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Öhlins- oder Wilbers-Fahrwerk?

Erstellt von Chris13, 14.12.2007, 19:25 Uhr · 33 Antworten · 16.081 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Moin Gerd,

    bis auf diese Aussage stimme ich voll mit dir überein:
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Es gibt beide Marken auch ohne Verstellhydraulik. Da hat dann das Wilbers einen kleinen Nachteil: Man kommt im einbegauten Zustand nicht ran, darf also das Federbein jedesmal ausbauen wenn die Sozia mit will.
    Wo hast du das her? Es gibt einen Hakenschlüssel, mit dem für Soziabetrieb die Feder direkt stärker vorgespannt werden kann.
    Falls das Wilbersfederbein eine Höhenverstellung hat, ist dafür die De./Montage des Federbeins erforderlich. Das ist aber eine andere Baustelle.

    Der externe Behälter für die Verstellung der Zug-/Druckstufe im High-/Lowspeedbereich macht fast nur für Rennstreckenfreaks Sinn. Für andere lohnt sich der Aufpreis _aus meiner Sicht_ nicht.

    Gruß

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    #12
    Ich habe dieses Edel-Wilbers. Ich gebe zu das es anfaenglich etwas verwirrend scheint, wenn man die High Speed und Low Speed Kompression auch noch einstellen muss. Aber im Grunde genommen ist es so: Wer Gefuehl fuer das Einstellen der Zugstufendaempfung entwickelt hat, der kann auch die Druckstufendaempfung einstellen. Wer sich diese Zeit nicht genommen hat die Zugstufe ordentlich einstellen, der braucht nach meiner Meinung ohnehin kaum ein teuresNachruest-Federbein. So schlecht ist das Original auch nicht, jedenfalls nicht so schlecht wie eine verstelltes Nachruestfederbein.

    Ganz einfach gesagt regelt die Druckstufendaempfung fuer niedrige Geschwindigkeit die Eigenbewegung des Motorrades, also z.B. Schaukelbewegung, eintauchen beim Bremsen, etc.. Die Druckstufeneinstellung fuer hohe Geschwindigkeit regelt die Reaktion auf Radeinfluesse, also Fahrbahnunebenheiten.

    Zum Anfang stellt man erst mal bei beiden so viele Klicks ein, wie man sie auch bei der Zugstufeneinstellung vorgenommen hat. Das sollte wenn das Federbein ordentlich gemacht ist auf jeden Fall erst mal zu einer zufrieden stellenden Fahrwerkseinstellung fuehren. Wenn man dann z.B. das Fahrwerk etwas komfortabler haben moechte, dann dreht man die beide einen Klick auf, plus die Zugstufendaempfung. Der Unterschied ist sofort deutlich spuehrbar - auf jeder normalen Strasse die nicht eben wie ein Tisch ist. Wahrscheinlich ein noch besseres Ergenbnis bringt in diesem Fall diese Taktik: Die High Speed Kompression und Zugstufe auf und dann gleicht man die Eigenbewegungen mit einem Klick mehr zu bei der Low Speed Compression aus. Und so weiter. Ist das wirklich so schwer?

    Auch ich habe frueher auf den Rat der angeblichen Experten gehoehrt, dass eine Drueckstufendaempfung nur fuer die Rennstrecke nuetzlich sei. Dem ist ganz und gar nicht so. Eine Druckstufendaempfung ermoeglicht es erst recht, die verbesserten Daempfungseigenschaften eines Oehlins oder Wilbers wirklich effektiv zu nutzen.

    Allerdings bin ich trotzdem der Meinung, dass fuer die meisten eine Druckstufenverstellung nicht unbedingt das ist, was man nachfragen muss. Die meisten werden mit einer "Normalausfuehrung" d.h. mit einstellbarer Zugstufe und mit externem Handrad fuer die Vorspannung mehr als zufrieden sein. Ich habe beide das Oehlins und das Wilbers gefahren. Das Wilbers zumindest das 642 ist eindeutig sensibler und das Oehlins eindeutig sportlicher, auch nach aller Einstellerei. Der Einstellbereich ist bei beiden gross. Und man merkt eine Veraenderung mit jedem Klick bei beiden.

    Das die Standardausfuehrung des Wilbers zum Einstellen der Vorspannung ausgebaut werden muss, das stimmt zwar. Dafuer ist dies aber dann auch erheblich preiswerter. Aber das ist akademisch, denn man soll sowieso kein Federbein ohne externes Handrad nehmen. Es sei denn man faehrt immer nur Solo und ohne Gepaeck.

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    #13
    Hallo Chris,

    tja da kann ich nicht viel hinzufügen. Ich persönlich habe vorne wie hinten ein Wilbers FW. Anfangs habe ich auch viel hin und her überlegt, soll ich, oder soll ich nicht!
    Aber ich kann nur sagen Egal ob das etwas teurere Öhlins oder dasauch sehr gute Wilbers FW. Es wird sich positiv bemerkbar machen, egal ob mit oder ohne Sozia. Ich kann aber nur für mich sprechen, da ich über 100 KG wiege und damit die Norm von 80 Kg sprenge!

    FAZIT: Die Marke ist geschmacksache, aber FW im allgemeinen wirst Du nicht bereuhen.

    Also, viel spaß beim schrauben.

    Gruß Christian

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    #14
    Bringt ein Ölins-Federbein wirklich so viel??
    Hallo Gemeinde!

    Ich habe gestern den Fahrbericht von der alten und neuen GS (2008) gelesen. Die empfehlen dort, auf das ESP zu verzichten, dafür aber ein Ölins-Federbein reinzumachen.
    Nun bin ich am überlegen, ob ich in meine GS 2005 vielleicht auch ein Öhlins oder Wilbers reinmachen soll.
    Die Fahreigenschaften sind es noch nicht mal so sehr, wie die ca. 30 kg Übergewicht, die ich regelmäßig auf Urlaubsfahrten habe. Die sich auch auf absehbare Sicht nicht reduzieren lassen. Ich würde vielleicht nur hinten das Federbein auswechseln, da die Dinger mit 800 Euro nicht gerade billig sind.
    Für eure versierten Tips und Ratschläge wäre ich euch dankbar.

    Weihnachtliche Grüße
    HUFI

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    #15
    Hallo Hufi

    Ich habe den Vergleichstest auch, eine Empfehlung fuer Oehlins kann ich dort nich finden (mag an mir liegen). Wie weiter vorne erwaehnt habe ich komplett gegen Wilbers getauscht und kann diese Loesung empfehlen. Ich hab verschiedentlich auch gelesen das das vordere FB eher ersetzt gehoert, weil schlechter..Liege aber auch nicht in Deiner Gewichtsklasse.

    mfg tweise

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    #16
    Hallo tweise

    Der Vergleich steht im aktuellen Tourenfahrer Jan. 2008
    Zitat: "die neue R1200 GS beim ersten Kontakt vermittelt. Sie hat durch ihren Motor leicht an Dynamik und Esprit gewonnen, beim Fahrwerk aber nicht in
    gleichem Maße zugelegt. Wir würden unterm Strich eine GS ohne ESA empfehlen und das gesparte Geld in Öhlins-Federbeine investieren, um die

    Schwächen der Standard-Federn zu beheben. Dennoch bleibt diese BMW natürlich ein verdammt gutes Motorrad, das in der Bandbreite seines Könnens keine Gegner fürchten muss. Aber als Topmodell darf man sich eigentlich keine Schwächen erlauben."
    Till Kohlmey

    Viele Grüße
    Dirk


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    #17
    das hast Du nicht wirklich abgetippt oder? Aber es stimmt hab nachgesehen da steht tatsaechlich Öhlins, mea culpa
    Und ich wuerde trotzdem Wilbers nehmen..Zumindestens ich schaffe es nicht das Wilbers FW an Grenzen zu bringen also wofuer den Mehrpreis? Wobei so ne goldgelbe Feder is schon schick

    mfg tweise


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    #18
    @ tweise

    klar habe ich den Artikel abgetippt damit du in den Genuss der Info kommst

    Das Öhlins ist angenehm schnell in der Reaktionszeit und etwas strammer ...
    aber was soll ich schreiben der ich in der GS ein Öhlins fahre

    Es ist halt der einfache Geschmack welcher Öhlinsfahrer auszeichnet

    Schönen Abend
    Dirk

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    #19
    Danke für euere Beiträge!

    Ich denke wer sich schon einmal ein gutes Zubehörfahrwerk geleistet hat will es auch nicht wieder hergeben!
    Ob Öhlins oder Wilbers denke ich ist für die "normale" Straße anscheinend nicht so entscheidend, sondern eher eine Preisfrage. Jeder wie er selbst meint und kann.
    Wenn dann kommt für mich nur ein kompletter Umbau für vorne und hinten in Frage damit auch alles top zusammen funktioniert und paßt.
    Ich werde mich jetzt mal auf die Suche nach einem Sponsor (Freiwillige vor!!!)für mein Vorhaben machen und schauen ob ich etwas Glück habe.
    Ob das Christkind ein Fahrwerk unter den Baum legen kann?

    Gruß
    Chris13

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Charmedbird Beitrag anzeigen
    Hallo tweise

    Der Vergleich steht im aktuellen Tourenfahrer Jan. 2008
    Zitat: "die neue R1200 GS beim ersten Kontakt vermittelt. Sie hat durch ihren Motor leicht an Dynamik und Esprit gewonnen, beim Fahrwerk aber nicht in
    gleichem Maße zugelegt. Wir würden unterm Strich eine GS ohne ESA empfehlen und das gesparte Geld in Öhlins-Federbeine investieren, um die
    Da bin ich anderer Meinung wie der Tourenfahrer. Ich denke, dass die einfache und leichte Anpassung an den jeweiligen Fahrzustand oder Soziusfahrten quasi auf Knopfdruck in der Praxis mehr bringt, als irgendein ultimatives Federbein-Teil mit noch mehr Performance, welches man dann oft unangepasst faehrt. Weil man zum staendigen Nachstellen per Schraeubchen oder Einstellraedchen am Ende doch wieder zu bequem wird. Ich jedenfalls wuerde gerne ein ESA haben.


 
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