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Was passiert bei einen defekten Ansaugluft Temperatursensor?

Erstellt von Ghandi, 09.11.2014, 17:31 Uhr · 10 Antworten · 1.993 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Was passiert bei einen defekten Ansaugluft Temperatursensor?

    #1
    Hallo Gemeinde,

    hat jemand eine Ahnung was die Motorelektronik macht wenn der "Air intake Sensor" defekt ist?

    Mein GS911 zeigt an das der defekt ist. Meine momentane Ansaugtemperatur liegt bei ca. 38°C laut dem Boardcomputer (Die ist richtig, ich bin im Sudan, hier ist es heiß!).

    Ausserdem tanke ich irgendwas zwischen 80 und 92 Oktan, und das verbleit. Auf Motorgeräusche will ich nicht all zu viel geben Normalerweise rolle ich immer so bei 4000 1/min dahin wenn es die Straße zulässt.

    Ich könnte mit vorstellen dass die Elektronik im Fehlerfall einen europäischen Mittelwert annimmt. Sagen wir mal 26°C. Wenn ich aber 38°C habe fahre ich zu fett, was ja nicht so schlecht ist.

    Kann mir jemand was genaueres dazu sagen,

    Vielen Dank,
    Stefan


    ww.einspurig-reisen.de

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    #2
    Naja zu Fett ist beim 4 Takt Motor auch nicht so gut. Wenn hier viel zu viel Benzin im Brennraum ist kann er sich an den Zylinderwänden ablegen und den Ölfilm auflösen. Es kann auch sein das sich dann Benzin mit dem Öl vermischt. Beim 4 Takt Motor ist ein wenig zu mager eigentlich immer Problemloser als zu fett.

    LG Rene

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    #3
    Aber die GS ist wegen der Abgasnorm eh schon so mager eingestellt das viele Mechaniker empfehlen einen 10kOhm Widerstand dazu zu löten weil das besser für den Motor ist.

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    #4
    MMn kannst du damit bedenkenlos fahren. Das Mopped ist damit evtl etwas zu fett ... nee, etwas weniger mager eingestellt.

    Allerdings würde ich den Stecker abziehen, damit der Fühler keine plausiblen aber falschen Werte liefern kann.

    Ich vermute mal, dass du den Fühler dann demnächst ersetzt?

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    #5
    Hi
    Kommt darauf an wie der Sensor defekt ist.
    Liefert er nix weil z.B. das Kabel gebrochen ist (=Widerstandswert hoch) unterstellt die Motronik "Winter, saukalt" und fettet an wie es das Mapping vorsieht. Im Normalbetrieb stellt die Lambdasonde fest "oops, zu fett" und regelt, ab etwa 4500 1/min wird's fett.
    Liefert es nix weil ein Kurzschluss drauf ist (=Widerstandswert "null")unterstellt die Motronik "schwitzig heiss" und macht nix. Abmagern wegen Aussentemperatur ist nicht vorgesehen. Die Lambdasonde geht nur ihrem üblichen Geschäft nach.

    Wenn Du dauernd "verbleit" fährst wird die Lambdasonde allerdings sagen "der spinnt doch" und dann kurzerhand verrecken.
    Eine Variante ohne Lambdasonde haben die Konstrukteure nicht vorgesehen. Auf Anfrage bekommt man die Antwort, dass praktisch überall bleifrei erhältlich sei.
    Die Abenteuer dürfen also nur in Europa, Australien und Nordamerika stattfinden :-(. Wo "praktisch überall" ist wird niocht erwähnt.
    gerd

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    #6
    Mei, ich bin damit wahrscheinlich eh schon 3000km durch die Wüste gefahren. Hilft ja nix. Den Kat u.s.w. werde ich dann irgendwann in Deutschland halt ersetzen müssen. Die nächsten 1-2 jahre wir mich sicher keiner nach Abgaswerten oder Tüv fragen
    War blos mal ne überlegung wegen dem Sensor..... Danke Euch...

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    #7
    Ausserdem gehe ich schon mal davon aus dass die Elektronik einen Kabelbruch oder Kurzschluss erkennt und nicht gleich mit extremen Werten rechnet, sondern eher nen wohlfühl Mittelwert annimmt... Mal sehen was sich basteln lässt. Solange das Moped läuft solls mir recht sein. Und Drehzahlorgien oder Fahrten unter Vollast stehen eh nicht an...

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    #8
    Zitat Zitat von Ghandi Beitrag anzeigen
    Aber die GS ist wegen der Abgasnorm eh schon so mager eingestellt das viele Mechaniker empfehlen einen 10kOhm Widerstand dazu zu löten weil das besser für den Motor ist.
    Mich würde interesieren ob die Leute mit den 200.000km Motoren auch diesen Widerstand verbaut haben?
    Ich kann mir echt nicht vorstellen das BMW ein Motorrad verkauft, das so mager läuft, dass es schaden nehmen kann.

    Vielleicht können die angesprochenen Personen mal was dazu sagen, würde mich echt interessieren!


    LG Rene

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    #9
    Hallo Rene!

    Da fühle ich mich doch glatt angesprochen! Meine 2006er 12er ADV wurde während der 400.000 Km Laufleistung nicht mit dem "Temperaturbescheißerle" ausgerüstet und auch mal mit minderwertigem Sprit (z.B. 83 bzw 90 Oktan in Kasachstan) betrieben. An der kompletten Kraftstoff- und Zündanlage gab es - bis auf die (mittlerweile modifizierte) Benzinpumpenendstufe- keine Störungen. Und auch die Abgaswerte bei der AU waren bis zum Schluß einwandfrei!

    guggst Du auch hier:
    400 000 Km mit ADV vom 27.03.07 bis zum 01.0812

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    #10
    Hi
    Zitat Zitat von Ghandi Beitrag anzeigen
    Ausserdem gehe ich schon mal davon aus dass die Elektronik einen Kabelbruch oder Kurzschluss erkennt und nicht gleich mit extremen Werten rechnet, sondern eher nen wohlfühl Mittelwert annimmt...
    Daran glaube ich nicht. Es wäre viel zu aufwendig. Die Extremwerte werden durch das Mapping begrenzt. Ich vermute, dass es der Motronik relativ egal ist ob der Sensor minus 15 oder minus 25 Grad meldet. Da dürfte einfach kräftig angefettet werden bis die Lamdasonde Betriebstemperatur hat (erkennt die Motronik am Heizstrom) und der Regelkreis einsetzt. Ist auch die Lambdasonde im Eimer, dann wird die Motronik etwas gemäss Mapping annehmen. Das kann natürlich die fetteste Einstellung (für den entsprechenden Luftdruck) sein.
    gerd


 
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