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R1200GS Hauptständer demontieren

Erstellt von Thomas-Re, 13.03.2011, 20:16 Uhr · 22 Antworten · 7.199 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Ich krame das Thema mal wieder aus, weil ich den Hauptständer meiner GS auch auf Vordermann bringen möchte.

    Die Federn waren kein Problem, allerdings bin ich an den Schrauben gescheitert. Die sind dermaßen fest (Schraubensicherung?), daß sie sich eher runddrehen, als sich zu lösen.
    Eine Schraube ist schon minimal beschädigt worden, durch meinen ersten Versuch und habe dann erstmal abgebrochen, bevor größerer Schaden entsteht.

    Da das Senkkopfschrauben sind und auf der Rückseite direkt im Rahmen, ohne Mutter gesichert, kommt man da ja auch schlecht mit zerstörerischen Methoden ran.

    Hat jemand nen guten Tipp?
    Ob ich später neue Schrauben einbauen muss ist mir egal, ich will die nur erstmal rausbekommen.

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    #12
    Mit Kriechöl (z.B. Caramba oder WD40) großzügig beidseitig behandeln, 2 Tage wirken lassen und dann zur Not mit einem Schlagschrauber vorsichtig arbeiten. I.d.R. reicht aber schon die simple Kombination aus Kriechöl & Zeit...

    Gruss
    Jan

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    #13
    Zitat Zitat von KaTeeM is a schee... Beitrag anzeigen
    I.d.R. reicht aber schon die simple Kombination aus Kriechöl & Zeit...

    Gruss
    Jan
    und manchmal hilft auch, wenn man das ganze etwas erhitzt.... damit sich das äußere metall etwas ausdehnt...

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    #14
    Zitat Zitat von Uli1200 Beitrag anzeigen
    und manchmal hilft auch, wenn man das ganze etwas erhitzt.... damit sich das äußere metall etwas ausdehnt...
    Erhitzen wegen der Schraubensicherung. Geht dann ganz gut.

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    #15
    Alles klar... dann kommt heute Abend WD40 drauf und morgen/übermorgen geh ich nochmal mit der Heißluftpistole ran.

    Danke Jungs!

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    #16
    kein ding

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    #17
    Meine Erfahrung von letzter Woche:

    Bei meiner (03/2007) war eine Schraube vom Kippständer gebrochen und der Lagerbock wurde nur noch durch ein kleines Stück Schraube gehalten. Aufgefallen ist mir das nur durch Zufall, da mich der Schraubenkopf so schief angeschaut hat. (Inbus)
    Ich habe gleich neue Teile bestellt.
    Der Lagerbock ist so eine Art Zylinder mit M8 Gewinde drin. Am Ende ist eine flache Aufnahme für einen 22er Gabelschlüssel.
    Die Schrauben haben jetzt Torx und sind ab Werk mit Schraubensicherung versehen. (30 mm lang)
    Am Lagerbock selbst sind dann noch zwei Einstiche für O-Ringe (14,5 x 2 mm), welche sich in der Buchse vom Kippständer drehen.
    (mit Fett)

    Die Montage empfand ich wegen der strammen Federn nicht so leicht. (hatte keinen Federzieher)
    Ich habe die neuen O-Ringe aufgezogen, den neuen Lagerbock eingefettet, in die Aufnahme gesteckt und dann von vorne mit der neuen Schraube festgezogen. Ohne Gabelschlüssel hätte ich die Lagerbuchse beim eindrehen der Schraube nicht festhalten können.

    Und so wie das konstuiert ist, hängt das ganze Gewicht der Maschine nur auf dem Gewinde der Schraube und dem Schraubenkopf.......
    (oder bei mir ist etwas am Rahmen abgebrochen, was ich nicht glaube)

    Gruß Rainer

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    Daumen hoch

    #18
    Federn aus- und einbauen: (ab Modell 2008 MÜ)


    hauptst-nder-3.jpg

  9. Registriert seit
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    #19
    Cool...... Danke !

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    #20
    Aus- und Einbau:

    Federn entspannen (Schraube)
    Mit einer Schnur einen Ring/Schleife bilden, diesen in die Feder einhängen und ziehen (Gabelschlüssel etc. als Griff).
    Geht super und die Schnur verkratzt nichts.

    Schraube vor Lösen erwärmen, dann geht sie relativ leicht auf.



    Zum Pulvern.
    Ich habe den Kippständer ebenfalls pulvern lassen. Die Beschichtung hält, bis auf der "Querstrebe", super!
    Die Querstrebe dagegen sieht nach 2 Jahren wieder wüst aus.
    Ich bin der Meinung, dass daran nicht Steinschlag etc. schuld ist, sondern die Hitze vom Kat.
    Denn genau da, wo der Kat/Auspuff verläuft, ist die Beschichtung zerstört.



    Wie man auf dem Bild gut sieht, ist die Beschichtung ausermittig verbrannt gewesen , genau so, wie der Verlauf des Auspuffs nach dem Kat ist.
    Ich habe die lose Beschichtung entfernt, mit Zinkspray grundiert, danach mit Auspufflack lackiert und eingebrannt.
    Dieser Lack sollte auf jeden Fall die Temperaturen aushalten. Mal sehen, wie/ob sich das bewährt.


    So sieht das jetzt aus, der Auspufflack ist matt:







    /Othello


 
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