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Verhalten bei tiefem Luftdruck des Conti Trial Attack?

Erstellt von Drachenstein, 10.05.2009, 14:05 Uhr · 26 Antworten · 7.920 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Verhalten bei tiefem Luftdruck des Conti Trial Attack?

    #1
    Ich stelle die Frage jetzt bewusst nicht im riesen CTA Thread, sondern hier modellspezifisch bei den Kühen *g*.

    Der Tenor scheint zu sein, dass der CTA durchschnittlich (den Meinungen im CTA-Fred zufolge) mit 2,5/2,9 (V/H), aber sogar bis 2,7/2,9 gefahren wird:

    -----------------------------------------------------
    beim reifendruck ist der conti auch super sensibel, alle bekannten und auch ich fahren entweder
    2,5 v und 2,7 h oder 2,7 v und 2,9 h bei den ADV`s..
    kein witz, ich spüre, wenn das vorderrad nach nem monat rumstehen wie in diesem
    sch§$$§(/)$=)§=§)=§==)(()(!"" winter nur 0,2-0,3 bar weniger hat und fahre sofort die nächste tanke an....
    ----------------------------------------------------
    Ich fahre vorne 2.4 hinten 2.9
    ----------------------------------------------------
    Er braucht recht viel Druck, ich fahre meist mit 2,4/2,9
    ----------------------------------------------------
    Die CTA brauchen relativ hohe Drücke vorn und achtern (2,7/2,9)
    ----------------------------------------------------
    Der Reifen reagiert sehr unterschiedlich auf Luftdrücke. Ich fahre immer 2,7/2,9. Ich bin aber auch
    viel zu zweit unterwegs. Du merkst wenn der Reifen 0,2 bar weniger hat.
    ----------------------------------------------------
    Ach ja, es kann nicht oft genug erwähnt werden.
    Der CTA ist eine Luftdruckmimose
    ----------------------------------------------------

    In amerikanischen Foren http://www.advrider.com/forums/showthread.php?t=279736 habe ich gelesen, dass der Reifen mit 2,5/2,9 sehr hart sei und der Tester dann mit 2,2/2,6 glücklich geworden sei. Er schreibt, DASS DER GRIP MIT WENIGER Druck besser sei.

    Mein BMW-Händler hat bei meinen neuen CTA's 2,2/2,5 reingeschmissen und bin jetzt natürlich etwas verunsichert, was der optimale Druck wäre. Leider habe ich zuwenig Zeit und vielleicht auch zuwenig Know-How, um jetzt gross eigene Tests zu machen.

    Drum frage ich jetzt einfach mal Euch: was sind denn nun mit meinem "tiefen Druck" die negativen Einflüsse auf das Fahrverhalten im Vergleich zu Eurem hohen Luftdruck?
    Was stört Euch, wenn der Druck geringer als 2,5/2,9 ist bzw. wo sind die Nachteile und Unterschiede?

    Vielen Dank für Eure Meinungen, bin echt ganz neugierig!

    Grüsse - Wolfgang

  2. Igi
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    Standard

    #2
    moin Wolfgang ,
    als ich noch serienräder drauf hatte bin ich Conti RA gefahren ,>>soll ja die gleiche gummimischung sein
    ich bin solo Landstraße immer mit 2,3/2,6 gefahren das war für _mich_ der beste Druck ,
    bei mehr sind die reifen sehr hart , bei weniger werden sie sehr warm und ver"krümeln"sich schnell .
    aber den eigenen Reifendruck muss jeder für sich selbst erfahren ,
    da gibt es nur grobe Empfehlungen

  3. Registriert seit
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    #3
    ...fahre 99,9% zu zweit mit 2,7 / 3,0

    Gruß
    diddibalu

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von Igi Beitrag anzeigen
    moin Wolfgang ,
    als ich noch serienräder drauf hatte bin ich Conti RA gefahren ,>>soll ja die gleiche gummimischung sein
    ich bin solo Landstraße immer mit 2,3/2,6 gefahren das war für _mich_ der beste Druck ,
    bei mehr sind die reifen sehr hart , bei weniger werden sie sehr warm und ver"krümeln"sich schnell ...
    Okay, das wäre dann wieder eher das Argument für weniger Druck, interessant!

    Zitat Zitat von diddibalu Beitrag anzeigen
    ...fahre 99,9% zu zweit mit 2,7 / 3,0

    Gruß
    diddibalu
    Ja, genau das geht ja aus dem anderen grossen Fred hervor. Drum wollte ich hier mal nach den konkreten Gründen fragen, die für den hohen Druck sprechen.

    Oder umgekehrt, was sind denn nun mit meinem "tiefen Druck" die negativen Einflüsse auf das Fahrverhalten im Vergleich zu Eurem hohen Luftdruck?
    Was stört Euch, wenn der Druck geringer als 2,5/2,9 ist bzw. wo sind die Nachteile und Unterschiede?

    Danke und Grüsse

    Wolfgang

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Ich lasse mir gerade einen neuen Satz CTA aufziehen! Die alten haben jetzt ca. 10.000km gehalten und sind jetzt 3 Punkte wert.
    Im Normalfall (Solobetrieb)war ich immer mit 2,2/2,5 unterwegs wie auch in der Betriebsanleitung angegeben wird. Dabei habe ich immer ausreichend Gripp bei kalten und warmen Bedingungen im Trockenen gehabt.
    Bei nasser Fahrbahn hatte ich allerdings schon ein paar heftige Rutscher mit dem Reifen und dem Luftdruck erleben müssen, obwohl viele andere immer schreiben es wäre ein richtig guter Reifen bei Nässe. Angeblich bin ich auch einer der eher sportlich unterwegs ist. Ich sehe keinen Grund den Druck so deutlich zu erhöhen außer bei entsprechender Beladung.
    Auf groben Schotter habe ich den Luftdruck soger bis 1,6/1,6 abgesenkt und auch kein Probleme damit gehabt.

    Chris13

  6. Registriert seit
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    #6
    Hallo @Wolfgang
    ich fahre den CTA laut RDC mit 2,4/2,8 fahre meist alleine und bin jetzt noch ca. 1000 km vor 10.000km Laufleistung mit ihm unterwegs gewesen auf der ADV.
    Grüße
    Dirk

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Hallo @Drachensteiner, bzw. Wolfgang,

    ich versuchs mal: Niedrigerer Luftdruck zwingt den Reifen im Fahrbetrieb zu
    mehr Walkarbeit. Er erwärmt sich schneller und hat dann auch logischerweise
    mehr Grip in hoher Schräglage. Sind die äußeren Bedingungen aber schon eher
    auf Sommer, also hohe Temperatur und hohe Asphalttem. dann kann der Reifen auch wesentlich schneller überhitzen und wegschmieren. Dieses typische Verhalten im Grenzbereich zeigen aber nur die Straßenmischungen
    die für so hohe Gummitemperaturen nicht ausgelegt sind.
    Der persönliche Fahrstil, also brutales Reinbremsen und MörderamGasziehen
    z.B. erhöht die Walkarbeit und erwärmt den Reifen mehr als wenn man im
    Blümchenpflückmodus durch die Walachei cruist. Und weniger Luftdruck be-
    deutet auch mehr Aufstandsfläche in Schräglage, einfach weil die Reifen-
    flanke mehr nachgibt.
    Das wiederum ist abhängig von der Karkasse, also dem Reifenunterbau,
    unter dem Gummi. Ein 0-Grad Gürtel ist maßgeblich für die Kontur, erhöht
    also auch die Aufstandsfläche in Schräglage.
    Michelins z.B. haben eine weichere Karkasse als z.B. Pirellis oder Bridgestone.
    Benötigen daher also auch mehr Luftdruck im Vergleich.
    Beladung,Gepäck,eigenes Gewicht wären die nächsten Parameter die es
    zu beachten gilt.
    Mit Urlaubsgepäck,Sozia und auf der Autobahn gen Süden sollte man schon
    den vorgegebenen Maximaldruck fahren damit der Reifen hält.

    Kurze Zusammenfassung: Ausprobieren und seinem persönlichen Gusto
    anpassen und dann glücklich werden..................wurde aber schon von
    anderen Fachleuten hier so geraten.

    Grüße vom Quhpilot, der die Gummis fährt wenn sie schwarz sind, rund
    aussehen und Luft drin ist.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Das ist ja hochinteressant!

    Die Frage war ja, WARUM mit mehr Bar fahren, die einzigen Argumente fallen jetzt aber für WENIGER Bar bzw. den Normaldruck.

    Vielleicht könnten die Leute, die mit mehr Druck fahren, schreiben, was der Vorteil davon ist bzw. was der Nachteil vom Normaldruck ist.
    Ich meine, Aussagen wie "es kann nicht oft genug erwähnt werden, dass der CTA eine Luftdruckmimose ist" (d.h. mit 2,5/2,9 gefahren werden muss) und "Die CTA brauchen relativ hohe Drücke vorn und achtern (2,7/2,9)" etc. etc. sind ja schon relativ konkrete Ansagen und müssen irgend einen Grund haben.
    Und ich kann mir nicht vorstellen, dass hier nur einer dem anderen nach dem Mund redet bzw. fährt.

    Bis jetzt verstehe ich aber nur, dass mit weniger Druck, also dem "Normaldruck" der Grip besser ist (mal abgesehen von den ganz heissen Sommertagen in Kombination mit progressivem Fahrstil von wegen der Überhitzung).

    Bin echt gespannt, lasst doch mal hören!

    Viele Grüsse - Wolfgang



  9. Registriert seit
    26.01.2005
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    Standard

    #9
    Hi Wolfgang,
    mit dem höheren Reifendruck beim CTA wird ihm etwas mehr Stabilität gegeben. Der CTA hat meiner Ansicht nach ein wenig zu weiche Flanken, was wie ein etwas "schwammiges" Fahrgefühl rüberkommt. Durch den höheren Reifendruck wird dies ein bischen kompensiert.
    Ich hatte bei meinem Satz auch verschiedene Drücke ausprobiert, bin aber letztendlich mit dem Reifen nie richtig glücklich geworden. Solo war er absolut klasse, im Soziabetrieb mit Gepäck wirkte er immer irgendwie "teigig".
    Wie immer, eine rein persönliche Meinung und aus eigener Erfahrung.

    Gruß Jürgen

  10. Igi
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Drachenstein Beitrag anzeigen
    Das ist ja hochinteressant!

    Die Frage war ja, WARUM mit mehr Bar fahren, die einzigen Argumente fallen jetzt aber für WENIGER Bar bzw. den Normaldruck.

    Vielleicht könnten die Leute, die mit mehr Druck fahren, schreiben, was der Vorteil davon ist bzw. was der Nachteil vom Normaldruck ist.
    Ich meine, Aussagen wie "es kann nicht oft genug erwähnt werden, dass der CTA eine Luftdruckmimose ist" (d.h. mit 2,5/2,9 gefahren werden muss) und "Die CTA brauchen relativ hohe Drücke vorn und achtern (2,7/2,9)" etc. etc. sind ja schon relativ konkrete Ansagen und müssen irgend einen Grund haben.
    Und ich kann mir nicht vorstellen, dass hier nur einer dem anderen nach dem Mund redet bzw. fährt.

    Bis jetzt verstehe ich aber nur, dass mit weniger Druck, also dem "Normaldruck" der Grip besser ist (mal abgesehen von den ganz heissen Sommertagen in Kombination mit progressivem Fahrstil von wegen der Überhitzung).

    Bin echt gespannt, lasst doch mal hören!

    Viele Grüsse - Wolfgang


    ...warum machst du nicht 2,9/3,3 drauf und versuchst die unterscheide selbst raus zu fahren


 
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