwas tüftelei hab ich schnell die passenden Stellungen für Solo, Sozia und Sozia+Gepack geunden und man merkt kaum noch unterschied vom Fahrverhalten, ob man alleine oder beladen unterwegs isch.

    Grüße aus dem Schwarzwald
    Marius

  4. Registriert seit
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    832

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    #4
    Hi Chris

    meine Q hat v+h Wilbers (630+642) verbaut, kann das Fahrwerk nur loben. Wenn andere noch wippen liegt meine Q schon wieder ruhig. Der Unterschied zum SerienFW ist deutlich. Meckern muss ich bei den aktuellen Temperaturen das Losbrechmoment is auf den ersten Kilometern hoeher, gibt sich aber nach 3-4 km. Habe leider keinen Vergleich zu Oehlins...

    mfg tweise

  5. Registriert seit
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    2.737

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    #5
    Hier hatten wir das gleiche Thema auch schon mal. klick

  6. Raditupa Gast

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    #6
    Meine GS läuft auf Wilbers - und ich bin damit absolut zufrieden. Erst hatte ich Bedenken, denn der Vorbesitzer war gut 15 KG schwerer (und auf ihn war das Fahrwerk eingestellt). Aber kein Problem: Ich habe noch nie eine bessere Strassenlage erlebt. Satt und stramm. Für mich: Perfekt.

  7. Registriert seit
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    631

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    #7
    Moin Chris13,

    hatte Wilbers hinten in meiner Alp und war echt überrascht vom Unterschied, ist aber ganz anderes Thema. Habe nun vor zwei Tagen Wilbers vo + hi (630/642 m hydr. Verstellg.) an der GS verbaut, erste Tests = reichlich besser! Aber bei den derzeitigen Temperaturen hänge ich mich nicht so wirklich rein, also sind meine ersten Eindrücke nicht sooo repräsentantiv.
    Kleiner Tip: immer mal die Bucht beobachten, da läßt sich gut Geld sparen......


    Ciao
    Ondolf

  8. Registriert seit
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    #8
    Hi,

    bisher habe ich mich auch noch nicht zu einem neuen Fahrwerk durchgerungen, habe aber Wilbers in der näheren Auswahl, weil es hat ne ABE und ich muß nix eintragen lassen, es ist billiger und es gibt nicht so viele Einstellmöglichkeiten wie beim Öhlins. Denn ich glaube nicht, dass ich in der Lage bin mir ein Öhlins richtig einzustellen. ABER was ich bei Wilbers nicht so ganz kapiert habe, es wird ja auf das Fahrergewicht und auf den Einsatszweck gefertigt (Solo-/Soziusbetrieb, mit oder ohne Gepäck). Also mein Gewicht schwankt immer mal so um +-5kg und ich fahre meist solo ohne Gepäck aber was ist wenn ich denn doch mal ne Tour mit Sozius und Gepäck machen möchte. Ist das Fahrwerk dann wieder überlastet und bringt mehr verdruß als Freude.

  9. Registriert seit
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    #9
    Moin,

    auch bei Wilbers kommt es nicht genau auf das Kilo an. 95 Kg-Fahrern wird üblicherweise eine 150er-Feder empfohlen, die 140er würde aber ebenfalls noch ausreichen.

    +/- 10 Kg sind verkraftbar. Das sagt Wilbers und auch die anderen Zubehörfederbeinhersteller aber lieber nur intern. Die Federn und die Vorspannung werden überwiegend in 15 Kg-Abständen berechnet.

    Grundsätzlich würde ich bei der Angabe des Körpergewichts lieber vorsichtig rangehen, also das Gewicht vor dem Winter angeben. Will sagen: ein evlt über Winter zu erwartendes Mehrgewicht nicht gleich mit einkalkulieren.

    Eine _falls überhaupt erforderlich_ Anpassung an ein etwas höheres Gewicht nach dem Winter über die Federvorspannung per externem Handrad, welches ich immer nehmen würde, ist einfach und schnell gemacht.

    Wenn schon jemand über Tuningmaßnahmen für sein Motorrad nachdenkt, steht für mich das Fahrwerk an erster Stelle. Das Fahrverhalten wird deutlich besser, was gleichzeitg - auch für den Normalfahrer - ein Sicherheitsgewinn bedeutet.

    Edit: noch kurz zur Eingangsfrage -> ich würde Wilbers wählen. Preisgünstiger und von Haus aus mit ABE ... oder wie das heißt. Öhlins habe ich auf einer Mille nur einmal gefahren und war davon begeistert; aber wie geschrieben, Wilbers ist ebenfalls gut.

    Gruß

  10. Registriert seit
    17.04.2004
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    Standard

    #10
    Hi
    Warum sich ein Öhlinsfahrwerk schwieriger einstellen lassen sollte als ein Wilbers ist mir nicht klar.
    Es gibt ein Rädchen für die Dämpfung und beim hinteren Dämpfer zusätzlich ein Handrad für die hydraulische Höhenverstellung.
    Es gibt beide Marken auch ohne Verstellhydraulik. Da hat dann das Wilbers einen kleinen Nachteil: Man kommt im einbegauten Zustand nicht ran, darf also das Federbein jedesmal ausbauen wenn die Sozia mit will.
    Auh das vordere lässt sich nur bei Öhlins im eingebauten Zustand verstellen (ist aber ohnehin ein einmaliger Vorgang)
    Falls ein Wilbers feinfühliger ansprechen sollte als ein Öhlins ist es entweder das falsche, nicht vergleichbare Federbein oder ist defekt (eher nicht) oder der Verkäufer will es nicht verkaufen und hat es deshalb zu hart eingestellt.
    Mit dem Stellrädchen lässt sich das Ding von "Schaukelsänfte" (hat was auf schlechtesten Wegen!) bis "Stahlstab" verstellen.

    Diejenigen die ein "grosses Wilbers" mit getrennter Druck- und Zugstufe und dabei noch zusätzlich jeweils Slow- und Highspeed so schnell richtig einstellen können, dass sie während einer kompletten Tour immer optimal unterwegs sind nötigen mir Respekt ab.
    Öhlins bietet diese Optionen nur auf ausdrücklichen Wunsch an weil es nur zum optimalsten Abstimmen an einer Rennstrecke wirklich nötig ist und es auch ziemlich Geübte oft überfordert.
    Dass beide besser sind als das, sagen wir "kompromissbehaftete" Serienteil ist klar.
    gerd


 
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