Meine Vermutung:
da der Tank bei der GS kein geometrisch gleichmäßig geformter Körper ist, bei dem der aktuelle Füllzustand proportional zur vorhandenen Füllhöhe und damit beispielsweise protional zu Widerstandserhöhung oder -verringerung ist, muß die Charakteristik über eine Kurve im Steuergerät hinterlegt sein, d. h. jedem diskreten Widerstandswert ist ein Füllzustand zugeordnet. Da die Widerstandswerte Toleranzen unterliegen, muß ich das ganze noch kalibrieren, d. h ich muß den oberen Füllstand (voll) und unteren Füllstand (leer) jeweils einem Widerstandswert zuordnen. Die Kurve wird so verschoben, daß sie da rein paßt ggf. auch etwas gestreckt oder gestaucht, je nach Abweichung des aktuellen Geber zum ursprünglichen Modellgeber. So würde ich das im ersten Ansatz zumindest machen, wenn ich was entsprechendes entwickeln müsste. Zumindest vom Prinzip her. Temperaturkompensation und weitere Späßchen die man mit ausreichender Anzahl von Sensoren relativ einfach auf digitale Art realisieren kann, schenke ich mir.

Was ich definitiv weiß ist, daß zum Tankgeberwechsel das Mopped vollgetankt zum Händler hingebracht werden muß. Und was ich auch weiß, daß man bei zwei Kabeln und einem passiven Bauteil keinen Belegungsplan für einen Geber benötigt (ggf. ein Stück weiter vorne schauen, da sind auch Nummern angegeben). Und was ich auch weiß, daß man um eine funktionierende Anzeige hinzubekommen, um einen neuen Geber nicht herumkommt, leider.

Gruß Thomas