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Ölverbrauch 2010er GS

Erstellt von Volla, 12.09.2010, 17:03 Uhr · 269 Antworten · 35.799 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    ab MJ 2007 haben die das von 20 W 50 auf 10 W ? geändert. Mich hatte das 10 W 40 auf meiner Inspektionsrechnung gewundert und ich habe den Meister darauf angesprochen, der mir das dann so erklärt hatte. Wir haben auch im Bordbuch nachgesehen und tatsächlich, 20W50 fand sich dort nicht mehr
    ob MJ 07 weiß ich nich, jedenfalls steht 20W50 in der BA der TÜ NICHT drin..... dennoch lese ich das mir übersandte statement von BMW als klare freigabe des 20W50 in der TÜ ("sommerbetrieb").....

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    #62
    sehe ich auch so, zumal es sich über Jahrzehnte bewährt hat. 10W40 klappert halt mehr

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    Standard Sehe ich genauso

    #63
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    sehe ich auch so, zumal es sich über Jahrzehnte bewährt hat. 10W40 klappert halt mehr
    Stimme 100%ig zu!

    20W50 bin ich immer im Sommer gefahren und es war ruhiger (2006er GS).
    10W40 und 10W50 warer deutlich lauter, aber bei extrem tiefen Temperaturen war das Kaltstartverhalten besser.

    Warum wird eigentlich zwischen TÜ, MÜ, normale 12er GS und 1150er GS unterschieden?
    Die Motorräder sind von den Anforderungen an das Öl her gleich!

    Was da von einen BMW Statement zwischen den Zeilen herausgelesen wird, gehört für mich ins Reich der Mysthik. Alle Öle funktionieren für die GS im Allgemeinen!
    Wer Hirn hat, nimmt dickeres Öl für den Sommer und ein dünneres Öl für den Winter, damit die Notlaufeigenschaften der Lager nicht ausserordentlich getestet werden.


    Gruß,
    Lupusz

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    #64
    Zitat Zitat von Lupusz Beitrag anzeigen
    Warum wird eigentlich zwischen TÜ, MÜ, normale 12er GS und 1150er GS unterschieden?
    Wer Hirn hat, nimmt dickeres Öl für den Sommer und ein dünneres Öl für den Winter, damit die Notlaufeigenschaften der Lager nicht ausserordentlich getestet werden. Gruß,
    Lupusz
    weil, wie ich dachte ausführlich erklärt zu haben, das 20W50 für die TÜ (im gegensatz zu den anderen) laut bedienungsanleitung NICHT MEHR ZUGELASSEN ist.

    Hirn hab ich, aber keine ahnung von scherpunkten (oder so) und co ......

    aber da BMW ja nu auch für die TÜ die "hintertür" für 20W50 aufgemacht hat, is ja alles gut. wollt ich wegen hirn ja eigentlich auch reinhaben, und nu isses quasi offiziell auch abgenickt..... alles fein

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    #65
    also mein empfiehlt mir ebenfalls 20W/50 Mineral? hab zuerst Ohren gemacht, aber als Erklärung gab er ja die Luftkühlung an

    Hab mich gewundert, dass die dicke mit Mineralöl fährt und kein Synthetik

    aber sie schnurrt wie ein Kätzchen und was will man mehr....

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    #66
    Zitat Zitat von BigOneII Beitrag anzeigen
    weil, wie ich dachte ausführlich erklärt zu haben, das 20W50 für die TÜ (im gegensatz zu den anderen) laut bedienungsanleitung NICHT MEHR ZUGELASSEN ist.
    Es war auch für die alte nicht "zugelassen". Hier der Auszug der Bedienungsanleitung von einer 2005er GS (unten) und der TÜ (oben):
    http://1afotos.at/temp/CJW_3432.jpg

    Zitat Zitat von BigOneII Beitrag anzeigen
    Hirn hab ich, aber keine ahnung von scherpunkten (oder so) und co ......
    Das mit dem Hirn war keinesfalls persönlich an irgendjemanden im Forum gerichtet! Ich meinte: Wer mitdenkt und das Moped im Winter unter -10°C starten muß, sollte doch zum dünneren Öl greifen.


    Zitat Zitat von BigOneII Beitrag anzeigen
    aber da BMW ja nu auch für die TÜ die "hintertür" für 20W50 aufgemacht hat, is ja alles gut. wollt ich wegen hirn ja eigentlich auch reinhaben, und nu isses quasi offiziell auch abgenickt..... alles fein
    Ich habe die technischen Daten zu den Ölen angegeben, damit klar wird worin sich die Öle unterscheiden.
    Die Öle überstreichen mit ihrer Temperaturabhängigkeit einen Viskositätsbereich, der erheblich ist (z.B.: 88 mm2/s bei 40°C bis 13.5 mm2/s bei 100°C für das 10W-40 von Castrol). In allen diesen Arbeitspunkten muß das Öl ausreichen Schmierung für den Motor liefern.

    Betrieben wird das Öl aber die meiste Zeit bei ca. 120°C (Arbeitspunkt) und da ist fast jedes Öl dünn wie Wasser.

    Wenn du also im Sommer stundenlang in der Hitze Stop und Go mit viel Gas fährst (z.B. Fahrtechnikstrainings, Fahrschule, Moto Support Crew für Sportveranstaltungen, ...), ist ein niederviskoses Öl sicher an der Grenze zur Überforderung, einen ausreichen Schmierfilm zu gewährleisten.
    Im Winter nimmt man halt ein dünnes Öl, damit die Durchschmierung schneller passiert.

    Aber gerade bei unseren Mopeds ist es halt einmal nicht so genau mit dem Öl, weil wir eine Trockenkupplung haben und "nur" den Motor schmieren müssen. Unsere Mopeds brauchen ein gutes Grundöl mit langen Molekülketten, damit der Ölverbrauch im Rahmen bleibt. Bei einem Castrol 10W-50 spritzt das Öl förmlich hinten raus. Aber einen Unterschied bei den Anforderungen zwischen den Modellreihen kann ich dabei nicht entdecken.

    Auch glaube auch, dass die meisten Mechaniker in einer Zweigstelle wenig praktische Ahnung von Antioxydantien und Paraffinketten im Öl sowie der Unterscheidung im Messaufbau zwischen der dynamischen- und kinematische Viskosität hat. Fast alle die ich bis jetzt getroffen habe, geben einfach weiter, was sie "gehört" haben - die anderen sind bekannt werden als "Gurus" gehandelt.



    lG,
    Lupusz

  7. Registriert seit
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    #67
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    sowas liebt der Motor, besonders wenn's richtig kalt ist, kein Öldruck und zähes Öl
    Meinst du, dass das Warmlaufen auf Standgasleistung in solchen Temepraturbereichen kontraproduktiv ist?

    Der Motor muss im Extremfall von -20°C auf +130°C gebracht werden, damit er in seinem Arbeitspunkt ist. Ich denke, man soll ihn bei -20 Grad Öl- und Aussentemperatur den Motor sicher nicht mit Last beaufschlagen.

    Ich nehme an, du beziehst dich auf die Verwendung von dünnem Öl im Winter?



    Gruß,
    Lupusz

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    #68
    ok, gebe zu dass ich bei minus 20 grad nich fahr, da mag dann wohl warmlaufen doch angesagt sein...

    danke auch für die technische aufklärung zu öl allgemein, man lernt ja nie aus (ernst gemeint)

    schöne grüße
    frank

  9. Baumbart Gast

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    #69
    Zitat Zitat von Lupusz Beitrag anzeigen
    Meinst du, dass das Warmlaufen auf Standgasleistung in solchen Temepraturbereichen kontraproduktiv ist?

    Der Motor muss im Extremfall von -20°C auf +130°C gebracht werden, damit er in seinem Arbeitspunkt ist. Ich denke, man soll ihn bei -20 Grad Öl- und Aussentemperatur den Motor sicher nicht mit Last beaufschlagen.

    Ich nehme an, du beziehst dich auf die Verwendung von dünnem Öl im Winter?
    nee, ich meine Warmlaufen im Stand(gas). Natürlich sollte man warmFahren, aber durchaus über Standgas. erstens erreicht der Motor schneller die Betriebstemperatur und zweitens drückt die Pumpe das Öl besser an die Schmierstellen. Warmlaufen bei Standgas ist die schlechtere Form des warmFahrens.

  10. Registriert seit
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    #70
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    nee, ich meine Warmlaufen im Stand(gas). Natürlich sollte man warmFahren, aber durchaus über Standgas. erstens erreicht der Motor schneller die Betriebstemperatur und zweitens drückt die Pumpe das Öl besser an die Schmierstellen. Warmlaufen bei Standgas ist die schlechtere Form des warmFahrens.
    ... steht auch so im Handbuch!
    Und ich denke das bezieht sich auch auf normale Kaltstartvorgänge.

    So wird das Öl wird beim moderaten Fahren einfach schneller warm und verlässt den schädlichen "Kaltbereich" früher. Die Lager laufen nicht Gefahr, (nach einigen Motorumdrehungen) direkt aneinander zu reiben, sondern es gibt einfach erhöhten Verschleiss in diesem Bereich, den man zügig verlassen soll. Einfahren ist ein das Maß der Dinge!


    Bei -10°C bin ich mir da einfach nicht so sicher.
    Das Gleitlager braucht genug Öldruck, um den Schmierfilm aufzubauen und aufrechtzuhalten, während das Öl seitlich abfliesst. Wenn hier das Öl aber extrem zäh ist, weil es sehr kalt ist (aber noch nicht stockt), haben wir einen Grenzbereich für die Lager erreicht.
    Wenn ich mir praktisch überlege, dass der Öldruck linear mit der Drehzahl ansteigt aber die Kräfte beim Fahren hingegen überproportional, denke ich da an ein erhöhtes Risiko für den Motor...?

    Andererseits versteh ich, dass die Verdoppelung der Drehzahl vieleicht den Ölfilm aufrecht halten kann, während bei Standgas die Lager nicht ausreichend geschmiert werden und so eher "anreiben".
    Weiters sind dem Zylinderkopf die Lasten relativ egal - er will einfach gut geschmiert werden will und da ist bei zähem Öl der Druck das einzige Mittel.

    Ich habe jetzt entdeckt dass ich in einem vorangegangenen Beitrag von Standgas gesprochen habe - das ist natürlich Blödsinn!
    Mein Moped läuft bei extrem tiefen Temperaturen mit dem "Thottle Control" bei für ca. 1-2 Minunten bei ca. 2000 bis 2500U/min, damit der Motor keine unnötige Last abgeben muß (dachte ich mir halt so). Warmgefahren wird es dann ohnehin!

    Mich würden hier Testergebnisse oder Diplomarbeiten mit praktischen Versuchen interessieren, damit man die Auswirkungen der verschiedenen Effekte sehen kann! Ich wäre für Literaturhinweise sehr dankbar!


    lG,
    Lupusz


 
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