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R11ooGS Nachfolger soll her aber welche?

Erstellt von Markus_W, 14.08.2016, 23:56 Uhr · 40 Antworten · 4.049 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard R11ooGS Nachfolger soll her aber welche?

    #1
    Hallo zusammen,

    ich brauche mal wieder was Neues deshalb soll es einen Nachfolger für meine 11er GS geben, aber welche. Soll ein jüngere Gebrauchte werden.

    Folgende Sachen sind mir wichtig:

    - gleicher oder besserer Durchzug gegenüber meiner 1100er, muss aber kein 150PS Monster sein.
    - gleiche oder bessere Handlichkeit, und Kurvenwilligkeit, vom Fahrwerk und wie gierig die GS in die Kurven geht bin ich immer noch begeistert von der Kuh
    - man sollte auch mal eine Wochentour durchführen können, d.h. ausreichend bequem
    - möglichst robust

    Folgende Mopeds stehen zu Auswahl:

    R1200GS TÜ also mit 105/110PS:
    Ist die ausreichend robust? Meine 11er lief eigentlich immer dennoch hatte ich mit Ihr schon ein paar kleiner Problemchen, auf jeden Fall deutlich mehr als mit meinen Hondas davor. Immerhin fahre ich seit 22 Jahren Moped.
    Ansonsten erfüllen die wohl mein Punkte oben.
    Muss man bei der 1200er auch noch bei der Sitzbank nachbessern? Bei meiner 11er tut mir immer irgendwann der A. weh, so richtig Langstreckentauglich ist die Sitzbank nicht.
    LC kommt nicht in Frage die ist mir einfach zu teuer.

    Triumph Explorer:
    Motor brauchen wir denk ich nicht schreiben ist der GS überlegen, aber wie ist das Fahrwerk und die Handling der Triumph. Kann man die genau so spielerisch um die Ecken jagen?
    Wie ist bei der die Sitzbank?

    KTM 1050 Adventure:
    Gefällt mir sehr gut, wie ist bei der das Handling? Kette finde ich nicht so schlimm hat mich in der Vergangenheit auch nicht gestört. Mehr als 10tkm fahre ich sowieso nicht im Jahr.
    Ansonsten hat die wohl viel Drehmoment und so sehr spritzig sein, schon mal hier jemand gefahren?

    Suzuki V-Strom 1000 ABS
    Hm, hört man eigentlich auch nur gutes drüber. Wohl ein bisschen der Underdog, nicht so beliebt kann aber alles sehr gut.

    Was ist Eure Meinung dazu? Oder wer hat für sich schon mal Vergleiche gefahren?

    Danke

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Also, wenn Du in Deinem Motorradleben die meisten Probleme mit der GS hattest, dafür mit den Hondas zuvor keine,
    würde ich Dir zur neuen Africa-Twin raten. Fährt sich richtig gut, macht genau das, was Du willst und geht im Gegensatz zur BMW nicht kaputt... ;-)
    (...bin selbst allerdings seit 335.000 Km auf 'ner 1150er unterwegs, die bis jetzt noch nie kaputt war...)

    Gruß, Machtien

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Ich fahre eine TÜ und bin sehr zufrieden, würde mich für die V-Strom entscheiden, wenn ich mir heute ein neues Moped kaufen würde.
    Gerade wenn du primär Straße fährst.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Die V-Strom und die TÜ habe ich beide schon gefahren...bei der V-Strom bist Du auf der sicheren Seite und bekommst ein recht neues Moped für sehr vernünftiges Geld.

    Die kann alles (solange Fahrer und Beifahrer in ziviler Größen- und Gewichtsklasse unterwegs sind) und ist mit Sicherheit zuverlässig und gut verarbeitet.

    Mir mit meinen 2 Metern wär sie bissel klein, da ist die TÜ besser, mehr Platz, besseres Gepäcksystem (mit den Alukoffern usw.) Die Fahrleistungen würde ich jetzt nicht wirklich oberhalb der V-Strom einordnen.

    Gebrauchte TÜ´s sind auch teuer, 4-6 Jahre alt kosten die immer noch eine Stange Geld und das Kleingeld für Reparaturen (Endantrieb, Heizgriffe, ggf. schlimmeres) muss man auch noch in der Hinterhand haben. Aber viel Spass macht sie auch, die TÜ!!

    Die Triumph fährst sich nicht so schön handlich wie die GS, das wär für mich ein Nogo!

    Die KTM...als es sie neu für 9 K gab, definitiv ein Schnäppchen, gebraucht....ist dann wohl Geschmackssache, ob Suzuki oder KTM.

    Optisch gefällt mir die Kati besser, V2 haben sie ja beide.

    Die Afrika Twin würde ich nur ernsthaft in Erwägung ziehen, wenn es partout ein 18/21 Zoll Radsatz sein muss, um vermehrt auf Reisen alleine mittelschweres Gelände zu nehmen (leichtes geht mit eh allen problemlos, für schweres Gelände ist auch die AT zu schwer) aber dafür hat man auf der Strasse eine Radsatz mit weniger Grip (ein 90 mm Vorderreifen für vollgepackt fast 500 kg Motorrad) und ab 60-80 kmh merkbar schlechteres Handling (Kreiselkräfte).

    Im Endfeffekt helfen Probefahrten am besten!!

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Also mal langsam:

    2007-2009er 1200er GS werden derzeit zwischen 6.700-7.500 gehandelt, KM Leistung bis 50.000 und da ist ein Boxer noch in der Einfahrphase . Da bekommt man i.d.R. Kisten aus 1. Hand scheckheftgepflegt und wenn man sie bei einem BMW Händler kauft mit allem Garantiegedöns ( auf wesentliche Teile ), die man auch verlängern kann.

    Dazu: meine 1200er GSA ist von 2007-2014 ( KM Stand am Schluß 89.000 ) genauso störungsfrei gelaufen wie die F 800 meiner Frau.

    Die meisten mir bekannten Probleme der GS Baureihe ( 1100, 1150, 1200 luftgekühlt ) sind Standschäden. Da kann man die Uhr nach stellen, wenn ein Boxer 8-10 Monate steht, dass Dichtungen etc. hin sind.

    Wenn man das beachtet, sie regelmässig fährt und sie 1x im Jahr wartet, kann eigentlich nichts gravierendes passieren.

    Zu beachten ist bei den Japanern, dass die Wartungen ( wenn in Vertragswerkstätten ) extrem teuer sind. Das gilt auch für Ersatzteile.

    Habe ich selber mit meiner XT 1200 erlebt - die ich ansonsten als sehr bequemes Reisemotorrad empfehlen kann.

    Vom Preis/Leistungsverhältnis wahrscheinlich die interessanteste und fährt nicht jeder....

  6. Registriert seit
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    #6
    Hi
    Die TÜ DOHC wäre die einzige 1200 die mich interessieren würde. Nicht wegen der Leistung sondern aufgrund der Technik. Das neue Getriebe hat sie ja auf jeden Fall.
    Was mich abschreckt ist die reparaturunfreundliche Technik der Zentralelektronik und der (nur in MEINEN Augen sinnlose Aufwand mit CANBUS nur um Daten in's Display zu bekommen.

    Die Fehlersuche bei der Elektrik durch Sicherung ziehen und Nachdenken entfällt. Ist etwas an der ZFE im Eimer bleibt nur der Tausch.
    Die Scheinwerfer der 1200 mögen chic sein, doch wenn Leuchtmittel festbacken und am laufenden Band verröcheln, dann ist das eine "sparsame Konstruktion". Einige Gimmicks wie RDC bei dem man rätselt ob man ihm glaubt oder besser dem Luftprüfer an der Tanke (auf den sich die Reifenhersteller beziehen!!) haben in meinen Augen zu wenig Unterhaltungswert für ihren Preis. "Zwar habe ich ein komisches Fahrgefühl aber der Reifendruck stimmt" mag ich nicht und verlasse mich gleich auf'n A...
    Bei den LCs gibt's inzwischen ja auch ein neues Getriebe und ich frage mich ob man das nicht auch von vorn herein hinbekäme. Gas-by-wire, etc. sind für mich Dinge die die Welt (von gestern :-)) nicht braucht und vor allem überflüssige Fehlerquellen.

    Folglich besteht bei mir der Entschluss bei der 1150 zu bleiben oder, wenn überhaupt, nach AT zu wechseln. Die sind zwar nicht besser, gehen aber anders mit ihren Kunden um.
    gerd

  7. Registriert seit
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    #7
    Rauchen CAN-Bussysteme und Zentralelektroniken denn häufiger ab als die alten Systeme?

    Ich hatte früher deutlich mehr Kupferwürmer (i d. Regel Kabelbrüche aufgrund der dicken Kabelbäume) als heute.

    Ich hab mir sagen lassen, die heutige Elektronik wäre störunanfälliger.

    Was möchte ich denn, störanfällig, aber reparaturfreundlich oder störunanfällig?

    Ich möchte z.B. keine Zündung mehr mit Kontakten und unterwegs mit Silberpapier meine Zündung einstellen müssen.

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von Machtien Beitrag anzeigen
    Also, wenn Du in Deinem Motorradleben die meisten Probleme mit der GS hattest, dafür mit den Hondas zuvor keine,
    würde ich Dir zur neuen Africa-Twin raten. Fährt sich richtig gut, macht genau das, was Du willst und geht im Gegensatz zur BMW nicht kaputt... ;-)
    (...bin selbst allerdings seit 335.000 Km auf 'ner 1150er unterwegs, die bis jetzt noch nie kaputt war...)
    Sind alles Kleinigkeiten die ich aber vorher nicht kannte:
    -kreischende Benzinpumpe bei 50tkm
    -undichte Handbremspumpe bei 45tkm
    -undichter Öleinfüllstutzen
    -feste Bremse hinten
    -Zündaussetzer -> Hallschrankenplatte defekt

    Alles Kleinigkeiten aber denke schon das die Japaner da robuster unterwegs sind, zeigt zumindest meine Honda Erfahrung. Und die R1200Gs ist da ja kein nicht wirklicher Musterknabe wenn man sich die Rückrufaktion so ansieht.

    Das bei Deiner 1150 seit 335tkm noch nie etwas defekt war kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Kleinigkeiten wird die auch gehabt haben.
    Der Grundmotor ist robust das steht außer Frage.

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    Die V-Strom und die TÜ habe ich beide schon gefahren...bei der V-Strom bist Du auf der sicheren Seite und bekommst ein recht neues Moped für sehr vernünftiges Geld.

    Die kann alles (solange Fahrer und Beifahrer in ziviler Größen- und Gewichtsklasse unterwegs sind) und ist mit Sicherheit zuverlässig und gut verarbeitet.

    Mir mit meinen 2 Metern wär sie bissel klein, da ist die TÜ besser, mehr Platz, besseres Gepäcksystem (mit den Alukoffern usw.) Die Fahrleistungen würde ich jetzt nicht wirklich oberhalb der V-Strom einordnen.

    Die Triumph fährst sich nicht so schön handlich wie die GS, das wär für mich ein Nogo!

    Die KTM...als es sie neu für 9 K gab, definitiv ein Schnäppchen, gebraucht....ist dann wohl Geschmackssache, ob Suzuki oder KTM.

    Optisch gefällt mir die Kati besser, V2 haben sie ja beide.

    Die Afrika Twin würde ich nur ernsthaft in Erwägung ziehen, wenn es partout ein 18/21 Zoll Radsatz sein muss, um vermehrt auf Reisen alleine mittelschweres Gelände zu nehmen (leichtes geht mit eh allen problemlos, für schweres Gelände ist auch die AT zu schwer) aber dafür hat man auf der Strasse eine Radsatz mit weniger Grip (ein 90 mm Vorderreifen für vollgepackt fast 500 kg Motorrad) und ab 60-80 kmh merkbar schlechteres Handling (Kreiselkräfte).
    Wie fandest du das Handling der TÜ im Vergleich zu V-Strom? Und die Drehmomententfaltung unten?

    Triumph ist definitiv unhandlicher? Das wäre für mich auch ein Nogo auch wenn der Motor sicher top ist.

    KTM gibt es nicht mehr für 9k€ neu?

    Danke

    Markus

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    #10
    Zitat Zitat von enduro_drive Beitrag anzeigen
    Also mal langsam:

    2007-2009er 1200er GS werden derzeit zwischen 6.700-7.500 gehandelt, KM Leistung bis 50.000 und da ist ein Boxer noch in der Einfahrphase . Da bekommt man i.d.R. Kisten aus 1. Hand scheckheftgepflegt und wenn man sie bei einem BMW Händler kauft mit allem Garantiegedöns ( auf wesentliche Teile ), die man auch verlängern kann.

    Dazu: meine 1200er GSA ist von 2007-2014 ( KM Stand am Schluß 89.000 ) genauso störungsfrei gelaufen wie die F 800 meiner Frau.

    Die meisten mir bekannten Probleme der GS Baureihe ( 1100, 1150, 1200 luftgekühlt ) sind Standschäden. Da kann man die Uhr nach stellen, wenn ein Boxer 8-10 Monate steht, dass Dichtungen etc. hin sind.

    Zu beachten ist bei den Japanern, dass die Wartungen ( wenn in Vertragswerkstätten ) extrem teuer sind. Das gilt auch für Ersatzteile.

    Habe ich selber mit meiner XT 1200 erlebt - die ich ansonsten als sehr bequemes Reisemotorrad empfehlen kann.

    Vom Preis/Leistungsverhältnis wahrscheinlich die interessanteste und fährt nicht jeder....
    Also für eine MÜ denke ich 7000-8000 und eine TÜ min 8000-9000€ nach meine Recherchen.

    Standschäden eher nicht sind eher bekannte Schwachstellen der Modelle gewesen.

    Werkstatt brauch ich normal nicht, wenn dann nur zur Diagnose bzw. wenn an der Elektronik was ist. E-Teile bekommt man wenn es gängige sind auch für die Japaner günstig. Gibt ja einen riesigen Zubehör Markt.

    Günstiger als eine MÜ sind die XT1200 aber auch nicht. Die habe ich nicht in die Wahl gezogen da schwer und sie soll vom Motor schlapp sein.


 
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