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Verzurren und Federung hinten

Erstellt von dirkneuss, 19.06.2014, 22:18 Uhr · 8 Antworten · 1.109 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Verzurren und Federung hinten

    #1
    Hallo Zusammen,

    10 schöne Moppedtage liegen hinter mir mit Strecken durch die Toskana, rund um den Gardasee und anschließend noch ein wenig Dolos. Hin und zurück wurde die GS zusammen mit den Moppeds meiner mitfahrenden Freunde jeweils ca. 700 km auf einem Transporter befördert. Hier liegt nun meine Beobachtung, die mich ein wenig verwundert.

    vorausgeschickt, die GS ist meine erste und eine der letzten Luft-/ölgekühlten aus 2013 mit ESA. Verzurrt habe ich das Mopped auch im hinteren Bereich mit Gurten und einer vernünftigen aber nicht zu festen Spannung. Jeweils nach ca. 300 km und routinemäßigem Überprüfung der GurtSpannung habe ich festgestellt, dass die GS hinten soweit abgesackt war als ob die Federung überhaupt keine Spannung mehr hat bzw. "die Luft raus ist". D.h. Ich musste die Gurte nachspannen und die GS sah aus, als ob sie hinten tiefergelegt wäre. Irgendwie war da nichts mehr mit ein- und ausfedern.

    Wenn das Mopped nach dem Abladen gestartet wurde konnte ich schon merken, dass mein ESA auf die Einstellmöglichkeiten reagiert. D.h. Ich konnte deutlich spüren, dass das Heck sich bei Einstellung von Fahrer + Gepäck anhebt. Auch beim Fahren könnte ich nicht sagen, dass ein schlechtes Popogefühl da war. Mich verunsichert meine Beobachtung dahingehend, dass bei meinem Mitfahrer der eine LC fährt und dessen LC neben meiner verzurrt dieses Phänomen nicht im geringsten zu beobachten war. Auch ein Mitfahrer mit einer R1200R und ESA konnte das so noch nicht beobachten.

    Gibt es hierzu Erfahrungen oder Erklärungen?

    Danke und Grüße
    Ditk

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    Standard

    #2
    Was heißt denn "vernünftige aber nicht zu feste Spannung"? Ich spanne meine Gurte immer voll auf Anschlag der Federung und dann passiert auch nichts. Machst Du das nicht arbeitet natürlich der gesamte Zurrgurt. Mich wundert es übrigens nicht, das sich bei den Voraussetzungen etwas gelöst hat.

    Gruß,
    maxquer

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    #3
    Hallo,

    verzurrt wurde das Mopped hinten soweit es bei der Abfahrt ging, d.h. Kein Spiel in den hinteren Federn aber auch nicht mit Gewalt gespannt. Bei der Überprüfung und dem dann notwendigen Nachspannen waren nicht die Gurte gelockert sondern eindeutig das Mopped/Feder nicht mehr auf Spannung. Wie beschrieben war das Heck dann nach dem Nachspannen richtig tief.

    Gelockerte Gurte schließe ich aus, da ich bereits seit 30 Jahren auf dieses Art mit den verschiedensten Motorrädern verreist bin. Allerdings alle bisher ohne ein elektronisches Helferlein wie ESA.

    VG
    Dirk

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    #4
    Hast Du die Federung nun auf Anschlag gespannt oder nicht? Was für Zurrgurte waren das denn? Ich nehme mindestens 10KN (1t) Zurrgurte. Davon 4 Stk. und wie gesagt keinerlei Probleme.

    Gruß,
    maxquer

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    #5
    Hi
    "Vernünftig gespannt" heisst eben nicht bis Anschlag der Federung sondern nur so weit dass das Mopped nicht mehr wippt. Normalerweise sollte da tatsächlich nichts passieren und auch mich wundert es, dass die Spannung im Lauf der Zeit nachlässt. Einzig verbleibende Logik ist eigentlich, dass das ESA nachgibt und die Federvorspannung verringert. Das sollte nach meiner Auffassung (nicht nach meinem Wissen) nicht sein. Eine mögliche Reaktion wäre natürlich das Ding beim Aufladen in eine Stellung zu bringen in der es gar nicht mehr schlaffer werden kann, doch als normal betrachte ich ein solches Vorgehen nicht.
    gerd

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    #6
    Hallo Gerd,

    danke für Deine treffende Zusammenfassung/Antwort. Ich finde es auch weiterhin seltsam, dass das hintere Federbein nach dem Spannen im Laufe der Zeit weiter nachgibt. Vielleicht hat im Forum noch jemand eine Erklärung dafür oder ähnliche Erlebnisse gemacht.

    VG
    Dirk

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    #7
    Hallo dirkneuss,

    habe meine Rallye auch gerade bis in die Toskana gezogen.
    Dabei stelle ich das ESA immer auf eine Person und Soft.
    Verzurrt wird sie so wie Gerd es beschrieben hat. Bei mir hat sich auf der ganzen Strecke nichts verändert.


    Gruß,

    Dirk

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    #8
    Moin,

    als ich meine GS in die Eifel und zurück (je Strecke ca. 520 km) gezogen habe, hab' ich mir vorher keine Gedanken ums FW gemacht. Sprich es stand in "meiner Standardeinstellung": hohe Berge und normal. Da hat sich beide Mal bis zum Ziel nüscht gelockert oder ist weich geworden.
    Verzurrt wird vorne über die untere Gabelbrücke und hinten am Rahmen bis sie nicht mehr wippt - NICHT auf Anschlag der Feder!

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    #9
    Hallo Zusammen,

    danke für Eure Erfahrungen und Kommentare.

    @ Dirk
    Meine FW Einstellungen waren 1 Person mit Gepäck. Vielleicht ist das die Ursache des Einsinkens/Nachgebens nach jeweils ca. 300-400km. Ich probiere demnächst einmal eine Einstellung wo sich ESA vorher nicht "hochgepumpt" hat.

    @ Finn
    Verzurrt habe ich vorne übers Telelever und hinten an den Auslegern für die Fußrasten. Gespannt - genau wie Du beschreibst - bis sie nicht mehr wippt. Das Spannen bis auf den Anschlag der Feder habe ich bisher bei allen Moppeds vermieden. Allerdings gibt sie offensichtlich bei Dir, unabhängig von den ESA Einstellungen vor dem Verzurren, nicht mehr nach. Was übrigens die LC eines Mitfahrers dessen ESA auf zwei Personen eingestellt war, auch nicht gemacht hat

    Schon ein bisschen undurchschaubar. Ich werde mal den Schrauber meines Vertrauens fragen was er davon hält.

    VG
    Dirk


 

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