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Unglaublich was man beim Händler erleben muss

Erstellt von Totila, 30.03.2009, 22:07 Uhr · 32 Antworten · 7.841 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Nun, so etwas ähnlich habe ich hier in Belgien auch erlebt. Bei eine Inspektion sollte (wegen Rückruf) an meiner '05er R12GS der ABS-kabel mittels Klemme am linker Gabel fixiert werden, und eine Durschströmungsbolze am Handbremse ausgewechselt worden.

    Ich war derzeit noch ne Laie, und deshalb ist es mir nicht aufgefallen dass nichts durchgeführt worden war. Zufällig kam ich im Ausland bei einen anderen freundlichen BMW-Händler vorbei, und der hat mir darauf angewiesen. Als ich ihm sagte, alles sei lautens mein Händler durchgeführt worden, war er verwundert, und hat die Historie meines Bikes ausgedrückt. Da stand tatsächlich zu lesen, die Arbeiten seien erledigt.

    Ziemlich slecht gelaunt habe ich nachher mein Händler mit die ausgedrückte Historie konfrontiert, und das Kommentar war : 'Diese Arbeiten braucht Ihr Bike überhaupt nicht.' Lächerlich, denn warum war es dann bestätigt im Service Historie ? Ich habe dann gedroht mit meine GS und der ausgedrückten Historie zur BMW Importeur zu fahren, und dann hat sich die Stimmung geändert : 'Das braucht ihr Bike nicht, aber wenn Sie meinen, usw, usw ...'

    Ich bin dabei geblieben als die Arbeiten dann ausgeführt wurden, mein Vertrauen war dahin. Als die Sekretärin mir bat, ein Auftragsform zu unterzeichnen ('Das brauchen wir weil das Ganze bei BMW deklariert werden muss, so dass wir bezahlt werden für die Arbeit') hat der Mechaniker geantwortet : 'Das haben wir ja schon gemacht'.

    In dem Moment ist mir deutlich geworden, dass es hier um Betrug geht, des Kunden, aber auch BMW.

    Ich habe jetzt einen anderen Händler, das versteht sich.

  2. Registriert seit
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    #12
    Zitat Zitat von GSband Beitrag anzeigen
    Nun, so etwas ähnlich habe ich hier in Belgien auch erlebt. Bei eine Inspektion sollte (wegen Rückruf) an meiner '05er R12GS der ABS-kabel mittels Klemme am linker Gabel fixiert werden, und eine Durschströmungsbolze am Handbremse ausgewechselt worden.

    Ich war derzeit noch ne Laie, und deshalb ist es mir nicht aufgefallen dass nichts durchgeführt worden war. Zufällig kam ich im Ausland bei einen anderen freundlichen BMW-Händler vorbei, und der hat mir darauf angewiesen. Als ich ihm sagte, alles sei lautens mein Händler durchgeführt worden, war er verwundert, und hat die Historie meines Bikes ausgedrückt. Da stand tatsächlich zu lesen, die Arbeiten seien erledigt.

    Ziemlich slecht gelaunt habe ich nachher mein Händler mit die ausgedrückte Historie konfrontiert, und das Kommentar war : 'Diese Arbeiten braucht Ihr Bike überhaupt nicht.' Lächerlich, denn warum war es dann bestätigt im Service Historie ? Ich habe dann gedroht mit meine GS und der ausgedrückten Historie zur BMW Importeur zu fahren, und dann hat sich die Stimmung geändert : 'Das braucht ihr Bike nicht, aber wenn Sie meinen, usw, usw ...'

    Ich bin dabei geblieben als die Arbeiten dann ausgeführt wurden, mein Vertrauen war dahin. Als die Sekretärin mir bat, ein Auftragsform zu unterzeichnen ('Das brauchen wir weil das Ganze bei BMW deklariert werden muss, so dass wir bezahlt werden für die Arbeit') hat der Mechaniker geantwortet : 'Das haben wir ja schon gemacht'.

    In dem Moment ist mir deutlich geworden, dass es hier um Betrug geht, des Kunden, aber auch BMW.

    Ich habe jetzt einen anderen Händler, das versteht sich.

    Das sind Sachen, die sehr ärgerlich sind. Bei allem Verständnis für schlechte Auftragsbücher: Wenn ich so etwas in meiner Firma durchziehe, fliege ich raus - fristlos, ohne Abfindung etc. Und hier wird der Hersteller verscheißert, der Kunde gefährdet, und anschließend kommt Gejammere über die schlechte Auftragslage.

    Ich bin jahrelang Ducati gefahren, hab bei drei unterschiedlichen Händlern gekauft, und alles lief stets korrekt. Ich hab jetzt seit drei Wochen eine GS und habe zwei Händler kennengelernt. Der eine hat beim Verkauf eine kostenlose Erstinspektion versprochen, die ich nachher doch bezahlen mußte, und der zweite Händler ist ziemlich selbstgefällig und schickt einen Kunden mit Kleinigkeiten auch schon mal nach Hause ("Das machen Sie mal selbst, ich hab auch so genug zu tun. Aber wenn es Ihnen nix ausmacht, dass die Uhr mitläuft, dann geben Sie halt her...").

    Die GS ist echt ein tolles Motorrad, aber ein netter Händler ist mir hier noch nicht über den Weg gelaufen.

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von EStz Beitrag anzeigen
    Das sind Sachen, die sehr ärgerlich sind. Bei allem Verständnis für schlechte Auftragsbücher: Wenn ich so etwas in meiner Firma durchziehe, fliege ich raus - fristlos, ohne Abfindung etc. Und hier wird der Hersteller verscheißert, der Kunde gefährdet, und anschließend kommt Gejammere über die schlechte Auftragslage.

    Ich bin jahrelang Ducati gefahren, hab bei drei unterschiedlichen Händlern gekauft, und alles lief stets korrekt. Ich hab jetzt seit drei Wochen eine GS und habe zwei Händler kennengelernt. Der eine hat beim Verkauf eine kostenlose Erstinspektion versprochen, die ich nachher doch bezahlen mußte, und der zweite Händler ist ziemlich selbstgefällig und schickt einen Kunden mit Kleinigkeiten auch schon mal nach Hause ("Das machen Sie mal selbst, ich hab auch so genug zu tun. Aber wenn es Ihnen nix ausmacht, dass die Uhr mitläuft, dann geben Sie halt her...").


    Die GS ist echt ein tolles Motorrad, aber ein netter Händler ist mir hier noch nicht über den Weg gelaufen.
    Wieso zahlt man eine Erstinspektion, die vorher als kostenlos versprochen wurde

    Grüße

  4. Registriert seit
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    #14
    Bin ja nur froh das es nicht nur bei uns auf der insel so ist

    Ist zwar alles in Englisch aber wenn ihr mal zeit habt und was lustiges lesen wollt

    http://www.ukgser.com/forums/showthread.php?t=153449

  5. ulixem Gast

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    #15
    Bei meiner Übergabe der alten Maschine wurde mir "nur" eine noch nicht nötige Inspektion in Rechnung gestellt.
    Ist jetzt nicht viel und die Show, welche über den bösen anderen Händler und dessen angeblich falsche Kundeninformation geliefert wurde, war das Geld wert.
    Letztendlich war es aber ein Eigentor, da ich nach Eitorf nicht mehr fahren werde.

    Aber um beim Thema zu bleiben:
    Betrug (und was anderes ist die Geschichte vom Themenstarter nicht) bei sicherheitsrelevanten Teilen sollte BMW mitgeteilt werden.

    Nur dann kann man die schwarzen Schafe aussortieren.
    Hier ging es offensichtlich nicht um Geld, sondern um das Erfüllen von Vorgaben des Herstellers.
    Bremsleitungstausch ist aufwendig. Da hatte man anscheinend keine Lust zu.

  6. Registriert seit
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    #16
    Ich kann dir nur empfehlen,schreibe ne Mail an BMW und schildere den Fall.Wenn keiner was sagt wird es dem nächsten sicherlich auch so passieren.Das wird dann kein Einzelfall bleiben.Nur Mut

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Calli Beitrag anzeigen
    Wieso zahlt man eine Erstinspektion, die vorher als kostenlos versprochen wurde

    Grüße

    Ich hatte beim BMW-Händler Auto-Hansa in Bad Oldesloe ein Vorführ-Motorrad aus dem Jahr 2007 mit einem Kilometerstand von 250 km gefunden. Beim der Probefahrt folgenden Verkaufsgespräch versicherte mir der Verkäufer, Herrn Stefan Hänzi, dass Auto-Hansa die erste Inspektion (1000 km) für mich kostenfrei durchführen werde. Nach kurzer Bedenkzeit und einem Email-Wechsel mit Herrn Hänzi über weitere Ausstattungswünsche (höhere Sitzbank, Koffer, Tankrucksack) und Preisvorstellungen akzeptierte ich schließlich Herrn Hänzis letztes Angebot und kaufte die GS.

    Am 13.03.2009 übernahm ich die Maschine und brachte in den nächsten Tagen nur aus Lust an der Freude einen Kilometerstand von 1160 km zusammen. Ich lieferte die Maschine wie vereinbart ab und war ziemlich erstaunt, dass ich die Inspektionsrechnung bezahlen sollte.

    Herr Hänzi erinnerte sich zwar durchaus daran, die kostenlose Erst-Inspektion in unserem ersten Verkaufsgespräch zugesagt zu haben. Aber durch die folgenden Verhandlungen über Ausstattung und Preis sei dieses Angebot hinfällig geworden. Weder in den Emails, noch in seinem letzten Angebot, dass ich ja akzeptiert hätte, noch im Vertrag sei die kostenlose Erstinspektion schriftlich festgehalten. Er sei auch nur ein Mensch, der mal was vergessen könne, deswegen schreibe er alle Vereinbarungen auf. Da er nichts aufgeschrieben habe und auch im Vertrag (im Gegensatz zur Mehrausstattung) nichts schriftlich erwähnt sei, sei aus seiner Sicht eine derartige Vereinbarung nicht gegeben. Als ich ihm vorhielt, dass er seine Zusage zu keinem Zeitpunkt, weder schriftlich noch mündlich, wiederufen habe, kam die lapidare Antwort „dann ist das wohl untergegangen“. Er könne meinen Ärger nachvollziehen, aber Vertrag sei eben Vertrag.


    Formaljuristisch mag der gute Herr sogar im Recht sein, aber ich finde, so etwas geht gar nicht. Und weil es mir nicht ums Geld, sondern um den Wortbruch ging, habe ich auch auf den "freundlicherweise" angebotenen "Sonderpreis" für die Inspektion verzichtet. Ich habe den vollen Preis bezahlt und suche mir beim nächsten Mal einen anderen Händler.



    EStz

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Lord Vader Beitrag anzeigen
    Bin ja nur froh das es nicht nur bei uns auf der insel so ist

    Ist zwar alles in Englisch aber wenn ihr mal zeit habt und was lustiges lesen wollt

    http://www.ukgser.com/forums/showthread.php?t=153449

    Kreisch!!!! Die Nummer ist ja fast so hard wie Deine Smileys (oder wie immer man die Dinger nennt, wenn sie Feuer spucken).

    Ich hoffe sehe, dass Dein Motorrad inzwischen fehlerfrei läuft.

    EStz

  9. Registriert seit
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    Standard Unglaublich

    #19
    ... und bestimmt eine interessante Geschichte für das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Die haben die Oberaufsicht und können BMW Druck machen.

    Betrugsabsichten des Händlers wollen wir ja nicht unterstellen, aber so geht man nicht mit sicherheitsrelevanten Dingen um, das kann sich auch BMW nicht leisten.

  10. ulixem Gast

    Standard

    #20
    Zitat Zitat von EStz Beitrag anzeigen
    Als ich ihm vorhielt, dass er seine Zusage zu keinem Zeitpunkt, weder schriftlich noch mündlich, wiederufen habe, kam die lapidare Antwort „dann ist das wohl untergegangen“. Er könne meinen Ärger nachvollziehen, aber Vertrag sei eben Vertrag.


    Formaljuristisch mag der gute Herr sogar im Recht sein, aber ich finde, so etwas geht gar nicht. Und weil es mir nicht ums Geld, sondern um den Wortbruch ging, habe ich auch auf den "freundlicherweise" angebotenen "Sonderpreis" für die Inspektion verzichtet. Ich habe den vollen Preis bezahlt und suche mir beim nächsten Mal einen anderen Händler.



    EStz
    Was die ganzen Moppedverkäufer bei BMW wohl nicht bedenken, sollten sie keinen Umsatz mehr aufgrund solcher Kundenverarsche machen und die Motorradabteilung geschlossen wird, sie werden nicht von der Autoabteilung übernommen, sondern sie sind dann einfach nur arbeitslos.
    Klar BMWs verkaufen sich wie geschnittenes Brot, aber irgendwann ist es auch damit vorbei.


 
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