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Was stört euch an der GS und hatte....

Erstellt von Ralle75, 19.06.2010, 20:31 Uhr · 75 Antworten · 7.635 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    181

    Standard Was stört euch an der GS und hatte....

    #1
    ....von euch schon jemand Probleme mit dem Kardanantrieb ????

    Wie ihr wisst bin ich ja dabei, mir ein Zweitmotorrad für die lange Tour zuzulegen. Bin letzte Woche mal die Duc Multistrada S Touring gefahren. Naja, weiß auch nicht. Komme immer wieder auf die GS zurück

    Aber ihr wisst ja, alles hat seine Vor- und Nachteile. Im Moment bräuchte ich eine Tiger, eine GS und eine Strada und würde mir daraus mein Traumbike selbst basteln. Aber das geht aus mehreren Gründen nicht .

    An die GS Fahrer: War für euch auch ausschlaggebend, dass ihr keine Kette mehr schmieren müßt ???
    Und was stört euch an der GS ???
    Gibt es bekannt Probleme mit dem Kardan ???

    Danke euch
    Ich hoffe, dass ich bald mit meinem neuen Spielzeug auf die große Tour gehen kann.

    LG
    Ralf

  2. Baumbart Gast

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    #2
    Und was stört euch an der GS
    der Kardan - hätte sie lieber mit Kette. Ist aber bei längs laufender Kurbelwelle zu aufwändig.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Du willst vermutlich nur Meinungen von neufahrzeugbesitzern haben, oder?
    Ist mir schnurz
    Ich fahre meine GS, weil sie das, was ich mir vom Motorradfahren verspreche, am besten verkörpert.
    Ich mag die Grösse (bin ich selbst auch).
    Ich mag das gewicht (hab ich auch)
    Ich mag die Optik (ehrlich)
    Ich liebe das Reisen! Und entweder reise ich tatsächlich oder ich mache Tagestouren und träume dabei vom Reisen.
    Ich will den möglichst pflegeärmsten ANtrieb, den es gibt. Das ist entweder der Kardan oder dann eben Kette plus Öler. Wobei mich schon das kettespannen ankotzt. So ein pflegeintensiver Antrieb ist nix für mich. Ich vergesse das einfach zu schnell mal. Zahnriemen hingegen hat Mühe mit Schotter (hab ich gehört)
    Naja, mein Kardan hat jetzt 105.000 wartungsfreie km hinter sich. Egal, was da jetzt kommt - 10 Jahre wartungsfrei - DAS ist mal ein Wort!
    Ich fahr sicher die meiste Zeit onroad, aber ich lebe für die klienen momente im Dreck. Und so, wie sich manch einer auf seiner R1 wie ein AUshilfsrossi fühlen mag, geniesse ich bis ins Mark den Nimbus des Offroaders, wenn ich auf meiner GS unterwegs bin. Und geht es dann tatsächlich mal wieder auf Schotter (1x pro Woche höchstens), dann lacht mir mein herz. Das mein ich genauso kitschig wie es klingt.
    So, und dann fahr ich mit dem Teil auch noch zur Arbeit in Zürichs Innenstadt - von all den grosen und kleinen Pässen mal ganz zu schweigen.
    Was sollte ich denn anderes nehmen als eine GS?
    Italiens Multilala kann da um Längen nicht mithalten, ausserdem missfällt mir das "Ducati-Ambiente" zutiefst. (Das wäre allerdings kein Argument, wenn der Rest stimmen würde.)
    Was mich an der Neuen stört? Zu viel Elektronik, zu sensibel. Das "G" geht immer mehr verloren und die GS verkommt zunehmend zu einem solchen Poserbike wie eben die Stelvios und Multilalas.
    Deshalb hab ich ganz real Probleme bei der Vorstellung, was ich mal als Nachfolgemaschine für meine 1100 nehmen soll. Eine neue GS geht wohl nicht - ich werde da sicher auf eine passend zurechtgemachte Occasion warten müssen.
    Fazit: Ich will und habe eine Maschine, die ich notfalls ungeniert einfach umkippen lassen kann. Ich will eine Maschine, die bei Dreck nicht gleich anfängt zu weinen. Ich will eine Maschine, die nach einem STurz wie meine 11er-Q darauf wartet, dass ICH mich endlich wieder aufraffe und weiterfahre.
    Sowas will ich haben. Und ich hoffe, sowas in 1-2 Jahren noch bei BMW zu finden.
    Wenn ich mir mein eigenes Gesülze so durchlese, muss ich einmal mehr lauzt lachen über die Spinner, die in schöner naiver Uniformität von der mangelnden EMotionalität einer BMW schwafeln. Mein Kommentar dazu: Das liegt nicht an der EMotionslosigkeit der Maschine sondern an der zu eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit der (vor)urteilenden menschen.
    Nachsatz: Wenn du so oder ähnlich an die Sache rangehst und kommst zu dem Schluss, eine Tiger passe genau zu dir, lache sich sozusagen voll in dein herz - dann schmeiss alle BMW-Ideen über Bord und lauf zum Triumphhändler!!! Ist doch völlig egal, welche Marke du nachher nimmst! Gut sind die alle. Es muss einfach passen.

    Noch zum Fahrwerk: Wenn du dann eh das gefühl hast, du würdest immer in ein und derselben Einstellung fahren, würd ich auf den Krempel mit Wesa, Esa oder Nasa verzichten. Wenn du aber wie ich oft den Bodenbelag und die Beladung wechselst, solltest du eines nehmen. Für mich ist das (W)ESA ein wichtiges Argument PRO GS(A)

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Es war für mich vorher zwar nicht ausschlaggebend, dass ich keine Kette mehr schmieren muss, ich würde es jetzt aber als wichtiges Kriterium sehen.

    Ich hatte vorher eine XJ600, CBR1000F und eine 12er Bandit. Eigentlich war das Kettenschmieren völlig normal und ich habe mir keine Gedanken drüber gemacht. Kettenspray war immer dabei, auf längeren Touren abends nach dem Bier nochmal runter die Kette fetten,.. überall klebte das Zeug. Aber geht ja mit Petroleum gut ab. Auch aus den Klamotten ;-) Hin und wieder klebte es am Koffer, aber der helle Teppich im Hotel war vorher schon mit schwarzen Punkte versehen...

    Ratschläge wie Scott-Oiler mehrfach überlegt, hat auch Vor- und Nachteile. Entweder die Kette ist zu trocken oder das Zeug tropft auf den Parkplatz - ja, ich weiß, auch da gibt es mittlerweile Lösungen. Auch der Kettenwechsel mit Nieten oder Schloss macht manchem Spaß...

    Aber warum eigentlich? Nee, keine Frage, ich sehe nach 35Mm keinen Nachteil des Kardans...

    Grüße
    Frank

  5. Registriert seit
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    Standard Stören

    #5
    tut mich nichts an der GS........... Aber ich bin schon Ducati gefahren...das Motorrad hat schon was......ehrlich und wenn ich daran zurückdenke.....ein echter Hammer ( auch die Kundendienste .... da war Mc.Donald schon zu teuer danach )

  6. Registriert seit
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    #6
    Was mich stört?
    Ich will nicht mehr absteigen, es macht einfach nur Spaß!!
    Den Kardan merke ich nicht.

    Gruß Richi

  7. Registriert seit
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    #7
    Doppelpost

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    #8
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Ich will den möglichst pflegeärmsten ANtrieb, den es gibt. Das ist entweder der Kardan oder dann eben Kette plus Öler. Wobei mich schon das kettespannen ankotzt.
    Bei meinem letzten Ketten-Motorrad musste ich die Kette zum ersten Mal bei 20.000 km spannen (DID ZVM Kette, Original Ritzel und Kettenrad, + CLS Oeler).

    Was sollte ich denn anderes nehmen als eine GS?
    Italiens Multilala kann da um Längen nicht mithalten, ausserdem missfällt mir das "Ducati-Ambiente" zutiefst. (Das wäre allerdings kein Argument, wenn der Rest stimmen würde.)
    Was mich an der Neuen stört? Zu viel Elektronik, zu sensibel. Das "G" geht immer mehr verloren und die GS verkommt zunehmend zu einem solchen Poserbike wie eben die Stelvios und Multilalas.
    Wenn Du Dich da mal nicht verschätzt. Die neuere ist meiner Meinung nach besser 'gelaendegängig'. Trotzdem gebe ich Dir recht mit dem Poserbike. Wenn ich den Spruch schon höre: "Die meisten gehen doch sowieso nicht ins Gelände". Schade.

    Fazit: Ich will und habe eine Maschine, die ich notfalls ungeniert einfach umkippen lassen kann. Ich will eine Maschine, die bei Dreck nicht gleich anfängt zu weinen. Ich will eine Maschine, die nach einem STurz wie meine 11er-Q darauf wartet, dass ICH mich endlich wieder aufraffe und weiterfahre.
    Sowas will ich haben.



    ================================================== =============================

    Ich denke das ein Kardan bei weitem nicht sooo attraktiv ist, wie er es mal war. Vorbei sind die Zeiten in denen man alle 2000 km eine Kette spannen musste, oder das Dingens nach 12- oder 15.000 km hinüber war. Als stetiger Nachteil des Kardans bleiben etwas ungünstige Einflüsse auf das Lastwechselverhalten. Und der Kardan ist teurer beim Kauf und teuer wenn er mal defekt ist. Er ist schwer, 'drum neigt die Hinterhand der GS manchmal zum stempeln. Mit einem Kettenantrieb läuft ein Motorrad generell weicher. Allerdings hat Yamaha wohl mit seinem neuen Kardanantrieb den Vogel abgeschossen: Fast kettenartiges Laufverhalten anscheinend ohne den hohen BMW Bauaufwand (lt. Berichte hier und Magazintests). Der einzige verbliebene gravierende Nachteil des Kettenantriebs ist die unzeitgemäße Sifferei. Aber auch in diesem Punkt könnten die Hersteller relativ leicht Abhilfe schaffen, wenn sie denn nur wollten.

    Ralf, eine Tiger ist doch eine ganz andere Motorradkategorie. Das gehört für mich mehr in die Hornet und Z750 Fraktion. Man sollte sich erst mal klar werden, was man wirklich braucht - mit oder ohne Kardan.

    Was stoert mich an meiner GS?
    --- Noch zu schwer
    --- Scheinwerfereinheit lausig
    --- Trotz generell guter Arbeits-Qualität die Arroganz der hiesigen BMW Werkstatt (manchmal)
    --- Sitzbank für den Beifahrer zu hoch, wie bei einem Roller
    -- Plastikhalter für die Koffer + unsymmetrische Koffer
    -- Instrumente na ja ok gut ablesbar aber wirken billig
    - Leistungsloch um 4.800 Upm
    - Windschild Serie
    - Schalter für Blinker und Hupe leicht zu verwechseln
    - Vordersitz im hinteren Bereich fast ohne Polster (verbessert ab '08)
    - Ganganzeige nicht gut ablesbar

  9. Registriert seit
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    #9
    Wenn Du Dich da mal nicht vertust. Die neuere ist meiner Meinung nach besser gelaendegaengig. Trotzdem gebe ich Dir recht mit dem Poserbike. Wenn ich den Spruch schon höre: "Die meisten gehen doch sowieso nicht ins Gelaende". Schade. Dann kann es eben auch eine Vara sein, oder eine V-Strom.
    Nun ja, nach 10 Jahren Varadero und meinen (erst seeeehhhhhr kurzen) Geländeerfahrungen mit der GSA steht es klar 1:0 für die GSA (ich kenne nur diese, GS noch nie gefahren). Mit der "Vari" hab ich mir zweimal überlegt ins Gelände zu fahren und wenn, dann war es Schwerstarbeit mit ziemlich wenig Funfaktor. Die GSA (trotz Strassenreifen) pflügte gestern sehr leichtfüssig durch den Weinbergschlamm nach 2 Tagen Dauerregen. Das war (positive) Überraschung pur und jetzt freue ich mich wieder auf die Strecken überallhin wo ich in mein Navi den Kurs "Kürzeste Strecke" (incl. obskure Feldwege) eingebe .........

    Was mich an der Varadero immer sehr gestört hat: nach einem Offroadabstecher war die Kette total versaut und die Reinigung mühsam (je älter ich werde umso bequemer werde ich)

    Was mich an der Vari ECHT genervt hat: bei 3.500 - 4.000 rpm (Ortsdurchfahrten): das nervige Ruckeln im Antriebsstrang, und auf Autobahnetappen mit voller Top- und Sidecase-Zuladung: das "schwimmen" und "schaukeln" ab 140 km/h.

    Die GSA fährt sich wie auf Schienen: immer und überall (wie gesagt: habe bis jetzt nur 200km Erfahrung aber diese dafür unter widrigsten Bedingungen), und diese Unterschiede sind für mich extrem auffällig, da ich erst vorige Woche das letzte mal meine Vari durch die Botanik geprügelt habe (Abschiedsfahrt).

    Kardan hat mich ebenfalls überrascht: ich habe nicht gemerkt dass er da ist, denn da ruckelt und zuckelt aber auch rein gar nix, und schon gar nicht auf engen Serpentinen, wo ich die Vari in die Kurven zwingen musste und mir dann beim Herausbeschleunigen der Saft gefehlt hat wenn ich nicht krachend bis in die Erste geschaltet habe.

    Mo-Fahren ist für mich zutiefst emotional und es geht mir IMMER nur ums Mo-Fahren und NICHT um Markenreligion. Wenn es in 2 Jahren was Besseres als die GSA aus China geben sollte sag ich einfach "Tschüss" zur GSA.

    Aber schon vor 30 Jahren hab ich das ständige Basteln und Schrauben an den Mo´s gehasst wie die Pest. Das liegt vielleicht daran, dass ich mir von der Technik immer mehr erwarte als sie tatsächlich kann und ich nie etwas mit der "Schrauberromantik" und dem "naked bike" - feeling anfangen konnte (was bitte ist so schön daran nach einem Tag Kurvenhatz in den Bergen auf der Heimfahrtsetappe Autobahn das steife Genick für den nächsten Tag zu "programmieren" ?).

    Aber wie auch immer: jeder hat seine Vorlieben und die soll er/sie auch haben, aber bitte keine "Religion" daraus machen Jeder Topf findet seinen Deckel und ich habe wieder ein Mo das mir echt und wirklich reinen Spass macht ..................... und meiner Bequemlichkeit entgegenkommt

  10. Baumbart Gast

    Standard

    #10
    Nachteil Kardan:
    - hohe Gewicht -> träge Hinterradfederung (merkt man im direkten Vergleich deutlich)
    - Sekundärübersetzung nicht anzupassen
    - Störungen brauchen in der Regel die Marken-Werkstatt
    - klumpige Optik, der Versuch von BMW ihn mit einem Loch zierlicher zu machen ist klägliche gescheitert.


 
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