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Servicepreise-Bezahlbar?

Erstellt von Tobias, 31.01.2005, 23:32 Uhr · 2.424 Antworten · 639.255 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    In Aussiland ja, , nennt sie BYO. (bring your own)

    Mal ehrlich ,es ist doch schon bekloppt, 30 Euro pro Liter Fassplöre zu bezahlen (Regieaufschlag hin oder her) wenn man das Zeugs als Privatverbraucher für 5-8 Euro je Liter im Inet bestellen kann. Müssen 200-600 % Aufschlag sein?

  2. Registriert seit
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    Hier ist's sehr obstlastig - der Vergleich von Äpfel und Birnen dominiert...

    Laßt doch einfach jeden machen was er/sie/es für richtig hält...

    Die wichtigste Botschaft ist die Kommunikation mit der Werkstatt - wenn ich merke, daß mitgebrachtes Öl nicht so gut ankommt, dann lasse ich das während der Garantiezeit und im vermutlichen Kulanz-Zeitraum sein und zahle die Apothekerpreise.

    Bei meinem BMW PKW-Händler war das null Problem - im Gegenteil, die Empfehlung kam vom Mitarbeiter...
    Beim Fahrzeug meiner Frau - wurde bei der Frage nach dem Öl heftig rumgezickt, also kaufe ich dort in den ersten Jahren die Autohausplörre.

    Die 100 € Mehrpreis bringen mich nicht einem Insolvenzantrag näher - und wenn es dann mal richtig knallt verlasse ich mich auf ein Autohaus, daß zu 100 % hinter mir steht, wenn ein Kulanzantrag gestellt werden muss.


    Um zur Ausgangsfrage zu kommen: Servicepreise bezahlbar?

    JA sind sie - es gibt immer einen, der es billiger macht - die Entscheidung kann jeder selbst treffen - mit den Folgen muss er ja auch selbst leben.

    Es gibt Fahrzeughersteller, da kosten neue Reifen oder neue Bremsen ein kleines Vermögen - das kann man heutzutage ja vorher in Erfahrung bringen und in den Kaufwunsch einfliessen lassen...

    PoWder

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    Zitat Zitat von PoWder Beitrag anzeigen
    Um zur Ausgangsfrage zu kommen: Servicepreise bezahlbar?

    JA sind sie - es gibt immer einen, der es billiger macht - die Entscheidung kann jeder selbst treffen - mit den Folgen muss er ja auch selbst leben.
    Ja, so ist es. Wobei die Frage ist was diese "Folgen" sind...

    Ich denke der Preis sollte sich an der Leistung und den Anforderungen diese zu erbringen sowie an den "sonstigen Kosten" orientieren. Ich bin bereit für eine komplexe Leistung, die entsprechende Kentnisse und Erfahrung erfordert, auch ordentliche Stundenlöhne zu bezahlen. Auch ich bin bereit für ordentliche Leistung bei moderaten Stundenlöhne (z.B. 45€ Meister im Sanitär) einen entsprechenden Materialaufschlag zu bezahlen.

    Nicht bereit bin ich, wenn ich für 08/15 Arbeiten, die der Lehrling im 1 Lehrjahr erledigt (z.B. Inspektion) Stundensätze von weit über 100€/Stunde UND dann noch 35€/Liter Öl bezahlen soll (alle Zahlen "Großraum München"). Da hört es bei mir auf.

    Mir ist allerdings klar, dass wir Verbraucher auch mit daran schuld sind: Wenn man erwartet, dass der Händler in repräsentative Räumen mit überquellendem Showroom aufwartet, einen jederzeit mit Kaffee und Mitarbeitern mit viel Zeit empfängt, möglichst alle Modelle für kostenlose Probefahrten bereit hat und selbstverständlich für die Reparaturzeit ein kostenfreies Ersatzfahrzeug anbietet und beim Kauf möglichst viel Rabatt gewährt ... ja dann ist klar, dass es sein Geld irgendwo verdienen muss.

    Da er das ganze Brimborium nicht wegen mir machen muss (ich zahle meinen Kaffee und das Ersatzfahrzeug wenn ich es nutze)... mache ich soweit möglich einen großen Bogen um diese "Glaspaläste" und schraube lieber selbst oder gehe zum Schrauber "um die Ecke" (wobei die "guten Schrauber" immer seltener werden). Da sind dann auch die Servicepreise bezahlbar - und selbst der Aufschlag aufs Öl hält sich in solchen Grenzen, dass ich ihm diese € gerne gönne.

    Gruß, Peter

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    Zitat Zitat von znark Beitrag anzeigen
    Ja, so ist es. Wobei die Frage ist was diese "Folgen" sind...
    Meine unbedeutende Meinung dazu:

    1 - Während der Garantiezeit: Rumgeeier ob eine Garantieleistung vorliegt oder nicht

    2 - nach der Garantiezeit in der Zeit mit Kundenhoffnung auf Kulanzleistungen: Wahrscheinlich KEINE Kulanzzusagen mehr

    3 - Danach (Orientierung 4 oder 5 Jahre nach Erstzulassung) : Schnurzpiepegal

  5. Registriert seit
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    Mir stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt sowieso die Frage, ob sich der Besuch beim freundlichen noch auszahlt. Meine GS ist nun 10 Jahre alt. Vorteile erziele ich beim meinem freundlichen sowieso nicht, da ich mir wohl nie eine neue BMW leisten will. Warum auch. Ergo bekomme ich keine Sonderkonditionen wenn ich meine da abgeben würde.
    Heute wollte ich den Termin machen. Die Werkstatt liegt zu mit Arbeit und vor unserem Motorrad Ausflug ist nichts mehr frei. Also werde ich wohl den Öl Wechsel selber vollziehen.
    Eine freie Werkstatt wird das Ventilspiel vermutlich auch machen können. Es gibt ein/zwei gute hier bei denen auch Kollegen sind.

    Zeit zum Umdenken(?).......könnte ja schon fast ein guter Vorsatz für's neue Jahr werde

    Gesendet von meinem MI 8 Pro mit Tapatalk


 

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