N'Abend zusammen,

ich hab mir grad mal ein paar Gedanken zum Thema gemacht - naja, hin und wieder muss man eben das Hirn einschalten, um über Automatismen nachzudenken.

Also:

1. Den Zahn mit dem "Mit-2-Fingern-die-Kupplung-(oder-Bremse)-ziehen" hat mir ein Instruktor beim Fahrsicherheitstraining gezogen. In einer Gefahrensituation macht man das ebenso und klemmt sich gehörig die Bratzn ein. Das mindert die Reaktionsfähigkeit im weiteren Handlungsablauf.

2. Ich schalte mit einem leichten "Vordruck" auf den Schalthebel. Bei bedachtem Kupplungseinsatz und endgültigem Schaltvorgang höre ich nur noch ein leichtes harmonisches *klack*.

3. Wenn der erste Gang an der Ampel ums Verrecken nicht reingehen will, löse ich nochmal die Kupplung und probiers erneut. Meist hat da irgendwas gehakt, aber dann flutscht die Sache.

Es sei mir noch ein OT-Zitat des Fahrlehrers beim Erwerb des LKW-Führerscheins erlaubt: "Lernt auf der alten Krücke das sanfte Schalten, sonst gleicht das Fahren mit den Top-PS-Dingern einem Rodeo-Ritt". Recht hatte er.

Und außerdem stellt es mir jedes Mal wieder die Nackenhaare auf, wenn ein Moppedtreiber vor mir den ersten Gang mit vollem Körpereinsatz einlegt, so dass ich es sogar im Auto noch höre... *grusel*

Grüßle,
Thomas