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Vollbepack Adventure

Erstellt von Dr.alibaba, 07.08.2013, 22:44 Uhr · 294 Antworten · 53.700 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Okay, dann ist da noch der Medikamentenbeutel: Vitamin C, Traubenzucker, Magnesium, verschiedene ätherische Öle, Malarone, Schmerztabletten, Antibiotika, Nadel und Faden zum Wundennähen, Wundspray, Schlaftabletten, Medikamente zur Beruhigung, gegen Seekrankheit, etc., Verbandszeug, Pflaster, Skalpell (um Glassplitter aus der Haut herauszuschneiden oder eine Zigarre anzuschneiden), Salben gegen Verbrennungen, Pilze, etc. Alles im Miniformat und der gesamte Beutel ist so groß wie ein ganz kleines Reisekissen. Das ist so meine Ausstattung des Tourguides, damit ich jeden in der Gruppe und vor allem auch die Einheimischen, versorgen kann.

    Gerade in entlegenen Gegenden der Welt - der Norden von Burkina Faso, im Niger oder auch in der Steinwüste des östlichen Marokkos etwa - wird man als Europäer als der Allwissende angesehen und viele Dorfbewohner oder Nomaden kommen mit ihren Problemen an. Hier eine eitrige Beule, dort ein nicht heilendes Geschwür, ein verletztes Auge, ein Unfall, ein Knochenbruch. Ärztliche Hilfe ist für sie entweder unbezahlbar oder unerreichbar, meistens trifft beides zu. Wie viele Leute sterben in Westafrika am Wegesrand nach einem Unfall, weil es keine Möglichkeit gibt, sie zu behandeln!! Der nächste Arzt ist 5 Tage entfernt und auch dann muss Geld auf den Tisch gelegt werden, ansonsten stirbt man.

    Unser Club veranstaltet übrigens regelmäßig 1. Hilfe Kurse für Biker, der nächste ist in etwa 4 Wochen. Wir machen das mit dem KH Ingolstadt zusammen.

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    Zitat Zitat von FENNEC Beitrag anzeigen
    Okay, dann ist da noch der Medikamentenbeutel: Vitamin C, Traubenzucker, Magnesium, verschiedene ätherische Öle, Malarone, Schmerztabletten, Antibiotika, Nadel und Faden zum Wundennähen, Wundspray, Schlaftabletten, Medikamente zur Beruhigung, gegen Seekrankheit, etc., Verbandszeug, Pflaster, Skalpell (um Glassplitter aus der Haut herauszuschneiden oder eine Zigarre anzuschneiden), Salben gegen Verbrennungen, Pilze, etc. Alles im Miniformat und der gesamte Beutel ist so groß wie ein ganz kleines Reisekissen. Das ist so meine Ausstattung des Tourguides, damit ich jeden in der Gruppe und vor allem auch die Einheimischen, versorgen kann.

    Gerade in entlegenen Gegenden der Welt - der Norden von Burkina Faso, im Niger oder auch in der Steinwüste des östlichen Marokkos etwa - wird man als Europäer als der Allwissende angesehen und viele Dorfbewohner oder Nomaden kommen mit ihren Problemen an. Hier eine eitrige Beule, dort ein nicht heilendes Geschwür, ein verletztes Auge, ein Unfall, ein Knochenbruch. Ärztliche Hilfe ist für sie entweder unbezahlbar oder unerreichbar, meistens trifft beides zu. Wie viele Leute sterben in Westafrika am Wegesrand nach einem Unfall, weil es keine Möglichkeit gibt, sie zu behandeln!! Der nächste Arzt ist 5 Tage entfernt und auch dann muss Geld auf den Tisch gelegt werden, ansonsten stirbt man.

    Unser Club veranstaltet übrigens regelmäßig 1. Hilfe Kurse für Biker, der nächste ist in etwa 4 Wochen. Wir machen das mit dem KH Ingolstadt zusammen.
    Nun ja, in so abgelegenen Gegenden bin ich noch nicht gewesen. Insofern beschränkt sich mein "Medizinbeutel" auf die doppelte Ausführung des Motoverbandspäckchens, strategisch verteilt, 1 Packung Acetylsalicylsäure in normaler Dosierung, 1 Tube Wund- und Heilsalbe. 1 kleine Tube Brandsalbe.

    Ich weiß nicht, ob ich ärztliche Hilfe leisten könnte oder auch erste Hilfe, dafür geht mir alles ab. Mir wird beim Anblick offener Wunden regelmäßig schlecht, bis zum Übergeben. An Glasplitter auspulen oder Wunden nähen will ich gar nicht erst denken.

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    Keine Angst, mir ging es genauso! In Europa kannst Du dann telefonieren, ein Auto anhalten, laut schreien... In Afrika wirst Du ins kalte Wasser geschubst und bist der einzige Macher weit und breit. Du siehst Menschen vor dir sterben und beisst auf deine Lippen, "hätte ich nicht etwas tun können?" Vor mir ist ein Freund gestorben, 1997 war es, er wurde von seiner Lenkstange durchbohrt, quer durch den Körper. Ich habe sie ihm herausgezogen, aber in der Wüste konnte ich nichts mehr für ihn tun, ein Arzt wahrscheinlich auch nicht, er ist in meinen Armen gestorben. Oder ein unvergesslicher Busunfall 1985 in Kamerun, Dutzende schreiende Menschen, schwerverletzt und du kommst mit dem Bike dazu. Was tun? Übergeben, ja, aber was dann? Du rettest erst mal die einfacheren Fälle, Kinder zuerst... Also den Beruf des Rettungssanitäters möchte ICH niemals machen, ich könnte das nicht überstehen, aber wenn man in der Situation ist, musst du durch.

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    Wenn mann zu solch einer Situation als erster kommt, geht alles automatisch.
    So habe ich es jedenfalls erlebt in Nordschweden.
    Als ich als erster zu einem Autounfall mit einer Frau und einem Kind kam.
    Hinterher war ich selbst über mich erstaunt gewesen und musste mich aber ersteinmal 1 Stunde hinsetzten.

    Also Leute...Immer anhalten und helfen!!!!
    Nichts ist schlimmer als nichts zu machen!!!

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von FENNEC Beitrag anzeigen
    Keine Angst, mir ging es genauso! In Europa kannst Du dann telefonieren, ein Auto anhalten, laut schreien... In Afrika wirst Du ins kalte Wasser geschubst und bist der einzige Macher weit und breit. Du siehst Menschen vor dir sterben und beisst auf deine Lippen, "hätte ich nicht etwas tun können?" Vor mir ist ein Freund gestorben, 1997 war es, er wurde von seiner Lenkstange durchbohrt, quer durch den Körper. Ich habe sie ihm herausgezogen, aber in der Wüste konnte ich nichts mehr für ihn tun, ein Arzt wahrscheinlich auch nicht, er ist in meinen Armen gestorben. Oder ein unvergesslicher Busunfall 1985 in Kamerun, Dutzende schreiende Menschen, schwerverletzt und du kommst mit dem Bike dazu. Was tun? Übergeben, ja, aber was dann? Du rettest erst mal die einfacheren Fälle, Kinder zuerst... Also den Beruf des Rettungssanitäters möchte ICH niemals machen, ich könnte das nicht überstehen, aber wenn man in der Situation ist, musst du durch.

    Schon.....es gibt immer einen der eine noch längere Liste vorlegen könnte. Ich könnte sie aber nicht erneut niederschreiben - es würde mir Kraft nehmen, Leistungsfähigkeit die wiederum auch andere brauchen. Man sieht das ja oft, da ist jemand aus gegebenen Anlaß sehr traurig und weiß nicht wie komm ich da überhaupt wieder raus und dann wird er zugeschüttet mit dem "Leid der Welt / seiner Bekannten". Und das einzige was er will - eine andere Chance hat er gar nicht - ist, nützliche Hilfe.


    Viele!, sehr viele liefern unnützliche Hilfe!

    OK. das war jetzt wohl nicht wirklich ein Antwort - aber es brauchte im Moment auch grad keiner, nützliche Hilfe - oder ?

    Gruß


 
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