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Schmierung des Kardanritzels Notwendig?

Erstellt von GS-Eyo, 27.10.2015, 11:16 Uhr · 12 Antworten · 2.045 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Schmierung des Kardanritzels Notwendig?

    #1
    Hallo Leute,

    ich habe bis jetzt bei meiner R 1200 GS MÜ alles alleine gemacht, auch wenn BMW mir die Garantie gestrichen hat.

    Nun hat die Maschiene 46000 Km weg und ich wollte die 50000 Km inspektion machen.

    Beim Teile Kaufen fragte mich BMW ob ich regelmäßig den Ritzel von der Kardanausgangswelle in die Eingangswelle schmieren würde.

    Ist das wirklich nötig, dass ist jetzt meine 3 GS und ich habe dass noch nie gemacht, und alle Maschienen hatten bis ich die Verkauft hatte teilweise um die 150000 Km weg.

    Ich habe noch nie einen Kardanschaden oder sonst irgendwelche Ausfälle gehabt und habe immer selber gschraubt, meine Motorräder habe noch nie eine fremde Werkstatt gesehen.

    Schmiert Ihr Eure Kardanwellen?
    Und wenn ja gibt es da ein bestimmte intervall oder vorgeschriebenes Fett?

    Vielen Dank im voraus.

    Gruß Eyo

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Lt. BMW-Inspektionsvorgaben ist das nicht notwendig:

    inspektionsvorgaben1.jpginspektionsvorgaben2.jpg

    Gruß,
    maxquer

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hallo Maxquer,

    vielen Dank für Deine Antwort und die Liste.
    Macht es den einer vorn Euch? Ist es sinnvoll es zu tun?

    Gruß Eyo

  4. Registriert seit
    15.06.2014
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    409

    Standard

    #4
    Bei älteren BMW- Maschinen (K- Modell) ist es laut BMW auch nicht vorgeschrieben. Aus Erfahrung wird jedoch DRINGEND dazu geraten!!! Das Mittel der Wahl ist dafür STABURAGS. Damit hält mein Kardan schon seit 30 Jahren ohne Probleme

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Moin allerseits ,
    seit vielen Jahren schraube ich an allen meiner Bikes zu 95 % selbst , lasse nur von Werkstätten meines Vertrauens zuarbeiten .
    Den besagten Kardan schmiere ich mit dickem weissen Fett jedes Jahr , kippe das Endgetriebe ab und schaufel ne Portion Fett da dran wo der Abrieb ansetzt - ganz egal was der in seinen Plänen vorsieht .

    Ich bin ja auch derjenige der einen Öelkühlerschutz fertigt und montiert obwohl Berlin so was nicht für notwendig hält und fast per Garantieverlust verhindert .

    Sei es drum , jeder wie er mag .

    ... es grüßt der Bastler .

    Die schönsten Momente im Leben sind zweifelsohne die Drehmomente.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Alle wollen alles-ich muß Beitrag anzeigen
    ganz egal was der in seinen Plänen vorsieht .
    Aber wovon soll der gute Mann denn leben wenn du deine Teile einfach fettest, statt sie periodisch neu zu kaufen???

  7. Registriert seit
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    #7
    Hi
    Ich würde fetten wenn das Teil aus irgendeinem Grund offen liegt aber: nach 90Tkm (Tausch der Schwingenlager) war noch immer Fett an den dafür vorgesehenen Stellen. Gut, weil's offen war habe ich das alte Fett abgewischt und neues drangemacht. Notwendig gewesen wäre es nicht.
    Bei den älteren Wellen ohne Doppelzahn o.Ä. besteht dazu die Gefahr, dass man sie falsch zusammensteckt.

    Zu verwenden ist ein extrem haftendes Fett wie z.B. STABURAGS. Normales Kugellagerfett taugt nicht und auch die Methode "viel hilft viel" ist sinnlos.
    Ganz nebenbei: Ein Kardanritzel kenne ich nicht.
    gerd

  8. Registriert seit
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    #8
    Hallo zusammen,

    als an meiner 07 er das HAG gewechselt wurde, stand ich daneben wie der "Freundliche" die Verzahnung gefettet hat, diese war vorher knochentrocken.
    Auf meine Nachfrage wie das so trocken sein kann hat er mir erzählt, dass wohl häufiger im Werk vergessen wird das Ding einzufetten.

    Die Sinnhaftigkeit von Fett auf der Verzahnung erschließt sich für mich durchaus, alledings hat es auch 30.000 KM ohne funktioniert.

    Gruß

    Dirk

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Kardanritzel?

    Geht es um die Innen-/Aussenverzahnung der Kardanhalbwellen? (die den Längenausgleich der Kardanwelle über den Arbeitsweg darstellen?)

    Habe das Ding noch nie offen gehabt, aber über den Winter könnte man ja mal nachschauen.

    Extrem arbeiten gegeneinander mussen die Halbwellen ja nicht, aber wenn das schieben bisserl leichter geht und keine Metall/Metallfriktion statt findet, ist es sicher besser fürs Material.

    Ich würde wohl ein Ketten- und Flächengleitmittel nehmen (Fett mit Haftverbesserer, ist wie Leim), oder würde das der Leichtgängigkeit des achsialen Ausgleichs eher abträglich sein?

    Habe auch noch reichlich diverse Klüber Schmier- und Haftpasten vorrätig (sammle als Inschenör alles wie ein Eichhörnchen, der Frau ist es ein Graus )

  10. X-Moderator
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    Standard

    #10
    Ich würde auch fetten, habe ich auch gemacht als ich an meiner HP2 Enduro den Wellendichtring vom Getriebe erneuern musste. Aber damals war noch genügend Fett auf der Verzahnung.
    Klüber/Fett ist meiner Meinung das Beste dafür. (kostet auch nicht zuviel)

    Gruß Andreas


 
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