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Rechnung nach einem 3/4 Jahr für eine Gewährleistung

Erstellt von Konrollis, 09.06.2010, 21:06 Uhr · 88 Antworten · 8.281 Aufrufe

  1. Wogenwolf Gast

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    #81
    Zitat Zitat von Bolle1188 Beitrag anzeigen
    das ist die Schweißsammelstelle
    bei viel Kurvenfahrten lagert sich diese Flüssigkeit ab
    da kann man nicht machen.
    auser Ausbauen,Sandstrahlen und Lackieren.

    gruss

    Hast Du mit Deiner MÜ auch Probleme in dieser Hinsicht?

  2. Registriert seit
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    #82
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    so, dann nochmals für alle "Verständnislosen" und "Ungläubigen", wobei es mir so langsam gegen den Strich geht immer wieder das gleiche zu wiederholen und belegen zu müssen. Ist bei BMW ein sehr alter Hut und wer sich nur etwas bemühen würde, wüßte dies.

    BMW gewährt zwei Jahre Gewährleistung und verzichtet für diese gesamten 24 Monate auf die Beweislastumkehr, die lt. Gesetz sonst nach sechs Monaten greift.



    Zitat:

    Der Anspruch auf Gewährleistung ist durch Gesetze geregelt. Voraussetzung für das
    Entstehen eines Gewährleistungsanspruches sind das Vorliegen eines entgeltlichen
    Geschäftes (z.B. Kaufvertrag) und das Vorhandensein eines Mangels bei Übergabe. Garantie
    ist hingegen eine eventuell zusätzlich zu Gewährleistung eingegangene vertragliche
    Verpflichtung. Garantie ist daher keine gesetzliche Rechtsfolge, sondern beruht immer
    auf freiwilliger, vertraglicher Vereinbarung.

    Wir haben uns bewusst für eine Gewährleistung entschieden und diese gegenüber der
    gesetzlichen Regelung erweitert, um unsere Kunden mit dieser Regelung besser zu stellen,
    als dies bei vielen Garantien der Fall ist:

    - So verzichten wir auf die Beweislastumkehr nach sechs Monaten und gehen die vollen
    zwei Jahre davon aus, dass ein Mangel bereits bei Übergabe bestand.

    - Eine Reklamation kann nicht nur beim verkaufenden BMW Motorrad Partner
    (Kaufvertragspartner) sondern auch bei jedem anderen BMW Motorrad Partner vorgebracht
    werden.

    - Ein weiterer Vorteil der Gewährleistung zeigt sich im Falle einer juristischen
    Auseinandersetzung mit dem Vertragspartner, da sich der Gerichtsstand am Ort des
    Verkaufshändlers und somit meist nahe Ihres Wohnortes befindet.

    Die Gewährleistungsbedingungen können Sie im Detail im Kaufvertrag dem sog.
    Kleingedruckten auf der Rückseite bzw. im Anhang) entnehmen.

    Mit besten Grüßen aus München
    BMW Motorrad Direct

    Zitat Ende


    Falls sich BMW weigert einen "Schaden" zu ersetzen, hat dies also keinesfalls mit der Gewährleistung zu tun. So, bitte weiterschnarchen.
    Na ja,


    jetzt lass mal die Kirche im Dorf, dass was hier als zuvorkommender und verbraucherfreundlicher Zug von BMW angepriesen wird stammt aus dem ideal Standard Neuwagen Verkaufsvertrag entwickelt und empfohlen vom VDA, VDIK und ZDK mit dem Stand 03/2008.

    Also jeder aber auch jeder Neuwagenverkäufer von verschiedenen Hersteller und BMW Händler benutzt diesen Vertrag
    Neuwagen-Verkaufsbedingungen (Kraftfahrzeuge und Anhänger).
    Wenn ein Mangel in den ersten 6 Monaten auftritt, kann davon ausgegangen werden, dass dieser bei der Übergabe schon vorhanden war, nach 6 Monaten jedoch vor Ablauf von 2 Jahren ist diese Vermutung „gegebenenfalls“ zu beweisen gemäß §924a BGB. Die Händler haben vor den Gerichten so viele Verfahren verloren mit der „Beweisumkehr“ das die Verbände es großzügiger weise in dem Standard Vertrag aufgenommen haben 2008. Ansonsten stehen hier im Text nur Auszüge und Erläuterungen zum Gesetzt. Die Händler haben in der gesetzliche geregelten Gewährleistung viel mehr Spielraum zum agieren als in einem Garantievertrag. Wenn es nicht läuft mit der Gewährleistung, dann nicht auf BMW München als Hersteller bauen und verlassen sondern den Händler unter Druck setzten, der muss unterm Strich Gewähren und Haften und nicht BMW. Woher dann der Händler sein Geld bekommt ist eigentlich für uns Kunden bedeutungslos. Ich hoffe ein Rechtsanwalt hier in diesem Forum schreibt da noch mal was dazu.

    Grüße
    Paul


  3. Registriert seit
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    #83
    Zitat Zitat von Eifelzug Beitrag anzeigen
    Das nenne ich mal Kundenfreundlich.
    Hoffentlich hast du noch Fotos von deinem defekten Deckel?
    Der BMW Händler muss da mal auf den Tisch hauen bei BMW in München. Der Verfasser von dem Brief hat doch bestimmt einen Vorgesetzten. Eigentlich ist das ein Brief zu Händen vom technischen Vorstandsvorsitzenden. Glaube mir, der kommt an und schlägt nach unten durch.

    Grüße
    Paul

    Die BMW AG wird gesetzlich vertreten durch den Vorstand:

    Herr Norbert Reithofer
    Herr Frank-Peter Arndt
    Herr Harald Krüger
    Herr Herbert Diess
    Herr Klaus Draeger
    Herr Friedrich Eichiner
    Herr Ian Robertson

    Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
    Petuelring 130
    80809 München

    Schön wäre es, ist aber nicht der Fall. Das Schreiben wird von ganz oben gleich durchgereicht nach unten zum kleinsten Sachbearbeiter - so ist es mir gleich 2 mal passiert. Nachdem ich die GF (damals Hr. Dr. Herbert Diess - persönlich) angeschrieben habe, kam beide Male der in meinen Augen äusserst unfähige Sachbearbeiter wieder mit der Antwort - und ich hatte in meinen Schreiben darauf hingewiesen, dass genau dieser Mensch nicht mein Ansprechpartner sein kann. Es ist traurig, was da passiert. Und mit ein Grund, weshalb meine jetzige auch die letzte BMW sein wird.

  4. Registriert seit
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    #84
    Zitat Zitat von 1200GS-Stade Beitrag anzeigen
    ......aber dafür eben eine Sachbearbeitung die ein Paradebeispiele für Kundenabschreckung ist.

    Gruß Frank
    Und genau das ist der Grund, weshalb es meine letzte BMW ist. Und dazu auch noch das (in meinen Augen) kundenverachtende Verhalten des Vorstandes.

  5. Registriert seit
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    Unglücklich das ist unser Zeitgeist

    #85
    Zitat Zitat von xs111 Beitrag anzeigen
    ...Und dazu auch noch das (in meinen Augen) kundenverachtende Verhalten des Vorstandes.
    Das ist nicht nur bei BMW so, das ist leider unser Zeitgeist!

  6. Registriert seit
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    Standard

    #86
    Ich hab mal mit Interesse die ganzen Seiten dieses Threads durchgelesen. Bisher habe ich eigentlich nur eine Seite gehört, bis auf ein lapidares "Reinigungsfehler". Das kriegt dann das Unternehmen BMW als grundsätzliches Verhalten, bzw. die GS als grundsätzliche mangelhafte Eigenschaften angehängt.

    Meine ADV aus 2006 hatte alle Mängel wie die von Hartmut (Baumbart) und noch einige mehr, wie Schaftzündspulen, Kupplungs- und Bremshebelschalter, Getriebepotentiometer, Rost am Edelstahlgepäckträger, undichter Auspuff bzw. Krümmer usw. Trotzdem fahre ich die fette Silberaddi immer noch mit viel Freude. Eines muss man nämlich sagen: Was einmal repariert wurde, das hält (Mit Ausnahme des Gepäckträgers, da habe ich schon 3 mal getauscht bekommen, einmal musste ich ca. 200 Taler zahlen, der aktuelle hält aber seit 2 Jahren)

    Und gerade der Gepäckträger ist ein Beispiel, dass es eben nicht nur an den lausigen von Touratech hingeschmierten Schweißnähten liegen muss.

    Ich habe nämlich meine Ansprüche, nachdem ein Händler sie abgelehnt hat, kurzerhand bei einem anderen geltend gemacht und bekam problemlos kostenlosen Ersatz. Dieses "Ausspielen" hat auch bei anderen Sachen schon funktioniert. Während der Händler wo ich gekauft hatte, meinen Stirndeckel abgelehnt hat, bekam ich beim anderen das Ersatzteil auf Kulanz, hätte nur den Einbau bezahlen müssen. Hab ich aus Geiz selbst gemacht und dieser Stirndeckel ist immer noch ohne Blumen. Es gibt einen entsprechenden Thread hier im Forum.

    Zusammenfassend will ich damit sagen:

    Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel, und letztendlich will ich Motorrad fahren, deswegen habe ich das sündhaft teure Teil ja auch auf Pump gekauft und 3 Jahre abgestottert. Jeder Mangel ist ärgerlich, aber in fast allen Fällen hat sich BMW in meinen Augen korrekt verhalten.

    Was ich so nicht über alle Händler sagen will.

  7. Baumbart Gast

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    #87
    aber in fast allen Fällen hat sich BMW in meinen Augen korrekt verhalten.
    Du beschreibst aber das Verhalten von Händlern, nicht von BMW. Ist also eher Zufall ob und wie gut man behandelt wird. Die Briefe von BMW, die ich Zuhause habe, sprechen ihre eigene Sprache.

  8. Registriert seit
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    #88
    Du hast Recht, ich mache die gleiche unzulässige Verknüpfung wie viele Vorschreiber, ich portiere das Verhalten der Händler auf die Marke. Bis auf zwei Fällen wo ein Inscheniör Entscheidungen traf, aber beides Mal zu meinen Gunsten. Gibt wohl bei verschiedenen Defekten/Symptomen interne Handlungsrichtlinien...

    Trotzdem versteh ich jeden, der sich über Defekte ärgert, hab ich auch gemacht, irgendwann muss man dann aber wieder runter kommen und überlegen, ob man nicht auch anders zum Ziel kommt.

  9. Registriert seit
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    4.045

    Standard

    #89
    Zitat Zitat von Hansemann Beitrag anzeigen
    Ich hab mal mit Interesse die ganzen Seiten dieses Threads durchgelesen. Bisher habe ich eigentlich nur eine Seite gehört, bis auf ein lapidares "Reinigungsfehler". Das kriegt dann das Unternehmen BMW als grundsätzliches Verhalten, bzw. die GS als grundsätzliche mangelhafte Eigenschaften angehängt.

    Meine ADV aus 2006 hatte alle Mängel wie die von Hartmut (Baumbart) und noch einige mehr, wie Schaftzündspulen, Kupplungs- und Bremshebelschalter, Getriebepotentiometer, Rost am Edelstahlgepäckträger, undichter Auspuff bzw. Krümmer usw. Trotzdem fahre ich die fette Silberaddi immer noch mit viel Freude. Eines muss man nämlich sagen: Was einmal repariert wurde, das hält (Mit Ausnahme des Gepäckträgers, da habe ich schon 3 mal getauscht bekommen, einmal musste ich ca. 200 Taler zahlen, der aktuelle hält aber seit 2 Jahren)

    Und gerade der Gepäckträger ist ein Beispiel, dass es eben nicht nur an den lausigen von Touratech hingeschmierten Schweißnähten liegen muss.

    Ich habe nämlich meine Ansprüche, nachdem ein Händler sie abgelehnt hat, kurzerhand bei einem anderen geltend gemacht und bekam problemlos kostenlosen Ersatz. Dieses "Ausspielen" hat auch bei anderen Sachen schon funktioniert. Während der Händler wo ich gekauft hatte, meinen Stirndeckel abgelehnt hat, bekam ich beim anderen das Ersatzteil auf Kulanz, hätte nur den Einbau bezahlen müssen. Hab ich aus Geiz selbst gemacht und dieser Stirndeckel ist immer noch ohne Blumen. Es gibt einen entsprechenden Thread hier im Forum.

    Zusammenfassend will ich damit sagen:

    Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel, und letztendlich will ich Motorrad fahren, deswegen habe ich das sündhaft teure Teil ja auch auf Pump gekauft und 3 Jahre abgestottert. Jeder Mangel ist ärgerlich, aber in fast allen Fällen hat sich BMW in meinen Augen korrekt verhalten.

    Was ich so nicht über alle Händler sagen will.

    Servus,

    ....bei so vielen Defekten stellt sich mir nicht mehr die Frage WIE der Händler mit den Mängeln umgeht, sondern WELCHEN qualitativen Dreck mir da BMW für ein Heidengeld auf den Hof gestellt hat, da kann sich der Händler oder BMW so "kulant" berhalten wie er will, der Schrott gehört ihnen um die Ohren gepfiffen!

    Ich sag´s ehrlich, wenn ich bei einem neuen oder auch gebrauchten Mopped so viele Schäden hätte, würd ich die Kiste schnellstmöglich wieder abstoßen und mir was anderes kaufen, da ich mich damit keine 200km mehr von zu Hause wegtrauen würde ohne ständig im Hinterkopf zu haben, warum ich höchstwahrscheinlich diesmal bald stehen bleibe und diese Marke würde mich erstmal nicht mehr zu ihrem Käuferkreis zählen können.


 
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