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TKC 80 und Strasse??

Erstellt von blnmuc, 17.06.2007, 10:23 Uhr · 47 Antworten · 7.326 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard TKC 80 und Strasse??

    #1
    Habe seit kurzem eine 1200 GS und war heute testhalber zum ersten Mal im Gelände. Da ich bisher nur kleine und mittelgroße reine Enduros (KTM & Honda XR) gefahren bin, war ich höflich ausgedrückt von der Geländeunfähigkeit der Serienbereifung (Michelin) einfach nur entsetzt. Am Ende, mit einem Umfaller bei ein bißchen nassem Sand, bin ich mit im Schritttempo zurück zur Strasse.

    Nun würde ich mit meinem BMW-Halbwissen sofort den TKC 80 aufziehen lassen, obwohl ich diese Maschine eben auch auf Asphalt nutzen will (ca. 50:50). Dabei weder besonders schnell noch schräg etc.. Darum geht es mir nicht, fahre viel in Spanien auf Schotter-, Sand- und Steinpisten.

    Die Kommentare zum TKC auf der Strasse sind allerdings sehr zwiespältig. Kann mir vielleicht ein erfahrener TKC-Allroundfahrer mit einer Boxer eine Einschätzung geben? Was kann man, was nicht? Wie lange hält er? Schlauch oder nicht? Eintragung in Papiere etc.?

    Danke!
    blnmuc

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hallo

    ich kann Dir zumindestens sagen das der TKC nicht eingetragen werden muss, zu den anderen Fragen weiss ich noch nichts meine TKC's stehen noch in der Garage und warten auf einen der Sie aufzieht.

    mfg tweise

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    #3
    Meine Erfahrungen mit dem TKC sind eigentlich recht gut. Wenn die Reifen neu sind, war es bei mir Anfangs -na sagen wir- ein sehr merkwürdiges Fahrgefühl, zumindest bis die Ecken der Stollen etwas runder sind. Ich komme gerade aus Rumänien und bin dort mir den Reifen eben Strasse und auch ein bisschen Abseits gefahren und das klappt halbwegs vernünftig. Wenn man keine hektischen Lenkbewegungen macht, kann man erstaunliche Schräglagen auf Asphalt erreichen. Allerdings ist er Reifen bei Nässe in Kurven auf Asphalt dem Battlewing z.B. deutlich unterlegen! Auch bei einer Vollbremsung wegen einem auf die Strasse gelaufenem Hund, merkte ich das der Bremsweg und die Bremsstabilität gravierend schlechter als bei einem Strassenreifen sind. Obwohl ich nie schneller als 130 km/h gefahren bin, meist wesendlich langsamer, ist der Hinterradreifen nun nach ca. 5000 km deutlich kleiner geworden. Ich schätze, dass er nach ca. 6000 km hinüber ist, wie gesagt bei gemäßigter Fahrweise.
    Ich mache mir derzeit Gedanken den (neueren, dem TKC angehnten) Karoo zu holen, da er viel billiger ist.

    Dirk

  4. Registriert seit
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    #4
    Hola

    der TKC ist imho der beste Stoppler auf der Strasse, und vor allem in Spanien hab ich mir damit gern die Zylinderschützer an der ADV abgefräst - also Grip genug

    Wenn die geringe Laufleistung nicht wäre, würde ich auf meiner Dicken nur TKC fahren. Aber manchmal ist der Hinterreifen schon nach 1500-2000km platt

    (auf der HP2 noch viel früher )

    Nur wirst Du den TKC schwerlich dort unten bekommen, auch den Metzeler Karoo kaum (den ich nicht so empfehle). Zumindest gilt dies für Catalunya und Aragón.
    Eingetragen sind beide.

    Wo in España treibst Dich denn rum ?

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    #5
    Hi blnmuc (hab ich ja noch nie gehört, komischer Name )

    ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

    Die Laufleistung ist in km aber kaum vergleichbar, da sie sehr fahrerabhängig ist. Als Größenordnung würde ich ca. die Hälfte der Laufleistung einer sonstigen Bereifung annehmen. ( Natürlich kriegt man einen Pneu auch mit ein paar Hundert km in den Himmel, aber bestimmt nicht unter Fernreisebedingungen.) 5 - 6.000 km wie Dikki schreibt ist m.E. realistisch. Wenn man auf dem Nachhauseweg ist, kann man ihn ja komplett abrubbeln, nur hat er dann auch keine Stollenqualitäten mehr.

    Wenn es sehr heiß auf dem Asphalt ist, baut der TKC (und alle anderen Stollenreifen auch) doch deutlich ab, und wenn es nass und kalt ist auch. Seit ich einmal nicht nur den Zylinderschützer auf dem Asphalt hatte, sondern auch das Lenkerende ist mir der Schräglagenoptimismus mit Stollenreifen abhanden gekommen . Die äußere Stollenreihe jault ziemlich eindrucksvoll , in dem Moment wo sie den Gripp verliert .( War übrigens ein Karoo T ) Ich will jetzt keine neuen Glaubensbekenntnisse zur Schräglage herausfordern, aber es ist ein Unterschied, ob ich in Schräglage durch ein Kurve rolle, oder ob ich dabei auch noch ein paar PS auf den Untergrund bringen möchte, und da winkt die Stolle eben deutlich früher ab, s.o.

    @Dikki:
    Danach bin ich wieder TKC gefahren und da ich noch einen Radsatz mit Karoo habe, fahre ich ihn im Moment wieder. Wie Chris schreibt, glaube ich auch, dass der TKC der etwas bessere ist. Der TKC lässt sich auch leichter in Schräglage fahren als der Karoo, da dieser deutlich weicher auf der Flanke ist. Das gefällt mir im Gelände wiederum besser. Interessant war die Feststellung, als ich beide Reifen auf Felge nebeneinander stehen hatte, dass der TKC flacher/niedriger ist (ca. 1.5cm). Das könnte bereits die weichere Schulter (mit-)erklären.

    Reifen sind ein ewiges Thema und hat aber auch neben vermeintlich objektiver Werten aus Tests sehr viel mit dem individuellen Gefühl des Fahrers und seinen Vorlieben zu tun.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    ok., vielen Dank soweit - etwas ratlos bin ich trotzdem. Würde man es denn wirklich als abwegig bezeichnen eine GS immer mit Stollenreifen zu fahren?? Ich kenne das wie gesagt nicht anders und frage mich natürlich, ob nur der allergrößte Teil der GS-Fahrer Strassenreifen bevorzugt, oder ob es für eine solch schwere Maschine (im Gegensatz zu den kleinen, reinen Enduros) einfach unsinnig wäre einen Stollenreifen als Standard zu fahren.

    Jedenfalls komme ich mit den Reifen ab Werk keine Woche aufrecht sitzend durch meine Strecken...

    Trotzdem Danke!

    blnmuc

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Hi,

    warum nicht ständig Stollen ?

    Reine Kostenfrage (Verschleiss, Preis pro Satz)
    Und natürlich auch, wie intensiv schnell Du Strasse fahren möchtest.
    Da sind reine Strassenreifen schon deutlich überlegen.

    Es muss nicht wirklich TKC & Co sein.
    Normale Schotterpisten kannst Du auch viel mit Anakee und Tourance machen, die sind halt nur bei Nässe und im steilen Gelände überfordert.

    Vielleicht magst ja auch über einen zweiten Radsatz nachdenken, den einen mit Strassen-/Enduroreifen bestücken, und den anderen dann wirklich mit TKC.
    Auf Dauer lässt sich damit sogar Geld sparen ...

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hallo Crespo,

    ja genau das wollte ich jetzt machen. Dann fahre ich die Stollen in Spanien und wenn ich im Herbst zurückkomme schraube ich wieder die Rutschreifen drauf. Was ist eigentlich im Winter? Sind da nicht Stollenreifen viel besser?

    Und letzte Frage: Luftdruck? Würde eher ungerne, wie von einem, ich vermute Extremsportler geschrieben wurde, mit 1,0 bar fahren. 2,5/2,9 erscheint mir aber auch zuviel. Was wäre denn richtig für halb Strasse halb Gelände?

    Danke
    blnmuc

  9. Registriert seit
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    #9
    P.S. Gibt es im Internet irgendeinen pdf-Katalog, auf dem man sich die Profile der zulässigen GS-Reifen ansehen kann?

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Salve,

    ja auch im Winter macht Stolle Sinn, denn sie gelten als M+S Reifen, und halten ein klein wenig besser. Nicht unbedingt bei Nässe...

    Den TKC kannst Du vorne mit 1.5 fahren, hinten ein wenig mehr (je nach Belastung, Gewicht, etc)

    Drunter würd ich nicht wesentlich gehen, da rubbelst Du Dir womöglich den Reifen von der Felge.

    Auf der Strasse fahr ich den TKC auch oft nur mit 1.5/1.8
    An der Tanke kann man natürlich dann mal wieder was reinlassen. Aber mehr als 2.0 tu ich vorne nicht rein. Hinten bei Gepäck schon auch mal 2.3 bis 2.5

    Wenn der Reifen zu hart aufgepumpt ist, dann springt er über die Steine, dämpft nicht, und hat weniger Grip.
    Luftdruckmesser am besten immer dabei haben.


 
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