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Ölzusätze im Motor und Getriebe

Erstellt von Boxbaer, 19.10.2012, 19:01 Uhr · 16 Antworten · 4.644 Aufrufe

  1. Registriert seit
    14.09.2011
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    Standard

    #11
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    AÜbrigens alle 10000km ein Schnapsglas Eigenurin in den Tank hat die gleiche Wirkung!
    Nur der Mittelstrahl Also pinkel mal durch einen Strohhalm

    Ich tanke übrigens streng nach Feng Shui

    Gruß
    Berthold

  2. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #12
    Zitat Zitat von Boxbaer Beitrag anzeigen
    Über das Thema Öl gibt es ja nun ausreichend Beiträge.
    Ich möchte hier mal das Thema Ölzusätze anschneiden.
    Mein Schwiegervater ,(ein KFZ Meister vom alten Schlag, der wirklich noch retslos alles von Hand und mit großem Fachwissen repariert hat) , schwor auf die MOS2 Zusätze und den Nachfolger Ceratec von Liqui Moly.
    Sein alter Ford 15M mit 480.000 km auf der Uhr (erster Motor, erstes Getriebe, 4te Kupplung) und seine alte NSU Max mit 265.000 km (erster Motor bis auf einen AT Kolben, erstes Getriebe), gaben ihm letztlich mehr als Recht.
    Das sind höchstens Indizien aber keine Beweise. Eher ist die Aussage "ein Meister vom alten Schlag" ein Hinweis dafür, daß er seine Fahrzeuge gut und ordentlich gepflegt hat. Zudem hatte ein 15M sage und schreibe 55 PS, war langhubig und schier unkaputtbar. Mein 3er BMW hatte 280 tkm ohne Schaden, mit erster Kupplung und ohne Motorreparatur als ich ihn 2008 verschrotten ließ. Und der Motor lief immer noch recht ordentlich und hätte sicherlich weitere zig tausend km geschafft. Ohne Zusätze im Öl.

    Unbeirrt hat er sich stets geweigert, von diesen Zusätzen "abzulassen" , obwohl diese ja von der Fachpresse häufig als überflüssig deklariert wurden.
    Bei den "alten Ölen", der 15M wurde erstmalig 1963 gebaut, der letzte Typ irgendwann Anfang der 70iger, verbesserten die Zusätze möglicherweise tatsächlich das Öl und machten somit Sinn. Heute sind insbesondere die Leichtlauföle mit langen Wechselintervallen und leider auch hohen Preisen ein High-Tech-Produkt, das nach meinem Verständnis keine weiteren Zusätze mehr braucht.

    Insbesondere in Getrieben (auch Kardan und Hinterachse) soll MOS2 (natürlich nicht bei Ölbadkupplung) den Verschleiss seiner festen Überzeugung nach ,um sagenhafte Werte mindern.

    Zumindest schaden können doch diese Zusätze wohl auch unseren "modernen" Motoren und Getrieben nicht, oder?
    Sicher daß das so ist? Die Fahrzeughersteller empfehlen die Zusätze jedenfalls nicht. Was allerdings nicht zwangsläufig heißt, daß die Zusätzlich schädlich sind.

    Da meine neue ADV aus 2010 voraussichtlich auch meine "letzte" Neuanschaffung ist, würde ich schon gerne alles dafür tuen, dass "Sie" möglichst lange hält und auch alles bekommt, was ihr guttut.
    Gut behandeln und regelmäßig pflegen. Und vor allen Dingen nicht schrotten. Das sollte damit klappen, auch ohne Ölzusätze.

    Wie ist euer Wissenstand zu diesen Zusätzen in unseren Motoren bzw. Getrieben???
    Martin
    Gruß Thomas

  3. Registriert seit
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    #13
    Hi
    Ölzusätze
    gerd

  4. Registriert seit
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    130

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    #14
    Danke für Eure Beiträge (ich meine natürlich die sachlichen und nicht die Beiträge der Forumsteilnehmer welche offensichtlich zu jedem Thema antworten um "Anzahl" zu bekommen, oder um sich über ernstgemeinte Fragen Ihrer Mitmenschen "lustig" zu machen).

    Danach scheinen ja heutzutage keine herausragenden Vorteile mehr in dem Gebrauch dieser Zusätze zu liegen.
    Zumindest im Getriebe (ohne Ölbadkupplung) gibt es jedoch offensichtlich einen gewissen Nutzen bzw. Effekt beim Zusatz von keramischen oder MOS2-Zusätzen.

    Werde wegen der Garantie bei meiner Q (noch ) nix einfüllen und bei meinem WOMO Getriebe das Ceratec auch beim nächsten Ölwechsel weiterverwenden, da hier in diversen Foren der Nachweis gelungen ist, dass die anfälligen Ducatogetriebe (5 Gang Problem )mit MOS2 oder Ceratec das Problem nicht , oder erst nach ewigen Laufleistungen und deutlich später hatten.
    Übrigens:
    Der vertraulichen PN eines anderen Q Treibers (beschäftigt bei BMW , will daher hier nicht öffentlich genannt werden und/oder offiziell auftauchen und Position beziehen) durfte ich entnehmen, dass einige BMW Mechaniker, Meister und Werkstattmitarbeiter bei Ihren eigenen Maschinen die Zusätze MOS2 bzw. keramischen Zusatz sehr wohl im Getriebe und HA verwenden da hierdurch der Verschleiß erheblich gemindert wird. Das dürfe aber so eben nicht offiziell publiziert werden.

    Martin

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi
    Das ist kein grosses Geheimnis, dass bei den Herstellern diverse Mittelchen verwendet werden.
    1 Der Grund ist ganz einfach: Sie wollen wissen ob es etwas bringt. Wenn, dann würden sie es empfehlen (tun sie aber nicht >> ergo wird es "grosse Vorteile" haben!)
    2 Auch Herstellermitarbeiter sind Menschen und erhoffen sich das was die Werbung verspricht.
    gerd

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Wenn´s schon nichts nützt, dann schadet es auch nicht! ...außer dem Geldbeutel.

    Noch nie ist mir eine Kupplung abgeraucht, noch nie ein Getriebe eingegangen, niemals ein Motor geplatzt.
    Boxbaer stellte eigentlich eine ernst gemeinte Frage.
    Die Antworten werden der Frage nicht gerecht. "Noch nie" heisst in welchem Zeitraum, resp. über wie viele Kilometer?
    Boxbaer schreibt von 480 Mm in einem Auto aus den Fünfzigern (evtl 60ern) und 265 Mm mit NSU Max, was wohl jenseits unserer Kilometerleistungen ist. Da liegt der Hund begraben. Nur weil die Fachpresse mit ihren "Fachjournalisten" solche Zusätze als überflüssig bezeichnet, würde ich sie nicht in Bausch und Bogen verunglimpfen
    Ich habe mal einen normalen Service an einem Volvo 121 gemacht, bei 360 Mm, der war eine Legende in der Garage.

  7. Registriert seit
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    #17
    Ich kaufe meist gebrauchte Fahrzeuge und gebe sie dann ab wenn ich entweder unbedingt etwas neueres haben möchte oder sie aus irgendeinem Grund unwirtschaftlich werden.
    Bei PKW´s sind das im Regelfall 200 tkm oder etwas mehr, bei Motorrädern eher deutlich weniger aufgrund der geringeren Jahresfahrleistungen.
    Das soll aber keine Referenz sein. "Langläufer" bei mir war ein 15PS Schlepper, 1-Zylinder luftgekühlt, Bj. 1952. Frage mich nicht nach den Betriebsstunden, ich weiß es nicht, mit Gewissheit 5-stellig. Der Zähler ging vor rund 20 Jahren kaputt. Bekommen hat der alle 2-3 Jahre frisches Öl, jedoch nie Zusätze. Er läuft heute noch, wenn auch nicht mehr bei mir, ich habe ihn aufgrund veränderter Bedürfnisse verkauft.

    Warum wird das Thema gern ins Lächerliche gezogen? Ganz einfach: Die Ölhersteller mischen den Lebenssäften von Haus aus genug Zusätze bei, sowohl bei Motoren- als auch Getriebeölen. Bestes Beispiel hierfür sind die LS-Öle. Unbestritten, es gibt nicht umsonst so viele unterschiedliche Öle, für zig Einsatzgebiete das richtige. Deshalb sind die Preisdifferenzen auch so groß...
    Wenn man jedoch das richtige Öl für den jeweiligen Bedarf auswählt sehe ich keinen Grund abermals "zu optimieren". Es ist schlicht unnötig!


 
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