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Synchronisation nach Endschalldämpferwechsel

Erstellt von heikemainz, 05.04.2012, 09:31 Uhr · 10 Antworten · 1.114 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Synchronisation nach Endschalldämpferwechsel

    #1
    Hallöle,

    hab mal eine Frage an die Profis.
    Ist es eigentlich notwendig die GS zu synchronisieren nach einem Auspuffwechsel (Endschalldämpfer).

    Viele Grüße

    schöne Ostern

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    #2
    Nein

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    #3
    Hallöle,

    das ging ja fast schneller als ich die Frage eingestellt habe.

    Und wieso nicht? Wie kannst du es mir technisch erklären?

    ;-=

  4. Registriert seit
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    #4
    Der Wechsel des ESD hat keine Auswirkung auf die Syncronisation.
    Man könnte/sollte sich eher Gedanken um die Abstimmung sprich das Mapping machen.

    Detaillierter kann es noch fralind beschreiben/beantworten. Der ist vom Fach.

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Der Wechsel des ESD hat keine Auswirkung auf die Syncronisation.
    Man könnte/sollte sich eher Gedanken um die Abstimmung sprich das Mapping machen.

    Na und welche Wirkung???

  6. Registriert seit
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    #6
    Es könnte eine Abmagerung eintreten.
    Aber bei ner GS normalerweise im grünen Bereich wenn nicht noch weitere Sachen wie Luftfilter o.ä. gemacht werden.

  7. Registriert seit
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    #7
    Beim wechsel eines ESD ist bei den Boxern nichts zu machen.

    Wie GS Män aber völlig richtig anmerkt, in Verbindung mit einem anderen Luftfiltereinsatz schon.

    Der Abgsastrom pulsiert, dass führt so weit, das von hinten die Luft bis an die Sonden kommt und es dort zu falschen Messergebnissen im Teillastbereich kommt, was die BMSK innerhalb der Adaptionswerte versucht auszugleichen. Im Wechselspiel mit Teillast und Vollast ergibt das dann zu mager.

    Anmerkung zun Luftfiltereinsätzen beim Boxer Motor
    Luftfilter
    Es kommt NICHT darauf an, ob der Ansaugwiderstand eines Lufi-Materials 0,02oder 0,03 bar beträgt.

    Sehr wohl kommt es aber darauf an, wie steif der Lufi das Resonanzvolumen von Airbox und Schnorchel trennt.
    Der lapprige, weiche Schaumstoff der Pipercross Einsätze pulsiert mit den Ansaug-Druckstößen der Airbox und gibt diese Resonanz in den Schnorchel weiter, ähnlich wie ohne Lufi. Das wirksame Resonanzvolumen wird um einen gewissen Schnorchelanteil größer.

    Bei steiferen Lufis wie K&N (hochkantgefaltetes Papier oder drahtgestütztes Gewebe) beschränkt sich die Resonanz weitgehend auf die Airbox, beziehungsweise wird beim Duchgang durch den steifen Lufi abgebremst-gedämpft.
    Sowohl reinwärts als auch rauswärts !
    Dies ist bei weichen Lufis nicht der Fall.... Druckweiterleitung ähnlich einer pulsierenden Membran.

    Daß das Schnorchelvolumen bei weicheren Lufis besser mitgenutzt wird, zeigt auch die Tatsache, daß NUR bei weichen SchaumstoffLufis eine messbare Reaktion auf verschiedene Ansaugschnorchel (langer S-Schnorchel, mittlerer ST-Schnorchel, kurzer GS-Schnorchel) überhaupt stattfindet.

    Fazit:
    Mit weichem (pulsierenden) Lufi und abschließender Abstimmung auf 0,87 Lambda kann unter 4.500 rpm die Leistung ziemlich gleich gehalten werden, bei ansteigender Drehzahl ein langsam ansteigendes, kontinuirliches Plus von 2PS bei rund 7.500 u/min.

    Verantwortlich für dieses leichte Plus ist aber NICHT die Durchlässigkeit des Filtermaterials, SONDERN die Fähigkeit des "mitschwingens".

    Airbox
    Die Airbox beeinflußt mit ihrem Volumen maßgeblich die Resonanzfrequenz im Ansaugtrakt.
    Eine feste Airboxgröße kann immer nur für einen bestimmten Drehzahlbereich optimal sein und ist daher immer ein Kompromiß, der sich an der gewünschten Motorcharakteristik orientiert.

    Die serienmäßige Airboxgröße aller 12er Boxer ist 7,8 Liter.
    Bei einem Boxer mit 110 Serien-PS ist BMW mit der alten Opa-Faustformel also schon serienmäßig nah am Optimum.

    Die Airbox so extrem groß wie möglich zu bauen ist sicher nicht zielführend, der resultierende Leistungsvorteil reduziert sich bei Extremen auf einen engen Drehzahlbereich.

    Als alte Faustregel für die Airboxgröße von hubraumstarken Twins gilt:
    Hubraum x 6 x PS : 100 = Liter Airboxinhalt.

    Im Falle meiner getunten 12 S waren also anzustreben:
    1,170 Liter Hubraum mal 6 , mal 140 PS geteilt durch 100= wären 9,82 Liter das optimale Airboxvolumen.

  8. Registriert seit
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    #8
    Ich will hier (als Unwissender) nicht gegen die Ausführungen meiner Vorredner anstinken. Steht mir auch nicht zu. Was mich bei solchen Tuningmaßnahmen immer nur verwundert ist:

    warum macht BMW das nicht, wenn es soooo einfach wäre Hier z.B. ein "weicher, mitschwingender LUFI" und schon sind 2 PS mehr auf der Rolle

    Das BMW z.B. nicht den Widerstand der Lufttemp-Messonde verändert ist klar, da ist´s dann mit den Abgaswerten essig. Aber bei den o.g. Methode wäre das doch billig gefundene Leistung.

    Schönen Tag,
    Rudi

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von Saison.......... Beitrag anzeigen
    ... warum macht BMW das nicht, ...

    ... Aber bei den o.g. Methode wäre das doch billig gefundene Leistung.
    Der "normale" Papierluftfilter bringt seine Leistung für jede Temperatur, jedes Gelände und jedes Land der Welt.

    Nicht das letzte Quentchen PS sondern Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und die Kosten stehen ganz oben auf der Agenda.

    Selbst wenn der o.a. Filter mit dem Resonanzfirlefanz zwei PS unter bestimmten Vorraussetzungen bringt ist er mit Sicherheit teurer als das Massenprodukt. In Masse betrachtet also für BMW ein schlechtes Geschäft.

    BTW : Geiler Nick.

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von Saison.......... Beitrag anzeigen
    Ich will hier (als Unwissender) nicht gegen die Ausführungen meiner Vorredner anstinken. Steht mir auch nicht zu. Was mich bei solchen Tuningmaßnahmen immer nur verwundert ist:

    warum macht BMW das nicht, wenn es soooo einfach wäre Hier z.B. ein "weicher, mitschwingender LUFI" und schon sind 2 PS mehr auf der Rolle

    Das BMW z.B. nicht den Widerstand der Lufttemp-Messonde verändert ist klar, da ist´s dann mit den Abgaswerten essig. Aber bei den o.g. Methode wäre das doch billig gefundene Leistung.

    Schönen Tag,
    Rudi
    Weil das regelmäßig nur wirklich was bringt, wenn der Motor (=Mapping) entsprechend auf die Veränderungen abgestimmt wird. Das geht über einen direkten Eingriff ins Steuergerät oder durch z. B. einen Power Commander, Rapid Bike o.ä..
    Ist bei der GS eher unüblich, bei der S aber häufig anzutreffen. Die haben dann regelmäßig > 130 PS
    Die Top Werte liegen inzwischen bei > 150 PS.


 
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