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Sturz wegen undichtem Kardanantrieb

Erstellt von biker01013, 07.11.2010, 21:27 Uhr · 361 Antworten · 48.492 Aufrufe

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    #51
    Zitat Zitat von Heizgriff Beitrag anzeigen
    @Roter Oktober

    Also ich hatte 15 Reiskocher, die waren keine Standuhren, und da war nur 1 mit Probs.

    Das die Japs-Mopeds die Besten sind behaupte ich ja nicht. Sie sind nach meinen Erfahrungen jedenfalls nicht schlechter als die Blau-Weissen.

    es muss weiss-blau heissen.

    bei blau-weiss kämen die möppies aus greece / griechenland.
    und das kann doch derzeit keiner ernsthaft wollen.

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    #52
    da hab' ich ungewollt was losgetreten. Ich möchte zu ein paar Punkten Stellung nehmen.

    Mich und den Sturz gibt's tatsächlich. Es ist kein Fake um BMW-Fahrer zu ärgern.

    Ich habe Spaß am Motorradfahren und kenne die Risiken sehr wohl. Aber wenn schon mein BMW-Händler sagt es gäbe zunehmend Probleme mit HAG's und niemand tut etwas, dann komme ich mir leicht "verarscht" vor. Es gibt gesetzliche Anforderungen zu sicherheitskritischen Themen. Beispiel Einklemmschutz bei der Autoscheibe: wenn man an einem Fensterheber einen Automatiklauf per Fernbedienung auslöst und ein Kind hat den Kopf in der Scheibe und verletzt sich, dann ist das ein Verstoß gegen gesetzliche Vorgaben (Staatsanwalt, Ermittlung, Verfahren...). Dabei kommt es nicht auf die Schwere der Verletzung an sondern auf die Schwere der möglichen Auswirkungen, die Auftretenswahrscheinlichkeit und Entdeckungswahrscheinlichkeit (=> FMEA).

    Ähnliche Vorgaben gelten für alle sicherheitskritischen Themen im Bereich Automotive. Wenn es diese Vorgaben nicht gäbe könnte kein Käufer eines Fahrzeuges davon ausgehen daß es sicher ist. Die Baumustergenehmigung ist ja nur eine Momentaufnahme basierend auf den Unterlagen des OEM's. Die Zuverlässigkeit und Sicherheit im Betrieb ist vom OEM zu gewährleisten, nach bestimmten Vorgaben. Wenn Erkenntnisse vorliegen daß eine Häufung von sicherheitskritischen Defekten existiert, dann sind Gegenmaßnahmen einzuleiten.

    Ich fordere primär nicht mehr Geld von BMW (obwohl das natürlich schön wäre, aber ich habe einen gewissen finanziellen Background) sondern ich möchte Antworten auf meine Fragen. Ich habe Schriftverkehr mit BMW und warte momentan (mal wieder seit über 2 Wochen) auf eine Rückmeldung. Danach werde ich entscheiden was ich weiterhin unternehmen werde.

    Schon allein die Rückmeldungen zu diesem Threat zeigen, daß das Problem real ist. Ich weiß nicht wieviele Personen bei gs-forum.eu registriert sind, aber von diesen haben sich doch etliche mit vergleichbaren Problemen geäußert (könnte man ja mal eine Statistik anfangen). Wenn ich die Anzahl der Rückmeldungen incl. PM zusammenfasse nehme ich mal an daß der Anteil von R1200GS-Fahrern mit diesem Problem wohl im Bereich 5.000 ppm oder höher anzusiedeln ist. Das ist schon bei nicht sicherheitskritischen Mängeln zu viel. Letzlich stellt sich die Frage ob das technische Design (Dimensionierung...) + qualitative Ausführung (laufende Überwachung der Serienproduktion, Testspezifikation....) ausreichend sind um die Funktion und die Sicherheit zu gewährleisten.

    Das Thema hat den Bereich "Kulanz" schon lange verlassen (Kulanz gibt's, solange nichts passiert ist). Deshalb bietet mir BMW die 1.000 Euro auch nicht als Kulanzleistung sondern als Vergleich an (zur Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung). Ich habe noch nicht angenommen, da ich nach einem Vergleich meine Rechte abtrete, dazu habe ich keine Lust.

    Da ich nicht immer Zeit habe zu schreiben (die nächsten Tage bin ich in Wolfsburg, da habe ich keine Gelegenheit dazu), kann es ein paar Tage dauern bis ich das Forum wieder lese. Ich werde in jedem Fall berichten wie es weitergeht und letztlich abgeschlossen wird. Vielleicht fahre ich auch weiterhin BMW, neben meiner AT die ich nicht hergebe. Ich bin nicht gegen BMW, ich finde die R1200GS super. Aber das heißt nicht den Umgang von BMW mit sicherheitskritischen Themen zu akzeptieren unbesehen zu akzeptieren. Egal welcher OEM solche Probleme im Markt hat, er muß diese abstellen. Wenn man die Anzahl der Fälle sieht bekommt man das Gefühl, daß dieses hier unterblieben ist.

    Grüße,
    Klaus

  3. Registriert seit
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    #53
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Die Hersteller lesen in Foren garantiert mit, da kannst Du einen drauf lassen und ziehen auch ihre Schlüsse, darauf kannst Du auch einen lassen. Vertuschen geht heutzutage mit dem WWW überhaupt nicht mehr
    Kaum. Aber runterspielen.

    Wichtig 'von Kundenseite' ist, dass nicht einfach Dinge behauptet und aufgebauscht werden. Auch im Internet sollte man so schreiben, dass im Zweifelsfall die aufgeführten Punkte jederzeit belegbar sind.


    Hier haben wir jedoch einen exemplarisches Beispiel für ein anderes BMW Phänomen. Wenn ich 3 oder 4 Jahresinspektionen nicht durchführe, dann einen Ölleck entweder nicht sehe oder aber ignoriert habe, mich dann irgendwann aufgrund von Öl und/oder feuchter Straße hinlege, mir dann BMW 1000 Euro im Vergleich zur Regulierung des Sturzschadens anbietet, dann bin ich froh und noch mal gut weggekommen. Wenn man jedoch ins Internet geht und sich darüber sogar noch beschwert, dann das ist das schon ein dickes Ei, gelegt in einer satten und trotzdem unzufriedenen Welt. Sorry 2-Beiträge Klaus, ist halt meine Meinung. Mir scheint ein Realitäts-Check angebracht.

    Ich hab' in Wahrheit keine rechte Lust diese Besitzer - und von denen gibt es bei BMW deutlich zu viele - mit den BMW Preisen mit zu subventionieren.

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    #54
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    ...

    Ich hab' in Wahrheit keine rechte Lust diese Besitzer - und von denen gibt es bei BMW deutlich zu viele - mit den BMW Preisen mit zu subventionieren.
    Du schreibst mir aus der Seele! Mitunter kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln, mit welchem Anspruchsdenken einige GS-Fahrer hier unterwegs sind. Und wenn sie darauf angesprochen werden, wird ein Ego-Geschwalle losgelassen, das einem die Ohren dröhnen. Manchmal tut mir BMW-Motorrad geradezu leid!
    Natürlich bin ich auch froh, das dem Threadersteller bei seinem Öl-Sturz nichts Schlimmeres passiert ist. Aber das er locker flockig mit einer Maschine unterwegs war, an der vier lange Jahre keine Inspektion durchgeführt wurde (bei der das def. Lager mit hoher Wahrscheinlichkeit erkannt und repariert worden wäre) zeugt nicht unbedingt von dem Verantwortungsbewußtsein, das er dem Hersteller wiederum abverlangt. Ob er sich wohl in ein Flugzeug setzen würde, das nachweislich seit vier Jahren nicht mehr gewartet wurde?

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    #55
    Fakt ist aber auch, dass das Problem nicht nur an den GS Modellen auftritt, sondern mindestens auch bei den K Modellen mit diesem Antrieb.
    Fakt ist wohl auch, dass dieser Antrieb nicht für Vielfahrer taugt. Bei mir war nach 26000 K-km Schluß mit dem ersten Antrieb. Der zweite hatte Lagerspiel fast von Anfang an. Dann wurde das große Lager gewechselt, das Spiel blieb und ich hatte die Faxen dick.
    Die aktuelle 2010 GS hat ja neuerdings auch eine Be- und Entlüftung am HAG. Warum?
    Lagerspiel entsteht verschleißbedingt zu früh und irgendwo stehende Wasserreste nach dem Waschen dringen langsam in das radseitige Lager ein, es beginnt zu rubbeln und entwickelt so viel Spiel, dass der Simmerring nicht mehr mitmacht.

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    #56
    Zitat Zitat von klaus48 Beitrag anzeigen
    Fakt ist wohl auch, dass dieser Antrieb nicht für Vielfahrer taugt.
    zumindestens das is so generell schlicht falsch, meine Q hatt jetzt in 3,5 Jahren 130 000 km zurueckgelegt, ich hoffe das qualifiziert als Vielfahrer. Der Simmering im HAG wurde 2 mal getauscht, da ich die Maschine weggeworfen hatte (u.a. HAG vermackt) kann ich nicht ausschliessen das es daran lag. Seit etwa 50 000 km war nix mehr an der Kiste, ausser dem 2 Bremsleitungsrueckruf. Meine Q hat uebrigens keine Oelablass schraube am HAG (Bj. 08/2006)

    mfg tweise

  7. Baumbart Gast

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    #57
    Zitat Zitat von tweise Beitrag anzeigen
    meine Q hatt jetzt in 3,5 Jahren 130 000 km zurueckgelegt, ich hoffe das qualifiziert als Vielfahrer. Der Simmering im HAG wurde 2 mal getauscht, da ich die Maschine weggeworfen hatte (u.a. HAG vermackt) kann ich nicht ausschliessen das es daran lag. Seit etwa 50 000 km war nix mehr an der Kiste, ausser dem 2 Bremsleitungsrueckruf. Meine Q hat uebrigens keine Oelablass schraube am HAG (Bj. 08/2006)
    passt ja genau in den Rhythmus, bis 80.000 2 neue Simmerringe, also alle 40.000. Das der Kardan für Vielfahrer nicht taugt ist sicher überspitzt, aber das er wartungsmäßig um so viele Welten besser ist als eine Kette (i.V.m. Öler) ist zumindest stittig.

  8. Registriert seit
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    #58
    Die neuere Generation Ketten laufen erstaunlich lange, und kostenmäßig liegt der Kardan schon lange nicht mehr vorne, zumindest der BMW Kardan nicht.

    Vielleicht sollte man den Dichtring als normales Serviceteil ansehen und BMW sollte den Austausch als regulären Service bei 30.000 km listen.

    Kann man hier eigentlich auch eine Umfrage vornehmen?

  9. Registriert seit
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    #59
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Die neuere Generation Ketten laufen erstaunlich lange, und kostenmäßig liegt der Kardan schon lange nicht mehr vorne, zumindest der BMW Kardan nicht.
    Und mit einem Scottoiler oder vergleichbares entfällt auch das lästige schmieren....

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Kann man hier eigentlich auch eine Umfrage vornehmen?
    Na sicher, schreib mir per PN wie sie aussehen soll.

    Zum Threadersteller:
    Ich finde das BMW-Angebot iHv. 1000 Eur sehr fair. Das Mopped ist 4 jahre lang nicht gewartet oder gefahren worden, nicht umsonst gibt es die jährliche oder alle 10.000km-Ansage für die Serviceintervalle. Ich würde die 1000 Eur nehmen und für die Zukunft auf eine regelmäßigere Wartung achten.


 
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