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Ventiltickern?

Erstellt von Kroete, 15.04.2007, 23:30 Uhr · 38 Antworten · 4.481 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    schlimm wirds erst, wenns NICHT mehr Tickert

    ggf. hilft Euch aber auch n "Tickerkiller" weiter... denn dann kommt das nicht vom Ventilspiel, sondern von dem Spiel im Drosselklappen lager.

  2. Registriert seit
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    #12
    Es ist schon komisch, dass bei einem solchen Motorrad, das eine Stange Geld kostet, was auf dem neuesten Stand der Technik ist, wo der Motor schon seit Jahren gebaut wird, immernoch solche Sachen auftauchen. Normalerweise dürfte man diesen Motor innerhalb von 15000 km überhaubt nicht aufmachen müssen.
    Ist er von der Konstruktion so aufwendig, oder Prinzipbedingt einfach heikel, sofort nachdem der Motor zusammengebaut ist, einen fehlerfreien Lauf zu gewährleisten.
    Ich habe eine Honda VFR, die ist jetzt 14 Jahre alt, und hat ca. 16000 km drauf, ok, ist nicht viel in der Zeit, aber der Motor hat noch kein Licht gesehen. Immer mal das Öl raus und fertig. Ich war schon sehr überrascht, dass man bei BMW bei nur 1000 km schon wieder 200 EUR für die erste Insp. ausgeben muss.
    Mit einem Auto muss man doch auch nicht nach 1000 km schon wieder in die Werkstatt, um den Motor zu überprüfen.
    Wenn man das Forum etwas Querliest, dann fällt zum Thema Motor schon auf.
    - Starke Vibrationen (ok, Bauartbedingt, aber man muss sich nicht alles gefallen lassen, und andere Boxxer gehen auch ohne zu starke Vibras)
    - dann schwitzt hier und da mal ein Ventildeckel
    - dann tickern die Ventile

    - die Tankanzeige macht was sie will
    - die Felgen haben Höhenschläge

    Ja Leute, hatt denn BMW keine Qualitätskontrolle. Wir sprechen hier von MADE IN GERMANY. Sowas darf doch nicht sein.

    Ich möchte hier keinem auf dem Schlips treten, aber für mich sind das auffällig viele Störungen, die bei einem solchen Mopped nicht auftreten sollten.

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von schuberth1
    ...

    Wir sprechen hier von MADE IN GERMANY. Sowas darf doch nicht sein.

    ...
    Ja eben darum. Die Japaner konnten so etwas schon immer besser. An unserem MX-5 hatten wir nur günstige Inspektionen (220 DM die kleine und keine 400 DM für die große Inspektion) und es war nie was an dem schnickeligen Auto.

    Warum habe ich schon um 2. mal eine BMW gekauft? Ach ja, wegen dem Kardan und dem ABS.

    Momo

  4. JOQ
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    #14
    Zitat Zitat von schuberth1
    Wenn man das Forum etwas Querliest, dann fällt zum Thema Motor schon auf.
    - Starke Vibrationen (ok, Bauartbedingt, aber man muss sich nicht alles gefallen lassen, und andere Boxxer gehen auch ohne zu starke Vibras)
    - dann schwitzt hier und da mal ein Ventildeckel
    - dann tickern die Ventile

    - die Tankanzeige macht was sie will
    - die Felgen haben Höhenschläge

    Ja Leute, hatt denn BMW keine Qualitätskontrolle. Wir sprechen hier von MADE IN GERMANY. Sowas darf doch nicht sein.

    Ich möchte hier keinem auf dem Schlips treten, aber für mich sind das auffällig viele Störungen, die bei einem solchen Mopped nicht auftreten sollten.
    Schau dir mal die Zulassungzahlen an und dann wieviele hier über das ein oder andere Problem berichten. Ich denke das sich das im Rahmen hält. In einem Forum wird halt über die Probs geschrieben, das ist normal, man kann es aber nicht verallgemeinern.

    Jo

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi
    Also ich kann mich an die 1000Km Durchsicht an meinem Golf IV erinnern..
    Was ich nicht verstehe ist, dass diese 1000Km Durchsicht etwas kostet. Hier stellt "das Werk" Dinge ein, die während der Fertigung offenbar unmöglich waren. Weshalb müssen die Ventile eingestellt werden (sie MÜSSEN!)? Zwei Antworten sind in meinen Augen möglich:
    1 Es arbeiten so viele Teile zusammen, und die Kombination der aus dem Einlaufen entstehenden Toleranzen ist so gross, dass der dadurch entstehende Gesamtwert das Ventilspiel signifikant verändert.
    2 Die Ventilpassungen sind derart lausig gefertigt, dass sich die Ventile zuerst mal richtig einhämmern.
    Der Ölwechsel ist eine Verdienstmöglichkeit oder ein Relikt ("haben wir schon immer so gemacht, hat sich bewährt"), sollte aber unnötig sein. Doch man will seinem neuen Fahrzeug ja was Gutes tun...
    Die Synchronisiererei ist Tribut an die Ventile. Bei "vorgestreckten" Zügen sollte auch das überflüssig sein.

    Bei 1 würde ich mal die Konstruktion überdenken. Vielleicht ist der Boxer wirklich out? Oder die Materialwahl ist etwas sparsam?
    2 traue ich mich nicht wirklich denken.

    In beiden Fällen trägt der Kunde die Kosten für etwas wofür er nichts kann. Er hat noch nichts "ge- oder verbraucht", sondern nur Einfahrtätigkeiten (=Angleichtätigkeit) für den Hersteller gemacht und zahlt jetzt für dessen "konstruktive Eigenheiten".
    Dies ist in meinen Augen ein Posten wie die "Überführungskosten". Eine absolut schwachsinnige Ausrede für verdeckte Preise. Die war auch schon in einigen Fernsehshows . Bei EDEKA: "Ich hätte gern 2 Kilo Äpfel!". "Gerne. Das macht dann 2,20 plus 0,25 Überführung". Das ist ein Pendant!
    Zumal man die Karren gar nicht abholen kann! (ausser bei Mercedes und Porsche)

    Z.B. beim 10TKm KD habe ich etwas verschlissen indem ich die Maschine 10 TKm benutzt habe und da ist eben was zu tun.
    Solange wir Kunden das aber nicht hinterfragen und dauernd nölen "bei Honda ist das aber nicht....." wird nichts geschehen. Sind doch alle zufrieden..... :-). Ich weiss gar nicht was ich hier geschrieben habe...
    gerd

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    #16
    Sehr richtig Gerd,
    anstatt das der deutsche Maschinenbau in seine Endkontrolle, bzw. Qualitätskontrolle investiert, wird dies auf den Kunden abgeschoben, der ja für sein "Qualitätsprodukt" in diesem Fall, wieder der deutsche Maschinenbau, sowieso schon etwas mehr bezahlt.
    Das einzige was hier funktioniert ist die abzocke beim Kunden. Das dabei BMW auch an seine Händler denkt (1000er KD)finde ich jedoch wieder ganz nett. Ich habe 5 Jahre bei einem großen deutschen Maschinen- und Anlagenbauer gearbeitet, da werden Millionen Euro in Bearbeitungszentren investiert, um das letzte µ aus der Toleranz rauszuholen, Getriebe werden in Reinsträumen montiert, alle tragen sie weiße Handschuhe. Die Getriebe laufen dann in der Industrie im 24h Dauerbetreib, ja glaubt Ihr, irgendein Kunde würde es akzeptieren, nach 100 Betriebsstunden einen Ölwechsel zu machen? Im heutigen deutschen Maschinenbeu, der nach allen gängigen Normen und Vorschriften (ISO) arbeitet, darf kein Maschineneinlauf, bzw bei BMW 1000er Kundendienst beim Kunden, mehr nötig sein.
    Das sich beim Boxer Motor etwas im Ventiltrieb verstellt, glaube ich nicht. Hier wird nur eine zu große Toleranz bei der Montage toleriert, die dann der treu zahlende BMW Kunde beim ach so wichtigen 1000er KD bezahlt.

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    #17
    Hallo *,

    weiss zwar noch nicht ob meine GS ab dem Wochenende *lechz*
    tickern wird, aber wenn, werde ich mir keine grossen Sorgen machen,
    denn lieber es tickert, als dass das Ventilspiel zu eng eingestellt ist!

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    #18
    Gerd hat ja nicht unrecht, aaaaaber:
    Ventiltickern ist insofern bei der GS normaler, als bei anderen Bauarten, alsdass man es auch einfacher hört. Macht doch mal den Ölverschluß auf und schaut bei laufendem Motor da rein!
    Ventilspiel MUSS jeder Motor haben...
    ....das sich hier und da was setzt und die Ketten längen ist natürlich ein Thema... mit nem gewissen Aufwand wär die Einstellerei derselben bestimmt auf 20.000km und mehr zu steigern.
    Andererseits, bei den Rennhobeln muss man auch hin und wieder die Antriebskette nachspannen... und wenn man die Belastungen der kleinen Ventilketten mit dem vergleicht, sollte es doch eher wundern, das man da nur alle 10.000km ran muss....
    Und dann fragt mal n Schrauber nach Ventilspiel bei nem Koffermotor und deren Einstellarbeiten. Bekannter von mir macht das oft bei Hymco und so Exoten und labert immer von Shunts und Unterlegblechen und so Zeug...

    Wahrscheinlich MUSS man das Ventilspiel auch gar nicht so oft einstellen... laufen tut der Motor bestimmt auch wenn die Dinger leiern wie ne 8.... aber da fehlt mir das Technische Wissen.

    Fakt ist, der Boxermotor in 180° Bauweise ist schon was besonderes und hat seine Eigenarten.

    Die Vibrationen sind im laufe der Jahre durch diverse Maßnahmen doch gegen "kaum spürbar" verbessert worden. Klar .... mit 4 Zylindern kommt er dahingehend nicht mit.

    Ich bin zufrieden und find den MOtor geil... und ICH bin davon überzeugt, in Summe wär ich mit nem anderen Möppi auch nicht mehr Zufrieden... ich hätte halt andere Probleme (ob mehr oder weniger sei dahingestellt... )

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    #19
    Zitat Zitat von vision1001
    und ICH bin davon überzeugt, in Summe wär ich mit nem anderen Möppi auch nicht mehr Zufrieden... ich hätte halt andere Probleme (ob mehr oder weniger sei dahingestellt... )
    So kann man das auch sehen.... offenbar. ich möchte dann bitte auch lautes ticken, wenn sich das so günstig auf meine probleme auswirkt. fakt ist, dass auch die schrauber bei den bei allen verbesserungen, die es ja auch gibt, keineswegs glücklich mit der qualitätsentwicklung (toleranzen, angelieferte teile) sind. solange wir alle bmw kaufen (auch ich) ist das offenbar egal für die blau-weißen. was kümmert die, dass das image mit teuerer werbung gepflegt werden muss. es funktioniert ja .... noch.
    gruß
    Helmut

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    #20
    Eigentlich finde ich es verwunderlich, dass es bei dem heutigem Stand der Technik überhaupt noch Motoren (KfZ) gibt, wo man Ventile einstellen muß und erst recht bei so einem rel. teuren Mopped wie der GS. Das ist schon etwas enttäuschend. Ich bin auch nicht so mit der Motorentechnik des Boxers vertraut um das richtig zu beurteilen, meine aber mal irgendwo gelesen zu haben, dass einer bei der 12er GS was getuned hat und gleichzeitig wurde das einstellen der Ventile in Zukunft überflüssig. Technisch möglich ist es also! Bei dem Preis wäre es auch realistisch soetwas zu erwarten... schade aber dafür bombadiert BMW mich mit Werbung für ihre Finanzdienstleisungen und Bankgeschäfte das nervt langsam...


 
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