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Spannungsspitzenkiller bei canbus ?

Erstellt von Smokewalker, 17.03.2015, 20:48 Uhr · 41 Antworten · 3.590 Aufrufe

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    #21
    Damit Glühbirnen bei Spannungspitzen durchbrennen, müssen das schon gewaltige Spitzen sein. So hoch, daß die aufgrund des sich damit ergebenden höheren Stroms und der entsprechend Strom x Spannung und x Zeit eine Energie in der Wendel entwickeln, die zum Durchschmelzen führt. Ungeachtet der Möglichkeit wie so eine Spannungsspitze überhaupt zustande kommen soll halte ich es für wahrscheinlicher, daß dabei eher die ZFE Schaden nimmt als die Glühbirne.

    Sollten die "Spannungsspitzen" länger anstehen, hier würde ich dann allerdings eher von zu hoher Betriebsspannung sprechen, wäre das für mich ein Indiz dafür, daß der Spannungsregler nicht richtig funktioniert oder auch die Batterie langsam aber sicher den Abgang macht.

    Ungewöhnlich häufig auftretende Defekte an den H7-Birnen führe ich eher auf ungeeignete Leuchtmittel oder Erreichen des vorgegebenen Mindesthaltbarkeitsdatums der Leuchtmittel hin. Bei einigen sind die etwas länger, bei anderen etwas kürzer. Die Vibrationen der GS am Vorbau, an dem auch der Scheinwerfer sitzt, tragen sicherlich auch ihren nicht unwesentlichen Beitrag dazu bei.

    Da meine Birnen i. d. R. mehr als 10 tkm halten, bei zwei Fahrzeugen und wie ich gehört habe das nicht untypisch ist, gehe ich davon aus, daß die besagten Ausfälle nach 3000 km andere Ursachen haben müssen als die besagten Spannungsspitzen.

    Was den CAN-Bus anbelangt. Ein wahrhaft Geheimnis umwittertes Objekt.

    Nebenbei bemerkt gelten die beschrieben Sachverhalte mit den Spannungsspitzen natürlich für alle Glühlampen, auch für die hinten. Die brennt erfahrungsgemäß nicht nach 10000 km durch. Meine ist schon seit über 70 tkm drin. Klar, die wird natürlich auch nicht so ausgelutscht wie die H7, hat ja auch nur 5 W. Aber das Prinzip ist das gleiche.

    Gruß Jupp

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    #22
    Hallo,
    fragt mal einen Spezialisten. Der wird Euch erklären, dass die H7-Lampe eine "überzüchtete" H1-Lampe ist und dass sie von Haus aus eine geringere Lebensdauer hat. Dafür bringt sie mehr Licht. Wie gesagt, frag einen Spezialisten aus dem Lampensektor.
    Wenn die Lampen wirklich schneller als "Normal" verlöschen, dann würde ich mal danach schauen, ob der Reflektor fest in seiner Lagerung sitzt. Es könnte sein, dass er in einer kritischen Frequenz schwingen kann, weil irgendwo lose.

    Gruß janus

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    #23
    Zitat Zitat von Smokewalker Beitrag anzeigen

    [...]

    Da ich jetzt langsam die Nase voll habe vom ewigen Birnentauschen (alle 3000tkm) [....]
    Weiß gar nicht wo dein Problem ist, bei 3.000.000 km..

    Gruß Benschi

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    #24
    ooops ein paar Nullen zuviel ;-) .....naja ist bisher keinem aufgefallen

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    #25
    Zitat Zitat von janus Beitrag anzeigen
    Hallo,
    fragt mal einen Spezialisten. Der wird Euch erklären, dass die H7-Lampe eine "überzüchtete" H1-Lampe ist und dass sie von Haus aus eine geringere Lebensdauer hat. Dafür bringt sie mehr Licht. Wie gesagt, frag einen Spezialisten aus dem Lampensektor.
    Wenn die Lampen wirklich schneller als "Normal" verlöschen, dann würde ich mal danach schauen, ob der Reflektor fest in seiner Lagerung sitzt. Es könnte sein, dass er in einer kritischen Frequenz schwingen kann, weil irgendwo lose.

    Gruß janus
    Es mag überzüchtete Hunde geben, beispielsweise die mit der kurzen Schnauze, die normal keine Luft kriegen, aber überzüchtete Lampen?

    Eigentlich ist das bei technischen Geräten/Einrichtungen ganz einfach. Die werden für einen bestimmten Einsatzzweck so konstruiert, daß sie gewisse, zugesagte Eigenschaften für eine bestimmte Einsatzdauer erfüllen. Sollbruchstellen gehören da nachweislich auch dazu. Bei 3000 km ist jedoch definitif nicht die prognostizierte Sollbruchstelle. Es sei denn man fährt immer seeehr langsam. Aber so langsam zu fahren wie dabei nötig wäre um die Lebensdauer der H7 zu erreichen, das schaffen selbst Blümchenpflücker nicht.

    Bei meinem 5er haben die H7 übrigens deutlich länger als bei meiner GS gehalten. Und bei der GS waren das zwischen 10 - 15 tkm. Ich denke, daß das tatsächlich an der zusätzlich erhöhten mechanischen Beanspruchung beim Motorrad liegt. Bei den 3000 km vielleicht auch am Fabrikat oder tatsächlich am schlappernden Reflektor. Nur letzteres sollte man beim Fahren schon merken.

    Gruß Jupp

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    #26
    Zitat Zitat von Smokewalker Beitrag anzeigen
    Hallo Zusvorbei.
    Da ich jetzt langsam die Nase voll habe vom tauschen (Spannungsspitzenkiller (Elektro Protect etc. ) ausprobieren.

    Hat da jemand Erfahrung ob das Probleme mit dem Canbus Sytem gibt?
    Ich fahre ne 1200 Adv. von 2009


    Ich habe hier nichts im Forum gefunden also wenn ich der 93ste bin der das fragt bitte ich um Nachsicht.

    Gruß
    Hy, ich kenne das Problem es wirkte sich bei mir immer so aus das ein Flash der Birne beim Zündungeinschalten das Sterben der H7 einleitete.
    Nach ein paar Woche wars spätestens vorbei.
    Momentan habe ich Ruhe, bin mir nicht sicher an was es liegt, bessere H7 erwischt oder Softwareupdate....beim Service.

    Sollte nochmal recherchiert werden....
    Tom

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    #27
    Hier wurde das schon mal diskutiert...
    Wie lange halten bei Euch die Scheinwerferbirnen?

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    #28
    Kauf dir eine Philips-LongLife oder eine OSRAM UltraLife Lampe, dann müsste es besser sein.
    Meine Osram hält schon seit 12.000 km (R1200GS-Adv.)

    Gruß
    Soran

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    #29
    Hi
    Wenn ein Leuchtmittel die Spannungsdifferenz beim Einschalten nicht abkann, egal wie kalt es ist, dann ist es einfach Schrott. Kauf' ein ordentliches Leuchtmittel.
    Ansonsten bin ich, wie Andere auch, der Meinung, dass die Dinger "durchgeschüttelt" werden.
    Dass der CANBUS nicht mal etwas damit zu tun haben KANN haben bereits Andere erläutert.
    Eine saubere Synchronisation ist in diesem Zusammenhang sicherlich kein Fehler. Sollte die werkstatt der Meinung sein, dass "man da gar nichts synchronisieren kann" (kenne ich welche), geh' zu einer die durchblickt.

    Zitat Zitat von janus Beitrag anzeigen
    fragt mal einen Spezialisten. Der wird Euch erklären, dass die H7-Lampe eine "überzüchtete" H1-Lampe ist und dass sie von Haus aus eine geringere Lebensdauer hat.
    Der Spezialist arbeitet bei der Müllabfuhr? Was bitte hat die Bauform mit "Tuning" zu tun?
    Was jeder sehen kann: Die H1 hat relativ kurze Wendel, ihre Ausrichtung wird erreicht indem der (kleine) verdrehgesicherte Teller gegen den Boden der Fassung gedrückt wird.
    Bei der H7 ist der Teller grösser, die Wendel sind doppelt so lang (evtl. bessere Kühlung aber zitterempfindlich) und auch seitlich geführt.
    Die Leistung hängt, bei gegebener Spannung (!), vom Widerstand des Glühwendels ab.
    Da gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Man baut einen dicken, stabilen Wendel aus einem relativ schlecht leitenden Material oder man nimmt gut leitendes Material und macht den Wendel materialsparend dünner. Glühen müssen beide Varianten weil sonst kein Licht entsteht. So um die 95% des Stromverbrauchs wird in Wärme gewandelt, nur der Rest "ergibt" Licht.

    Der Rest ist eine Abwägung von unterschiedlichen Interessen.
    Soll das Licht eher "weiss" sein, muss der Wendel stärker (weisser) glühen ohne dass mehr Strom fliesst. Je weisser der wendel, desto hesser, desto Verschleiss (alle "heller-bei-gleicher-Leistung-Lampen").
    Ganz sparsam wird's wenn der Wendel extrem dünn (empfindlich) ist UND NICHT weiss leuchtet (Billigfunzel).
    Natürlich kann das Material der Wendel noch unterschiedlich sein. Auch da ist der Kostenfaktor interessant.
    Ich hab' noch H3 Leuchtmittel aus der "Steinzeit". 12V/160W aus dem Rallyebetrieb. Die Dinger kosteten damals 26 DM/Stck (normale 55W ca. 6 DM). Aber sie sind quasi "unkaputtbar". Geschüttelt wurden sie im Rallyebetrieb reichlich!
    gerd


    Zitat Zitat von Smokewalker Beitrag anzeigen
    Gibt es eine andere Möglichkeit ?? #Sschalter zwischenbauen oder sowas. Ich glaube auch manchmal das durch den Startvorgang die Birne nicht wirklichen Dauerstrom bekommt, sondern durch das Starten Spannungsunterschiede.
    Der Start zieht die Batteriespannung gewaltig nach unten. Allerdings ist das Leuchtmittel beim Start ohnehin nicht in Betrieb sondern wird abgeschaltet um möglichst viel Leistung für den Anlasser zur Verfügung zu haben.
    Ob man bei einem Schalter das Einschalten vergisst? Tja, diese Frage stellte bis 2002 kaum jemand. Bis dahin musste man diese mühevolle Tätigkeit immer von Hand vollbringen :-).

    gerd

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    #30
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Wenn ein Leuchtmittel die Spannungsdifferenz beim Einschalten nicht abkann, egal wie kalt es ist, dann ist es einfach Schrott. Kauf' ein ordentliches Leuchtmittel.

    ....

    Der Start zieht die Batteriespannung gewaltig nach unten. Allerdings ist das Leuchtmittel beim Start ohnehin nicht in Betrieb sondern wird abgeschaltet um möglichst viel Leistung für den Anlasser zur Verfügung zu haben.
    Ob man bei einem Schalter das Einschalten vergisst? Tja, diese Frage stellte bis 2002 kaum jemand. Bis dahin musste man diese mühevolle Tätigkeit immer von Hand vollbringen :-).

    gerd
    Genau das ist mir heute morgen auch durch den Kopf gegangen. Das Licht geht an, wenn der Motor läuft. Das Aufflackern "bei Zündung ein" mag ein Gag sein oder auch eine fehlerhafte Programmierung des Algorithmus bei der ZFE oder vielleicht auch einfach nur tatsächlich mit der Änderung der altersbedingten physikalischen Eigenschaften des Glühdrahtes zu tun haben. Es ist aber mit Sicherheit kein von den BMW-Entwicklern bewußt vorgesehener Hinweis, daß die H7 ihr Lebensdauerende bald erreicht hat.

    Der Spannungsspitzenbegrenzer, selbst wenn er nur 10 Euro kosten soll, reihe ich in die Kategorie "bringt nix, schadet aber auch nix" ein. So wie die Strahlenantennen, Kupferarmbänder oder Wasserader-Eliminierer.

    Gruß Jupp


 
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