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Umstieg von 1100RT auf 1200GS für Fahrer mit "kurzen" Beinen

Erstellt von brutzler, 24.06.2013, 21:59 Uhr · 25 Antworten · 3.239 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Also ich würde nur mit der Sitzbank arbeiten und nicht das Fahrwerk tiefer legen, die Schräglagenfreiheit ist sonst einfach zu begrenzt! Ich (1,88m) bin einmal mit einer ab Werk tiefergelegten F650 Probe gefahren und hätte mich in der ersten richtigen Kurve fast gemault. Zuerst Kratzgeräusche von Hauptständer und Fußrasten, danach ein aufheulender Motor- weil kein Grip mehr am Hinterrad und dann kam die Leitplanke immer näher...Fahrwerkstieferlegung ist nur etwas für ehemalige Chopper- oder Genußfahrer.

    MfG
    Peter

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    #22
    Hallo nochmal,

    so, jetzt ist es so weit.
    Nach zwei ausgiebigen Probefahrten beim Händler hab ich mich entschieden.
    Seit Ende der Woche ist eine 2012er 1200erGS mein Eigentum. Ausführung ganz normal. Ohne spezielle Sitzbank, oder Fahrwerksveränderungen. Nur die Bank auf unterster Position.

    Danke nochmal an alle für eure geduldigen und (für mich) wertvollen Beiträge.
    Werden uns jetzt wohl öfters hier sehen, da es in der nächsten Zeit sicher einiges zu fragen und diskutieren gibt.

    Gruß/brutzler
    Und immer eine Handbreit Teer unter den Rädern (obwohl.......ich fahr ja jetzt ne GS. LOL)

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    #23
    Lese erst jetzt!

    Wenn auch für die Kaufentscheidung zu spät, aber doch für das gute Bauchgefühl als Bestätigung:
    Ich bin schon etwas angegraut (Baujahr 1943), 175 klein und nur 68 kg leicht. Bin 20 Jahre eine TDM 850 gefahren und brauchte nach 97.000 km auf der Uhr langsam etwas Neues.
    Das "Problem" war natürlich auch die Sitzhöhe. Nach einer ausgiebigen Probefahrt habe ich voriges Jahr eine 1200 GS mit der niedrigen BMW-Sitzbank gekauft.

    Nach ca. 3.000 km (Pässetour in den französischen Alpen) bin ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Die TDM war in etwa gleich schwer, aber die BMW fühlt sich wegen des niederen Schwerpunkts viel leichter an. Die BMW läßt sich auch noch in Schräglage noch gut halten. Weil ich viel auf kleinen Campingplätzen und in italienischen Bergdörfern unterwegs bin, habe ich mir sicherheitshalber noch Schutzbügel geleistet. Viele lästern auch über den unbequemen niederen BMW-Sitz. Dank meines niederen Gewichts habe ich auch nach 8 Stunden im Sattel keine Probleme. Wenns der Kniewinkel zuläßt, kann man sich ja auch mit Stiefel mit höheren Sohlen helfen.

    Viel Spaß mit Deinem Moped

    Armin

    Gruß

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    #24
    Sorry, auch wenn es zu spät ist, wenn man die notwendige Stehhöhe nicht hat, sollte man sich ein Mopped kaufen, das einem von der Größe her passt,
    genauso umgekehrt, mit 2 Metern passt halt eine 600 er nicht dazu. Das sieht auch aus, wie das Moped des kleinen Bruders und fährt sich so. Ich würde es nicht machen. Aber man kann sich alles schön reden, wenn das "Unbedingthabenwill" stärker ist.
    Man findet immer Verbündete, auch schon mal damit umgefallen? :-)

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    #25
    Hallo teileklaus,

    ich kann Dir nur voll und ganz beipflichtgen. Es macht sicher keinen Sinn, ein Moped zu fahren, bei dem man ständig beim Anhalten "im Gelände" Angst vor dem Umfallen haben muß. Hier im Forum gibt es allerdings Leute, die mit 1,70 m eine GSA fahren und im anderen Extrem mit 1,85 m eine tiefergelegte GS haben. Hier dürfte der Spaß sicher sehr grenzwertig sein.

    Mit meiner GS bin ich noch nicht umgefallen, allerdings nach einem Jahr erst 3.000 km gefahren. Meine alte Yamaha TDM 850 habe ich in 20 Jahren 2x umgeschmissen. Wegen ihres hohen Schwerpunkts konnte man sie in starker Schräglage nur schwer halten. Da kommt mir die GS wie ein 50er Moped vor.

    Die GS ist auch für alte Knochen!

    Gruß
    Armin

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    #26
    Schön dass du nicht beleidigt bist Armin,
    Motorradfahren hat auch nicht unbedingt immer was mit vernünftigen Überlegungen zu tun:
    Ich hab mal ein Video gesehen, da hat ein 1,55m Männchen, weil er nicht über den Sitz kam den ersten Gang reingekickt, ist beim Anrollen mit dem linken Bein auf der Raste stehend losgefahren, und dabei dann stehend das rechte Bein über den Sitz geschwungen, dann hingesetzt und weitergefahren... Abgestiegen auch auf der linken Raste stehend, Geht also auch anders. Hat souverän ausgesehen!
    Leider tun sich manche Ehepartner auch ein zu großes Mopped an, um mitzuhalten und haben dann keine Freude an dem schweren Teil, kippen öfter mal um oder beim Wenden wird es schwierig, dann macht es keinen Spass mehr und die Sache ist gestorben.
    Klar die GS ist für alte Knochen gut wegen dem besseren Kniewinkel, aber das ist ja bei kleinerer Stattur nicht so das Problem, ich finde, da geht auch eine R1200 R ZB recht bequem zu machen mit Lenkererhöhung ZB. oder eine schnelle F
    Aber jeder wie er mag.
    Gruß Klaus


 
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