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Plastiktüte am Auspuff

Erstellt von guaterider, 28.12.2011, 14:51 Uhr · 20 Antworten · 3.810 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Plastiktüte am Auspuff

    #1
    Servus ,
    Gestern hat sich eine Plastiktüte an meinem Auspuff verfangen; nun habe ich eine steinharte Plastikhülle auf meinem Auspuff . Habe es schon mit Benzin versucht, aber ging nicht weg.
    Was kann ich benützen ohne den Chrom anzugreifen ?
    Dank ung Gruß aus Guatemala !

  2. Registriert seit
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    #2
    Hallo,

    Du könntest mal "Gummilösung" aus dem Fahrradflickzeug probieren

    Schadet auf jeden Fall nicht....

    Gruß
    Berthold

  3. Registriert seit
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    #3
    Viel Spaß, das verlangt viel Geduld, Autosol und Muskelkraft. Ich weiß genau, worum es geht, meine Holde hat sich seinerzeit Ihren langen (Kunsstoff-)Mantel am heißen Krümmer mehrfach gelocht .

    Zuerst solltest Du möglichst viel des Schmelzgutes abtragen - will heißen abkratzen... ACHTUNG, nimm nichts, das härter ist, als das Auspuffmaterial, sonst gibts böse Kratzer. Ich habe seinerzeit ein scharfkantiges Plastiklineal verwendet, um das "Grobe" anzukratzen. Danach habe dann ein dünnes Aluminiumblech für die feinen "Schmorreste" benutzt (flach ansetzen). Die restlichen Flecken wurden dann in mehrstündiger Arbeit mit Autosol auspoliert. Die Poliererei macht erst Sinn, wenn die Flecken nur noch sichtbar, aber nicht mehr fühlbar sind. Bis dahin ist kratzen effektiver als polieren.
    Ich habe es erst auch mit anwärmen (Heißluftpistole) versucht - lass es , die Schmiererei wird höchstens größer.

    Viel Erfolg, die Mühe lohnt sich - selbst die schwarzen Flecken des verkohlten Kunsstoffes sind wieder rausgegangen.

    Gruß
    Berndt

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Mal mit einem Eiskratzer vorsichtig das Material abtragen, den Rest dann mit Never Dull oder ähnlichem wegpolieren.
    Viel erfolg

  5. Registriert seit
    26.01.2005
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    167

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    #5
    Vor der mühsamen Kratzerei (kann man immer noch machen) würde ich erst mal einen Versuch mit Aceton starten.

  6. Registriert seit
    27.02.2009
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    1.374

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    #6
    Teerentferner vielleicht, ist ein Teufelszeug!

  7. Registriert seit
    20.05.2011
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    660

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    #7
    Hi
    Also ich hab Gute Erfahrungen mitm Heißluftfön gemacht.
    Allerdings Vorsicht, vorm Warmmachen das ganze immer ein wenig
    ölen (kein Witz) sonst passiert das was Berndt geschr. hat.
    das Öl verhindert das der klebrige Kunststoff sich wieder mitm Blech verbindet.
    Aber aufpassen nicht zu heiß nur so stark das der Kunstst. weich und das Öl net verbrennt ansonsten haste noch mehr Arbeit.
    dann soweit wie möglich mit nem angeschliffenen Alublech abziehn und polieren.
    Es kommt sicherlich auch drauf an was es fürn Kunststoff ist.
    Bei mir wars die Isolierung vom Kabel der Sprechanlage.

    Gruß Jo

  8. Registriert seit
    17.04.2004
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    Standard

    #8
    Hi
    Trockeneis besorgen (z.B. von den Caterern am Flugplatz), den Schmoder richtig kühlen (sehr gute Handschuhe tragen, das Zeug hat weniger als -70°C) und dann mit dem bereits erwähntem Lineal abkratzen. Weil es so kalt ist splittert es leicht.
    Mit dem Fön kann man es nur richtig gut verteilen.
    Ist wie bei Kaugummi: Ordentlich angewärmt kann man den so in eine Jeans massieren, dass er nie mehr abgeht.
    Dabei genügt bereits das Ding in die Tiefkühltruhe zu packen (für die Reinlichen: in einer Tüte) und den Kaugummi am Folgetag auszubürsten.
    gerd

  9. Registriert seit
    15.01.2011
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    188

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    #9
    Dann müsste Kältespray auch gehen, oder?
    Es wäre zumindest einfacher zu handhaben.

  10. Registriert seit
    24.11.2010
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    3.387

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von guaterider Beitrag anzeigen
    Servus ,
    Gestern hat sich eine Plastiktüte an meinem Auspuff verfangen; nun habe ich eine steinharte Plastikhülle auf meinem Auspuff . Habe es schon mit Benzin versucht, aber ging nicht weg.
    Was kann ich benützen ohne den Chrom anzugreifen ?
    Dank ung Gruß aus Guatemala !
    An der F 650 GS meiner Frau klebte am Edelstahlauspuff nach heißer Fahrt die Einkaufstasche einer Passantin welche sich zwischen den Motorrädern durchgeschlängelt hat. Wir haben das erst nicht bemerkt sondern erst nachdem wir an einer Ampel den Gestank nach vorne bekamen.
    War alles ziemlich eingebrannt. Die groben Teile haben wir dann wie schon beschrieben mit einem Heisluftgerät oberflächlich herunterbekommen , hatten den Auspuff jedoch auch erst mit Motoröl(trennmittel) eingerieben um ein Verschmieren auf die sauberen Flächen zu vermeiden.
    Die in die Oberflächenstruktur des Edelstahls eingebranten Reste des Kunststoffes gingen mit reiner Hitze nicht herauszulösen. Wir haben dann flüssigen Edelstahlreiniger aufgetragen und mit einem Edelstahl-Pfannen-AKOPAD (Edelstahlwolle) so lange poliert bis die Reste aus der Oberfläche herauspoliert waren. Nachdem dann die Polierstelle sichtbar war (Glanz und Schleifrichtung) haben wir danach den ganzen Auspuff mit der Edelstahlwolle und dem Edelstahlreiniger in eine Richtung poliert...nun glänzt er wieder...
    Wie sich das ganze mit einer verchromten Oberfläche verhält mag ich nicht beurteilen, ich denke jedoch das die Verchromung schnell herunterpoliert ist und dann ist der Ärger groß und es bleibt eigentlich nur die Neuverchromung.
    In diesem Fall ist also ein gelehrter Chemiker gefragt bevor man selber in das "Jugend Forscht Stadium" eindringt. Ich könnte mir vorstellen das es chemische Substanzen gibt mit welchen man z.B. die Walzen von PVC oder PE Folienfabrikationsanlagen reinigt...
    ich würde mal als chemischer Laie auf Tetrahydrofuran tippen...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrofuran

    "
    Tetrahydrofuran wird als Lösungsmittel für PVC, Polystyrol, Polyurethane, Cellulosenitrat, Klebstoffe und Lacke verwendet; es ist ein Zwischenprodukt bei der Polyamid-, Polyester- und Polyurethan-Herstellung, und es dient zur Gewinnung von Tetrahydrothiophen und Pyrrolidin. Es ist ein wichtiges Vorprodukt für Polytetrahydrofuran. In zahlreichen organischen Reaktionen wird es aufgrund seiner Donorwirkung als Lösungsmittel eingesetzt."
    .Achtung: auf Gefahrenhinweise im Umgang mit der Chemikalie achten..

    Gruß
    Dirk


 
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