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Ventile Einstellen - OT Punkt

Erstellt von Jamukah, 08.05.2013, 10:32 Uhr · 18 Antworten · 4.398 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    1. Motor max. 35° warm
    2. Kerzen Stecker abklemmen (Abzieher habe ich), Kerzen raus.
    3. 6 Gang rein.
    4. Beide Deckel runter
    5. Ich fange mit der rechten Zylinderseite an. Durch das Zündkerzen - Loch einen Schraubenzieher stecken.
    6. Am Hinterrad drehen bis der Schraubendreher nicht mehr weiter raus kommt.
    7. Nun an der LINKEN Zylinderseite mit Fühlerlehre jeweils Einlass und Auslass prüfen, ggf. Einstellen.
    8. Dann auf der linken Zylinderseite durch das Zündkerzen - Loch einen Schraubenzieher stecken.
    wieder am Hinterrad drehen bis der Schraubendreher nicht mehr weiter raus kommt.
    9. Nun an der RECHTEN Zylinderseite mit Fühlerlehre jeweils Einlass und Auslass prüfen, ggf. Einstellen.

    mache ich auch so .....nur mit dem Gang einlegen nicht ...mache vorne den Stirndeckel runter ...wie meine Vorschreiber ....
    Viel Spass....!!!!

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    #12
    Moin zusammen
    Das Leben könnte so einfach sein. Stell einen Zylinder auf Ventielüberschneidung (auslasstackt) dann stell die andere Seite ein. AUS UND EINLASS und dann denn den anderen Zylinder auf Ventilüberschneidung und stell den 1. ein und gut ist. Mann kann auch was TOT reden. egal ob du am Hinterad an der Kurbelwelle mit dem Starter oder sonst wie den Motor drehst. Und als INFO: wenn Gerd einen Tipp gibt glaube ihm !!!!
    LG Peter

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    #13
    Sersn,

    also erst mal Danke an alle hier. Wie gesagt, ich bin zwar Kfz.-Handwerker A.D. - leider habe ich in meiner Lehrzeit (83 -86) und auch später niemals (praktisch) Ventilspiel statisch eingestellt. Hab auf Opel gelernt und zu der Zeit wurden fast alle Modelle dynamisch eingestellt - dann kamen die Hydrostössel....

    Abber des is etz a worschd - ich stell edz amol fesd dass der Gerd aus Färdd is? Also wenn des so is wär des dodal glasse, wenn du mir des mid de Vendile eisdelln amol zeing könndsd... Hab dir a PN gschiggt

    Ihr habt schon recht, ich will an meinem ersten Boxer (und wird ab sofort - bis in die Kiste - auch immer einer bleiben) nichts kaputt machen..

    Viele Grüße

    Oli

    - - - Aktualisiert - - -

    Naja, ich kumm gnau gsacht ja aus Schwaig bei Nemberch - des is doch dann irchendwei als Neudrale Zone zu seeng, odder ?

    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    An welchem Zylinder Du den Schraubendreher reinsteckst ist vollkommen egal. Die beiden Zylinder sind gleichzeitig auf OT, sonst wäre das kein Boxer sondern ein 2Z 180-Grad-V-Motor. Ein solchen ist nicht betriebtauglich.

    Jeder Zylinder hat 2 OT Punkte. Mechanisch sind die natürlich gleich, nur in Bezug auf die Nockenwelle(n) unterscheiden sie sich.
    Einer davon ist der Zünd OT (der ist interessant), der andere derjenige am Ende des Ausstosstaktes/Beginn des Ansaugens.
    Mein Tipp: Lass' es Dir beim ersten Mal von jemandem zeigen der es kann. Andere haben es als Beruf gelernt.
    Irgendwie klingt Deine Frage nach teuerem ersten Selbstversuch.
    Ich liesse mich z.B. hinreissen . . . Obwohl, als Färddä nach Nämberch? :-)
    gerd

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von Jamukah Beitrag anzeigen
    Ihr habt schon recht, ich will an meinem ersten Boxer (und wird ab sofort - bis in die Kiste - auch immer einer bleiben) nichts kaputt machen..
    Wenn du es so machst kann nichts passieren:

    Zitat Zitat von Pitblank Beitrag anzeigen
    Moin zusammen
    Das Leben könnte so einfach sein. Stell einen Zylinder auf Ventielüberschneidung (auslasstackt) dann stell die andere Seite ein. AUS UND EINLASS und dann denn den anderen Zylinder auf Ventilüberschneidung und stell den 1. ein und gut ist. Mann kann auch was TOT reden. egal ob du am Hinterad an der Kurbelwelle mit dem Starter oder sonst wie den Motor drehst. Und als INFO: wenn Gerd einen Tipp gibt glaube ihm !!!!
    LG Peter
    Peter ist augenscheinlich praktisch veranlagt... ... denn so mache ich das auch.
    Zündkerzen werden bei mir nur demontiert wenn sie gewechselt werden, ansonsten bleiben sie drin.
    Zum Einstellen der Ventile nehme ich noch nicht mal den Gummi aus dem Guckloch.
    Ich benutze aber nie den Anlasser um einen Zylinder auf Überschneidung zu stellen sondern nur das Hinterrad oder drehe bei demontierten Deckel die KW direkt mit der Ratsche durch.

  5. Registriert seit
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    #15
    @Peter uns alle anderen: Hier habt mit allem Recht . Wie gesagt ich möchte es einfach von einem "Profi" einmal gezeigt bekommen. Danach kann ich es zukünftig mit Sicherheit selber.

    VG

    Oli

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    #16
    Hi
    Normal halte ich von der Axialspieleinstellerei nicht viel weil dabei auch eine der Zylinderkopfschrauben geöffnet werden muss.
    0,15 ist OK, 0,5 aber definitiv zu heftig. Angegeben ist eine "Bauernpassung" von 0,05 bis 0,4.
    gerd

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    #17
    Zitat Zitat von Jamukah Beitrag anzeigen
    @Peter uns alle anderen: Hier habt mit allem Recht . Wie gesagt ich möchte es einfach von einem "Profi" einmal gezeigt bekommen. Danach kann ich es zukünftig mit Sicherheit selber.

    VG

    Oli
    vll. kannste damit was anfangen ..??

  8. Registriert seit
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    #18
    So, Aktion Ventile einstellen erledigt. Ein Glück das Gerd nicht weit von mir weg wohnt. Dank seiner Live-Unterstutzung hab ichs nun geschafft.
    Vielen Dank nochmal an Dich Gerd!

    VG
    Oli

  9. Registriert seit
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    #19
    Hallo,

    danke für die Info zum Axialspiel.Ich bin zur Zeit in Andalusien unterwegs und heute beim Reifenwechsel(den Satz Heidenau Scout gibts es hier für 225 Euro mit Montage)erzählte mir der Mechaniker,dass die Guarida Civil bei ihren BMW Motorrädern die Auslassventile mit 0,40 einstellt.Einlass 0,15 wie immer.Das soll bei hohen Temperturen besser sin.Was haltet ihr davon?

    Grüsse

    Michael


 
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