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Schmerzende Handgelenke

Erstellt von Heidekutscher, 15.06.2011, 08:18 Uhr · 39 Antworten · 6.253 Aufrufe

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    #31
    Ihr seid echt witzig...

    dann liegt es eher nicht an deiner GS und ein Orthopäde könnte mal seine Meinung dazu tun.
    Meiner fährt schon Ferrari! Aber doch nicht wegen der Q...

    komme schmerzen im Handgelenk nicht meist vom abstützen?
    JA! Noch einmal die richtige Spur! Na ja, nur die Lösung ist nicht so doll:
    hast schon mal dran gedacht, einfach mal rechts zu drehen


    Also, mal Butter bei die Fische. Und vergessen wir mal die Extremsportler, denn da liegt das Körpergewicht tatsächlich voll auf den Gelenken, wenn man nicht 150 fährt... Aber kann es tatsächlich sein, dass ihr noch nie von schmerzenden Handgelenken als Signal gehört habt??

    Will heißen, ihr fahrt zu schnell! Richtig gelesen! Zu schnell für den momentanen Stand der Dinge: Zu schnell geradeaus, respektive zu schnell in die Kurven, respektive zu schräg in den Kurven. Auf jeden Fall zu schnell für die eigenen Sicherheitsreflexe. Kleines Moped-ABC: Sicherheitsreflex Nr.1. = Lenker zu fest halten! Mit den Konsequenzen: Schultern verspannt, Handgelenke überlasten, Bänder, Sehnen, Medianusnerv gereizt! Wunder- und Tourendings sind eben dabei, damit reich zu werden.

    Warum erst jetzt, mit 1500, 10000 oder 14000 km? Weil ihr gerade angefangen habt, euch wohl zu fühlen... und anfangt, schneller zu fahren als am Anfang. Also gar nicht so ungewöhnlich. Jetzt erst kommen die Eigenarten der Q durch (und die sind nicht von schlechten Eltern, wie wir sehen werden!). Also, im Grunde solltet ihr froh sein: Das Motorrad teilt euch etwas mit! Nur wäre es sehr toll, nicht gleicht BMW den Prozess zu machen (außer für die schxxx Sitzbank vielleicht ), sondern mal einzusteigen in die große, weite Welt des Sicherheitstrainings. Zwei absolute Pflichtlektüren hierbei:
    1. Bernd Spiegel: "Die obere Hälfte des Motorrads" (3x lesen!),
    2. Keith Code: "A twist of the wrist II" (4! lesen, leider in Englisch, notfalls Kumpel zwingen zu übersetzen, ruhig Gewalt androhen, es ist die Sache wert).

    Was passiert also bei der Q so besonders? Nun, am Beispiel einer schönen Linkskurve:

    1. Anbremsen: Ein normales Motorrad (NM) federt deutlich ein, die Feder wird härter, der Nachlauf kürzer, die Straße meldet ihre Eigenarten deutlich. Bei der Q? Nix! Nicht einmal die Masse, die trotz allem nach vorne sackt, weil der Paralever, unter steigender Vorderradlast, den Nachlauf vergrößert. Die Q wird gleichzeitig auch "stabiler"... Hier kommen zu erstenmal die Handgelenke ins Spiel: Die Hälfte aller Q-Fahrer bremst mit durchgestreckten Armen (ist einfach leichter, man ist ja so faul, nicht wahr?).

    2. Einlenken: Wenn man es nicht übertrieben hat und die Bremse zum Einlenken löst, lenkt das NM nun leicht ein, fast von selbst, nicht zuletzt Aufgrund des noch reduzierten Nachlaufes (siehe oben). Die Q? Nix! Gestreckte Arme, vergrößerter Nachlauf, und schon hat man zum ersten Mal ein komisches Gefühl. Kennt ihr das: Die Q kann sich in die Kurve legen, ohne wirklich einzulenken? Man kommt also schon etwas schräg auf seinen Einlenkpunkt zu, aber so richtig angefangen hat sie noch nicht, die Kurve? Das ist es, hier ist der zweite Auslöser des Verspannungsreflexes (Angst vor der zu weiten Kurve). Nun gibt man's der Dicken aber: Drückt oder zieht kräftig am Lenker und/oder lehnt sich hinein und die Dicke klappt hinterher. Dritter Verspannungsreflex (Angst vor zu großer Schräglage, berechtigt). Gestreckte Arme, verspannte Haltung sabotieren nun den Lenkimpuls deutlich und zwingen dazu erheblich fester drücken zu müssen, als im Grunde notwendig gewesen wäre.

    3. Die Kurve an sich: Wir erinnern uns, leicht verspanntes Vorspiel = langsameres, weil verspanntes Einlenken! Schlimm? Jein! Nein, weil die Q so einiges verträgt. Ja, weil, je langsamer (nicht später) man vorher eingelenkt hat, umso größer ist die benötigte Schräglage (bei gleicher Geschwindigkeit, wohl gemerkt). Vierter Verspannungsmoment (die Angst vor dem wegrutschenden Vorderrad), der Radius wird grösser als angedacht... usw, usw...

    Man könnte nun noch weiter ausholen, den "Gas zu Reflex" noch mit einbauen... und es würde doch alles immer nur auf das gleiche hinauslaufen: Verspannte Lenkerhaltung. Zum fast 100% unbewusst dazu! Machen das auch erfahrene Motorradfahrer? Oh ja, und wie! *demütigguck*

    Sind Risers (Lenkererhöhungen) eine Lösung? Nein, zumeist nicht. Sie verändern zwar kurzfristig die ganz persönliche Belastungsspitzen, aber sie verschieben auch den Schwerpunkt des Systems nach hinten und sind somit direkter Auslöser für die oben beschriebenen Verspannungsreflexe. Zudem zwingen sie nehmen sie einem endgültig die Möglichkeit, sich mit dem Hintern abzustützen. Man hält sich beim Beschleunigen deutlich am Lenker fest! Falsch? Ja, ganz falsch! Der Lenker ist zum Lenken und nur zum Lenken, alles andere ist unerwünscht. Oder wolltet ihr einen Chopper? Da geht es nicht anders...

    Die Lösung: Auf eine dynamische Sitzposition achten! Knie an den Tank, Füsse mit den Ballen auf die Rasten und nur zum Bremsen und Schalten umstellen, Druck auf die Fussrasten, Becken rein (ja ja, schxxx Sessel), Rücken entspannt gerade halten, damit auch der Kopf gerade bleiben darf und mit ihm die Schultern entspannt. Entspannte Schulter, Ellbogen leicht geknickt, Hände locker auf den Lenker. In allen Situationen, auch wenn es brenzlig wird und ganz besonders beim Bremsen! Schultern, Arme und Hände sind nämlich das best mögliche Federsystem und erlauben es nur so dem Motorrad, sein eigenes selbststabilisierendes Gleichgewicht zu finden. Wenn die versammelte Mannschaft entspannt bleiben, schlagen Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten nicht durch. Für die Übertragung der (leider notwendigen) Köperbewegungen ans Motorrad sind ausschließlich Hintern, Knie und Füsse zuständig.

    Andernfalls bleibt nur die Cruiser Strategie: Deutlich langsamer Fahren, damit man trotzdem entspannt und sicher (und schmerzfrei) bleiben darf.

    LG
    Z

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    #32
    @zambelli

    einige wissen ja, das ich als Therapeut arbeite und z.Z. unterrichte ich noch an der Hoogeschool Nijmwegen in den Niederlanden.

    Deine Aspekte zu den schmerzenden Handgelenken beim Motorradfahren ,wäre ein Anstoß für meine Studentinen zur Bachelorarbeit.

    Kein Spaß,
    da du dir viele Gedanken zur Entstehung von Schmerzen gemacht hast- wenn auch ein rein technisches Erklärungsmodell, was noch medz.- therapeutisch untermauert werden muss!
    Ein Top - Beitrag !

    ich werde mal einen Link ins bei uns ins Forum stellen und die Studis sollen sich mal ein paar Gedanken dazu machen.

    Was machst du beruflich?

    LG Matti

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    #33
    @zambelli:

    wunderschön erklärt!!
    nur leider kann ich es nicht nachvollziehen
    beim anbremsen geb ich dir recht, aber schon beim einlenken mit der "zu weiten kurve" macht man das gas auf und schon gleitet man auf einer perfekten parabel durch die kurve.
    keine angst, keine verspannung (ausser mitten in dir kurve taucht ein hinderniss, zb in form eines joghurtbechers auf) keine schmerzen.


    abre das sind persönliche empfindungen!
    ich fahr die Q nun seit 1,5jahren, habe in der zeit 16.000km gemacht und selbst auf der urlaubsfahrt mit sozia und voller beladung das stilfserjoch hinauf und wieder runter keine probleme gehabt...

    so, nun genug des diskutierens...

    @ matti: wäre auf die studie gespannt!

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    #34
    Hi Matti,

    Mich haut es ja immer wieder vom Hocker...
    da du dir viele Gedanken zur Entstehung von Schmerzen gemacht hast
    NICHTS, absolut rein gar nichts, nix, null minus von dem, was hier steht ist von mir! Bernd Spiegel ist inzwischen 85 und fährt immer noch seine Fireblade, Ernst "Klacks" Leverkus, der Mann, der aus unseren Motorrädern die Gummikuh machte, ist Jahrgang 1922 (gewesen) und Keith Code, der wohl erfolgreichste Motorradtrainer der Welt, lehrt auch schon seit den 70ern. Von ihm kommen Gleichungen wie: "Falsche Technik = unangepasste survival reactions (Überlebensreflexe) = Schmerzen = unkonzentriert = noch mehr Fehler = noch mehr survival reactions...usw" und "Das Motorrad an sich ist selbststabilisierend, der Fahrer ist nur Störfaktor" oder auch "Die Kurve fährt das Motorrad alleine und wird, wenn überhaupt, ausschliesslich mit dem Hinterrad (Gasgriff) gesteuert".

    wenn auch ein rein technisches Erklärungsmodell, was noch medz.- therapeutisch untermauert werden muss!
    Da spricht der Professor in dir . Wir reden hier aber nicht von einer Theorie, sondern von einer Praxis, im Sinne einer tatsächlichen Durchführung einer Tätigkeit. Allein die drei Herren, die ich zitiert habe, dürften zusammen für über eine Million Kilometer gut sein. Handschmerzen sind absolut nichts Ungewöhnliches im Motorradsport. Alles schon tausendfach breit und platt getreten. Noch eine Studie? Glaube ich kaum, denn die Lösungsansätze sind immer die gleichen: Gelenkspezifische Fitness (auch Doping) und Verbesserung der Technik. Umsetzen muss sie jeder für sich auf seinem ganz eigenen Gespann. Wer zufrieden ist und sich entspannt, indem er sich Risers montiert und auch langsamer fährt, warum auch nicht...

    Nur ist dem meist nicht so, denn nun wollen hier die alten Herren (zu denen ich mich durchaus schon dazu zähle) ihre vollbepackten Brummer in die Kurven schmeissen und an den Kumpels dranbleiben. Zudem auch sitzen, wie zuhause im Sofa und noch den Blick frei haben für die Schönheiten der Landschaft. Kuck sie dir einfach nur an, "dann weisse Bescheid", würde der Horst Schlemmer sagen. Fitness? So lala. Gelenkspezifisch? Klar, wenn du Bäcker oder Stahlarbeiter bist/warst, vielleicht. Aber ein Bürohengst? Technik, im Sinne der Dinge, wie sie seit 40 Jahren gepredigt werden? Setzen, Pfeiffer, ungenügend! Nee, das hat BMW schon Klasse gemacht, uns da einen Pott hinzustellen, der fast alle Fehler abfedert. Aber eben nur fast, denn zaubern kann keiner und Eigenarten hat sie trotzdem, die Q...

    Was machst du beruflich?
    Bürohengst (Wirtschaftsprüfer), aber auch 15 Jahre Volley-Ball mit allen Konsequenzen für Knie, Rücken, Schulter, Hände... Will nur heissen, jeder kann's lernen - und sollte er auch, weil es mit Sicherheit zu tun hat. Und es macht auch Spaß, sich an diese Dinge heran zu arbeiten. Ganz besonders auch, wenn du spürst, wenn die ersten Resultate kommen, wenn du 10 Stunden am Stück Alpen glühen kannst und die alten Knochen ohne zu murren mitmachen... (ausser der schxxxx Originalbank natürlich!! ). Aber warum nur, trotz aller Führerscheinauflagen, Sicherheitstrainings und aller Enduroseminare dieses absolut fundamentale Grundwissen so versackt ist, ist mir irgendwie schleierhaft.

    LG
    Z.

    PS. Der "twogoowtwodie" (sehe gerade deinen EIntrag)
    aber schon beim einlenken mit der "zu weiten kurve" macht man das gas auf und schon gleitet man auf einer perfekten parabel durch die kurve.
    Na ja, ein bischen verquer dargestellt, aber die perfekte Parabel ist der Idealzustand. Wenn du beim Einlenken zu früh Gas ansetzt, zudem noch mit dem niedlichen Lastwechselschlag, für den unsere Q ja so berühmt ist, lenkt das Moped nicht ein, sondern fährt gerade aus. Durchaus auch schon mit Schräglage und ganz besonders, wenn durch gestreckte Arme, der Lenksimpuls nicht deutlich genug kommt (ein Arm behindert den anderen = Verspannung). Danach in der Kurve, K. Code würde es "Coasting" nennen, gleichmässig am Gas, kein frenetisches Lenken mehr, ohne große Lastverschiebung und ganz entspannt ziehst du deine Parabel über den Scheitelpunkt hinweg. So wie du es beschreibst. Aber, jeder Mensch (und auch jede Maschine) hat nun seine eigene Eingangsgeschwindigkeit, seine eigene Schräglage, seine eigene Vorstellung von Grip, von Einlenkgeschwindigkeit, da "triggert" es dem Menschen seinen natürlichen Überlebensreflex. Jeder! Gestreckte Arme und unwillkürlich festere Haltung des Lenkers sind die ersten Anzeichen dafür, Lenkkorrekturen und Gasmodulation vor dem Scheitelpunkt sind weitere. Beide verändern sie die angedachte Grundlinie und lösen ihrerseits wieder neue Reflexe (und Verspannungen) aus... Und um bei Mattis Sprache zu bleiben: Viele "fälschen" in der Folge dann auch noch (aus reiner Ermüdung) ihre Bewegung am Kurvenausgang, will heißen, und halten sich am Lenker fest, anstatt mit dem Unterkörper. Ganz vereinfacht zusammengefasst.

    Wenn du keine Schmerzen hast, will das heißen, dass du entweder fit genug bist (oder gedopt ), oder wenig Fehler machst, die deinen ganz persönlichen Verspannungsreflex auslösen würden, oder eben beides zusammen. Und "wenig Fehler" kann durchaus bedeuten, dass du "langsam genug" fährst.

    (Boah, ist schon wieder lang geworden. Darum lest euch doch ruhig ein wenig in die Materie ein. Und spielt es mit euren Mopeds heraus, damit das was hier nur Worte sind, zu Sinn werden kann. Es ist sehr sehr interessant, es ist gut für die Sicherheit und ich brauch nicht so viel schreiben... LOL)
    Z.

  5. Registriert seit
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    #35
    Zitat Zitat von Zambelli Beitrag anzeigen
    Hi Matti,

    Mich haut es ja immer wieder vom Hocker...
    Alles schon tausendfach breit und platt getreten. Noch eine Studie?
    .LG

    Ich hoffe nicht ( bei deinem Job ) vom Bürohocker !!
    Wenn es eine Studie gibt, so kannst du doch einen Link darauf verweisen.
    Eine Studie aus rein mediz.-therapeutischer Sicht existiert bisher noch nicht.

    Wenn es auch nicht Deine Worte waren danke ich dir für die Zitate !!
    Alle drei kenne ich nicht.....aber anscheinend hast du während der Arbeit viel Zeit

    ich arbeite zwar auch. Aber es werden gerade Klausuren geschrieben und man hört nur den leisen Tastendruck.

    So Schluss jetzt , sonst könnten die Studis noch auf den Gedanken kommen, dass ich während der Aufsicht nur im Netz surfe

    LG matti

  6. Pouakai Gast

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    #36
    Zitat Zitat von Zambelli Beitrag anzeigen
    Viele "fälschen" in der Folge dann auch noch (aus reiner Ermüdung) ihre Bewegung am Kurvenausgang, will heißen, und halten sich am Lenker fest, anstatt mit dem Unterkörper. Ganz vereinfacht zusammengefasst.
    Jo, ich zum Beispiel.
    Ist für mich immer das Zeichen 'ne Pause zu machen bzw. endlich am Ziel anzukommen.

  7. Registriert seit
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    #37
    aber anscheinend hast du während der Arbeit viel Zeit
    Haha, schön wär's. Ich hab' Urlaub und der Bengel schläft...

    Ich glaube, in den drei Büchern findest du wonach du suchst. Wobei mich vor allem das "Twist the wrist II" (1993) beeindruckt hat.

    Ein paar interessante, "wissenschaftlichere" Ansätze sicher hier: Motorcycle dynamics, unter "Papers"wobei ganz besonders das hier und auch das hier zum Thema Vibrationen passen. Ansonsten, einfach selber schmökern, weil "motorcycling hands pain" googelt 56 mio Einträge. Eigentlich fahre ich ja lieber...

    @Pouakai: Eine weitere Form von Einsicht. So ist das auch gemeint! Ergeht mir genauso...

    LG
    Z

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    #38
    leute, leute, leute...

    wieso schreiben wir hier eingentlich so viel.
    wenn ich die ausführungen von zambelli zusammenfassen darf (welche er wohl durch reichliche lektüre untermalen kann), gibt es 2 gründe für die gelenkschmerzen:

    1. sch*** geometrie, siehe supersportler
    2. ungenügende fahrtechnik, dadurch verspannung und furcht

    also kauft euch die rechte maschine (was hier im forum eigentlich schon abgehakt sein sollte) und macht euch locker beim fahren...

    so, fred für mich beendet!!!

  9. Registriert seit
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    #39
    2 gründe für die gelenkschmerzen
    So einfach??

    Eigentlich kommen noch dazu:
    3. Fitness, Dehnbarkeit, Bauch (ich!)
    4. Alte Verletzungen (hallo, hier!)

    Und zweitens betreffen "survival reactions" jeden. Wir fahren alle an der Grenze, wo es Spass macht und manchmal auch ein klitzekleinwenig Angst. Auch misch und disch und Valentino und alle anderen! Nur hat eben nicht jeder Handschmerzen... Obwohl, Valentino i.M. schon...

  10. Registriert seit
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    #40
    Hallo!

    Neben den vielen interessanten Beiträgen in diesem Thread möchte ich noch eine weitere Möglichkeit beisteuern, die zu einem schmerzenden, kraftlosen Handgelenk führen kann: Der Handschuh.

    Mein Mittelfinger-Knöchel der rechten Hand steht weiter heraus als beim Durchschnitt der Bevölkerung und meine Handschuhe haben an den Knöcheln Protektoren. Ich besitze diese Handschuhe seit mehreren Jahren und hatte bisher keine Probleme, bin aber zuvor eine Honda gefahren. Seit diesem Jahr habe ich die GS und langsam aber sicher schmerzte meine Gashand immer mehr und wurde immer kraftloser. Zunächst dachte ich auch eher an die Lenkerposition oder an stärkere Vibrationen als Ursache. Dann fiel mir auf, dass meine Handschuhe eigentlich zu eng sind. Diese Möglichkeit habe ich zunächst ausgeblendet, da ich ja zuvor beschwerdefrei gefahren bin.
    Der Durchmesser des Gasgriffs ist bei der GS jedoch kleiner als er bei der Honda war und die Knöchel treten umso stärker hervor, je mehr man die Finger krümmt (das kann man sehr leicht sehen, wenn man seine Hand um den Zeigefinger der anderen Hand schließt).


    Ich habe mir jetzt größerere Handschuhe ohne Protektoren zugelegt und der sehr unangenehme Spuk hat sein Ende gefunden.

    Gruß

    Q-leap


 
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