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Stocken im Antriebsstrang

Erstellt von eddie-erdmann, 23.08.2010, 11:25 Uhr · 14 Antworten · 2.294 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Stocken im Antriebsstrang

    #1
    Hallo zusammen,

    vor kurzem fing meine GS an bei niedrigen Geschwindigkeiten an zu stocken (egal welcher Gang).
    Das fühlte sich in etwa so an, als ob man pulsend leicht die Hinterradbremse betätigt.

    Ich hab Sie dann auf den Haupständer gestellt, einen Gang eingelegt und laufen lassen... schon wars offensichtlich...

    Am Hinterrad kann man das Stocken wunderschön beobachten.
    Hinzu kommt ein rytmisch krachendes Geräusch aus der Getriebegegend.

    Hab Ihr eine Ahnung was genau das sein könnte, oder genau den Fall schon erlebt?
    Getriebe, Kardan, Motor...oder etwa eine verzogene Bremsscheibe?

    Ich habe die dumme Vermutung das es richtig teuer wird!

    Vor 3Monaten und 3000km war ich erst zur großen Inspektion...und hab den Jungs extra gesagt, die sollen alles aufmachen, angucken, alle Dichtungen, Flüssigkeiten und Verschleißteile machen! Die GS hatte ich grad gebraucht (BJ 2005,40.000km) gekauft und wollte damit auf Nummer sicher gehen.
    Einfach um böse Überraschungen vorzubeugen und diese Saison keinen Stress mehr damit zu haben! Hab ca. 700€ dafür hingelegt und jetzt das...sowas muss doch auffallen wenn man "besonders gut" hinschaut!

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    Standard

    #2
    Wenns die Bremsscheibe sein sollte müsste das Verhalten auch ohne eingelegten Gang nachzuvollziehen sein.. Haste das schon probiert?

  3. Registriert seit
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    #3
    Ja hab ich....
    Problem ist nur, dass ich ja auch gegen den Kardan drehen muss.
    Ich kann das Rad nur stückweise drehen und nicht wie beim Fahrrad einfach mal "laufen lassen"... Ich hab also jedes mal einen Losbrechwiederstand und dann ein paar grad laufend.
    Jede Umdrehung fühlt sich manuell irgendwie gleich an.
    Was natürlich für ein Problem im Getriebe sprechen würde....

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    #4
    Seitenschlag der Bremsscheibe kann man leicht feststellen, wenn man bei drehendem Rad z.B. einen Schraubendreher an einem festen Gegenstand (Bremssattel) anlegt und die Klinge an der Bremsscheibe (fast) anliegen lässt.

    Das Geräusch aus der "Getriebegegend" kann beim lastfreien Laufenlassen des Hinterrades im Standgas vom konstruktionsbedingten Spiel im Antriebsstrang stammen.

    chris

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    #5
    Moin,

    Zitat Zitat von eddie-erdmann Beitrag anzeigen
    Ich hab Sie dann auf den Haupständer gestellt, einen Gang eingelegt und laufen lassen...
    großer Fehler. Wie soll die Kardan-Kuh auf dem Hauptständer 'ruckelfrei' laufen? Damit kann mehr kaputt gehen als umgekehrt.


    Zitat Zitat von eddie-erdmann Beitrag anzeigen
    Hinzu kommt ein rytmisch krachendes Geräusch aus der Getriebegegend
    logisch. Andere Kardankühe, die auf diese Art und Weise gequält werden, reagieren genauso.


    Wie die Bremsscheibe kontrolliert werden kann, hat chris beschrieben ... und sonst fahre lieber in eine Werkstatt.

  6. Registriert seit
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    #6
    Dann erklär mir mal was bei einem freilaufenden Rad kaputt gehen soll?
    Ich lerne gern dazu! Schließlich bin ich ja Kardan Neuling. Daher ist deine Aussage für mich nicht wirklich selbstverständlich!
    Die Kardanschwinge kriegt ja bei konstantem Lauf keine schweren Lastwechsel mit! Das Rad in sich hat gestockt und beim Fahren auch !
    Und den Versuch hab ich das erste mal gemacht weil mir das Stocken aufgefallen ist...also kanns davon nicht sein!

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    #7
    Moin,

    richtig lesen:

    'kann' hatte ich geschrieben. Glaubst du dass dies 'permanente Schlagen' _auf Dauer_ gut ist? Hört es sich so an?


    Weiterhin habe ich nicht geschrieben, dass du durch diese Prozedur den 'Fehler' hervorgerufen hast, sondern dass andere Kühe, die auf dem Hauptständer mit eingelegtem Gang laufengelassen werden, genauso reagieren ('schlagen / ruckeln').


    Also, nicht aufregen, aber die von dir vollzogene 'Prozedur' hilft nicht weiter!

    Wie die Bremsscheibe 'kontrolliert' werden kann, ist beschrieben und gerade als Kardanneuling würde _ich an deiner Stelle_ die Werkstatt fragen. Auch wenn hier weitere Tipps kommen, sind dies alles Ferndiagnosen.



    Mein 'Gruß' steht in der Signatur.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Nun durch die Geräusche bin ich nicht darauf aufmerksam geworden.
    Es war halt eher das Gefühl, dass permanent jemand leicht auf die Hinterbremse tipt.

    Bei höheren Geschwindigkeiten war auch nichts mehr davon zu merken.
    Und halt nur bei konstanter Geschwindigkeit bis ca. 70km/h.

    Eine gewisse Geräuschkulisse ist ja angeblich beim Boxer normal.
    z.B.: Klackern im Leerlauf ausgekuppelt...
    Im Forum hab ich was von Ausrücklager gelesen, aber mein meinte alles im Rahmen... daher will ich Ihm nicht schon wieder unnötig auf dem Keks gehen!
    Also für mich hört sich das nicht 100% Gesund an... ist aber noch relativ leise!
    Der Motor läuft sauber durch, aber das Hinterrad ist bei meinem Versuch teilweise kurzzeitig komplett stehen geblieben...

    grüße Eddie

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Moin Eddie,

    vielleicht war es das 'berühmte' Konstantfahrruckeln (KFR). (?)


    Klackern im Leerlauf deutet eher auf die Ventile, Kettenspanner oder auch Drosselklappen hin.


    Aufmerksam(er) solltest du vor allem werden, wenn du nichts mehr davon hörst.


    Falls z.B. der Kardan 'angeschlagen' ist, spürt und hört man dies in vielen Fällen beim Drehen des Hinterrades auf dem Hauptständer (Motor aus, Leerlauf).



    Teste doch beim nächsten Fahren, wenn wieder dieses 'Stocken' auftritt, wie sich das Ziehen der Kupplung in Fahrt auswirkt.


    Ferndiagnosen sind grundsätzlich nicht einfach.

  10. Registriert seit
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    #10
    Hatte ich auch schon vermutet, das sollte sich aber bei ca. 3000U/min und nicht im Leerlauf befinden. Aber mit gezogener Kupplung hab ich nichts gemerkt.

    Naja ich fahr wohl demnächst doch mal in die Werkstatt und werd dann mal berichten was dabei rumkam!

    Trotzdem bin ich für weitere Meinungen dazu dankbar!

    Grüße Eddie


 
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