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Plötzlicher Ausfall beider Bremsen

Erstellt von adverture, 23.05.2014, 19:04 Uhr · 111 Antworten · 24.185 Aufrufe

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    #51
    Hi,

    ab auf den Feldweg oder eine Schotterfläche und die Kiste mal ordentlich in den Regelbereich bremsen.
    Wenn die Bremsflüssigkeit lange nicht gewechselt wird "gammelt" es im Bremssystem. Kenne das zB von der HA diverser PKW aus Untertürkheim. Bei der GS mit BKV gammelt es ja ganz offensichtlich im Bereich BKV/ABS, anders kann ich es mir nicht erklären dass Bremsenprobleme mitunter verschwinden wenn mal reichlich im Regelbereich des ABS gebremst wird.

    Grüsse
    Thomas
    Grüsse
    Thomas

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    #52
    Auch wenn die Bremsflüssigkeit 20 Jahre alt ist muss die Bremse funktionieren ...ausser das der Druckpunkt sich verschiebt ist da garnix

    könnte wetten ,dass das auch mit Himbeersaft oder Urin funktioniert ...!

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    #53
    Zitat Zitat von Nolimit Beitrag anzeigen
    könnte wetten ,dass das auch mit ...Urin funktioniert ...!
    Ich habe noch nie in MEINE Bremse gepinkelt.....

  4. X-Moderator
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    #54
    wenn man so sorgfältig mit seine technischen Sachen umgeht.... will nicht wissen, wie der Rest aussieht....

    egal - ich bin auf die Erklärung der Werkstatt gespannt .

    Bremensversagen ist Lebensgefährlich! Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn mir das vor zwei Wochen in den Alpen passiert wäre mitten in einer Serpentine!
    wenn allerdings so viel Einsicht und Verständnis bei der Wartung vorgelegen hätte....

    So langsam empfinde ich die Idee, der Jahresdurchsicht - sympatisch....

    da wäre es sicherlich aufgefallen.


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    #55
    Zitat Zitat von Michael K. Beitrag anzeigen
    ich vermute das es an der Bremsflüssigkeit gelegen hat.
    Ich finds erschreckend wie naiv hier Leute mit ihrem Leben umgehen. Warum es nicht an der Bremsflüssigkeit liegen kann habe ich vorne ausführlich und selbst für Anfänger mit Physik Grundkenntnissen (Wissen bei welcher Temperatur Wasser verdampft und das flüssiges Wasser nicht komprimierbar ist) nachvollziehbar erklärt. Hätte es daran gelegen, könnte auch die Bremse nach dem Reset des ABS auch nicht wieder funktionieren. Schade dass der Fehler nun nicht mehr reproduzierbar ist. Hoffen wir, dass er nicht bei der nächsten Autobahnfahrt wieder kommt...

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    #56
    Zitat Zitat von adverture Beitrag anzeigen
    So nun melde ich mich wieder. Zunächst danke für soooo viele, Tipps und Antworten - hätte ich nicht gedacht.

    Ich versuche die Historie der GS genau zu beschreiben: Ich habe die Adv. in 2006 neu gekauft und nur ich bin damit gefahren. Nachdem ich über 120.000 km mit meiner guten, alten CB 550 zurückgelegt habe und diese wie auch meine anderen Zweiräder immer selbst gewartet habe, wollte ich dies auch bei der Adv. so machen. Meine "Schraubererfahrung" ist sehr hoch, ich habe auch eine mechanische und eine elektronische Ausbildung und weiß durchaus was ich mache. Dennoch habe ich die 1. Inspektion bei 1.000 km machen lassen und danach war das Motorrad nur noch einmal vor 4 Jahren bei BMW zwecks Bremsbelagswechsel (hinten) - weils damals eilig war und ich beruflich nicht zum Schrauben kam. Die GS-Adv. hatte damals genau 7.500 km drauf und ich habe mich über den sehr schnellen Verschleiß des Bremsbelags geärgert, musste aber lernen, dass dies wohl üblich sei. Ich habe mein Bremsverhalten gewechselt und nicht mehr so stark hinten "dazugebremst"). Im Übrigen fahre ich ja wie man sieht recht wenig...

    Die Bremsflüssigkeit habe ich jedoch noch nie gewechselt, weil ich meine Schrauber-Grenzen kenne. Bremsflüssigkeit nie gewechselt? Die einen werden sagen: "selbst schuld, man muss halt zur Wartung". Andere werden sagen: "unverantwortliches Verhalten". (Bin schon gespannt auf den jetzt folgenden Shitstorm - aber ich möchte das halt richtig darstellen und nichts weglassen oder beschönigen).

    Ich meine aber: selbst mit älterer Bremsflüssigkeit darf eine Bremse nicht plötzlich einfach "wegbleiben" (es war definitiv KEINE Restbremswirkung mehr vorhanden, ich konnte das Motorrad mit angezogenem Handbremshebel sogar noch schieben).

    Warum das ABS plötzlich aufmacht? Hier sehe ich wirklich keinen Zusammenhang mit der Bremsflüssigkeit. Der Fehler liegt meiner Meinung nach nicht an Dampfblasenbildung durch Wasser, es sei denn, dass die Sensorik dann falsch erkennt oder die Elektronik falsch entscheidet. Die Bremswirkung ist zuvor immer spitze gewesen und das Motorrad war nicht übermäßig heiß gefahren bzw. gebremst. Es war nach meinem jetzigen Kenntnisstand das ABS welches Fehlerhaft geregelt hat. Ich vermute ganz stark ein elektrisches oder elektronisches Problem. Ein Softwarebug? Ein Absturz des Rechners? Selbst wenn die Flüssigkeit "dampfen" würde, ja selbst dann darf eine Bremse nicht komplett ausfallen bzw. aufmachen. Egal an welcher Stelle im System. Außerdem müsste man doch auch einen Einfluss auf die Bremswirkung spüren?


    Letzer (unangenehmer) Stand:

    Eine zweite genauere Sichtprüfung der Bremsen hat nichts auffälliges ergeben. Nachdem ich aber das System am WoE nochmals resettet habe und das ABS aus und wieder ein geschaltet habe (danke für diesen Tipp), ist der Fehler plötzlich wie weggeblasen und bzw. tritt seitdem nicht mehr auf.

    Sehr bedauerlich, jetzt kann man den Fehler nicht weiter einkreisen. Und ich kann doch nicht Testfahrer spielen... das wäre ja wie Russisch Roulette spielen.

    Ich werde die GS in zu BMW bringen (das ist leider erst nach Pfingsten möglich), die Bremsflüssigkeit wechseln lassen und die Bremsanlage komplett überprüfen lassen. Ein Bericht folgt - bitte aber um Geduld.

    Trotzdem, mein Vertrauen in diese GS ist seit letzter Woche doch sehr angeknackst.
    8 Jahre mit der Bremsflüssigkeit ist lebensgefährlich, gerade wenn Du wenig fährst. Du merkst keine Änderungen.

    Hinten dazu bremsen brauchst Du normalerweise nicht. Das macht das Mopped von ganz alleine.

    Es sollte nicht Dein Vertrauen in das Mopped angeknackst sein, sondern Dein Vertrauen zu Dir selbst, zu Deiner Urteilsfähigkeit und Deinem Verantwortungsbewusstsein

    Je nach Fahrleistung und Ziel tausche ich (oder lasse tauschen) die Bremsflüssigkeit auch häufiger als alle 2 Jahre. Mir ist das mal mit dem Auto passiert, nur weil ich mir gesagt habe, machste nach dem Urlaub. Ich bin das Timmelsjoch im ersten Gang runter, weil die Bremswirkung gegen 0 war, Zum Glück ist nichts passiert und mein Lehrgeld war lediglich eine ungeplante Übernachtung und ein teurer Bremsflüssigkeitswechsel in St. Leonhard.

  7. Registriert seit
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    #57
    Zitat Zitat von Nolimit Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Bremsflüssigkeit 20 Jahre alt ist muss die Bremse funktionieren ...ausser das der Druckpunkt sich verschiebt ist da garnix

    könnte wetten ,dass das auch mit Himbeersaft oder Urin funktioniert ...!
    Das ist nur bedingt richtig.

    Urin und Himbeersaft verdampfen bei 100Grad und Gase sind im Gegensatz zu Flüssigkeiten kompromierbar. Und wenn Du alle Flüssigkeit in den Kolben verdampft hast, bremst da gar nichts mehr. Ich würde mal sagen, das ein Volumenverlust von 10% ausreicht (also 10% Flüssigkeit durch Hitze in Gas verwandelt), damit Du KEINE Bremswirkung mehr hast, sprich die Bremsebacken den Kolben zurückdrücken können.

  8. X-Moderator
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    #58
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Ich finds erschreckend wie naiv hier Leute mit ihrem Leben umgehen. Warum es nicht an der Bremsflüssigkeit liegen kann ....

    Schade dass der Fehler nun nicht mehr reproduzierbar ist. Hoffen wir, dass er nicht bei der nächsten Autobahnfahrt wieder kommt...
    ja, sehr schade..... Du wirst es uns schon noch erklären, als techn. Sachverständiger.... ohne BMW....

    ich warte da mal lieber auf den schriftlichen Befund der Werkstatt...

    wenn sie es bis dort geschafft hat.


    Nicht alle wundersamen Dinge, die hier verbreitet werden, sollte man ungesehen glauben....

    Zumal der TE ja nicht gerade ein Technik Guru zu sein scheint, bzw. ein Kontrollfreak....

    Hauptsache, so ein Spezialist kommt mir in den Bergen nich auf meiner Spur entgegen


    Gab`s in D nicht mal soetwas wie den TÜV??

  9. Registriert seit
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    #59
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Ich finds erschreckend wie naiv hier Leute mit ihrem Leben umgehen. Warum es nicht an der Bremsflüssigkeit liegen kann habe ich vorne ausführlich und selbst für Anfänger mit Physik Grundkenntnissen (Wissen bei welcher Temperatur Wasser verdampft und das flüssiges Wasser nicht komprimierbar ist) nachvollziehbar erklärt. Hätte es daran gelegen, könnte auch die Bremse nach dem Reset des ABS auch nicht wieder funktionieren. Schade dass der Fehler nun nicht mehr reproduzierbar ist. Hoffen wir, dass er nicht bei der nächsten Autobahnfahrt wieder kommt...
    Das finde ich mal ne interessante Aussage.

    Das der Fehler im ABS vielleicht daher kommt, dass die Bremse aufgrund von Dampfblasen geöffnet hat, obwohl er noch nicht im Regelbereich des ABS angekommen war, der Bremshebel aber betätigt war, ist wahrscheinlich nicht vorstellbar. Ich könnte mir gut vorstellen, das dies ein Ereignis ist, dass die Elektronik in einem undefinierten Zustand versetzt, da die Software das nicht per exception abhandelt. Nur so eine Idee.

    Schleißlich fragt der Kontroller des ABS sowohl den Bremshebel, als auch die Sensoren, als auch das ABS-Relais ab. Wenn also, was nicht unwahrscheinlich ist, beim starken Bremsen das Wasser im Bremskolben verdampft und die Bremse wieder öffnet, der Kontroller gemeldet bekommt Bremse gezogen, Druck auf dem Kolben, noch nicht im Regelbereich und der ABS-Sensor meldet das Gegenteil davon, Rad dreht ungebremst weiter, findet ich die Aussage, die Bremsflüssigkeit kann es als Ursache nicht sein, ziemlich bedenklich.

    Ich gehe mal davon aus, dass es ähnlich wie beim Auto, bestimmte Fehler gibt, die ein mal abgespeichert, nicht durch Zündung aus/an gelöscht werden, sondern im Speicher verbleiben und erst nach einem "gewaltsamen" Reset des verursachenden Systems gelöscht werden.

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    ja, sehr schade..... Du wirst es uns schon noch erklären, als techn. Sachverständiger.... ohne BMW....

    ich warte da mal lieber auf den schriftlichen Befund der Werkstatt...

    wenn sie es bis dort geschafft hat.


    Nicht alle wundersamen Dinge, die hier verbreitet werden, sollte man ungesehen glauben....

    Zumal der TE ja nicht gerade ein Technik Guru zu sein scheint, bzw. ein Kontrollfreak....

    Hauptsache, so ein Spezialist kommt mir in den Bergen nich auf meiner Spur entgegen


    Gab`s in D nicht mal soetwas wie den TÜV??
    Der TüV ist auch nur ne Momentaufnahme und ich habe schon TüV-Plaketten bekommen ohne das der Prüfer auch nur einen Meter gefahren ist, geschweige denn die Bremse mal heiß gefahren hat.

    Du kannst nur hoffen, dass Dir keiner entgegen kommt, bei dem die sich die technische Kompetenz und das Veranwortungsbewußtsein von adverture und dem Transenreiter kombiniert haben.

    Dan kommt Dir nämlich ne 1000Eur-Transe auf 10 Jahre alten Reifen mit Restprofiltiefe von 2mm, gefüllt mit 8 Jahre alter Bremsflüssigkeit entgegen, hat dafür aber den neusten ABS-Kontroller an Bord.


 
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