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Schweineeimer Made by BMW

Erstellt von Paraglyder, 15.05.2009, 20:54 Uhr · 399 Antworten · 68.637 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    Ich sehe aber starke Unterschiede gegenüber diesen amerikanischen Gepflogenheiten. Es tut mir immer wieder leid zu sehen, wie hier Dinge in einem Vermutungsbrei zusammengeruehrt werden. Man kann auch alles herumwuergen und zerkauen, bis es nur noch ekelig aussieht.

    Nun zurück zur GS. Die Sparmassnahmen und -ziele bezüglich der GS, zum Beispiel - 20% Kosten bei der Entwicklung der R 12 (übrigens nicht erreicht), das hat weniger mit Gewinnmaximierung zu tun, als mit dem Zwang die Kosten zu senken. Weil die GS teuer in der Herstellung ist. Das hat BMW offen dargelegt, und für mich jedenfalls nachvollziehbar begründet. Die letzten R 1150 GS wurden fast ohne Gewinn im Preis verkauft. Aber das glaubt hier sowieso niemand, sondern es ist halt einfacher zu glauben der Unternehmer sei ein Teufel.

    Hier wird immer wieder erwähnt wie ach so teuer die GS sei. Was kostet denn die Tiger? Was kostet die Stelvio? Was die neue Multistrada?

  2. Registriert seit
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    Standard eine Frage der Kommunikation

    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen

    Hier wird immer wieder erwähnt wie ach so teuer die GS sei. Was kostet denn die Tiger? Was kostet die Stelvio? Was die neue Multistrada?
    .

    Denke es ist hilfreich die Dinge in einen Vergleichsrahmen zu stellen, um sie angemessen zu beurteilen.

    Einziger Garant auf dem Weltmarkt zu bestehen ist ausreichend Überschüsse mit den Produkten zu verdienen, um die Modellpalette vernünftig weiterzuentwickeln und auch zu erweitern.

    Dies schliesst auch ein, wenn man in andere Märkte verkaufen will, dass Produktionsstätten in China oder sonst wo in Asien gebaut werden, weil die
    Kaufkraft dort damit gestärkt wird.

    Das machen andere längst und positive Synergieeffekte wie auf die Stückpreise von Komponenten beispielsweise hätte dies ohnehin.

    In Krisenzeiten ist für Mitbewerber, die nicht über eine ausreichende Grösse verfügen das Risiko sehr hoch aus dem Markt auszuscheiden.

    Eine gewachsene Grösse bringt andererseits unbestritten Probleme mit sich, den Kundenstamm individuell zu adressieren.

    Hier sehe ich allerdings immer wieder das Fehlen von begleitenden Informationen die Transparenz von Verbesserungsmaßnamen betreffend, wichtig für eine realistische Einschätzung der Situation.

    Dort könnte man ansetzen und entsprechend gezielt von Kundenseite Nachfragen diesbezüglich intensivieren.



    Gruss aus Köln



    .

  3. Registriert seit
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    20.643

    Standard

    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Ich sehe aber starke Unterschiede gegenüber diesen amerikanischen Gepflogenheiten. Es tut mir immer wieder leid zu sehen, wie hier Dinge in einem Vermutungsbrei zusammengeruehrt werden. Man kann auch alles herumwuergen und zerkauen, bis es nur noch ekelig aussieht.

    Nun zurück zur GS. Die Sparmassnahmen und -ziele bezüglich der GS, zum Beispiel - 20% Kosten bei der Entwicklung der R 12 (übrigens nicht erreicht), das hat weniger mit Gewinnmaximierung zu tun, als mit dem Zwang die Kosten zu senken. Weil die GS teuer in der Herstellung ist. Das hat BMW offen dargelegt, und für mich jedenfalls nachvollziehbar begründet. Die letzten R 1150 GS wurden fast ohne Gewinn im Preis verkauft. Aber das glaubt hier sowieso niemand, sondern es ist halt einfacher zu glauben der Unternehmer sei ein Teufel.

    Hier wird immer wieder erwähnt wie ach so teuer die GS sei. Was kostet denn die Tiger? Was kostet die Stelvio? Was die neue Multistrada?
    Moin, ich stimme hier voll und ganz zu.
    Und wer mir erzählen will, früher war alles besser, ist in meinen Augen ein Schnacker. Die Qualität ist fast überall deutlich besser geworden als früher. Macht man sich die Mühe und vergleicht den Preis einer GS Bj. 89 mit dem von einer aus 09 wird man ziemlich überrascht sein. Nur ordentlich sollte gerechnet werden, Inflationsraten runter rechnen, Zubehör und Ausstattung, die es nicht gab auch raus und dann kommt die groß Überraschung
    Vor 30 Jahren sind Autos doch schon im Ausstellungsraum durchgerostet, nur mal so als Beispiel. Und wenn ich beim mir die Gebrauchten anschaue, dann sind die anderen Marken genauso viel oder wenig gammelig wie die gebrauchten BMW. Ischa eijenartisch , oder

    Keine Frage es gibt bedauerliche Ausrutscher in der Fertigung, abba gemessen an der Stückzahl doch wohl eher gering. Ich bin und war immer mit meinen Möpis zufrieden. Ich war mit meiner XT 600 zufrieden, obwohl ich alle 500 Km erstmal die Kiste wieder zusammen schrauben mußte, weil alles losgerappelt war. Das war aber auch stand der Technik und war auch spaßig. Nur heute hätte ich da keinen Bock mehr drauf.

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Das ist wohl das Problem: noch kann BMW von dem Ruf der Zuverlässigkeit zehren, den sie sich früher mal erworben haben. Aber irgendwann ist dieser Ruf aufgezehrt.
    Da ich seit 1982 immer wieder von BMW weg bin und immer wieder zurück kam ist mir dieser Ruf der Zuverlässigkeit seit jeher unerklärlich.
    Die meisten Probleme hatte ich persönlich mit den 2-Ventilern. Egal ob Getriebe neu lagern nach 50 tkm, Unterlegscheibenbruch im Kardan (natürlich weit weg von daheim), zusammengebrochene Batterie, riefige Bremsscheiben nach 20 tkm, unrunde Trommelbremsen, RT, die sich selber die Farbe vom Tank wegkratzt, nicht praxistaugliche Hauptständer, wegfaulende Auspuffanlagen, ...) .
    Bei der R1150R war im Vergleich schon wesentlich besser, aber das erste Moped mit Forums-Begleitung. Und was hat man da alles gelesen: Zusammenbrechende Batterien, gebrochene Kabelbäume, kaputtgehende Winkeltriebe, abblätternder Lack an Gabel und Motor, Benzinpumpenprobleme.
    Ich kann mich genau erinnern, wie ich schwer am überlegen war eine Originalbatterie als Ersatz zu kaufen. Der vielen negativen Berichte wegen. Und Ölnebel am Kardan hatte ich auch.

    Die 12er ist mein bisher bestes Moped. War aber auch nicht mängelfrei, wie alle BMWs zuvor. Der größte Ärger war noch die Tank-/Restreichweitenanzeige, da waren mir die zwei Bezinhähne an den alten 2V lieber.
    Ich habe den Schaumstoff erst bei 30tkm/2 Jahren entfernt. Darunter alles wunderbar, schöner wie bei Peter-K.

    Von daher stand für mich BMW noch nie für Zuverlässigkeit. Zurückgekommen bin ich immer wieder wegen der Kombination aus handlichem Fahrwerk und viel Hubraum/niedriger Drehzahl. Zu den Vierventilern wegen den super Fahrwerken, die für schlechte Schwarzwald- und Alpenstrassen gemacht sind.

  5. Registriert seit
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    @Neno; jetzt wird dir auch ganz schnell die blauweiße Brille verpaßt.

    So passiert es - auch hier - den Leuten, die keine Probleme mit ihren BMW-Wuppdies haben.

    "Beweis-Bilder" das es anders geht habe ich von Stirndeckel, Bremscheibenaufnahme oder Schrauben bereits häufiger eingestellt. Meine 12erGS von 03/2004 sah nach ~50.000 KM noch Top aus, was sich auch im Wiederverkaufpreis positiv bemerkbar machte. Meine jetzige R1200R ist nach ~45.000 Km ebenfalls noch einwandfrei! Ein Servicemobil habe ich über ~200.000 Km mit verschiedenen BMWs noch nie in Anspruch nehmen müssen und bin immer auf eigenen Rädern gut nach Hause gekommen. Mit meinen Japanern ist mir dies auf ca ~250.000 Km ebenfalls gelungen. Je nach Alter war der Zustand optisch eher schlechter als besser; ist allerdings einige Jahre her.


    Und die älteren BMWs, speziell die 2V, waren keinesfalls unanfälliger. Aber Oldtimern und kleinen Kindern verzeiht man immer.

    Den Ärger und Frust den jeder Einzelne bei Fehlern und Mängeln mitmacht, kann ich sehr gut verstehen. Ginge mir kaum anders.
    Deshalb:
    Egal welche Marke, würde bei mir ein Motorrad, welches mich ärgert kurzfristig entsorgt werden. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

  6. Registriert seit
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    Auch die anderen Hersteller achten auf die Minimierung der Produktionskosten. Triumph hat vor noch gar nicht langer Zeit ein neues Werk in Thailand eröffent, welches eine Kapazität von 130.000 Maschinen pro Jahr hat (also noch 30.000 Motorräder mehr als Spandau). In welche Länder diese 130.000 Motorräder wohl exportiert werden. Nur nach Asien? Wers glaubt wird selig, wie meine Großmutter immmer zu sagen pfelgte.

    CU
    Jonni

  7. Registriert seit
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    Standard

    Und BMW leistet sich eben den Luxus, in Berlin Motorräder zu produzieren. Wie hieß es vorigen Freitag bei der Werksbesichtigung: IG Metall-Tarifvertrag = 35 Stundenwoche! 10km weiter in Brandenburg könnten sie laut Tarifvertrag schon mit einer 38 Stundenwoche arbeiten.

    Grüße
    Steffen

  8. Registriert seit
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    Da prallen zwei gegensätzliche Dinge aufeinander:

    Einerseits will keiner wirklich eine BMW made in China - schon wegen der Arbeitsplätze in Deutschland - und
    andererseits sollte sich der hohe Einstandspreis für eine BMW auch in der Qualität wiederfinden.

    Ich meine, dass es für BMW selbstverständlich sein sollte, rostfreie Schrauben einzusetzen. Die zusätzlichen Kosten sind nicht so gewaltig, dass sie auf den Kaufpreis durchschlagen.
    Außerdem: Was für ein Bild gibt eine fast neue, rostende BMW in der Öffentlichkeit ab? Lieber den Werbeetat etwas kürzen....

  9. Registriert seit
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    Standard

    Zitat Zitat von Heme Beitrag anzeigen

    Ich meine, dass es für BMW selbstverständlich sein sollte, rostfreie Schrauben einzusetzen. Die zusätzlichen Kosten sind nicht so gewaltig, dass sie auf den Kaufpreis durchschlagen.
    Außerdem: Was für ein Bild gibt eine fast neue, rostende BMW in der Öffentlichkeit ab? Lieber den Werbeetat etwas kürzen....
    .

    Technisch gesehen sind solche Maximalforderungen häufig selbst zu beliebigen Preisen nicht realisierbar.

    Denn Korrosionsschutz ist oft kontrapunktiv für die geforderten Materialfestigkeiten.

    Je nach Exposition wird man zusätzliche Schutzmaßnahmen ergreifen
    oder konstruktiv was ändern müssen.


    Gruss aus Köln



    .

  10. Baumbart Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Ez 4 / 07, 44.000 km, Kullanz zunächst abgelehnt wg. hoher Kilometerleistung, jetzt gibt's 90 Eus (50 % Material)
    Update: nachdem man die Verheerung life sah rang man sich zu 100 % Material durch. Bin noch nicht glücklich, aber etwas beruhigt.


 
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