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Tieferlegung im Soziusbetrieb sinnvoll?

Erstellt von KleinAuheimer, 07.11.2010, 21:28 Uhr · 25 Antworten · 3.651 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von KleinAuheimer Beitrag anzeigen
    ... und die Kiste hatte Rollen?
    Klinke mich aus.........hast gewonnen....lege sie tiefer.

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    #12
    Zitat Zitat von Motorradschneiderle Beitrag anzeigen
    Klinke mich aus.........hast gewonnen....lege sie tiefer.
    das Thema ist für Jürgen (verständlicherweise)
    vielleicht unangenehm und zu ernst um darüber Witze zu machen ....

    komm doch mal mit einer guten Idee rüber
    tieferlegen dann kann es ja direkt ein Schopper werden und wer will das
    haben

  3. Registriert seit
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    #13
    Wieviel kommme ich den runter, wenn ich die GS tiefer lege? 5 cm? Das wird die Lage vermutlich nicht verbessen. Obendrein sollte man bedenken, wenn man ( und frau) eh schon > 200 kg auf die Waage bringen, könnte es mit der Schräglagenfreiheit etwas enger werden. Ich würde unter all diesen Umständen, wenn sich die Problematik durch Üben nicht abstellen läßt, mich nach einem passenden Mopped umsehen. Wenn es partout nicht passt, sollte man es nicht erzwingen.
    Sollten aber diese 5 cm die entscheidenden 5 cm zum Glück sein: die Sitzbank abpolstern bringt 2-3 cm tiefer und von Dayton die Stiefel Lady Star mit der unsichtbaren 3 cm Sohlenerhöhung ... in Summe hat man sich dann schon 6 cm zusammengebettelt, ohne das Mopped tiefer zu legen. Das ganze garniert mit etwas Skigymnastik um beweglich in der Hüfte zu werden und bleiben ... et voila !

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    #14
    Zitat Zitat von KleinAuheimer Beitrag anzeigen
    Hallo, da meine bessere Hälfte Probleme beim Aufsteigen (und Absteigen) von unserer 1200 GS wegen deren Höhe hat, bin ich am überlegen, dass Mopped tiefer zu legen.
    Ist erst mal grundsätzlich keine Schande, denn die R 12 GS ist für den Beifahrer wie ein Gebirge zu erklimmen. Mein Tip: Auf keinen Fall ein Motorrad kaufen das vermeintlich besser passt, das man im Grunde aber nicht will. Das verleidet auf Dauer den Spaß am fahren. Wo ein Willi ist ist auch ein Weg.



    Maßnahmen am Fahrzeug

    1. Fahrwerk:
    Wilbers Federbein hinten mit auf Euer Gewicht abgestimmter Feder wäre erst mal die absolute Nr. 1 Priorität. Motorrad tiefer legen wuerde ich wenn es geht vermeiden. Leider hast Du nicht geschrieben wie groß Du bist. Alternativ modifiziert HH-Racetech die Federbeine perfekt entsprechend Euren Bedürfnissen. Das kostet für die Modifikation von beiden etwa so viel wie ein Wilbers. Zu diesem Punkt so meine ich ist gar keine Diskussion möglich. Das muss gemacht werden, daran geht kein Weg vorbei.

    2. Beifahrer Fussrasten:
    Statt das Fahrwerk tiefer zu legen kann man auch die Beifahrerfussrasten tiefer legen. Hier als Beispiel der Tieferlegungssatz von MV Verholen, das bringt 3,5 cm:



    Diese Teile bringen viel mehr als man anhand der Zahl 3,5 glauben mag. Der Verholen Satz ist ehrlich gesagt zu teuer, aber watt mutt datt mutt.


    3. Sitzbank:
    Anstelle der einteiligen Sitzbank hättest Du besser das hintere Sitzkissen modifizieren sollen. Jungbluth hätte es etwas niedriger gemacht und einen besseren Schaum verbaut, so dass der Sitzkomfort nicht leidet weil so die Sache besser zum Gewicht Deiner Frau passt. Wahrscheinlich hätte der Herr Jungbluth das Teil auch im vorderen Bereich seitlich etwas angeschnitten / angeschraegt, so kommt man mit dem Bein leichter drüber. Das bringt zwar nur 1 - 1,5 cm, aber: mit den 3,5 cm von den Rasten bist Du nun schon bei ca. 5 cm. Ich hab' das selber gemacht, ja was macht man nicht alles für "die Beste":




    4. Festhalten:
    Extrem wichtig ist für Deine Frau eine solide Möglichkeit sich festzuhalten. Das vermittelt Sicherheit. Sind Haltegriffe vorhanden? Die an der Givi Trägerbrücke sind prima:





    Maßnahmen an Euch

    1. Abnehmen + Gymnastik
    aber das ist Euch selber klar

    2. Schuhe:
    Deine Frau kann Schuhe mit etwas dickerer Sohle wählen. Das bringt dann noch mal ca. 1 cm.

    3. Aufsteigeprozedur:
    Immer von links auf- und absteigen!
    - Du musst so weit wie möglich nach vorne rutschen, den Lenker gut festhalten
    - Lass sie immer vorher fragen ob alles klar ist zum aufzusteigen
    - Deine Frau legt ihre linke Hand fest auf Deine Schulter, linker Fuss auf die linke Raste, rechte Hand nach belieben irgendwo abstützen, das rechte Bein stark anwinkeln dann über den Sitz bringen und unter gleichzeitigem ausstrecken des Beines langsam drüber hinweg gleiten, dann rechten Fuß auf die rechte Raste bringen. Nachdem der rechte Fuß dort sicher gelandet ist die Position beider Beine nachrücken / korrigieren (nicht während des Uberschwungs).

    Du kannst zum auf- und absteigen einen Bordstein ansteuern, das hilft Deiner Frau enorm bis sie ein wenig sicherer geworden ist.

    4. Absteigen:
    Sollte eigentlich in umgekehrter Reihenfolge wie aufsteigen erfolgen, aber was soll's:
    - Ganz nahe an einen Bordstein heranfahren
    - Du musst so weit wie möglich nach vorne rutschen, den Lenker gut festhalten
    - Lass sie vorher fragen ob alles klar ist zum absteigen
    - Ihre beiden Hände liegen auf Deinen Schultern, den linken Fuß von der Raste nehmen und das Bein langsam zum Bordstein hin absenken, gleichzeitig dabei mit dem Hinterteil langsam nach links über den Sitz rutschen, zum festhalten mit den Händen auf Deinen Schultern evtl. nachrücken und dann den letzten cm runterschlüpfen / hüpfen, das rechte angewinkelte Bein unter Körperdrehung vom Sitz ziehen. Es kann auch helfen wenn ein Laternenpfahl oder sowas dort ist, wo sie nach dem Absteigen sofort einen sicher Halt findet.

    Wenn es nicht recht klappen will dann muss man das üben, am besten unter Mithilfe einer dritten Person. Die kann dann auch Tips geben, was Deine Frau am Bewegungsablauf verbessern muss, ohne das es zum Streit zwischen Euch kommt.

  5. Baumbart Gast

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    #15
    Die tiefen Fußrasten dran und üben üben üben. Vielleicht mal 2 Reitstunden nehmen, vom Ferd steigt man(frau) ähnlich ab wie vom Mopped. Und vielleicht mit einem anderen Fahrer üben, gelegentlich hören die Damen auf dritte eher als auf den eigenen Mann (Fahrlehrer in der Nähe?) Auf- und Absteigen geht nur über die Fußrasten, alles andere ist Hampelei.

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    #16
    Moin,

    ich schließe mich ebenfalls der 'Üben-Fraktion' an. Vielleicht kann ein 'Vertrauter' dabei unterstützen. Stabil genug sind die Fußrasten, auch die tiefergelegten, allemal. Wobei für mich sogar die Frage entsteht, ob ein Höherlegen der Soziafußrasten das Auf-/Absteigen eher erleichtert? Vor allem dann, wenn für die Sozia nicht einfach ist das 'freie Bein' (rechte Bein) über das Heck zu schwingen? Für den Fahrer bedeutet es im Normalfall ebenfalls keinen großen Kraftaufwand. Der Heckträger sollte möglichst demontiert oder niedrig sein. Die Übungen zum Auf- und Absteigen kommen zudem der körperlichen Fitnes entgegen. Nur Mut!

  7. Baumbart Gast

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    #17
    ergänzend könnte man hinzufügen, dass vielleicht auch der Fahrer etwas üben sollte, ein zappeliger Fahrer der das Mopped beim Aufsteigen nicht ruhig hält trägt eher zur Verunsicherung bei.
    Bei uns hilft zudem die Baehr-Anlage, SIE kündigt ihren Auf- und Abstieg an und kriegt eine kurze Bestätigung. Und meine Holde klettert über den Alu-Koffer und das Givi-TC auf die NIEMALS tiefergelegte Adventure

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    #18
    Hallo,

    zunächst mal vielen Dank für eure Tipps.

    Wir werden jetzt mal mit meiner alten Honda (die ist viel niedriger) über den Winter das Auf- und Absteigen über die Fußraste üben. Meine bessere Hälfte muss halt ihren inneren ............ überwinden und sich an das rückwärts Absteigen über die Fußraste heranarbeiten.

    Dann werde ich auf Tipp von Peter die Fußrasten tiefer legen. Ich habe bei Verholen gesehen, dass die eine Tieferlegung um 6 cm anbieten. Außerdem lässt sich die Fußraste dann wohl auch noch nach vorne verstellen (muss natürlich noch Platz zu meinen Füßen bleiben). Durch die Vorverlegung entsteht auch mehr Platz zwischen Fußraste und Koffer.

    So, jetzt ist erst mal Üben angesagt. Das muss doch klappen!!!

    Gruß
    Jürgen

  9. Registriert seit
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    #19
    Ser's,

    Zusätzlich zum schon geschriebenen bezüglich aufsteigen.

    Probiert es immer OHNE Topcase. - da kann der rechte Fuß über die Gepäckbrücke geschwungen werden, das ist einfacher als "Durchsteigen"

    Als Fahrer neige dich so weit wie möglich nach vorne, dann kann deine Sozia den Oberkörper nach vorne bringen und muß daher den rechten Fuß nicht so hoch hinauf ziehen.

    Und natürlich ganz wichtig: Du muss das Mopped sicher und stabil halten können, das darf keinen Wackler machen. Wenn nämlich das Mopped, wenn deine Sozia links draufsteigt und sich hochstemmt nach links kippt, dann verpufft ihre Kraft und ausserdem wird sie nach links gedrückt, anstatt nach rechts, wo sie ja eigentlich hinmöchte. Besser ist es, wenn Du das Mopped ein wenig nach rechts schief hältst.

    Da war bei uns mal so eine kleine Geschichte:
    Mopped vollbeladen mit Gepäckrolle (für zwei für drei Wochen), Nach dem Tanken - gerade rollt eine Gruppe Moppedfahrer an die Zapfsäulen.
    Frau will aufsteigen, bleibt mit dem Fuß an der Rolle hängen und schwebt zwischen Himmel und Erde. Mir wurde der linke Fuß zittrig, sie musste lachen, kein vor oder zurück mehr möglich - die Mopped"gang" hat sich vor Lachen gebogen.
    Mit viel Glück sind wir nicht wie die Maikäfer am Rücken gelandet.

    liebe Grüße

    Wolfgang

  10. Registriert seit
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    #20
    Hallo Jürgen,

    auch wir beide (meine Frau und ich) haben zusammen mehr als 200kg auf die 12er GSA zu stemmen, wobei der Hauptanteil dabei von meiner Frau kommt.
    Sie hat natürlich auch Probleme beim Auf- und Absteigen, besonders wenn beide Seitenkoffer (original Alukoffer) und das Topcase (Givi Maxia) dran sind. Dann muss ich immer einen Randstein oder eine andere Aufsteighilfe anfahren.

    An den Soziusfußrasten habe ich die Tieferlegungsteile von MV verbaut - allerdings hauptsächlich wegen dem Kniewinkel und nicht wegen dem Aufsteigen. Es hat trotzdem noch genügend Platz für meine Füße (Schuhgröße 46) und den Ihrigen.

    Auch die Tipps von peter-k sind sehr gut.
    Ihr musst halt etwas Geduld mitbringen und üben.
    Lasst Euch nicht das tolle Moped deswegen vermiesen ... und schon garnicht tieferlegen!

    Gruß
    Tom


 
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