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Servicepreise-Bezahlbar?

Erstellt von Tobias, 31.01.2005, 23:32 Uhr · 2.433 Antworten · 658.344 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    In Aussiland ja, , nennt sie BYO. (bring your own)

    Mal ehrlich ,es ist doch schon bekloppt, 30 Euro pro Liter Fassplöre zu bezahlen (Regieaufschlag hin oder her) wenn man das Zeugs als Privatverbraucher für 5-8 Euro je Liter im Inet bestellen kann. Müssen 200-600 % Aufschlag sein?

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    Hier ist's sehr obstlastig - der Vergleich von Äpfel und Birnen dominiert...

    Laßt doch einfach jeden machen was er/sie/es für richtig hält...

    Die wichtigste Botschaft ist die Kommunikation mit der Werkstatt - wenn ich merke, daß mitgebrachtes Öl nicht so gut ankommt, dann lasse ich das während der Garantiezeit und im vermutlichen Kulanz-Zeitraum sein und zahle die Apothekerpreise.

    Bei meinem BMW PKW-Händler war das null Problem - im Gegenteil, die Empfehlung kam vom Mitarbeiter...
    Beim Fahrzeug meiner Frau - wurde bei der Frage nach dem Öl heftig rumgezickt, also kaufe ich dort in den ersten Jahren die Autohausplörre.

    Die 100 € Mehrpreis bringen mich nicht einem Insolvenzantrag näher - und wenn es dann mal richtig knallt verlasse ich mich auf ein Autohaus, daß zu 100 % hinter mir steht, wenn ein Kulanzantrag gestellt werden muss.


    Um zur Ausgangsfrage zu kommen: Servicepreise bezahlbar?

    JA sind sie - es gibt immer einen, der es billiger macht - die Entscheidung kann jeder selbst treffen - mit den Folgen muss er ja auch selbst leben.

    Es gibt Fahrzeughersteller, da kosten neue Reifen oder neue Bremsen ein kleines Vermögen - das kann man heutzutage ja vorher in Erfahrung bringen und in den Kaufwunsch einfliessen lassen...

    PoWder

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    Zitat Zitat von PoWder Beitrag anzeigen
    Um zur Ausgangsfrage zu kommen: Servicepreise bezahlbar?

    JA sind sie - es gibt immer einen, der es billiger macht - die Entscheidung kann jeder selbst treffen - mit den Folgen muss er ja auch selbst leben.
    Ja, so ist es. Wobei die Frage ist was diese "Folgen" sind...

    Ich denke der Preis sollte sich an der Leistung und den Anforderungen diese zu erbringen sowie an den "sonstigen Kosten" orientieren. Ich bin bereit für eine komplexe Leistung, die entsprechende Kentnisse und Erfahrung erfordert, auch ordentliche Stundenlöhne zu bezahlen. Auch ich bin bereit für ordentliche Leistung bei moderaten Stundenlöhne (z.B. 45€ Meister im Sanitär) einen entsprechenden Materialaufschlag zu bezahlen.

    Nicht bereit bin ich, wenn ich für 08/15 Arbeiten, die der Lehrling im 1 Lehrjahr erledigt (z.B. Inspektion) Stundensätze von weit über 100€/Stunde UND dann noch 35€/Liter Öl bezahlen soll (alle Zahlen "Großraum München"). Da hört es bei mir auf.

    Mir ist allerdings klar, dass wir Verbraucher auch mit daran schuld sind: Wenn man erwartet, dass der Händler in repräsentative Räumen mit überquellendem Showroom aufwartet, einen jederzeit mit Kaffee und Mitarbeitern mit viel Zeit empfängt, möglichst alle Modelle für kostenlose Probefahrten bereit hat und selbstverständlich für die Reparaturzeit ein kostenfreies Ersatzfahrzeug anbietet und beim Kauf möglichst viel Rabatt gewährt ... ja dann ist klar, dass es sein Geld irgendwo verdienen muss.

    Da er das ganze Brimborium nicht wegen mir machen muss (ich zahle meinen Kaffee und das Ersatzfahrzeug wenn ich es nutze)... mache ich soweit möglich einen großen Bogen um diese "Glaspaläste" und schraube lieber selbst oder gehe zum Schrauber "um die Ecke" (wobei die "guten Schrauber" immer seltener werden). Da sind dann auch die Servicepreise bezahlbar - und selbst der Aufschlag aufs Öl hält sich in solchen Grenzen, dass ich ihm diese € gerne gönne.

    Gruß, Peter

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    Zitat Zitat von znark Beitrag anzeigen
    Ja, so ist es. Wobei die Frage ist was diese "Folgen" sind...
    Meine unbedeutende Meinung dazu:

    1 - Während der Garantiezeit: Rumgeeier ob eine Garantieleistung vorliegt oder nicht

    2 - nach der Garantiezeit in der Zeit mit Kundenhoffnung auf Kulanzleistungen: Wahrscheinlich KEINE Kulanzzusagen mehr

    3 - Danach (Orientierung 4 oder 5 Jahre nach Erstzulassung) : Schnurzpiepegal

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    Mir stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt sowieso die Frage, ob sich der Besuch beim freundlichen noch auszahlt. Meine GS ist nun 10 Jahre alt. Vorteile erziele ich beim meinem freundlichen sowieso nicht, da ich mir wohl nie eine neue BMW leisten will. Warum auch. Ergo bekomme ich keine Sonderkonditionen wenn ich meine da abgeben würde.
    Heute wollte ich den Termin machen. Die Werkstatt liegt zu mit Arbeit und vor unserem Motorrad Ausflug ist nichts mehr frei. Also werde ich wohl den Öl Wechsel selber vollziehen.
    Eine freie Werkstatt wird das Ventilspiel vermutlich auch machen können. Es gibt ein/zwei gute hier bei denen auch Kollegen sind.

    Zeit zum Umdenken(?).......könnte ja schon fast ein guter Vorsatz für's neue Jahr werde

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    Ich lasse den Kundendienst beim machen, aber Ölwechsel, Bremsklötze und den Luftfilter wechsel ich immer selber. Serviceheft wird auch immer abgestempelt und preislich halten sich die Kosten dann im Rahmen.

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    Eine interessante Vorgehensweise, weil wirklich viel bleibt dann nicht mehr...(Ventile nachschauen, Schraubverbindungen prüfen, Bremsfluid ggf....wobei, das könntest Du dann eigentlich auchselber machen.)

    Zum Stempel im Serviceheft gehört ja bei Licht betrachtet auch das Inspektionsprotokoll und dann hat die Werkstatt dort nicht mehr viel (relevantes) anzkreuzen.

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    Hallo, nun muss ich einfach mal meine Erlebinsse mit dem Service bei BMW in Essen (NRW) berichten.
    Also zunächst kurze Vorgeschichte, 60.000 km Inspektion wurde vom Vorbesitzer vor ca. 4 Wochen bei seiner BMW Werkstatt gemacht. Dann habe ich die R 1200 GS ADV (Bj.2007) gekauft und war mit meiner Frau 14 Tage in Österreich (ca. 4.200 km). Alles super gelaufen. Dann vorne und hinten neue Reifen montieren lassen (nicht bei BMW). Hole die BMW ab und fahre ca. 3 km, dann bleibt sie stehen weil die Vordere Bremse total blockiert. Keine Chance die GS auch nur einen cm zu bewegen....Anruf bei BMW, Bremszange lösen durch entlüften. Gesagt getan, Bremse ist wieder frei, nächste Kurve selbes Problem! Okay, ADAC angerufen und die GS zu BMW geschleppt. Dem Meister die "Sachlage" erklärt und schnell die Schuld beim Reifenhändler gefunden. GROSSER IRRTUM! Der Meister ist gleich auf den Schlepper gestiegen und hat gesehen, dass der Handprotektor rechts verdreht war, somit die Bremse immer leicht angezogen, Erhitzung und Zangen machen zu weil ein Rücklauf nicht mehr gegeben war! Der Handschutz wurde etwas nach oben gedreht und alles wieder super. Dann machte der Meister noch eine Probefahrt und wollte mir meine GS wieder übergeben. Keine Kosten! Alles oaky! Kann bei diesem Modell passieren. Wenn man das nicht weis, Nachfolgemodelle haben andere Protektoren bekommen das es nicht mehr passiert. Okay, nun war ich gerade mal in der Werkstatt, da habe ich nach dem nächstmöglichen TÜV Termin gefragt weil meine eh wieder einen neuen Stempel braucht. "Können SIe gleich hierlassen - TÜV machen wir morgen. Kurze Durchsicht und dann wird sie vorgeführt. Wir melden uns." Nächster Tag 15:00 Uhr Anruf von BMW das Motorrad kann abgeholt werden. Dann kommt die richtig große Keule: Ich habe für die Durchsicht, die "Reparatur" der Bremse und den TÜV zusammen 76,00€ bezahlt. Auf der Rechnung der DEKRA steht der Betrag von 76,-€ somit hat BMW Essen 0,00€ genommen. Das nenne ich mal Service!

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    Hallo, nun muss ich einfach mal meine Erlebinsse mit dem Service bei BMW in Essen (NRW) berichten.
    Also zunächst kurze Vorgeschichte, 60.000 km Inspektion wurde vom Vorbesitzer vor ca. 4 Wochen bei seiner BMW Werkstatt gemacht. Dann habe ich die R 1200 GS ADV (Bj.2007) gekauft und war mit meiner Frau 14 Tage in Österreich (ca. 4.200 km). Alles super gelaufen. Dann vorne und hinten neue Reifen montieren lassen (nicht bei BMW). Hole die BMW ab und fahre ca. 3 km, dann bleibt sie stehen weil die Vordere Bremse total blockiert. Keine Chance die GS auch nur einen cm zu bewegen....Anruf bei BMW, Bremszange lösen durch entlüften. Gesagt getan, Bremse ist wieder frei, nächste Kurve selbes Problem! Okay, ADAC angerufen und die GS zu BMW geschleppt. Dem Meister die "Sachlage" erklärt und schnell die Schuld beim Reifenhändler gefunden. GROSSER IRRTUM! Der Meister ist gleich auf den Schlepper gestiegen und hat gesehen, dass der Handprotektor rechts verdreht war, somit die Bremse immer leicht angezogen, Erhitzung und Zangen machen zu weil ein Rücklauf nicht mehr gegeben war! Der Handschutz wurde etwas nach oben gedreht und alles wieder super. Dann machte der Meister noch eine Probefahrt und wollte mir meine GS wieder übergeben. Keine Kosten! Alles oaky! Kann bei diesem Modell passieren. Wenn man das nicht weis, Nachfolgemodelle haben andere Protektoren bekommen das es nicht mehr passiert. Okay, nun war ich gerade mal in der Werkstatt, da habe ich nach dem nächstmöglichen TÜV Termin gefragt weil meine eh wieder einen neuen Stempel braucht. "Können SIe gleich hierlassen - TÜV machen wir morgen. Kurze Durchsicht und dann wird sie vorgeführt. Wir melden uns." Nächster Tag 15:00 Uhr Anruf von BMW das Motorrad kann abgeholt werden. Dann kommt die richtig große Keule: Ich habe für die Durchsicht, die "Reparatur" der Bremse und den TÜV zusammen 76,00€ bezahlt. Auf der Rechnung der DEKRA steht der Betrag von 76,-€ somit hat BMW Essen 0,00€ genommen. Das nenne ich mal Service!

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    Ich hatte mein GS Baujahr 2007 in der Werkstatt für den 40K Service.

    Vorne kamen neue Bremsbeläge drauf.
    Alle Öle (Getriebe; Winkelgetriebe hinten) Filter und Dichtringe wurden getauscht.
    Ventilspiel wurde eingestellt.
    Kipphebelaxialspiel eingestellt.
    Zündkerzen erneuert.
    Riemen für Generator getauscht.
    Bremsflüssigkeit vorne und hinten gewechselt.

    Preis Total: 778,99 Euro!!!


 

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