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Sind die BMWler noch zu retten?

Erstellt von Peter, 14.05.2005, 23:45 Uhr · 32 Antworten · 6.147 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Hi Fly Eagel,
    Daß es hier einen Threat gibt "Servicepreise bezahlbar?"
    und leider nur selten von den Forums-Usern vervollständigt wird,ist dir bekannt???
    Wenn die Preisspanne von 87€ bis 270€ geht, findest du das normal?
    Ich habe nix gegen eine tatsächliche Abrechnung des Aufwandes.Wenn ich jedoch im Boxerforum lese,
    ne 10000km Insp.440€???Inkl.Bremsölwechsel!!!
    Nach 6 Monaten Bremsöl gewechselt?????Nach 5000km
    Bremsklötze erneuert??? V.Dchtg.erneuert :32€,obwohl jedem bekannt ist,daß die für 60 000km gut sind???
    Dies könnte man beliebig fortsetzen.
    Und die Rechtfertigung der Werkstätten:"Wir sind halt gerne auf der sicheren Seite!"
    3 mal kurz gelacht !!!

    Peter

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    #12
    Hi Peter, hi Fly Eagle, hi @all!

    Die Einstellung zu seiner Werkstatt (egal ob Auto oder Motorrad) ist Vertrauenssache. Mein Vertrauen ist durch meine gemachten Erfahrungen nachhaltig gestört. :shock:

    Wie sich die Preise für die Arbeitswerte betriebswirtschaftlich errechnen ist mir bekannt. Das für deren Höhe immer die Lohn- /Lohnnebenkosten verantwortlich gemacht werden, kann ich allerdings nur bedingt nachvollziehen. Die Gewinnoptimierung der Unternehmer dürfte hier preistreibender sein. Sei es drum.

    Ärgerlich ist bei der ganzen Geschichte doch bloß, daß man überdies oftmals für Leistungen oder Teile bezahlt, die nicht notwendig sind, oder noch schlimmer nur auf dem Papier stehen und abgerechnet werden. Da ist das Beispiel von Peter mit den Ventildeckeldichtungen ja noch ein harmloses. Arm dran sind die, die technisch in diese Richtung gar keine Ahnung haben und schlichtweg alles schlucken müssen, was Ihnen serviert wird.

    Eins ist Fakt: Je höher die Preise für die Arbeitswerte und das Material, um so mehr lohnt das "do it yourself". Bei 80 Euro Stundenlohn mache ich die Arbeiten (soweit geht) nicht nur an meinem Mopped selbst. Mal eben beim Öl 2 Euro/Liter statt 8,50 Euro/Liter bezahlt, macht 76 % Einsparung! Dazu kommt, daß man auch Qualitativ teilweise besser ist / sein kann.

    Beispiel: Mein Freundlicher verlangt, daß die Maschine am Vortag gebracht wird, damit zum Ventileeinstellen der Motor kalt ist. So weit so gut. Zum anschließenden Ölwechsel sollte nicht nur der Motor "betriebswarm" sein, sondern im Bedarfsfall auch das Getriebe und der Endantrieb. Betriebstemperatur wird durch Laufenlassen des Motors erreicht, oder will mir vielleicht jetzt jemand erzählen, der Mechaniker fährt das Motorrad mindestens eine halbe Stunde mit wechselnden Drehzahlen und durch alle Gänge (und das auf meine Kosten bei 6-8 €/AW), damit auch die Öle in Getriebe und Antriebstrang betriebswarm sind? Ich fahre z.B. am Freitagabend die Maschine ordentlich warm (hab auch noch Spass dran) und lasse anschließend alle Öle ab. Ventile stelle ich dann am nächsten Tag auch am kalten Motor ein.

    Nichtsdestotrotz teile ich den Idealismus und die Ansicht von Fly Eagle, das der Mittelstand vor Ort unterstützt werden muß, denn auch ich möchte nicht irgendwann bis nach München fahren müssen, um technisch versorgt zu werden - allerdings nicht zu jedem Preis. Hier müssen die Freundlichen an Ihrem Ruf und an Ihrer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten, wobei sich letzteres eben nicht an den Preisen vom Kollegen aus dem Nachbarort sondern an meiner Leistungsfähigkeit messen muß - und arbeite ständig an mir!

  3. Registriert seit
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    #13
    Hallo Leute,

    wie ist das eigentlich mit der Garantie wenn ich meinen Service selber mache??

    Gruß aus dem Frankenland

  4. Registriert seit
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    #14
    Hallo Schubi!
    Das liegt ganz im Ermessen deines Mechanikers. Bei meiner Adventure wechsle ich alle Öle inkl. Ölfilter, tausche Luftfilter und Zündkerzen nach Vorschrift und erledige alle " unwichtigen " Arbeiten, die laut Serviceplan vorgeschrieben sind. Mein Mechaniker stellt die Ventile ein, synchronisiert den Motor und liest den Fehlerspeicher aus. Zum Schluß folgt das Wichtigste für mich : der Stempel im Serviceheft. So bin ich immer auf der sicheren Seite. Für den 30000er Kundendienst habe ich inkl. meiner Eigenleistung 112 Euro bezahlt. Sollte deine Werkstatt Eigenleistungen nicht tolerieren, entweder einen anderen Händler suchen oder wenigstens Öle, Öl - und Luftfilter usw. selbst besorgen, da spart man auch schon einiges.
    Gruß aus Bayern
    BMW - Max

  5. Registriert seit
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    #15
    Hallo Schubi,
    In der Zeit der Garantie oder Gewährleistung wirds bei
    der Kostenübernahme im Schadensfall keine Probs geben.Ausgenommen der Hersteller kann nachweisen
    dass es von mangelndem Service herrührt.
    Nach den 2 Jahren gibts Kulanz,dann können die Hersteller Kostenübernahmen ablehnen.
    Nach dem derzeitigen neuen EG Gesetz, können sämtliche, zugelassene Werkstätten, den Service durchführen und auch abstempeln.
    Peter

  6. Registriert seit
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    #16
    Hi Max,
    Zitat Zitat von BMW-Max
    Bei meiner Adventure wechsle ich alle Öle inkl. Ölfilter, tausche Luftfilter und Zündkerzen nach Vorschrift und erledige alle " unwichtigen " Arbeiten, die laut Serviceplan vorgeschrieben sind. Mein Mechaniker stellt die Ventile ein, synchronisiert den Motor und liest den Fehlerspeicher aus. Zum Schluß folgt das Wichtigste für mich : der Stempel im Serviceheft.
    bei welchem bist du denn?

  7. Registriert seit
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    #17
    Hallo Mikele!
    Das schreibe ich in deine IN - Box.
    Gruß aus Bayern
    BMW - Max

  8. Registriert seit
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    Standard Preise für Servicearbeiten

    #18
    Hallo Peter, @ all,

    (Zitat)
    Daß es hier einen Threat gibt "Servicepreise bezahlbar?"
    und leider nur selten von den Forums-Usern vervollständigt wird,ist dir bekannt???

    Bisher noch nicht, danke für den Hinweis

    Wenn die Preisspanne von 87€ bis 270€ geht, findest du das normal?

    Normal ist : es ist Marktwirtschaft.

    Ich habe nix gegen eine tatsächliche Abrechnung des Aufwandes.Wenn ich jedoch im Boxerforum lese,
    ne 10000km Insp.440€???Inkl.Bremsölwechsel!!!

    Dacor. Daher einen freundlichen nehmen, der einen vorher vernünftig aufklärt, was gemacht werden könnte und was sinnvoll gemacht werden sollte (da besteht ja bei obigen Beispielen die Diskrepanz), dann Auftrag fixieren und schon kennt man den ungefähren Preis, was rauskommen sollte.

    Und die Rechtfertigung der Werkstätten:"Wir sind halt gerne auf der sicheren Seite!"
    3 mal kurz gelacht !!!

    Genau - Die sind gerne auf der sicheren Seite, wenn es darum geht Kunden zu verlieren. Ich habe dies einmal vor 15 Jahren bei meiner damaligen Opel Werkstatt erlebt. Seitdem habe ich 8 Autos gekauft, und jedesmal kein Opel (warum wohl :twisted.

    Aus meiner Erfahrung von Anfang an aktiv diese Dinge einfordern, ihr werdet es nicht glauben, aber ich arbeite als Berater für ALLE großen Automarken, und keine der Konzerne akzeptiert in seinen Vorgaben an die Händler, daß diese Dinge reparieren oder warten, die NICHT mit dem Kunden klar VORHER vereinbart worden sind. DAS ist als nachhaltig Markenschädigend bekannt.

    Im Notfall MUSS der Händler wenn ihm während der Reparatur etwas auffällt, den Kunden anrufen und ihn FRAGEN, ob das mitgemacht werden soll UND akzeptieren, wenn der Kunde das nicht WILL - denn der bezahlt die Rechnung!!

    Falls das doch passiert, massiv beschweren bis in Richtung GF/Inhaber Ebene, das hilft meistens, dann erkennt man die wirkliche Qualität des Händlers. Denn Fehler passieren halt, für mich persönlich kommt es IMMER darauf an, wie mit den Fehlern umgegangen wird. Ein Beispiel:

    Habe für meine Frau ein gebrauchtes Moped F650 zum Einstieg gekauft. Vereinbart zum Kauf nach der Probefahrt, war das die 7 Jahre alte Maschine ein nagelneues Hinterrad bekommt. 10 Tage später hole ich (zum Glück) das Moped ab, fahre vom Hof und lege mich nach 500m (erste rechts kurve) auf die Fresse. Blinker vorne kaputt, Helm verschramt, Fussbremsenhebel kaputt. Als ich auf dem Boden lag, war mir klar, dass das an dem neuen Hinterreifen lag. Schmerzverzehrt richte ich das Moped auf und fahre nach Hause.

    Nachdem der erste Schmerz besser war, bin ich zum Verkäufer meines Vertrauens gefahren, habe ihm die Sache "neutral" geschildert, und gefragt, was er glaubt passiert wäre, wenn sich meine Frau (nach 7 Jahren Abstinenz) mit dem Moped hingelegt hätte.
    Wir waren uns einig, daß weder er noch ich konkret an eine Warnung wegen der neuen Reifen gedacht haben. (nach dem Motto ich dachte wir hätten darüber geredet).
    Sein absolut faires Angebot: Ersatzteile kostenlos, Reparatur (AW) bezahlen, Helm (System IV) wird eingeschickt und kostenfrei repariert.
    Da kann ich nur sagen, "Hut ab". Das zeichnet einen professinnellen Verkauf aus. 8)

  9. Registriert seit
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    Standard Re: Preise für Servicearbeiten

    #19
    Zitat Zitat von Fly Eagle
    Sein absolut faires Angebot: Ersatzteile kostenlos, Reparatur (AW) bezahlen, Helm (System IV) wird eingeschickt und kostenfrei repariert.
    Da kann ich nur sagen, "Hut ab". Das zeichnet einen professinnellen Verkauf aus. 8)
    :shock: Oha, das ist wahrlich "fair".

  10. Registriert seit
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    Standard

    #20
    Hi Fly Eagel,
    Das sind ja schon Amerikanische Verhältnisse!
    Muss der Kunde auf fehlenden Grip nach dem Reifentausch
    hingewiesen werden???Es ist zwar schön für dich,dass der
    Händler sich an der Wiederherstellung des Umfallers beteiligt hat,
    aber normal ist das nicht.

    Peter


 
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